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  • #212
Natürlich soll sie, wenn sie sich unsicher fühlt, nicht auch noch zu dem Mann fahren.

Was ganz anderes ist dieses:

Die absolute Unverschämtheit besteht aber darin, daß er von dir möchte, daß du 40 km fähsrt. Wieso stimmst du dem zu, wieso kommt er nicht in deine Gegend? Du bist die Frau, warum sollst du dir diese Arbeit machen? Was kommt als nächstes, daß du seine Rechnung bezahlst oder geteilt wird? Das ist kein Gentleman, dieser Mann ist ein manipulativer Stoffel und sucht ein Opfer. Lerne daraus und mach es das nächste mal bitte besser.
Wieso soll eine erwachsene Frau grundsätzlich nicht zu einem Treffen in die Stadt fahren, in der der Mann lebt, an dem sie interessiert ist? Wenn sie sich dabei nicht gut fühlt, lässt sie es eben. Und dieses "Du bist die Frau, warum sollst du dir diese Arbeit machen?" ist doch echt eine unverschämte Reduzierung der Frau auf ein passives Hascherl, das den Mann machen lassen muss. Und wieso sollen sich die beiden die Rechnung nicht teilen, wenn sie sich im Arbeitsleben für gleiche Löhne von Frauen und Männern einsetzt? Wieso soll der Mann zahlen?
Diese Sicht läuft darauf hinaus, dass sich dann beim Date ein weibliches Unschuldslamm und ein männlicher Unhold gegenübersitzen. Wer hat denn Bock auf so was? Leider sind Frauen früher oft als inferiore Wesen der zweiten Klasse Mensch gesehen worden, in vielen Regionen der Welt ist das heute noch so. Aber jetzt den Mann pauschal als minderwertiges Geschlecht hinzustellen, ist leider genauso diskriminierend.
Im positiven Fall sitzen sich zwei Menschen gegenüber, die wissen, was sie wollen...bzw. auf dem Weg sind, rauszukrigen was sie wollen und wie sie so souverän werden können, das dann zu kommunizieren. Der Mann muss gar nichts, die Frau auch nicht. Beide sind für sich selbst verantwortlich.
 
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  • #213
War doch Ironie von Truppenursel ;)
 
M

Multixx

  • #218
Natürlich soll sie, wenn sie sich unsicher fühlt, nicht auch noch zu dem Mann fahren.

Was ganz anderes ist dieses:



Wieso soll eine erwachsene Frau grundsätzlich nicht zu einem Treffen in die Stadt fahren, in der der Mann lebt, an dem sie interessiert ist? Wenn sie sich dabei nicht gut fühlt, lässt sie es eben. Und dieses "Du bist die Frau, warum sollst du dir diese Arbeit machen?" ist doch echt eine unverschämte Reduzierung der Frau auf ein passives Hascherl, das den Mann machen lassen muss. Und wieso sollen sich die beiden die Rechnung nicht teilen, wenn sie sich im Arbeitsleben für gleiche Löhne von Frauen und Männern einsetzt? Wieso soll der Mann zahlen?
Diese Sicht läuft darauf hinaus, dass sich dann beim Date ein weibliches Unschuldslamm und ein männlicher Unhold gegenübersitzen. Wer hat denn Bock auf so was? Leider sind Frauen früher oft als inferiore Wesen der zweiten Klasse Mensch gesehen worden, in vielen Regionen der Welt ist das heute noch so. Aber jetzt den Mann pauschal als minderwertiges Geschlecht hinzustellen, ist leider genauso diskriminierend.
Im positiven Fall sitzen sich zwei Menschen gegenüber, die wissen, was sie wollen...bzw. auf dem Weg sind, rauszukrigen was sie wollen und wie sie so souverän werden können, das dann zu kommunizieren. Der Mann muss gar nichts, die Frau auch nicht. Beide sind für sich selbst verantwortlich.
WOW!
Der Mann (einige) sagt: die Frauen (manche) sind arrogant, passiv und lassen sich berieseln.
Die (emanzipierte) Frau sagt dasselbe aber drückt es anders aus: solche Frauen sind passive unselbstständige Hascherl, dem es verboten ist aktiv zu sein.
Also sind diese ja nicht emanzipiert genug, also keine K(r)ampfemanzen, sondern eher K(r)ampf-Nicht-Emanzen-Hascherl.
Die richtig emanzipierte Frau nimmt selber Einfluss, steuert mit, agiert auch aktiv.
Super-Statement.
Das wäre gute Emanzipation:D
 
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  • #219
Was ganz anderes ist dieses:

Wieso soll eine erwachsene Frau grundsätzlich nicht zu einem Treffen in die Stadt fahren, in der der Mann lebt, an dem sie interessiert ist? Wenn sie sich dabei nicht gut fühlt, lässt sie es eben. Und dieses "Du bist die Frau, warum sollst du dir diese Arbeit machen?" ist doch echt eine unverschämte Reduzierung der Frau auf ein passives Hascherl, das den Mann machen lassen muss. Und wieso sollen sich die beiden die Rechnung nicht teilen, wenn sie sich im Arbeitsleben für gleiche Löhne von Frauen und Männern einsetzt? Wieso soll der Mann zahlen?
Ich vermute mal, du bist um einiges jünger als ich. Kann das sein? Vielleicht sind die jüngeren Männer anders drauf als die Männer meiner Generation Ü50.

Ich habe früher so gedacht, wie du oben geschrieben hast. Ein Mann hat mir mal gesagt, das war ziemlich fies von ihm, dass er erwartet hätte, dass er mindestens 3 x zu mir in meine Stadt kommt, die über 200 km entfernt ist. Ich hätte es ihm viel zu leicht gemacht, Männer wollen erobern, was dafür tun, um ans Ziel zu kommen. Ich wäre zu leicht zu haben gewesen. So seine Aussage.

Auch beruflich war es rückblickend nicht gut,, dass ich als modern denkende Frau aufgetreten bin. Mein Engagement wurde immer nur von Männern ausgenutzt, nie wertgeschätzt. Machte ich nur das, was ich machen muss, nicht mehr, wurde ich mehr mit Respekt behandelt.

Ich glaube eher, Männer wollen schon theoretisch, dass Frau ihnen entgegen kommt. aber richtig wertschätzen können sie nur das, was nicht so leicht zu bekommen ist. Das steckt tief drin, ist oft dem Mann nicht bewusst und wenn, wird es nicht so gerne zugegeben.

Trotze Emanzipation gibt es noch gewisse "Spielregeln" zwischen Mann und Frau, die selbst bei meiner Tochter, die 22 Jahre alt ist, immer noch so sind.

Zurück zu kommen. Gerne kann eine erwachsene Frau in die Stadt des Mannes fahren, aber nicht zum ersten Date. Ich bin eh ein Fan vom gesunden Mittelweg, daher der Treff höchstens in der Mitte der Strecke.
 
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Wie man(n) es dreht und wendet und wenn noch so viel über Emanzipation usw. diskutiert wird, schadet sicherlich gutes Benehmen gar nicht! Und das war hier meiner Meinung nach nicht der Fall! Man kann ja locker schreiben, wenn man merkt, dass das Gegenüber genauso locker ist...anderenfalls halt nicht :rolleyes: meine Herren, meine Herren... übrigens lässt sich über alles andere auch vernünftig reden. Können anscheinend auch nicht viele.
 
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*Andrea*

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  • #222
Ich vermute mal, du bist um einiges jünger als ich. Kann das sein? Vielleicht sind die jüngeren Männer anders drauf als die Männer meiner Generation Ü50.

Ich habe früher so gedacht, wie du oben geschrieben hast. Ein Mann hat mir mal gesagt, das war ziemlich fies von ihm, dass er erwartet hätte, dass er mindestens 3 x zu mir in meine Stadt kommt, die über 200 km entfernt ist. Ich hätte es ihm viel zu leicht gemacht, Männer wollen erobern, was dafür tun, um ans Ziel zu kommen. Ich wäre zu leicht zu haben gewesen. So seine Aussage.

Auch beruflich war es rückblickend nicht gut,, dass ich als modern denkende Frau aufgetreten bin. Mein Engagement wurde immer nur von Männern ausgenutzt, nie wertgeschätzt. Machte ich nur das, was ich machen muss, nicht mehr, wurde ich mehr mit Respekt behandelt.

Ich glaube eher, Männer wollen schon theoretisch, dass Frau ihnen entgegen kommt. aber richtig wertschätzen können sie nur das, was nicht so leicht zu bekommen ist. Das steckt tief drin, ist oft dem Mann nicht bewusst und wenn, wird es nicht so gerne zugegeben.

Trotze Emanzipation gibt es noch gewisse "Spielregeln" zwischen Mann und Frau, die selbst bei meiner Tochter, die 22 Jahre alt ist, immer noch so sind.

Zurück zu kommen. Gerne kann eine erwachsene Frau in die Stadt des Mannes fahren, aber nicht zum ersten Date. Ich bin eh ein Fan vom gesunden Mittelweg, daher der Treff höchstens in der Mitte der Strecke.
Mit Verlaub @Mentalista , das haben wir schon ein paar mal gehabt - ich weiß nicht, warum es bei dir und deiner Tochter anders ist /bzw. war. Meine Töchter und ich machen andere Erfahrungen. Ich war und bin immer eine Frau, die Initiative zeigt, sowohl beruflich, wie auch privat. Wenn es passt (zb, weil er in der Nähe eines Sees oder so wohnt, wo man schön spazieren gehen kann), hätte ich kein Problem, 40km zu fahren. Bei größeren Distanzen wäre ich auch für die Mitte (wobei sich das eher nicht stellt, weil ich eigentlich im näheren Umkreis suche).
Über mangelnde Wertschätzung kann und konnte ich mich nicht beklagen (weder im Privat- noch im Berufsleben) - und wenn man schon glaubt, das Eroberungsspiel spielen zu müssen (was ich auch nicht glaube - habe schon mal erzählt, dass meine Tochter ihren Freund angesprochen hat, weil er ihr einfach gefallen hat), dann kann man das auch so spielen.
Also @filia rheni - die Erfahrungen sind diametral entgegengesetzt. Probier also einfach aus, welche Strategie für dich passt.
 
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  • #223
Mit Verlaub, das haben wir schon ein paar mal gehabt - ich weiß nicht, warum es bei dir und deiner Tochter anders ist /bzw. war.[QUOTE/]

Dein, "..ich weiß nicht, warum es bei dir so ist...), liest sich nicht nett....

Ich denke, es kommt auch auf die Branche drauf an, wo Frau arbeitet und vielleicht auch an

PS. Irgendwie geht die Markierung nicht raus:rolleyes:
 
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  • #224
Das sind aber nette "verschiedene" Frauen, die anderen Männern erzählen, ihre Partner seien im Bett ziemlich hölzern!
Ich persönlich würde da weniger über die betreffenden Männer urteilen als über die schwatzhaften Frauen!
Wie du dir denken kannst, wurden ausschließlich die "Exen" dieser Frauen genannt. Über die aktuellen Partner wird nicht so despektierlich gesprochen. Und es wurden auch weder Namen noch Details genannt. Einfach nur "Erfahrungen", die diese Frauen gemacht hatten. Und ob sie das MännerN erzählen, entzieht sich meiner Kenntnis. Möglicherweise liegt es daran, dass ich mich auch relativ schnell öffne und offen über alles mögliche spreche. Oder an meiner "vertrauensvollen" Art und Weise - oder aber meinem schauspielerischen Vermögen, mich als "Frauenversteher" auszugeben. :eek:;)
 
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  • #225
Männer wollen erobern, was dafür tun, um ans Ziel zu kommen. Ich wäre zu leicht zu haben gewesen. So seine Aussage

Ich glaube eher, Männer wollen schon theoretisch, dass Frau ihnen entgegen kommt. aber richtig wertschätzen können sie nur das, was nicht so leicht zu bekommen ist. Das steckt tief drin, ist oft dem Mann nicht bewusst und wenn, wird es nicht so gerne zugegeben.
Natürlich geben sie es nicht zu, dass sie erobern wollen und nur das wirklich wertschätzen, was schwer zu kriegen ist.