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  • #16
Angst ist wohl der Grund (Angst und der Flucht vor dem Saebelzahntiger) warum der Mensch ueberlebt hat, aber auch vielfach ein Gefuehl, welches uns heute in Gefuehlsdingen blockiert und schoene und grossartige Erfahrungen verhindert.

Als ob noch ein zweites Leben auf uns warten wuerde. Mein Motto ... Feiert das Leben und die Liebe.....
Und feiert mit denen , die ihr liebt ( in erster Linie mit euch selbst, Freunde und Familie)
 
D

Deleted member 21128

  • #17
Also so langsam reicht es mir aber!
"Diese Leute" haben gar keine Angst davor, Frauen oder Männer anzusprechen. Und sie brauchen sich auch nicht hinter einem Medium zu verstecken.
Sie sind introvertiert, nix weiter. Das heißt nur, dass sie mehr geistigen Rückzug brauchen als andere, nicht dass sie irgendwie sozial behindert sind.
 
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  • #18
Also so langsam reicht es mir aber!
"Diese Leute" haben gar keine Angst davor, Frauen oder Männer anzusprechen. Und sie brauchen sich auch nicht hinter einem Medium zu verstecken.
Sie sind introvertiert, nix weiter. Das heißt nur, dass sie mehr geistigen Rückzug brauchen als andere, nicht dass sie irgendwie sozial behindert sind.
Ja und mit Rueckzug und sich mal aus dem Ganzen fuer ejne gewisse Zeit rausnehmen, koennen halt viele nicht umgehen, weil das nicht ihre Strategie ist, sie es nicht verstehen oder es als persoenlichen Affront sehen. Fuer die Toleranz anderer Verhaltensweisen benoetigt nan eine gewisse Reife.

Ich, persoenlich brauche das auch alles fuer mich nicht, eher geniesse ich das Zusammensein mit Menschen, aber bin bereit zu lernen und mich weiter zu entwickeln. Mit einer gewissen Reife ist das sicherlich einfacher.

Mit 30 waere mir das nie und nimmer gelungen oder ich haette es auch wohl schlichtweg einfach nicht gewollt. Da hab ich nach dem Motto gelebt... schneller, hoeher, weiter....Heute sehe ich auch den Reichtum in anderen Verhaltensweisen. Es ist aber auch manchmal verwirrender und komplizierter. Aber das Leben ist kein Ponyhof.
 
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  • #19
Zu Intros:
1) Das Schwierigste kommt hier erst nach der Kennenlernphase, wenn es darum geht, den Freundes- und Bekanntenkreis kennenzulernen. Ich habe mal schön wo gelesen, als Intro entlädt man seine Batterien unter Leuten und braucht Me-Time, um diese wieder aufzuladen. Ich finde, das ist ein schöner Vergleich. Mit der Zweisamkeit an sich gibt es da nicht so die Probleme, zumindest nicht bei jedem.
Als Zweites würde ich vielleicht das Planen der Dates nennen, weil man als Intro nicht zwingend so viele Hingucker anzubieten hat. Ein Cafe, spazieren, bei späteren Dates vielleicht gemeinsam Kochen, oder einen Film schauen (aber bitte zu Hause, nicht im Kino!). Das ist weniger "wow", als Wildwasserrafting, oder der Besuch von Events (mit vielen Menschen drumherum).
2) Was ich an einer Frau besonders wichtig/toll finde, weil ich ein Intro bin? Für mich gibt es viele Dinge, die mir wichtig sind. Aber nichts davon finde ich wegen meiner Introvertiertheit wichtig. Ich glaube also aus Intro-Sicht gibt es da kein Must-Have. So absolute Familienmenschen mit riesigem Freundeskreis könnten eine Herausforderung werden, aber vielleicht sucht man ja gerade auch mal eine Herausforderung...

Zu schüchternen Leuten (ich beantworte das mal einfach aus zwei Blickwinkeln, weil ich mir unsicher bin, ob wirklich Introvertiertheit gemeint war, oder eher Schüchternheit):
1) Das wohl Schwierigste ist es, dem Gegenüber auch Interesse zu vermitteln. Weil man ist ja schüchtern und will nichts überstürzen. Und dann kann es auch mal passieren, dass beim 4. Date noch immer nicht geküsst, gekuschelt oder sonst was getan wurde. Und die Partnerin denkt dann unter Umständen, dass man nicht interessiert ist.
2) Top Eigenschaft hier wäre wohl Initiative. Wenn man selbst nicht so wirklich gut darin ist, den Ball ins Rollen zu bekommen, dann sollte das der signifikante Andere übernehmen. Wenn sie mir zeigt, was alles in Ordnung ist, dann kann ich das in Zukunft auch von mir ausgehen lassen.
 
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  • #21
Meiner Meinung nach absoluter Blödsinn.
Introversion hat nichts mit der Ausprägung an sensation seeking zu tun.
Ich habe mich auch gefragt, ob das ein gutes Beispiel ist, aber wenn man nicht gern unter Menschen geht, fallen halt viele "typische" Dinge weg. Heißt ja nicht, dass man nicht von der Existenz solcher Dinge weiß, aber für gewöhnlich versuche ich, Unternehmungen zu planen, die beiden Seiten gefallen.
 
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  • #22
Was man darunter versteht lässt sich wohl diskutieren.
Ich z.B. würde einen Kinogang, wo man nur mit seiner eigenen Begleitung (Partner) interagiert (und selbst das nur marginal, denn in erster Linie glotzen alle nur auf eine Leinwand!), nicht im geringsten dazu zählen.
Für mich wäre definierend, dass man mit den anderen Leuten tatsächlich interagieren muss, was beim Kino und Wildwaterrafting nicht gegeben ist.

Dementsprechend kann ich dem, dass ein Intro keine Hingucker zu bieten hat, keineswegs zustimmen.

Man kann auch sagen, dass der Extro dem Intro nichts bieten kann, weil die soziale Interaktion, woraus der Extro seine Energie zieht, für den Intro keinen Wert hat und er das sogar lieber meidenmöchte. Der Extro kann aus Sicht des Intros auch sehr lanweilig unterwegs sein, wenn es immer nur um irgendwelche sozialen Interaktionen geht und nichst spannendes erlebt wird (z.B. Whitewaterrafting).
 
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  • #23
Zu Intros:
1) Das Schwierigste kommt hier erst nach der Kennenlernphase, wenn es darum geht, den Freundes- und Bekanntenkreis kennenzulernen. Ich habe mal schön wo gelesen, als Intro entlädt man seine Batterien unter Leuten und braucht Me-Time, um diese wieder aufzuladen. Ich finde, das ist ein schöner Vergleich. Mit der Zweisamkeit an sich gibt es da nicht so die Probleme, zumindest nicht bei jede


1) Das wohl Schwierigste ist es, dem Gegenüber auch Interesse zu vermitteln. Weil man ist ja schüchtern und will nichts überstürzen. Und dann kann es auch mal passieren, dass beim 4. Date noch immer nicht geküsst, gekuschelt oder sonst was getan wurde. Und die Partnerin denkt dann unter Umständen, dass man nicht interessiert ist.
2) Top Eigenschaft hier wäre wohl Initiative. Wenn man selbst nicht so wirklich gut darin ist, den Ball ins Rollen zu bekommen, dann sollte das der signifikante Andere übernehmen. Wenn sie mir zeigt, was alles in Ordnung ist, dann kann ich das in Zukunft auch von mir ausgehen lassen.
Hi hi, und genauso habe ich mich gefuehlt. Ich habe es als Desinteresse gewertet und hab das dann mal ganz frei und direkt angesprochen, nachdem ich schon alle vorherigen Schritte genacht habe. Alles vorsichtig, kontrolliert und sanft, nicht ueberfallartig.
Aber mein Gegenueber ist sehr vorsichtig und ich kann das auch verstehen. Nichtsdestotrotz habe ja auch ich als sinnliche Frau meine winzig kleinen Beduerfnisse, so was wie Haendchen halten oder Kuessen waere da schon schoen. Und in der Freundschaftsecke will ja keiner so gern landen, wenn der Chemiecocktail einen unzurechnungsfaehig macht.
 
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  • #24
Was man darunter versteht lässt sich wohl diskutieren.
Na dann haben wir wohl unterschiedliche Auffassungen von dem Thema, ist ja nicht schlimm. Hab's nur so beschrieben, wie ich das finde :) Meine Meinung ist ja nicht Gesetz und spricht schon gar nicht für Andere. Und das ist auch gut so. Falls der TE etwas daraus mitnehmen kann, ist das doch okay.
 
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  • #25
Also so langsam reicht es mir aber!
"Diese Leute" haben gar keine Angst davor, Frauen oder Männer anzusprechen. Und sie brauchen sich auch nicht hinter einem Medium zu verstecken.
Sie sind introvertiert, nix weiter. Das heißt nur, dass sie mehr geistigen Rückzug brauchen als andere, nicht dass sie irgendwie sozial behindert sind.
Das wollte ich nicht sagen. Ich wollte nur darauf Bezug nehmen, warum die Chats sich mit der echten Begegnung unterscheiden können, sozusagen ein Erklärversuch. Meines geht eher in Richtung Schüchternheit und das darf man nicht mit Introversion gleichsetzen. Es kann korrellieren, mehr nicht.
 
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  • #26
Ich als Extro kann dem gewuenschten Rueckzug eines Intro Folgendes abgewinnen. Ich kann meinen Freundeskreis und die daraus resultierenden Aktivitaeten pflegen und leben , da ich mshr Zeit habe als in einer engen Beziehung. Muss also auf nichts verzichten oder mich entscheiden.

Nur in der Kennenlernphase bedarf es groesserer Abstimmung und Geduld und wie schon beschrieben vielleicht einer hoeheren Frustrationstoleranz.
 
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  • #27
Hey Leute,

hatte eine Diskussion mit einem Freund vor einigen Tagen. Da ging es um Männer die eher introvertiert sind und womit sie am meisten zu kämpfen haben, wenn es darum geht ihren Traumpartnerin zu finden.
Bin neugierig geworden und will jetzt eure Meinung dazu.

2 fragen!

1. Als ein introvertierter Mann, was sind die 2 größten Herausforderungen womit man zu kämpfen hat

2. Und bezüglich Traumpartnerin finden, was wünscht man sich mehr als alles andere?

Ich weiß eure antworten und Meinungen zu schätzen und bin gespannt was ihr dazu zu sagen habt.
Also um ehrlich zu sein, ich verstehe den Sinn deiner Frage nicht, bist du jetzt introvertiert oder vielleicht dein Freund? Welchen nutzen bringen dir die antworten, wenn nicht du oder jemand dem du helfen möchtest betroffen ist?
Vielleicht würde da etwas mehr Information von deiner Seite helfen.
 
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  • #28
Lieber LeonOgie, herzlich willkommen! Ich würde gerne etwas ausholen, ist aber vielleicht ein kleiner Wegweiser zum Thema, vielleicht hilft es. In der Tierwelt hat es sich bewährt (Wölfe z. B.), dass sich eine B- Typ (introvertiert, beobachtend, vorsichtig, intensiv lernend, dafür langsamer) mit einem A- Typ (temperamentvoll, schnell, mutig, lernt eher am Misserfolg ;-) verpaart. Das hat Vorteile für die Aufzucht von Jungen. Wenn die Draufgängerin auf der Eisenbahntrasse nach leichter, überfahrener Beute sucht und der vorsichtige Rüde, im Gebüsch, die Krise über so viel Waghalsigkeit bekommt, überlebt einer sicher, oder die Jungen werden leichter satt. Zur Erhaltung der Art hat Mutter Natur so manch tolle Strategie entwickelt.
Achte einmal bei Menschen drauf. Wenn es keine Schüchternheit ist, braucht es einen A- Typ der unbewusst einen B- Typen sucht. Souveränität ist bei A Frauen sehr anziehend, die meisten werden dann schon aktiv.
Viel Glück B- Typ ;)
 
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  • #29
Zudem bin ich der Meinung, das wenn man ein Thema eröffnet, zu dieser Diskussion weiterhin mit beitragen sollte. Gibt hier viele Beiträge, wo sich der Ersteller nach der Fragestellung nicht mehr meldet. Sind erst 2 tage vergangen, alles im grünen Bereich. Dennoch, was ist deine Meinung zu dem Thema? Du hast dich ja mit deinem Freund darüber unterhalten, was sagt er? das wäre interessant. Es geht hier ja nicht um Introvertiertheit im allgemeinen, sondern über das Problem bei der Partnersuche. Sehen wir es doch mal so, die Partnersuche ist auch ein Markt , auf dem sich jeder so interessant wie möglich anbieten möchte, und da zählen gewisse Eigenschaften. Charme zb ist so eine Eigenschaft, dazu bedarf es eine gewisse Offenheit. Menschen die langweilig wirken, haben weniger sexuelle Anziehungskraft. Also ist die frage nicht, wie finden introvertierte Männer eine Partnerin ( mit viel Glück vielleicht ), sondern wie kann ich ich an meiner introvertiertheit arbeiten?
 
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  • #30
Hmmmmm, nur weil man introvertiert ist, und ich schreibe aus der Sicht eines Extro, heisst das noch nicht, dass man langweilig und/ oder dadurch sexuell uninteressant ist.
Bei einem sympathischen Gesicht mit einem offenen, hinreissenden Laecheln und schoenen Augen in Verbindung mit starken Schultern kann ich schon so ziemlich dahin schmelzen., auch wenn das Date introvertierter ist. Vielleicht vermag ein Intro einem dazu das Gefuehl geben, dass man nicht uebervorteilt wird und sich seine Liebe einzig und allein auf seinen Lieblingsmenschen konzentriert. Aber wahrscheinlich gibt es dort auch solche und solche.

Aber in der Realitaet wird wohl der Extro eher und schneller zum Zug kommen, fraglich ist allerdings, ob dieser damit immer gluecklicher ist.