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aberbittemitsahne

  • #151
"Sterben" gegangen...
Da täglich Menschen den Kampf gegen ihre Krankheiten verlieren, wäre eine Verabschiedung respektvoller gewesen...
Nimm's mir nicht krumm, aber das finde ich eine übertriebene Erwartung. Die Toten juckt es ja ohnehin nicht mehr und was die Lebenden anbelangt, müssen die den Tod wohl auch als Teil des Lebens akzeptieren, da hilft respektvoll drumrum schleichen so gaaar nix - schleicht er eben von hinten an einen ran.
 
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  • #152
Nimm's mir nicht krumm, aber das finde ich eine übertriebene Erwartung. Die Toten juckt es ja ohnehin nicht mehr und was die Lebenden anbelangt, müssen die den Tod wohl auch als Teil des Lebens akzeptieren, da hilft respektvoll drumrum schleichen so gaaar nix - schleicht er eben von hinten an einen ran.
Hier ging es aber eben gerade nichts ums sterben. Sterben ist endgültig. Hier ging es nur darum, einen Nicknamen im Forum "sterben" zu lassen. Um dann unter einem ähnlichen Namen ganz fix wideraufzuerstehen und sogar noch unter dem "verstorbenen" Namen zu liken. Das hat (für mich) mit Tod nichts zu tun. Ich fand die Formulierung auch bedenklich, zumal sich offenbar einige Foristen daraufhin schon besorgte Gedanken um die natürliche Person dahinter gemacht haben. Der Hintergrund war mir völlig klar und auch verständlich. Die Theatralik fand ich allerdings übertrieben. Nichtsdestotrotz habe ich nichts gegen synthetische Fasern, in einem Gemisch mit anderen Stoffen können sich durchaus Synergien ergeben....
 
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aberbittemitsahne

  • #154
Hier ging es aber eben gerade nichts ums sterben. Sterben ist endgültig. Hier ging es nur darum, einen Nicknamen im Forum "sterben" zu lassen. Um dann unter einem ähnlichen Namen ganz fix wideraufzuerstehen und sogar noch unter dem "verstorbenen" Namen zu liken. Das hat (für mich) mit Tod nichts zu tun. Ich fand die Formulierung auch bedenklich, zumal sich offenbar einige Foristen daraufhin schon besorgte Gedanken um die natürliche Person dahinter gemacht haben. Der Hintergrund war mir völlig klar und auch verständlich. Die Theatralik fand ich allerdings übertrieben. Nichtsdestotrotz habe ich nichts gegen synthetische Fasern, in einem Gemisch mit anderen Stoffen können sich durchaus Synergien ergeben....
Syn... ist ja nicht die erste, die sich theatralisch verabschiedet hat, um dann gleich wieder da zu sein. Finde ich durchaus auch albern - aber eben nicht mehr als das, insbesondere nicht pietätlos.
 
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Deleted member 21128

  • #155
D

Deleted member 24543

  • #156
@silvi69
Um zum Thema zurück zu kommen.

Ich hatte mal ein ähnliches "Problem". Wobei ich es nicht als Problem betrachtet habe und demnach einen völlig anderen Umgang damit pflegte.
Innerhalb der ersten 4 Monate einer neuen Bekanntschaft war mir schon länger aufgefallen, dass wir uns fast ausschließlich auf halber Strecke oder in meiner Gegend und bei mir aufhielten. Ich beobachtete das nur wertefrei. Als wir dann (also nach ca. 4 Monaten) mal in seiner Gegend waren und ich ehrlichen Bedarf nach Gesellschaft hatte, fragte ich im Anschluss an ein Treffen, ob ich die Nacht bei ihm verbringen könnte. Er verneinte. Ich glaubte seiner Erklärung zum warum, hatte (und zeigte) Verständnis für seine Begründung und akzeptierte und respektierte seine Grenze.
Infolge dessen thematisierte ich die Sache nicht und wir machten einfach weiter, wie bisher.
2 Monate später, wieder im Anschluss an ein Treffen in seiner Gegend, lud er mich, (aus meiner Perspektive) völlig überraschend ein, bei ihm zu übernachten. Dabei stellte sich seine damalige Begründung als wahr heraus.


Also: Wenn man Sachlagen nicht zum Problem erhebt, kein Theater darum macht und sie nicht aufbauscht, lösen sie sich manchmal von ganz allein.
Essentiell ist aber, dass man auch wirklich selbst kein Problem sieht oder sich zumindest selbst hinreichend davon überzeugen kann.
Wenn man ständig irgendwo den Teufel an der Wand gemalt sieht, laufen die Dinge oftmals auch dementsprechend.
Oder wie ist es bei dir mittlerweile verlaufen?
 
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  • #157
@silvi69
Um zum Thema zurück zu kommen.

Ich hatte mal ein ähnliches "Problem". Wobei ich es nicht als Problem betrachtet habe und demnach einen völlig anderen Umgang damit pflegte.
Innerhalb der ersten 4 Monate einer neuen Bekanntschaft war mir schon länger aufgefallen, dass wir uns fast ausschließlich auf halber Strecke oder in meiner Gegend und bei mir aufhielten. Ich beobachtete das nur wertefrei. Als wir dann (also nach ca. 4 Monaten) mal in seiner Gegend waren und ich ehrlichen Bedarf nach Gesellschaft hatte, fragte ich im Anschluss an ein Treffen, ob ich die Nacht bei ihm verbringen könnte. Er verneinte. Ich glaubte seiner Erklärung zum warum, hatte (und zeigte) Verständnis für seine Begründung und akzeptierte und respektierte seine Grenze.
Infolge dessen thematisierte ich die Sache nicht und wir machten einfach weiter, wie bisher.
2 Monate später, wieder im Anschluss an ein Treffen in seiner Gegend, lud er mich, (aus meiner Perspektive) völlig überraschend ein, bei ihm zu übernachten. Dabei stellte sich seine damalige Begründung als wahr heraus.


Also: Wenn man Sachlagen nicht zum Problem erhebt, kein Theater darum macht und sie nicht aufbauscht, lösen sie sich manchmal von ganz allein.
Essentiell ist aber, dass man auch wirklich selbst kein Problem sieht oder sich zumindest selbst hinreichend davon überzeugen kann.
Wenn man ständig irgendwo den Teufel an der Wand gemalt sieht, laufen die Dinge oftmals auch dementsprechend.
Oder wie ist es bei dir mittlerweile verlaufen?
Ich befürchte allerdings, daß k(aum)eine/r außer Dir dazu auch nur im Ansatz in der Lage ist.

Könnte nach meinem Eindruck Fluch und Segen zugleich sein, weil andere das eben nicht mal nachvollziehen können ...
 
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  • #158
@silvi69
Um zum Thema zurück zu kommen.

Ich hatte mal ein ähnliches "Problem". Wobei ich es nicht als Problem betrachtet habe und demnach einen völlig anderen Umgang damit pflegte.
Innerhalb der ersten 4 Monate einer neuen Bekanntschaft war mir schon länger aufgefallen, dass wir uns fast ausschließlich auf halber Strecke oder in meiner Gegend und bei mir aufhielten. Ich beobachtete das nur wertefrei. Als wir dann (also nach ca. 4 Monaten) mal in seiner Gegend waren und ich ehrlichen Bedarf nach Gesellschaft hatte, fragte ich im Anschluss an ein Treffen, ob ich die Nacht bei ihm verbringen könnte. Er verneinte. Ich glaubte seiner Erklärung zum warum, hatte (und zeigte) Verständnis für seine Begründung und akzeptierte und respektierte seine Grenze.
Infolge dessen thematisierte ich die Sache nicht und wir machten einfach weiter, wie bisher.
2 Monate später, wieder im Anschluss an ein Treffen in seiner Gegend, lud er mich, (aus meiner Perspektive) völlig überraschend ein, bei ihm zu übernachten. Dabei stellte sich seine damalige Begründung als wahr heraus.


Also: Wenn man Sachlagen nicht zum Problem erhebt, kein Theater darum macht und sie nicht aufbauscht, lösen sie sich manchmal von ganz allein.
Essentiell ist aber, dass man auch wirklich selbst kein Problem sieht oder sich zumindest selbst hinreichend davon überzeugen kann.
Wenn man ständig irgendwo den Teufel an der Wand gemalt sieht, laufen die Dinge oftmals auch dementsprechend.
Oder wie ist es bei dir mittlerweile verlaufen?
ich danke sehr für diesen Beitrag. Die Worte wirken sehr beruhigend auf mich. Laut seinen Worten, wollte er im kürzlichen Urlaub an der Wohnung arbeiten. Neulich schrieb er, es habe ihn im Rücken erwischt...ich kann gerade kaum Vertrauen fassen, da er niemals anruft, alle Mitteilungen nur per sms schickt...mich macht es immer noch sehr traurig. Doch zu meinem Verhalten kann ich sehr gut stehen, immerhin!
 
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  • #159
Heutzutage telefonieren die wenigsten Leute. Wenn dir Telefonate so wichtig sind, solltest du es ihm mitteilen.