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  • #4.982
für den Blickwinkel "nicht sexistisch" "unsexistisch" oder "antisexistisch" wird nun der Begriff "m/w/s Angstplatz" debattiert

wäre das den Herren so recht?
 
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  • #4.983
Das hat doch nix mit "drüber Lachen" zu tun.
Diese "Denk-Haltung" ist ja für den Betroffenen schädlich.
Und genau da liegt glaub' ich der "Denk-Fehler": Um über etwas lachen zu können, muss man in keiner Weise auch die hinter einer Thematik liegenden Denk-Strukturen teilen.

Lachen kann man über Situationskomik, über unerwartete Wendungen, über Wortspiele, über überraschende Assoziationen usw. usf.

Der von mir gepostete "Schilderwitz" hat z.B. mit meinem Umgang mit anderen Menschen überhaupt gar nichts zu tun. Hier wurden themenfremde Symbole des Straßenverkehrs in diesen Rahmen übertragen und somit deren Bedeutung "verfremdet".

"Echter" oder "Alltags-Rassismus" sieht anders aus.

Und bitte täusche dich nicht: Oft genug können genau die Menschen, auf "deren Kosten" ein Witz gemacht wird, lauter darüber lachen, als die Leute, die glauben, betroffen wirken zu müssen.
 
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  • #4.987
Klingt jedenfalls vielfältiger und neutraler. Ich habe mich bezüglich dieser "Frauenparkplätze" immer arg diskriminiert gefühlt. ;)
man müsste dann noch präängstlich, periängstlich und postängstlich unterscheiden, aber ja .. ist halt so .. es werden sehr große Schilder mit ausführlicher Beschreibung der genauen Parkplatzsituation entstehen
 
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  • #4.988
man müsste dann noch präängstlich, periängstlich und postängstlich unterscheiden, aber ja .. ist halt so .. es werden sehr große Schilder mit ausführlicher Beschreibung der genauen Parkplatzsituation entstehen
Ja, ja, wie war das noch gleich: "Simplify your life"?
Ich finde diese Debatten unergiebig und vor allem "unendlich". Aber so ist das offensichtlich, wenn "jeder gehört" werden will.
 

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  • #4.989
Zum ersten Mal habe ich Anfang der 90er Jahre davon in einem Zeitschriftenartikel gelesen.

Ich zitiere mal Wikipedia:
Seit den 1990er Jahren dokumentieren Studien, dass sich viele Frauen im öffentlichen Raum unsicher fühlen, da sie sexuelle Übergriffe und Gewalt fürchten. Dadurch schränkt sich ihre Bewegungsfreiheit ein: Aus Angst, bedroht oder belästigt zu werden, meiden viele Frauen bestimmte Räume insbesondere in den Abend- und Nachtstunden.

In den 1990er-Jahren wurden zahlreiche Maßnahmen ergriffen, um das Sicherheitsgefühl von Frauen im öffentlichen Raum zu erhöhen, dazu gehören auch Frauenparkplätze in Tiefgaragen.
Zitatende

Natürlich kann man die gut beleuchteten Ecken in der Nähe der Ausfahrt mit Videokameras bestücken und für Frauen reservieren.

Aber warum nicht auch Licht, Kameras und Alarmknöpfe in die entfernten dunklen Winkel bringen? Es würde das Sicherheitsgefühl für alle Menschen erhöhen und den Bösewichtern die Verstecke nehmen.
Warum nicht wieder mehr Polizeistreifen?
Zum Falschparker aufschreiben haben wir doch auch Leute. Bei jedem Fussballspiel und jeder Kundgebung werden Hunderschaften Polizei aufgefahren. Warum ist keiner da, wenn man spätabends ins Parkhaus muss? Dann würden vielleicht auch weniger Leute unter Alkohol- oder Drogeneinfluss Auto fahren.
 

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  • #4.990
Ja, ja, wie war das noch gleich: "Simplify your life"?
Ich finde diese Debatten unergiebig und vor allem "unendlich". Aber so ist das offensichtlich, wenn "jeder gehört" werden will.
Nennen wir es doch Sicherheitsparkplätze.
Schildern wir auch gleich noch Risikoparkplätze und No-Go-Areas aus.
'Hier endet de facto das staatliche Gewaltmonopol. Es begleitet sie nur noch unser Mitgefühl.'
 
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  • #4.991
Zum ersten Mal habe ich Anfang der 90er Jahre davon in einem Zeitschriftenartikel gelesen.

Ich zitiere mal Wikipedia:
Seit den 1990er Jahren dokumentieren Studien, dass sich viele Frauen im öffentlichen Raum unsicher fühlen, da sie sexuelle Übergriffe und Gewalt fürchten. Dadurch schränkt sich ihre Bewegungsfreiheit ein: Aus Angst, bedroht oder belästigt zu werden, meiden viele Frauen bestimmte Räume insbesondere in den Abend- und Nachtstunden.

In den 1990er-Jahren wurden zahlreiche Maßnahmen ergriffen, um das Sicherheitsgefühl von Frauen im öffentlichen Raum zu erhöhen, dazu gehören auch Frauenparkplätze in Tiefgaragen.
Zitatende

Natürlich kann man die gut beleuchteten Ecken in der Nähe der Ausfahrt mit Videokameras bestücken und für Frauen reservieren.

Aber warum nicht auch Licht, Kameras und Alarmknöpfe in die entfernten dunklen Winkel bringen? Es würde das Sicherheitsgefühl für alle Menschen erhöhen und den Bösewichtern die Verstecke nehmen.
Warum nicht wieder mehr Polizeistreifen?
Zum Falschparker aufschreiben haben wir doch auch Leute. Bei jedem Fussballspiel und jeder Kundgebung werden Hunderschaften Polizei aufgefahren. Warum ist keiner da, wenn man spätabends ins Parkhaus muss? Dann würden vielleicht auch weniger Leute unter Alkohol- oder Drogeneinfluss Auto fahren.
Weil dadurch wieder das Thema Überwachungsstaat angerührt werden würde..

..in Paris wurden Kameras in der U Bahn installiert, zum Leidwesen der Leute die zuvor darüber nicht informiert wurden und damit um die Möglichkeit der Zustimmung gebracht wurden

es fehlte ev. auch bei den Frauenparkplätzen die Erkenntnis der Sinnhaftigkeit und damit eine gesellschaftliche Zustimmung.
 
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  • #4.993
Und genau da liegt glaub' ich der "Denk-Fehler": Um über etwas lachen zu können, muss man in keiner Weise auch die hinter einer Thematik liegenden Denk-Strukturen teilen.
Das sehe ich anders.
Der von mir gepostete "Schilderwitz" hat z.B. mit meinem Umgang mit anderen Menschen überhaupt gar nichts zu tun.
1. Den Schilderwitz habe ich gar nicht kommentiert
2. Sagt es nichts über den "Umgang" aus - wie du korrekt schreibst - aber etwas über die "(Denk)Haltung".


Und bitte täusche dich nicht: Oft genug können genau die Menschen, auf "deren Kosten" ein Witz gemacht wird, lauter darüber lachen, als die Leute, die glauben, betroffen wirken zu müssen.
Darüber denk noch mal nach.
 

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  • #4.994
Weil dadurch wieder das Thema Überwachungsstaat angerührt werden würde..

..in Paris wurden Kameras in der U Bahn installiert, zum Leidwesen der Leute die zuvor darüber nicht informiert wurden und damit um die Möglichkeit der Zustimmung gebracht wurden
Auf deutschen Bahnstationen und auch in Bahnen wurden schon vor Jahren CCTV-Systeme eingebaut. Die Festplatten sind so bemessen, dass die Aufnahmen wenige Tage gespeichert und dann überschrieben werden. Nur im Falle eines Falles wird ein Datenträger von der Staatsanwaltschaft eingezogen und ausgewertet. Dadurch konnten schon einige Verbrechen aufgeklärt werden.

es fehlte ev. auch bei den Frauenparkplätzen die Erkenntnis der Sinnhaftigkeit und damit eine gesellschaftliche Zustimmung.
Das hast jetzt du gesagt. 🤭
 
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  • #4.995
Auf deutschen Bahnstationen und auch in Bahnen wurden schon vor Jahren CCTV-Systeme eingebaut. Die Festplatten sind so bemessen, dass die Aufnahmen wenige Tage gespeichert und dann überschrieben werden. Nur im Falle eines Falles wird ein Datenträger von der Staatsanwaltschaft eingezogen und ausgewertet. Dadurch konnten schon einige Verbrechen aufgeklärt werden.
Das hast jetzt du gesagt. 🤭
ja, ich bin der Meinung Frauenparkplätze könnten zur Senkung der Straftaten an Frauen beigetragen haben
 
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