A

*Andrea*

  • #1.696
Nein, nicht grundsätzlich. Es gibt sehr viel Schönes und Interessantes.

Umgekehrt dünkt mich, daß ich selten einen derart perfiden, böswilligen, unterstellenden und in schöne "Gutmenschen-Argumentation" verpackten Angriff gesehen habe !

Pfui, da wird mir übel !!! :eek:
Wenn das so rüberkommt, dann tut mir das leid. Das war nicht meine Intention. Aber ich frage mich schon auch, weshalb das so rüberkommt. Das liegt, glaube ich, nicht (nur) an mir. Vielleicht liest du die ganze Sache nochmals durch. Ich habe nirgends gesagt, dass IMHO oder sonst jemand ein Rassist sei. Aber ich finde es wichtig, Themen der Ausgrenzung und des ganze-Gruppen-von-Religionsangehörigen-in-einen-Topf-Werfens anzusprechen. Ich verstehe nicht, weshalb IMHO sich als Rassist bezeichnet fühlt, wenn ich diskutieren will, ob es nicht problematisch ist, einen solchen Witz in der aktuellen, islamophobisch aufgeladenen Gesellschaft zu machen. Ich habe bereits bei seinem ersten Ansprechen davon, dass er fand, ich würde ihn als Rassisten sehen, verneint. Was ich genau über ihn denke, wollte er nicht wissen. (Ich hatte ihn gefragt.)

Wenn er auf meinen Hinweis, dass er arg verallgemeinere, mit Beispielen von Terroranschlägen antwortet, dann ist das doch genau schon wieder eine solche Verallgemeinerung, oder etwa nicht?

Ausserdem hatte ich versucht, zu erklären, weshalb ich eventuell etwas zu empfindlich reagiert habe.

Ich finde es schon sehr seltsam, weshalb auch du hier so reagierst. Mir gibt das arg zu denken.

PS: Bitte aber nicht wieder missverstehen! Ich habe nicht geschrieben, dass du ein Rassist seist!
 
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  • #1.697
Der Gutmensch ist permanent betroffen und schwingt gerne Keulen: die Holocaust-, Auschwitz- oder ganz allgemein die Moralkeule. Damit schlägt er zwar niemanden tot, aber er nervt gewaltig.

Das ist der Punkt. Sie gehen nicht dahin wo´s Not tut etwas zu tun, oder legen sich mit Leuten an bei denen es wirklich gefährlich werden könnte. Sie sitzen im stillen Kämmerlein und gehen Menschen auf den Senkel die so harmlos sind dass sie nichts zu befürchten haben. Diese aber werden unterschiedslos mit jenen in einen Topf geworfen denen die Aufmerksamkeit und das Engagement der "Gutmenschen" gelten sollte.

Der stete Tropfen nervt so lange bis man gelernt hat ihn zu ignorieren.

Und hier wird es gefährlich.
Denn wo die Ohren erst taub geworden sind gegen wichtige und richtige Argumente, da gedeiht das Unkraut welches eigentlich bekämpft werden sollte besonders gut.
 
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  • #1.698
Der Gutmensch ist permanent betroffen und schwingt gerne Keulen: die Holocaust-, Auschwitz- oder ganz allgemein die Moralkeule. Damit schlägt er zwar niemanden tot, aber er nervt gewaltig.
Und weiter im Text ...
Der Begriff ist ein Ablenkungsmanöver aus der Trickkiste der Ad-hominem-Rhetorik: Statt darüber zu diskutieren, ob und wie man sich engagieren soll, prügelt man auf diejenigen ein, die sich engagieren.
Sie sitzen im stillen Kämmerlein und gehen Menschen auf den Senkel die so harmlos sind dass sie nichts zu befürchten haben.
Genau das tun jene die das Unwort des Jahres 2015 wie eine Waffe einsetzen.
 
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  • #1.699
(...) Wenn das so rüberkommt, dann tut mir das leid. Das war nicht meine Intention. Aber ich frage mich schon auch, weshalb das so rüberkommt. (...)
Ich finde es schon sehr seltsam, weshalb auch du hier so reagierst. Mir gibt das arg zu denken. (...)
Das sollte es auch : Wenn das mal vorkommt, mag das eine Ausnahme sein. Aber wenn sich das wiederholt ... :rolleyes:

Exakt so kommt das an (Empfängerhorizont) ! Deshalb habe ich den Begriff des "Gutmenschen" genau so negativ verwendet, wie er konnotiert ist. :oops:

Aber das gehört nicht hierher, deshalb für mich EOD !
 
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  • #1.700
Statt darüber zu diskutieren, ob und wie man sich engagieren soll, prügelt man auf diejenigen ein, die sich engagieren.
Nicht quatschen. Machen!
Es gibt nichts Gutes außer man tut es.

Leider wird lamentieren oft als engagieren missgedeutet.

Mir geht es um Leute die lamentieren statt sich zu engagieren.

Jeder kennt seit seiner Kindheit Leute die wegen jeder Kleinigkeit rummeckern. Sie können einfach nicht anders.

Es ist kein Engagement wenn jemand einfach nur unreflektiert seinen Impulsen nachgibt.

Die weniger geschickten drohen jedem der vorbeikommt mit dem Spazierstock oder rufen bei jeder Gelegenheit "Das tut man nicht!" oder "Das darf man nicht!"
Die geschickteren kleiden ihren Unmut in vermeintlich mehrheitsfähige Argumente. Man kann sie nicht zufriedenstellen, also lernt man sie zu ignorieren.

Wohl dosiert wäre eine positive Wirkung möglich. Undosiert führt es aber zu Ignoranz.
 
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  • #1.701
@Andrea wird Muslimin sein, wieso sonst dieser Zwergenaufstand um Nichts.
Und ja, sie verstehen keinen Spass, wenn es um ihre Religion geht. Das ist noch Mittelalterstand, das ist leider Fakt.
Und außerdem sind wir ja niedriger als sie als "Ungläubige"...dürfen uns also nicht erdreisten, sie anzutasten.
Ich hab da auch meine über Jahrzehnte aus Erfahrung gespeiste feste Meinung. Ausnahmen bestätigen in diesem Fall für mich eindeutig die Regel.

Und ich finde es ein Unding, den Witzethread hier mit so einem Schmarrn vollzumüllen, nur weil man sich persönlich in seiner Glaubensbekundung angegriffen fühlt..tut mir leid, kein Verständnis, ich leb gottseidank in einem freien Land und darf das.

Und zum Schluss: Die meisten "Jesus-Witze" stammen aus muslimischen oder Federn weiterer anderer Glaubensrichtungen...die Muslime erzählen sie mit Genuss und wir Christen sind so groß, darüber lachen zu können ;)
 
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  • #1.703
Mal zurück zum Thema, leider nur auf Englisch, sonst funktioniert der Witz nicht, sorry :

Stormy Daniels and Queen Elizabeth went to the Pearly Gates on the same day. They both met with an angel to find out if they would be admitted to Heaven.

The angel said: "Unfortunately, there's only one place available in Heaven today so I must decide which one of you will be admitted.”

The angel asked Stormy if there was some particular reason why she should go to Heaven. Stormy took off her top and said: "Look at these, they're the most perfect things God ever created and I'm sure it will please God to be able to see them every day, for eternity.”

The angel thanked Stormy, and asked Her Majesty, Queen Elizabeth the same question. The Queen walked over to a toilet, pulled the lever and flushed it without saying a word.

The Angel immediately said: "Okay, your Majesty, you may go into Heaven.”

Stormy was outraged and asked, "What was that all about? I showed you two of God's own perfect creations and you turned me down. She simply flushed a commode and she got admitted to Heaven! Would you explain that to me?”

"Sorry, Stormy," said the Angel, "but even in Heaven, a Royal Flush beats a Pair, no matter how big they are."

:D

P. S.: Nein, ich bin nicht sexistisch, ich find' das nur lustig ... ! :rolleyes: ;)
 
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  • #1.704
Weil ich es nicht mag, wenn man die Augen (explizit was diese Thematik betrifft) immer wieder so häufig verschließt. Es mag ja sein, dass es viele Muslime gibt, die über sich selbst und ihren Glauben lachen können. Meiner Meinung nach jedoch kann die Mehrzahl der Islam-Gläubigen dies nicht.
Und was den Extremismus betrifft, finde ich in der jüngeren Vergangenheit die Gewaltbereitschaft doch erheblich mehr auf Seiten der Muslimen, denn bei z.B. Christen.
Und bitte nicht dieses reflexhafte Zitieren von "Vorurteilen". Letztlich stehen für den Extremismus auf Seiten der Muslime leider auch genügend Beispiele im realen Leben. Sicher sind dies Ausnahmen, doch wie bereits geschrieben, vermisse ich auf Seiten der friedlichen Muslime entsprechende Empörung oder gar einen Aufschrei, ein Anprangern dieser Gewalttaten. Es äußert sich vielleicht der eine oder die andere Muslima schockiert und betroffen, distanziert sich individuell von diesen Taten. Doch fehlt mir der große Ruck der Verachtung gegenüber den Islamisten, der durch alle Schichten des Islam gehen sollte.
Wenn sich die Muslime, die du kennst, schnell von dir angegriffen fühlen, dann dünkt es mich, täuschen sie sich in diesem Gefühl ja nicht, oder?
Genau DAS ist z.B. ein Vorurteil und eine Umkehr, die auch gerade in Kreisen der jungen Muslime sehr beliebt ist.
"Wenn sich die Muslime von mir "angegriffen" fühlen, dann MUSS ich ja zwangsweise ein von Vorurteilen total geprägter "Islamhasser" sein, der diese Menschen in übelster Weise beschimpt, zumindest jedoch provoziert hat - ist ja logisch".
Nö, ich hatte versucht, einer ernsthafte Diskussion mit diesen jungen Leuten über den Islam etc. zu führen und im Laufe dieses Gesprächs entstand mehr und mehr Aggressivität auf Seiten der Muslime - und ich fühlte mich zuletzt bedroht.
Und genau das ist das, was ich auch anprangere. Sobald man in welcher Art und Weise auch Kritik gegenüber (vor allem jüngeren) Menschen dieser Glaubensrichtung äußert, fühlen sich diese SOFORT "in ihrer Ehre" gekränkt und schlagen (manchmal nicht nur verbal) um sich, weil sie sich nicht anders zu wehren wissen. Da wird man dann auch reflexhaft gerne als "Fremdenhasser" und "Nazi" bezeichnet. (lässt man sich als Deutscher ja gerne nachsagen, hält besser den Mund - und senkt ob einer Vergangenheit, mit der ich nie etwas zu tun hatte, demütig den Kopf).

Würde ich derartige Bezeichungen der Gegenseite gegenüber äußern, wäre das meiner Gesundheit höchstwahrscheinlich sehr abträglich.
 
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  • #1.705
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  • #1.706
Aber ich finde es wichtig, Themen der Ausgrenzung und des ganze-Gruppen-von-Religionsangehörigen-in-einen-Topf-Werfens anzusprechen.
Ja, ich werfe Islamisten und Extremisten (egal welcher Glaubensrichtung) in einen Topf. Aber keine "Gruppen von Religionsangehörigen".
Ich verstehe nicht, weshalb IMHO sich als Rassist bezeichnet fühlt, wenn ich diskutieren will, ob es nicht problematisch ist, einen solchen Witz in der aktuellen, islamophobisch aufgeladenen Gesellschaft zu machen.
Ich fühle mich nicht als "Rassist" bezeichnet, nur kommt mir die Kritik an einem Witz über Mohammed in dieser Intensität und Bandbreite als völlig überzogen vor.
Im Übrigen bezweifle ich, dass "die Gesellschaft islamophob aufgeladen ist". Sie ist nur in Teilen hinsichtlich Terror und Gewalt sensibler und (leider) auch ängstlicher geworden. Aber auch dies lässt sich, wenn man mal die "Islam-Brille" absetzt, zum Teil nachvollziehen, oder?

Diese vermeintliche "Islamophobie" scheint mir mittlerweile ein Stilmittel der Muslime zu sein, sich selbst in die vermeintliche "Opferrolle" einer unterdrückten und letztlich "gehassten" Minderheit zu rücken - und in Einzelfällen sogar diese Position als Rechtfertigung für eigenes "Fehlverhalten" (im Extemfall Gewalttaten) zu nutzen.
Wenn er auf meinen Hinweis, dass er arg verallgemeinere, mit Beispielen von Terroranschlägen antwortet, dann ist das doch genau schon wieder eine solche Verallgemeinerung, oder etwa nicht?
Nein, ist es nicht. Ich habe nicht verallgemeinernd geschrieben, dass alle Muslime Extremisten/Attentäter sind. Das ist das, was DU daraus lesen willst (und was möglicherweise auch Muslime gerne daraus lesen würden), um dann, meiner Meinung nach in "Gutmenschen-Art", einen weiteren, vermeintlich "islamophoben" Menschen enttarnt/entlarvt zu haben glaubt.

Die Aufzählung der Terroranschläge diente explizit als Beispiel dafür,
wie extrem zum Teil die Reaktionen auf satirische Texte oder Zeichnungen auf Seiten der Muslime ausfallen, während ICH derartige Handlungsweisen bei Christen nicht kenne.
 
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  • #1.707
Du kannst aber für den Umgang mit dieser Vergangenheit die Verantwortung übernehmen, auch wenn du nichts mit ihr zu tun hattest, statt in die Opferhaltung zu gehen.
Und wie soll sich diese Verantwortung ausdrücken?
In dem ich Menschen nicht aufgrund von
- Herkunft
- Glaube
- Ethnie
- Geschlecht
usw.
verurteile und ablehne, sondern akzeptiere und respektiere, und Gewalt und Krieg generell ablehne?

Das hat aber nichts mit "dieser speziellen" Vergangenheit zu tun, sondern mit meinem Wertekanon, den ich mir selbst im Laufe meiner Entwicklung zu eigen gemacht habe.
 
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  • #1.708
Diese vermeintliche "Islamophobie" scheint mir mittlerweile ein Stilmittel der Muslime zu sein, sich selbst in die vermeintliche "Opferrolle" einer unterdrückten und letztlich "gehassten" Minderheit zu rücken - und in Einzelfällen sogar diese Position als Rechtfertigung für eigenes "Fehlverhalten" (im Extemfall Gewalttaten) zu nutzen.

Nein, ist es nicht. Ich habe nicht verallgemeinernd geschrieben, dass alle Muslime Extremisten/Attentäter sind. Das ist das, was DU daraus lesen willst (und was möglicherweise auch Muslime gerne daraus lesen würden), um dann, meiner Meinung nach in "Gutmenschen-Art", einen weiteren, vermeintlich "islamophoben" Menschen enttarnt/entlarvt zu haben glaubt.

Die Aufzählung der Terroranschläge diente explizit als Beispiel dafür,
wie extrem zum Teil die Reaktionen auf satirische Texte oder Zeichnungen auf Seiten der Muslime ausfallen, während ICH derartige Handlungsweisen bei Christen nicht kenne.
Genau

Es ist auch immer sehr informativ, was jemand ungerichtet anderen vorwirft. Den Gedanken muss man ja selbst zumindest schon einmal für sich im Kopf gehabt haben. Soweit mir bisher von Betroffenen immer gesagt wurde, sind "Ungläubige" eben minderwertig (die feineren Abstufungen und die unfassbare Abwertung der christlichen Frauen bitte von Islamexperten genauer beschreiben lassen, wie sie dann auch mir mal entsprechend auseinandergelegt und argumentiert wurden). Für viele muslimische Frauen sind christliche Männer nicht ernstzunehmen (kein adäquater Partner) und für viele muslmische Männer christliche Frauen Flittchen und unwürdiges Freiwild. Das habe ich aus verlässlichen Mündern selbst hören müssen. Ich konnte es, als ich diese Dinge die ersten Male von muslimischen Freundinnen gehört hatte, einfach nicht glauben...habe sie danach aber einfach zu oft von zu vielen anderen wieder hören müssen.
Da fragt man sich dann, ob so eine Umkehr der Verhältnisse (wie oben in der Diskussion) nicht nur dazu dient, eigenes Gedankengut zu vertuschen.
 
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  • #1.709
Und wie soll sich diese Verantwortung ausdrücken?
In dem ich Menschen nicht aufgrund von
- Herkunft
- Glaube
- Ethnie
- Geschlecht
usw.
verurteile und ablehne, sondern akzeptiere und respektiere, und Gewalt und Krieg generell ablehne?

Das hat aber nichts mit "dieser speziellen" Vergangenheit zu tun, sondern mit meinem Wertekanon, den ich mir selbst im Laufe meiner Entwicklung zu eigen gemacht habe.
Wie ich sagte nicht die Opferhaltung einnehmen wenn jemand die Nazikeule schwingt, sondern Menschengruppen nicht nach ihrer Herkunft, Geschlecht oder Religion abwerten. Die Bezeichnung 'auf Seiten der Muslime' tut genau das. Warum sagst du nicht auf Seiten religiöser Extremisten?
Die Aufzählung der Terroranschläge diente explizit als Beispiel dafür,
wie extrem zum Teil die Reaktionen auf satirische Texte oder Zeichnungen auf Seiten der Muslime ausfallen, während ICH derartige Handlungsweisen bei Christen nicht kenne.
Bei solchen Themen ist Fingerspitzengefühl gefragt, grobt gefasst kann man auch sagen verantwortungsvoll mit der Vergangenheit umgehen.
 
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  • #1.710
Bei solchen Themen ist Fingerspitzengefühl gefragt, grobt gefasst kann auch sagen verantwortungsvoll mit der Vergangenheit umgehen.
Aber auch bei relativ harmlosen Witzeleien darf nicht undifferenziert die Moralkeule geschwungen werden.

Allerdings würde ich dafür plädieren dass Insiderwitze jenen vorbehalten bleiben die mit den Hintergründen vertraut sind.

Beispiel:
Es gibt genau 10 Arten von Menschen. Die einen verstehen Binärcode, die anderen nicht.