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Marlene

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  • #151
Hoho, Julianna, danke Dir, aber..........zuviel der Ehre bzw. überhaupt. Mich macht das eher mundtot, aber das ist wohl eher mein Problem.
Ich sehe das so, dass Du glücklich warst und die Anderen teilhaben lassen, ihnen etwas schenken wolltest. War wohl ein schönes Wochenende.......ja?:)
 
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troubadix

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  • #152
Wünsch Dir was..... hmmm..... ich fänd's schön, wenn sich jemand für das Akronymspiel (wieder) begeistern könnte..... :)
 
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fafner

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  • #154
Oder es ist einfach geplante Obsoleszenz... o_O

Aber die ist ja bekanntlich eh nur eine urban legend. :p
 
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Julianna

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  • #155
Hoho, Julianna, danke Dir, aber..........zuviel der Ehre bzw. überhaupt. Mich macht das eher mundtot, aber das ist wohl eher mein Problem.
Ich sehe das so, dass Du glücklich warst und die Anderen teilhaben lassen, ihnen etwas schenken wolltest. War wohl ein schönes Wochenende.......ja?:)
Ja hier im Forum wirken Komplimente "unglaubwürdig" - zu sehr sind viele damit beschäftigt, sich in einer Diskussion gegenseitig die Butter vom Brot zu nehmen.
Daher noch mal eine andere Formulierung: ich finde deine Beiträge sehr durchdacht und auf den Punkt gebracht. Auch auf die Gefahr hin, dass ich dich wieder mundtot mache ;) Ich habs nicht nötig "rumzuschleimen", aber erachte es als nötig, auch mal ein Kompliment zu machen, wenn Anlass dazu besteht. :)
 
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Deleted member 20811

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  • #156
Ja hier im Forum wirken Komplimente "unglaubwürdig" - zu sehr sind viele damit beschäftigt, sich in einer Diskussion gegenseitig die Butter vom Brot zu nehmen.
Daher noch mal eine andere Formulierung: ich finde deine Beiträge sehr durchdacht und auf den Punkt gebracht. Auch auf die Gefahr hin, dass ich dich wieder mundtot mache ;) Ich habs nicht nötig "rumzuschleimen", aber erachte es als nötig, auch mal ein Kompliment zu machen, wenn Anlass dazu besteht. :)

Schleimen scheint ja hier für manche echt ein Reizthema zu sein... :)
Da ist es natürlich besser, man vermeidet Nettigkeiten und fährt den anderen lieber immer wieder mal über's Maul oder kritisiert sie öffentlich.
Ich lebe in einer Region, wo es heißt "it gmault isch globt gnuag" (Nicht gemault ist gelobt genug).
Ich mag aber lachende und fröhliche Menschen, und da habe ich ganz gute Erfahrungen damit gemacht, es auch zu sagen, wenn mir was gefällt.
Schlimm? ;)
Ich empfinde deine Beiträge immer als sehr ausgewogen. Klar und freundlich, kritisch und verständnisvoll, ernsthaft und humorig, sehr differenziert aber auch immer sehr emphatisch an den Emfänger ausgerichtet. Als "Geschleime" hab ich da nie was empfunden. Und wenn ich gerade dabei bin, du hast die Größe, etwas stehen lassen zu können. Da kann sich so mancher hier, der mehr Lebenserfahrung hat eine Scheibe abschneiden. Chapeau junge Frau!
 
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  • #158
Schleimen scheint ja hier für manche echt ein Reizthema zu sein... :)
Da ist es natürlich besser, man vermeidet Nettigkeiten und fährt den anderen lieber immer wieder mal über's Maul oder kritisiert sie öffentlich.
Ich lebe in einer Region, wo es heißt "it gmault isch globt gnuag" (Nicht gemault ist gelobt genug).
Ich mag aber lachende und fröhliche Menschen, und da habe ich ganz gute Erfahrungen damit gemacht, es auch zu sagen, wenn mir was gefällt.
Schlimm? ;)

Zwischen nett sein und schleimen gibt es einen himmelweiten Unterschied. Deine Nettigkeiten wirken übertrieben und dadurch unglaubwürdig. Auf mich wohngemerkt (um hier mal den Aufschrei deiner Fangemeinde zu bremsen).
 
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  • #159
Zwischen nett sein und schleimen gibt es einen himmelweiten Unterschied. Deine Nettigkeiten wirken übertrieben und dadurch unglaubwürdig. Auf mich wohngemerkt (um hier mal den Aufschrei deiner Fangemeinde zu bremsen).

Ich hab ne Fangemeinde? Geil, darauf bin ich scharf...
Meine "Nettigkeiten" wirken übertrieben? Das heißt, die Sachen die ich sage treffen nicht zu? Julianna ist gar nicht so? Ja, vielleicht findest du die Leute hier nicht so toll wie ich, das kann sein.
Ich glaube aber vielmehr, dass es für dich einfach ungewohnt ist, dass man nette Dinge zueinander sagt. Ist es ja für uns alle, oder? Und das find ich schade, deshalb mach ich's anders.
Übertrieben ist es für mich schon deshalb nicht, weil ich noch lange nicht alles Positive sage, was mir in den Sinn kommt. Und das ist im Grunde auch schade.
Und glaub mir Mohnblume, ich bin sehr authentisch. Ich würde nie etwas sagen, was ich nicht so empfinde. Und ich sage Dinge nicht aus Kalkül.
 

Maron

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  • #162
Zwischen nett sein und schleimen gibt es einen himmelweiten Unterschied. Deine Nettigkeiten wirken übertrieben und dadurch unglaubwürdig. Auf mich wohngemerkt (um hier mal den Aufschrei deiner Fangemeinde zu bremsen).

Ich habe den Eindruck gewonnen, dass Kritik ein schwieriges Thema ist.
Ich halte öffentliche Kritik dann für angebracht wenn das "warum sag ich das..." dazu mitgeliefert wird.

fafner, der unter anderem in die Rolle des Richters über andere Menschen schlüpft und im Urteil für sich selber keinen Bezug auf seine Grundlagen dafür nimmt, ist für mich schwierig auszuhalten - schade um die Vergeudung seiner geschliffenen Sprache in manch seinem Beitrag wo "die inneren Geschworenen aus Ansichten bestehen". Ich sehe darin das Motiv "Anerkennung" als eine mögliche Bezugnahme - da Normen und Ansichten der Gesellschaft darstellt werden.
Aber der bedeutende Unterschied liegt für mich darin:
wenn ich ein Schnitzel posten würde, dann wahrscheinlich weil es in Bezug auf eine bestehende Norm gute Qualität/geringer Preis ev. wertvoll ist zu wissen wo es das gibt - WENN das Bild darauf Lust macht dieses Schnitzel zu essen.
und
durch die unterschiedlichen postings von Menschen, die mir fremd sind, dennoch deren Meinungsbilder erfassen möchte. In diesem Forums - Kontext beschäftigt mich der Mensch und Lust, Unlust...und dafür habe ich keinen gesellschaftlich anerkannten Normen - Richter notwendig (die kenne ich selber).

für mich gehörst du in der Rolle des Richters ins Schnitzellager, fafner:) (böse, böse ...aber halt meine persönliche und ausführlich begründete Beurteilung)
 
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  • #164
Ich habe den Eindruck gewonnen, dass Kritik ein schwieriges Thema ist.
Ich halte öffentliche Kritik dann für angebracht wenn das "warum sag ich das..." dazu mitgeliefert wird.

Zu Kritik habe ich eine ganz eigene Meinung. Ich vermeide sie möglichst, weil sie immer unangebracht ist. Entweder hat ein Mensch Einsicht, dass er etwas "falsch" gemacht hat. Dann braucht er keinen, der draufhaut. Oder er hat keine Einsicht, dann ist Kritik auch nicht hilfreich. Vielleicht muss man dann aufklären, nachschulen usw.
Ich kenne übrigens niemand, der "kritikfähig" ist. Kritik ist für mich immer abwertend, und keiner mag sie.
 

fafner

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  • #165
für mich gehörst du in der Rolle des Richters ins Schnitzellager, fafner
Mir ist es eher etwas wurst, was Du von mir hältst... :)
Du hast einen sehr ähnlichen Stil drauf wie @Hafensänger. Mit dem kann ich ja auch nicht. Aber das macht nix. So geht es halt im Leben. :rolleyes:
Vielleicht könnt Ihr beide gut miteinander. Ach, was sag ich. Ganz sicher! ;)
 
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Maron

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  • #166
Zu Kritik habe ich eine ganz eigene Meinung. Ich vermeide sie möglichst, weil sie immer unangebracht ist. Entweder hat ein Mensch Einsicht, dass er etwas "falsch" gemacht hat. Dann braucht er keinen, der draufhaut. Oder er hat keine Einsicht, dann ist Kritik auch nicht hilfreich. Vielleicht muss man dann aufklären, nachschulen usw.
Ich kenne übrigens niemand, der "kritikfähig" ist. Kritik ist für mich immer abwertend, und keiner mag sie.

Nein, das stimmt für mich nicht.
Kritik ist nicht immer abwertend, sie klärt etwas auf.
Es ist durch eine kritische Auseinandersetzung möglich zuzuordnen auf welchen Wert sich die Aussage bezieht oder ob es einen inneren Bezug gibt.
Sonst hätte ja die kritische Auseinandersetzung mit der eigenen Person überhaupt keinen Erfahrungsgehalt in sich. Aber das ist sehr allgemein und bezog sich mehr auf die Aussagen zur Forums - Interaktion in Momenten wo die Unterschiedlichkeiten die Toleranzgrenzen überschreiten.
 
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Hafensänger

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  • #167
Zu Kritik habe ich eine ganz eigene Meinung. Ich vermeide sie möglichst, weil sie immer unangebracht ist. Entweder hat ein Mensch Einsicht, dass er etwas "falsch" gemacht hat. Dann braucht er keinen, der draufhaut. Oder er hat keine Einsicht, dann ist Kritik auch nicht hilfreich. Vielleicht muss man dann aufklären, nachschulen usw.
Ich kenne übrigens niemand, der "kritikfähig" ist. Kritik ist für mich immer abwertend, und keiner mag sie.
Mist, jetzt hat Maron geantwortet - und ich wollte schreiben welchen außerordentlichen Wert Kritik hat.

Es geht primär darum wie die transportiert wird, was dahinter steht. Ist das in der Sache, nicht persönlich, dann ist das ausgesprochen wertvoll und ich bin total scharf auf solche Kritik!
 
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  • #168
Nein, das stimmt für mich nicht.
Kritik ist nicht immer abwertend, sie klärt etwas auf.
Es ist durch eine kritische Auseinandersetzung möglich zuzuordnen auf welchen Wert sich die Aussage bezieht oder ob es einen inneren Bezug gibt.
Sonst hätte ja die kritische Auseinandersetzung mit der eigenen Person überhaupt keinen Erfahrungsgehalt in sich. Aber das ist sehr allgemein und bezog sich mehr auf die Aussagen zur Forums - Interaktion in Momenten wo die Unterschiedlichkeiten die Toleranzgrenzen überschreiten.

Möglicherweise muss man sich erst auf eine gemeinsame Definition von Kritik einigen. Ich rede von der Art Kritik, die mit dem Finger auf jemanden zeigt und sagt "das hast du falsch gemacht!" Oder noch besser "Du bist falsch (fehlerhaft).
Ich stimme dir zu, dass eine kritische Auseinandersetzung (mit sich und mit anderen) immer wieder wertvoll sein kann. Ich mag aber niemanden kritisieren.
 
D

Deleted member 20811

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  • #169
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Hafensänger

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  • #170
Eigentlich dachte ich an konstruktive Kritik, aber wenn ich die Definition von Kritik nachsehe, dann muss ich das als unpassend zurückziehen.
Es liefe dann auf Selbstkritik hinaus und du hättest Recht andere nicht zu kritisieren.
Kritik wäre dann gut, wenn sie den Anderen veranlassen könnte über etwas nachzudenken. Also nur ein Anstoßen, ein Hinweis. Ein zugegebenermaßen schwieriges Unterfangen und von einigen Bedingungen abhängig. Beispiel habe ich keins. Ich hatte auch ein sachliches, diskussionsfähiges Thema im Hinterkopf, kein persönliches.
Danke für die Nachfrage.
 
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Mentalista

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  • #171
Zwischen nett sein und schleimen gibt es einen himmelweiten Unterschied. Deine Nettigkeiten wirken übertrieben und dadurch unglaubwürdig. Auf mich wohngemerkt (um hier mal den Aufschrei deiner Fangemeinde zu bremsen).

Da gehe ich ein Stückel mit. Es kommt m.E. immer drauf an, WIE man WAS schreibt und dadurch wird was verstärkt, oder nicht.

Es gibt nicht nur schwarz und weiss und hier passt auch der Bezug auf das Thema Kritik üben. Ich persönlich finde Kritik, wenn sie angemessen und respektvoll und nicht persönlich werdend geäussert, also konstruktive Kritik, sehr wichtig. Ohne diese Form der Kritik kann sich nichts ändern.

Ich wäre heute nicht der Mensch, wenn ich die Kritik die an mir geübt worden ist, sofern sie angemessen und konstruktiv (respekvoll) geäussert wurde, nicht ernst genommen hätte.

Kritik ist nicht schön, klar, aber sie darf geäussert werden, wie gesagt, es kommt auf die Form und den Zeitpunkt drauf an und wer mit dieser Form nicht umgehen kann, sollte sich selbstkritisch hinterfragen, warum nicht. Für mich gehört auch zum Erwachsensein dazu, mit Kritk, jetzt egal welcher Form, angemessen umgehen zu können.
 
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Deleted member 20811

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  • #172
Eigentlich dachte ich an konstruktive Kritik, aber wenn ich die Definition von Kritik nachsehe, dann muss ich das als unpassend zurückziehen.
Es liefe dann auf Selbstkritik hinaus und du hättest Recht andere nicht zu kritisieren.
Kritik wäre dann gut, wenn sie den Anderen veranlassen könnte über etwas nachzudenken. Also nur ein Anstoßen, ein Hinweis. Ein zugegebenermaßen schwieriges Unterfangen und von einigen Bedingungen abhängig. Beispiel habe ich keins. Ich hatte auch ein sachliches, diskussionsfähiges Thema im Hinterkopf, kein persönliches.
Danke für die Nachfrage.
Ich beziehe das Kritikthema mal auf's Berufliche. Ich halte sehr viel davon, klar zu formulieren, was ich erwarte. Wenn ich feststelle, dass meine Erwartungen nicht erfüllt werden, muss ich mich erst mal fragen, ob ich die Voraussetzungen geschaffen habe. Wie war die Anweisung? Wie gut war die Infomation? Stimmen die Arbeitsbedingungen, verfügen die Mitarbeiter über die notwendigen Arbeitsmittel und Fertigkeiten usw. usw.
Wenn ich dann korrigieren muss, dann mit Nachschulung, Informationen, Motivation....
Kritik ist immer von oben nach unten und kann daher nicht konstruktiv sein.
 

Maron

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  • #173
Ich beziehe das Kritikthema mal auf's Berufliche. Ich halte sehr viel davon, klar zu formulieren, was ich erwarte. Wenn ich feststelle, dass meine Erwartungen nicht erfüllt werden, muss ich mich erst mal fragen, ob ich die Voraussetzungen geschaffen habe. Wie war die Anweisung? Wie gut war die Infomation? Stimmen die Arbeitsbedingungen, verfügen die Mitarbeiter über die notwendigen Arbeitsmittel und Fertigkeiten usw. usw.
Wenn ich dann korrigieren muss, dann mit Nachschulung, Informationen, Motivation....
Kritik ist immer von oben nach unten und kann daher nicht konstruktiv sein.

oben und unten kann auch mit dem mehr Wissen oder mehr Verantwortung zu tun haben, darum ist konstruktive Kritik nicht abwertend oder gönnerhaft (hinweisend auf das Defizit) sondern eine hilfreiche Information um das Defizit zu beseitigen.
 
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  • #174
Da gehe ich ein Stückel mit. Es kommt m.E. immer drauf an, WIE man WAS schreibt und dadurch wird was verstärkt, oder nicht.

Es gibt nicht nur schwarz und weiss und hier passt auch der Bezug auf das Thema Kritik üben. Ich persönlich finde Kritik, wenn sie angemessen und respektvoll und nicht persönlich werdend geäussert, also konstruktive Kritik, sehr wichtig. Ohne diese Form der Kritik kann sich nichts ändern.

Ich wäre heute nicht der Mensch, wenn ich die Kritik die an mir geübt worden ist, sofern sie angemessen und konstruktiv (respekvoll) geäussert wurde, nicht ernst genommen hätte.

Kritik ist nicht schön, klar, aber sie darf geäussert werden, wie gesagt, es kommt auf die Form und den Zeitpunkt drauf an und wer mit dieser Form nicht umgehen kann, sollte sich selbstkritisch hinterfragen, warum nicht. Für mich gehört auch zum Erwachsensein dazu, mit Kritk, jetzt egal welcher Form, angemessen umgehen zu können.
Ich habe nichts geschrieben, was ich nicht so gemeint habe, sondern nur positive Dinge ausgesprochen. Ich glaube, das nennt man Kompliment. Und das ist was schönes. Wir leben allerdings in einer Leistungsgesellschaft, und ich werde niemals begreifen, warum die Menschen glauben, man kann zu viel loben.
Aber sie glauben ja auch, man kann "zu ehrlich sein", "zu nett", "zu großzügig", "zu gutmütig" usw. Was haltet ihr davon, mal diese Konzepte in Frage zu stellen? Ihr seht doch selber, dass sie nicht funktionieren.

Mentalista, bitte gib mir mal ein Beispiel für konstruktive Kritik.
 
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Hafensänger

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  • #175
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  • #176
Ich beziehe das Kritikthema mal auf's Berufliche. Ich halte sehr viel davon, klar zu formulieren, was ich erwarte. Wenn ich feststelle, dass meine Erwartungen nicht erfüllt werden, muss ich mich erst mal fragen, ob ich die Voraussetzungen geschaffen habe. Wie war die Anweisung? Wie gut war die Infomation? Stimmen die Arbeitsbedingungen, verfügen die Mitarbeiter über die notwendigen Arbeitsmittel und Fertigkeiten usw. usw.
Wenn ich dann korrigieren muss, dann mit Nachschulung, Informationen, Motivation....
Kritik ist immer von oben nach unten und kann daher nicht konstruktiv sein.

Was machst du als Chef, wenn du von unten kritisiert wirst?

Wenn du auf nicht gute Arbeitsbedingungen, mangelnde Informationen usw. von selber nicht geachtet hast, dann wäre Kritik an dich als Führungskraft absolut legitim. Nicht zu vergessen, dass du als AG einen Vertrag mit deinen Angestellten eingegangen bist, den auch du einzuhalten hast .-).
 

Mentalista

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  • #177
Oh, nein! Hierarchisch sollte bei Kritik nicht das Thema sein, die könnte auch von unten nach oben sein!

In der Sache ist Kritik einfach! Nämlich dann, wenn mehrere Interesse haben etwas weiter zu entwickeln.

Persönliche Kritik wird schnell zum Minenfeld.

Genau, wenn aber persönliche Kritik wertschätzend formuliert wird, kann sie beiden Seiten was bringen, denke ich.
 
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Mentalista

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  • #178
Ich habe nichts geschrieben, was ich nicht so gemeint habe, sondern nur positive Dinge ausgesprochen. Ich glaube, das nennt man Kompliment. Und das ist was schönes. Wir leben allerdings in einer Leistungsgesellschaft, und ich werde niemals begreifen, warum die Menschen glauben, man kann zu viel loben.
Aber sie glauben ja auch, man kann "zu ehrlich sein", "zu nett", "zu großzügig", "zu gutmütig" usw. Was haltet ihr davon, mal diese Konzepte in Frage zu stellen? Ihr seht doch selber, dass sie nicht funktionieren.

Mentalista, bitte gib mir mal ein Beispiel für konstruktive Kritik.

Natürlich wird viel zu wenig gelobt. Aber wenn das Lob zu dick formuliert wird, erreicht der Lobende nicht sein Ziel.

Beispiel für konstruktive Kritik:

Mein Kind knallt ohne zu merken, mit den Türen in unserer Altbauwohnung.

Konstruktiv wäre für mich: Bitte achte darauf, die Türen nicht so zu knallen, man hört es im ganzen Haus.

Nicht konstruktiv: Wie oft habe ich dir schon gesagt.... kannst du nicht auf mich hören...?

Liest du einen Unterschied .-)?
 
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