Beiträge
2.894
Likes
717
  • #76
Ich finde es wichtig dass die erwünschte Nähe und Beziehungsformat von Anfang an klar definiert wird, damit jeder sofort weiss worauf er sich einlassen wird und ob es machbar ist. Ich habe geäussert dynamische "Fernbeziehung°°" (finde das Wort unpassend, verwende es jedoch zum besseren Verständnis) mit mindestens 50% intensiv zusammen (das heisst bei mir wirklich zusammen und nicht irgendetwas anderes) sein. Zusammen das Bettchen und (fast) alles andere teilen halte ich hier für selbstverständlich, weil es eine Partnerschaft ist und nichts geringeres als das. Wenn ich Partnerschaft sage dann meine ich es auch so und nicht etwa bloss "Kasperletheater", denn ich lebe und liebe stets kompromisslos, ganz egal in welcher Form. Man sollte stets das tun was man ausgesagt hat, das schafft Vertrauen und darauf bauen alle Beziehungen stark auf, sehr simpel eigentlich. Man soll auch nicht nur um die Chance infolge "Um-den-Finger-Wurstlereien" zu verbessern einfach brisante Sachverhalte verheimlichen, denn diese verheimlichte Macken werden einem später oft ganz böse in den Hintern beissen.

Klar, wenn man von Anfang an alle Problemzonen offenlegt sinkt die "Fangquote" beträchtlich, allerdings wird die "Erfolgsquote" stark gesteigert. Liebeshungrige möchten jedoch besser vieles verheimlichen damit er/sie möglichst viele Chancen kriegt. Das kann wie gesagt in die Hosen gehen und zeugt leider von grossem Egoismus. Ich denke jedoch keineswegs dass man sich "schlechter verkaufen" soll als man wirklich ist, jedoch auch nicht besser, sondern so real und naturgetreu... einfach authentisch, wie möglich. Leider halten sich viele Leute für authentisch, künsteln jedoch rum wie krank nur um jemanden zu gefallen. Mit der Zeit wird dieser unfeine Sachverhalt jedoch aufgedeckt und oft gehts danach langsam in die Brüche. Deswegen wie gesagt: Man soll es ohne Umwege so rüberbringen wie es nunmal ist und nicht anders, das erspart allen Parteien unnötige Missgriffe sowie Herzensbrechereien.

°°Gibt für mich keine Partnerschaft "aus der Ferne", sondern nur Freundschaft (Mail- Schul- oder Game-freunde, was weiss ich). Partner ist ein "ganzes" Format und kann nicht bruchteilhaft ausgeführt werden, lediglich mit variablem Nähe-Distanz-Management.

Das übliche Format ist dass beide ganztags oder (meist nur Frau) Teilzeit werkeln gehen, ihr Kind oft bei der Krippe abgeben, und sich meist nur Abends/Morgens und Wochenende/Ferien richtig treffen.

Mit Heimarbeit (nicht vor Ort, das ist sowieso immer mehr out of date) kann man es jedoch auch dynamischer regeln und während der gemeinsamen Zeit die Werkeltätigkeit reduzieren, um es bei der Absenz (wo man das Kind manchmal auch dem Partner mitgeben/überlassen kann) umso stärker auszuführen. Das ist für mich "dynamisches Management", indem man gemeinsame Zeit sowie Werkeltätigkeit bündelt. Dadurch wird alles beim Zusammenkommen intensiver und kein kontinuierliches Rumgedümple. Heutzutage wo immer mehr Mobilität und Flexibilität gefordert ist haben solche Beziehungsarten immer mehr Berechtigung. Insgesamt hat man nicht wirklich weniger Kontakt, es ist allerdings stark variabel ausgelegt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Beiträge
2.894
Likes
717
  • #77
Ich denke allerdings, obwohl der reine Faktor "Beziehung" zwar funktionell ist da es grundlegend ein festgelegtes funktionierendes Format ist, so spielt der Faktor Liebe als nicht funktioneller Bestandteil eine gewichtige Rolle. Es ist nämlich erstaunlich mit wie wenig Materialismus man zufrieden sein kann wenn es mit der Liebe stimmt; es hat direkten Einfluss auf den sachlichen Bereich der bei grosser Liebe unterdrückt wird, bis man förmlich sagt "man lebe nur von Luft und Liebe".

Demgegenüber ist es so, je schwächer diese Liebe die reine Funktionalität mit ihrem Wirken ausradiert, desto mehr sucht man sein Glück im Materialismus um damit irgendwie ersatzweise eine Leere zu füllen. Dennoch macht es nie richtig glücklich, denn wie bei jeder Sucht wird die Gier unermesslich. Das geht irgendwann soweit dass man werkelt wie ein Nashorn, kauft wie eine Hyäne, nur um es danach sofort fortzuwerfen; da man es gar nicht wirklich besitzen will sondern nur stets das Kaufglück sucht. Bei der Beziehung geht es auch immer pragmatischer zur Sache bis man am Ende noch die Sexzeit genau festlegt... und schlussendlich ist echt jede Liebesluft raus gepustet: Man kann sich dann ja trennen, etwas verschnaufen und neu verlieben, jeder wie ers mag.

Sowas suche ich nicht sondern ich kenne und setze meine Prioritäten.

Selbst Konflikte bestehen doch zum Grossteil darin dass man entweder etwas abtrennen will... Gefährlich: Liebe/Herz heisst verbinden... oder es geht um materielle oder rein funktionelle Dinge wo jeder seinen Dickkopf durchhämmern will. Klar gibts auch gutartige Streitereien, jedoch nur wenn es sich um den Partner besorgt mit ausreichender Berechtigung. Auch unzureichendes oder einseitiges Wohlwollen ist fraglich weil es ist in der Liebe stets gegenseitig: Man gibt einander einfach fast immer Recht, sieht darin jedoch keinen Kompromiss da es kein Ich und Sie/Er mehr gibt sondern nur noch uns.

Bei Entscheidungen ist für mich/uns bisher einfach so, es werden viele Vorschläge (vorwiegend von Ihr) gemacht, danach steuert man empathisch aufeinander zu bis man sich da trifft (letzte Instanz meistens Ich) wo beide sich damit wohl fühlen. Raum für Streitereien sehe ich eigentlich kaum da sie soviel Güte zeigt und ich lediglich achtsam sein sollte um es nicht auszunutzen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Beiträge
1.146
Likes
826
  • #78
Wenn ich jemand innig liebe dann werde ich nur schon vom Händeschütteln elektrisiert und bei der Umarmung fegt es mich vom Platz.
Klingt jetzt für mich jetzt eher nach etwas zu viel Hollywood-Konsum...
Und Verliebtheit mag ein "elektrisierendes" Gefühl sein (und das gehört auch dazu) - mit "Liebe" hat das imo aber nix zu tun - Liebe ist meiner Meinung nach eine Entscheidung - manchmal sogar trotz der Gefühle.

je mehr Trouble im Haus desto mehr machen sich Risikofaktoren bemerkbar da eine Stressituation entsteht
Dem habe ich nie widersprochen. Du hast nur behauptet, dass Alleinerziehende grundsätzlich ein geringeres Nähebedürfnis haben - und das ist Quark... Natürlich ist ein Kind ein gewisser Stressfaktor - aber nur weil eine Beziehung nicht hält, sagt das nix über das Nähebedürfnis der beteiligten Personen aus...


Ich finde es wichtig dass die erwünschte Nähe und Beziehungsformat von Anfang an klar definiert wird
Wäre schön wenn das so funktionieren würde. Aber eine Beziehung ist keine mathematische Formel (so klingt das bei Dir) in der man nur die korrekten Parameter eingeben muss und dann einen definierten Output bekommt.
 
Beiträge
2.894
Likes
717
  • #79
Oh, das funktioniert sehr gut da ich weiss was ich kann und nicht kann, weil ziemlich sachlich diese Sachlage.

Liebe ist keine Formel, das stimmt, sie ist eine wahrlich phantastische Romantik. Reine Beziehungsfaktoren wie z.B. wann, wie, wo... kann und möchte man zusammen sein, das ist allerdings ziemlich gut zu definieren. Es geht nur um Möglichkeiten, klar kommt noch ein variabler Faktor dazu der das effektive Mass reguliert. Ist das Mass allerdings zu tief würde ich mich fragen ob wirklich Liebe im Spiel ist.

Klar, es gibt kein richtig oder falsch jedoch passend und unpassend, hier sollte es brauchbare Passung haben bei diesem Verlangen. Es hilft sehr wenn man es brauchbar festlegen kann für diese Orientierung, das kann durchaus auch sachlich geschehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
A

*Andrea*

  • #80
Tatsächlich habe ich eine für mein Empfinden selbstbewusste kluge Frau kennengelernt, die immer ihren Mann gefragt hat, wen sie wählen soll...
Nun stellt sich die Frage, warum? Hat sie ihm mehr Kompetenz in politischen Fragen zugetraut oder wollte sie später ihre Hände in Unschuld waschen, wenn die Wahl nicht die gewünschten Ergebnisse gebracht hat? Das habe ich nicht herausgefunden :)
Na ja, ich glaube, dass sich hier in der Schweiz, wo es ja viele Abstimmungen über Sachthemen gibt, die meisten auch an den Meinungen von anderen orientieren. Die einen vertrauen der SVP, die anderen eher den Grünen und die dritten schauen, was die CVP meint. Ein wenig muss man vielleicht sogar so funktionieren, denn ehrlicherweise hat kaum einer die Zeit und die Nerven, sich mit allem intensiv genug auseinanderzusetzen. In der Stadt Zürich muss man in Bälde am selben Tag über 16 Fragen abstimmen plus noch Schulbehörden wählen.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Beiträge
2.894
Likes
717
  • #81
Alleinerziehende grundsätzlich ein geringeres Nähebedürfnis haben - und das ist Quark... Natürlich ist ein Kind ein gewisser Stressfaktor - aber nur weil eine Beziehung nicht hält, sagt das nix über das Nähebedürfnis der beteiligten Personen aus...
Es kann etwas über ein Nähebedürfnis aussagen, muss jedoch nicht. Stress ist hingegen ein ziemlich fixer Faktor, mit Kind geht er immer rauf.

Nochmal, ich habe nie erwähnt dass Alleinerziehende per se geringeres Nähebedürfnis haben, das ist deine eigene Interpretation welche vermutlich auf einem Verteidigungsmechanismus basiert. Ich sagte allgemein aus dass es klare Tendenzen gibt dass es mit den Alleinerziehenden rauf geht und zuviel Nähe sowie Stress nicht unerhebliche Faktoren sein könnten wieso es nicht funktionierte. Es muss auch nicht die "Alleinerziehende" von einem Faktor betroffen sein, es kann genausogut der Ex-Partner sein... der ist nicht Alleinerziehend sondern single.

So schnell lasse ich mich dann doch nicht verbiegen. Ich habe sicher grosses Verständnis für diese Situationen, jedoch werde ich hier niemanden in Schutz nehmen sofern ich gewisse Tendenzen und Faktoren erkenne.

Man beachte ausserdem dass Stress vermischt mit Nähe diese Situation verschärft, der Cocktail macht den Drink.
 
Zuletzt bearbeitet:
Beiträge
2.894
Likes
717
  • #83
Wieso das? Sie weiss ja über mich bescheid und kann es danach mit den eigenen Bedürfnissen und Möglichkeiten abgleichen; passt es für sie passt es auch für mich.

Klar kann sie noch kommunizieren falls etwas unpassend wäre und ob ich daran etwas ändern möchte oder könnte.

Auf PS habe ich allerdings eher das Gefühl dass, ausser für Fotos abfragen, kaum kommuniziert werden will noch ein nennenswertes Interesse für Passung besteht, ausser das Foto haute einem vom Hocker. Hier schaut man zuerst aussen, erst danach innen. Bei mir ist es umgekehrt weil ich mit gutem Äusseren nichts anfangen kann, wenn das Innere nicht stimmt. Ich kann schon Schönlinge rauspicken und erst danach umfangreich das Innere erkunden. Jedoch ist es verlorene Liebesmüh, da sowieso nur geschätzt eine Person im Jahr innerlich passend ist, das bemerke ich nach nur 1-3 Mails, absolut kein Aufwand.
 
Zuletzt bearbeitet:
A

*Andrea*

  • #84
Ups, zu spät für einen Nachtrag. Damit noch nachvollziehbar bleibt, was ich sagen will, zitiere ich der Faulheit halber meinen obigen Beitrag.
Na ja, ich glaube, dass sich hier in der Schweiz, wo es ja viele Abstimmungen über Sachthemen gibt, die meisten auch an den Meinungen von anderen orientieren. Die einen vertrauen der SVP, die anderen eher den Grünen und die dritten schauen, was die CVP meint. Ein wenig muss man vielleicht sogar so funktionieren, denn ehrlicherweise hat kaum einer die Zeit und die Nerven, sich mit allem intensiv genug auseinanderzusetzen. In der Stadt Zürich muss man in Bälde am selben Tag über 16 Fragen abstimmen plus noch Schulbehörden wählen.
Bei seinen Meinungen in bestimmten Bereichen, in denen man sich selbst nicht so gut auskennt, auf diejenigen des Partners zu vertrauen, erscheint mir eigentlich nicht als die dümmste Option, jedenfalls, wenn sich der Partner in diesen Bereichen gut auskennt. Eigentlich ist es doch absurd, wenn alle irgendwelchen Politikerinnen besser vertrauen als ihrem Partner! Oder was meinst du, @Tine4711?
Vielleicht wäre doch die wichtigere Fähigkeit, zu erkennen, wem man bei welchem Thema wie weit vertrauen kann, statt so zu tun, als ob man zu jedem Thema der Schlauste wäre.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Beiträge
158
Likes
234
  • #85
@Xeshra: Entweder du bist ein Künstler der Verdrängung oder du kennst Partnerschaften nur vom hören-sagen oder aus Büchern. Anders kann ich mir deine postings nicht erklären.
 
Beiträge
2.894
Likes
717
  • #86
Gerne noch würde ich deine eigene Weltanschauung sehen, also wie es denn nun aus deiner Sicht wirklich funktioniert. Weil ich mit leerer Kritik leider wenig anfangen kann. Wäre deine Beziehung ebenso leere Kritik dann habe ich Bedenken an dieser Kompetenz.
Vielleicht wäre doch die wichtigere Fähigkeit, zu erkennen, wem man bei welchem Thema wie weit vertrauen kann, statt so zu tun, als ob man zu jedem Thema der Schlauste wäre.
Bingo! Das unterscheidet Weisheit von Besserwisserei. Man muss gar nicht alles wissen, wozu auch: Sofern es der Partner tatsächlich besser weiss sollte man lediglich vertrauen und es entsteht auch kein besserwisserisches Gefecht. Wieso sollte man überhaupt gegen Ihn/Sie ankommen wollen sofern es wirklich wohlwollend ist und diese Sachlage der Kompetenz feststeht. Beide sind ein Team... es steht und fällt zusammen.

Oft entsteht schöne Symbiose: Er ist aktiv am werkeln hasst jedoch Zahlenakrobatik und Papierkrieg. Sie erledigt danach dieses ganze Management und hier redet keiner dem anderen rein, da jeder dem anderen vertraut.
 
Zuletzt bearbeitet:
Beiträge
158
Likes
234
  • #87
Weder kann man am Anfang für eine sich entwickelnde Beziehung Nähe und Distanz festlegen. Noch lässt sich ein langjährige Partnerschaft ohne Alltag und damit auch Kompromisse führen und schon gar nicht mit Kind(er).
 
Beiträge
2.894
Likes
717
  • #88
Also ich kann es gut festlegen für unmittelbare Zukunft, in weiter Ferne blicken kann ich jedoch kaum da die daraus resultierende Komplexität zu gross (es gibt viele unbekannte Faktoren die ungünstig einwirken könnten). Hier wird es von beiden Seiten eine gewisse Anpassungsfähigkeit brauchen, je nachdem was da auf uns zukommt da nunmal vieles nicht berechenbar ist. Das betrifft jedoch klar das langfristige Format, besonders mit der Zeitbombe "Kind", kurzfristig ist es gut definieren.

Langfristig muss man einfach Liebe maximieren, dann wird der ganze Mix aus unbekannten Risiken leichter zu handhaben. Ich denke da nicht zu stark darüber nach sondern konzentriere mich aufs Wesentliche. Dennoch halte ich eine klare am Anfang festgelegte Linie als essentiell da es die Charakteristik offenlegt mit der man umzugehen hat, das ist wegweisend auch für die unbekannte ferne Zukunft.

Es geht eigentlich weniger darum auf welchem Gleis man effektiv fährt als eher darum welche Weichen man legen kann, um bestehende Potentiale wahrzunehmen für neue Schwierigkeiten. Angehensweisen sind selbst bei identischer Situation bei jedem Partner abweichend, hier sollte man jedoch sein Paradigma von Anfang an kennen.
Noch lässt sich ein langjährige Partnerschaft ohne Alltag und damit auch Kompromisse führen und schon gar nicht mit Kind(er).
Was heisst Alltag für dich? Eine chronologisch wiederkehrende Aktivität? Das haben wir doch alle irgendwo, wenn man nicht gerade als reiner Traumtänzer lebt wo "alle Tage" nicht mehr gezählt sind sondern nur noch erzählt.

Mit Kind kommt noch eine gewisse Kontinuierlität sowie Bindung ins Spiel, wobei man das bereits von Haustieren auf geringfügigem Level kennt (man muss für sie sorgen, kann nicht einfach je nach Lust kopflos verreisen°). Wer welche hat der weiss ein bischen wie der Hahn kräht.

Frage ist allerdings ob ich etwas das ich bewusst so gewollt habe als Kompromiss betrachten soll. Tatsache ist dass sich mein Lebensweg ändert z.B. mehr Frau/Kind, weniger am PC. Wobei ich das ja auch so gewollt habe, ansonsten würde ich mich nie für Beziehung oder Kind entscheiden.

Man sollte diesen Lebensweg eigentlich mögen, ansonsten könnte man es klar nur als Kompromiss betrachten. Ich betrachte es jedoch nicht als aufopfernde kompromissbehaftete Sache, trotz aller Schwierigkeiten welche hier automatisch entstehen. Es ist eine Aufgabe wie jede Andere, jede davon birgt Schwierigkeiten... auch wenn manche besonders gross sein könnten.

°Wobei ich schon Fälle kenne wo das einem Kind (nicht nur Tier) angetan wurde, es gibt nichts was es nicht gibt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Beiträge
2.894
Likes
717
  • #89
So oder so... wenn Liebe nicht steht dann steht nichts für mich. Es entscheidet ob etwas mit Fundament entsteht oder nunmal nicht. Ich verfüge über enorme denkerische Ressourcen um entstehende Problematiken zu bewältigen, da spielt Knete oder Nähe noch die kleinste Rolle. Man sollte mich besser nicht unterschätzen denn obwohl ich fast nie etwas verspreche; sobald ich für etwas einstehe dann steht man mir besser nicht im Wege weil da gibts stahlbrechender Nachdruck, denn ich bin trotz aller Phantasie kein Wackelpudding.

Meine Freundin ist sowieso sehr aktiv und lebhaft, sie meistert vieles sehr selbstständig. Das was sie jedoch braucht ist einen urgewaltigen Anker welche stets den Stress von ihr fegt sowie erdet indem er ruhend einwirkt und alles stabilisiert. Das ist meine wichtigste Funktion, ich bin sozusagen ihr Schild und Ratgeber.

Beim Vorfall im Parkhaus als das Ticket anscheinend nicht rauskam war sie klar nervös geworden. Da habe ich auch nur ruhend eingewirkt, sie hat es bemerkt und im nachhinein gedankt. Auf die Lösung war sie nach einiger Zeit von selbst gekommen, gerade weil sie durch meine Ruhe einen kühlen Kopf behalten konnte. Man muss oft gar nicht viel tun, jedoch passend und wirksam: Nährend, ergänzend und wachsend.
 
Zuletzt bearbeitet: