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  • #16
ich hatte Karten für das Spiel Bayern - Real, aufgrund eines evtl. Dates mit einer Frau habe ich diese abgegeben.
Wow - es gibt nicht viele fußballinteressierte Männer, die das getan hätten. Allerdings würde ich es auch nicht "verlangen", das Date könnte man ja auch um einige Tage verschieben (ich würde das verstehen;))
Aber zur Ausgangsfrage: eine grundlegende Änderung (krasse Typänderung, OP o. Ä.) nur für einen neuen Partner, geht mMn nicht lange gut. Irgendwann schleicht sich das Gefühl ein, mehr in die Partnerschaft einzubringen als der Andere. Kleinere Anpassungen sind selbstverständlich o. k. und völlig normal. Aber diese Grenze zu definieren, ist schwierig.
 
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Deleted member 21128

  • #17
So langsam vermischt sich die ursprüngliche Fragestellung (wie sehr seid ihr bereit für eine Partnerschaft eure Lebensumstände zu verändern) mit der Frage, ob man bereit ist, sich selbst zu verändern.
Ich halte es in beiden Fällen für sinnvoll, nur das zu verändern, wovon man für sich selbst überzeugt ist. Und auf gar keinen Fall eine Gegenleistung dafür zu erwarten, es also für sich selbst und evtl. auch als Beitrag für die Partnerschaft zu tun, aber nicht für den anderen.
 
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  • #18
Ich habe diesen Thread geöffnet, weil ich oft den Eindruck hatte, dass meine früheren Gesprächspartner sich nicht bewusst waren, dass neue Partnerschaft auch Veränderung bedeutet und wollte gern eure Meinung dazu wissen. Dabei geht es mir generell um Veränderung - quasi von außen und von innen.
Zweimal haben mich Männer sinngemäß gefragt: "Na Mädel, wann würdest du denn bei mir einziehen? Ich brauche jemanden, der auf mein Haus aufpasst." Ich hatte auch das Gefühl, dass sie bei mir genau das Programm durchziehen wollten, das sie kannten.
Eine Partnerschaft besteht aus zwei Parteien und die Arbeit an einer Beziehung ist eine Gemeinschaftswerk, an dem sich aus meiner Sicht beide beteiligen müssen. @WolkeVier, vielleicht merkt ihr Männer manchmal gar nicht, dass ihr beteiligt werdet (gar nicht böse gemeint.) :)
 
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Deleted member 21128

  • #21
Im Laufe der Evolution haben wir Frauen Strategien entwickelt, Männer von Dingen zu überzeugen ohne dass sie es merken. Sanftes Lenken würde ich das einmal nennen...
Andererseits - vielleicht lassen kluge Männer ja auch ihre Frauen in dem Glauben, dass sie das können... :)
Hä? ;)

Vermutlich gibt es in einer Partnerschaft auch jede Menge Veränderungen, die beiden erst mal nicht so ganz bewusst sind. Richtet man nicht immer sein Verhalten ganz automatisch ein wenig an der Person aus, mit der man es zu tun hat? Und an den Umständen, die sich ergeben? So lange man sich damit wohlfühlt, ist es doch okay. Da muss man noch nicht mal unbedingt authentisch sein... ;)
Oder wie würde @Menno sagen? Es muss halt flutschen... :)
 
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  • #22
Fakt ist aber wohl, je älter die Menschen werden, desto weniger Kompromisse wollen sie eingehen. Ausser sie sind völlig verzweifelt und merken tatsächlich, dass der Zug bald abgefahren ist.
 
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Deleted member 21128

  • #23
Fakt ist aber wohl, je älter die Menschen werden, desto weniger Kompromisse wollen sie eingehen.
Das stimmt. Da hilft aber - wie meist - eine klare Entscheidung.
Ausser sie sind völlig verzweifelt und merken tatsächlich, dass der Zug bald abgefahren ist.
Oder sie sind schlau genug, ihr Glück selbst in die Hand zu nehmen.
 
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  • #25
Im Laufe der Evolution haben wir Frauen Strategien entwickelt, Männer von Dingen zu überzeugen ohne dass sie es merken. Sanftes Lenken würde ich das einmal nennen...
Andererseits - vielleicht lassen kluge Männer ja auch ihre Frauen in dem Glauben, dass sie das können... :)
Fällt mir gerade ein, weiss leider nicht mehr von wem das Zitat stammt: "Gegen den Feldzug einer Frau ist der stärkste Krieger machtlos" :)
 
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  • #26
Veränderungen gehören in einer Partnerschaft zwangsläufig dazu. Ich würde mich jedenfalls genau so weit verändern lassen, wie ich es will.
Und sollte es doch ein oder zwei Schritte mehr sein, dann gehe ich eben wieder zurück.

Daher ist meine Bereitschaft zu Veränderung abstrakt gesehen groß. Ob und inwieweit ich mich verändere oder meine Partnerin sich verändert, das ist dann Frage des Einzelfalls.
Man sollte sich aber grundsätzlich niemals ändern, wenn man es nicht will. Das führt letztlich nur zu Reue und Verdruss.
Freilich muss man eine Kompromissbereitschaft auch mitbringen, aber dies schließt ja eine gewollte Entscheidung nicht aus - ganz im Gegenteil!

Aber man sollte sich nicht Veränderungen hingeben, die man nicht will und auch keine Kompromisse eingehen, die man letztlich auch nicht will. Die Frage, was der Partner damit macht, ist dann wiederum dessen Entscheidung, mit der man dann eben auch im Zweifel leben muss.

Klingt das jetzt zu hart? Und bei Gott, ich weiß, dass das nicht immer einfach ist - gerade weil ich es schon mal so gemacht habe, wie man es eben eigentlich nicht machen sollte.
 
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  • #27
Mein Ex meinte ja immer er mag dieses nicht und jenes nicht... Flip Flops zum Beispiel fand er furchtbar, nur für Frauen tragbar. Dreimal dürft ihr raten, was er jetzt immer an hat weil seine neue Freundin das so will. Er hat sich auch im Winter immer geweigert eine Mütze aufzusetzen. Jetzt trägt er sogar eine Mütze mit Bommel dran. Ich musste furchtbar lachen, als ich ihn das erste Mal damit gesehen hab.
Und Schlager! Wir haben niemals Schlager gehört, ich krieg da Brechreiz davon und ich dachte er auch. Aber weil die Neue auf Schlager steht... Ich könnte die Liste noch eine Weile fortführen.
 
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Deleted member 22408

  • #28
Wieso Veränderung?o_O