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  • #1

Wind of change - wieviel Veränderung würdet ihr zulassen?

Ein neue Partnerschaft bringt Veränderungen mit sich. Wieviel Veränderung würdet ihr für die Liebe zulassen? Würdet ihr zum Beispiel euren Wohnort wechseln oder Gewohnheiten ändern?

Weil ich neugierig bin, hatte ich kurzzeitig meine Suche auf alle möglichen Regionen ausgeweitet und geschaut, wer am höchsten mit mir matcht. Tatsächlich hatte ich einen Partnervorschlag etwa 500 km von mir entfernt entdeckt mit einer Übereinstimmung von 126 MPs. Ich konnte es mir nicht verkneifen, diesem Mann einen kleinen Gruß zu schicken, auf den er dann auch sehr freundlich reagierte. Da wir beide über einen exorbitanten "Wunsch nach Partnernähe" verfügten, kam für uns eine Fernbeziehung von Anfang an nicht in Frage und es blieb bei dem freundlichen "Hallo".

Wie flexibel seid ihr? Wo liegt bei euch die Grenze?
 
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  • #2
Für mich wäre ein NoGo irgendetwas an meinem Körper zu ändern, um meinem Partner zu gefallen - weder ab- noch zunehmen oder operative Veränderungen.

Für unsere Partnerschaft arbeite ich an meiner Spontanität und versuche meinem Partner Freiräume für seine Familie, Freunde, Sport im Verein, Beruf und Weiterbildung zu lassen, sofern wir auch immer noch Zeit für uns finden.
 
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  • #4
Solange es sich für mich gut anfühlt, würde ich mich auf vieles einlassen und auch ändern wollen! Wäre ich zB nicht an meinen Wohnort gebunden, und der meines neuen Partners würde mir gefallen, dann wäre ich sicher dazu bereit zu meinem Partner zu ziehen.
Wichtig finde ich, dass es aus freien Stücken passiert , und nicht nur dem Partner zuliebe.
Das kann sonst bei ernsteren Differenzen immer wieder zum Thema werden.
Ich stolpere auch öfter über das beliebte „ Beisichselbstbleiben“ ...
Ich möchte einen Partner und bei ihm sein. Natürlich muss ich mich dabei wohl fühlen ( sonst hätte ich den Partner nicht) und dann brauche ich nicht nur an meine Bedürfnisse denken, sondern ich WILL in gleichem Maße an die Wünsche meines Partners denken.
Wenn er mich zB in Kleidern mag, dann mag ich es absolut mich ihm in Kleidern zu präsentieren, auch wenn ich mich in meinem normalen Alltag eher sportlich kleide.
Ich kenne Frauen für die das ein NoGo wäre.
Es muss halt stimmig sein und für jeden muss es sich gut anfühlen.
Ich esse kein Fleisch - das könnte ich auch meinem Partner zuliebe nicht tun. Wenn er damit nicht klarkäme, dann würde sich auch nie ein gutes Gefühl entwickeln können.
An meinem Körper würde ich schon etwas ändern wollen, wenn mich die Begeisterung meines Partners dazu so motivieren würde, dass ich es mit ebensolcher Begeisterung tun möchte. :)
 
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  • #5
An meinem Körper würde ich schon etwas ändern wollen, wenn mich die Begeisterung meines Partners dazu so motivieren würde, dass ich es mit ebensolcher Begeisterung tun möchte. :)
:eek:
Wenn dein Partner dir von riesigen Brüsten vorschwärmen würde, dann.....?
Würde doch aber auch bedeuten, wenn du das mit dem "bei dir selbst bleiben" ernst meinst, dass du mit diversen Eigenschaften deines Körpers ohnehin nicht sonderlich glücklich zu sein scheinst und dir die Entscheidung, etwas am Körper zu ändern, relativ leicht fallen würde, oder?
 
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  • #6
Wenn ich die Frau Liebe, würde ich "fast" alles tun. Ich denke ein Wohnort Wechsel ist das geringste, natürlich nicht sofort, aber wenn es 1-2 Jahre geklappt hat, bin ich in einem alter wo ich kein Problem darin sehe. Vorausgesetzt ich bekomme dort auch einen entsprechenden Job, da ich jedoch im IT Bereich arbeite, ist dies momentan kein Problem, auch wenn ich schon 49 bin. Aber Gewohnheiten ändern z.b. wäre jetzt ein no go, anpassen ja aber ein liebgewonnenes Hobby aufgeben, never. Es kommt also darauf an ......

Nachtrag:
ich hatte Karten für das Spiel Bayern - Real, aufgrund eines evtl. Dates mit einer Frau habe ich diese abgegeben. Wahrscheinlich findet das Date jetzt gar nicht statt, aber ich wollte mir die Option offen halten.
 
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  • #7
Also ich würde weder meinen Kleidungsstil ändern, noch meine Frisur, noch meinen Schmuck noch sonst was. Ich bin ein Gesamtpaket!
Mit meinem Körper bin ich eigentlich sehr zufrieden und ich hätte dann doch gern einen Partner, der sich für denselben begeistern kann und nicht mit Änderungsvorschlägen daher kommt.
Ich würde auch keinen Partner wollen, den ich erst nach einer gründlichen Runderneuerung akzeptieren kann.
Was ich gegebenenfalls ändern würde, wäre Wohnort oder ich könnte mir vorstellen im Freizeitbereich neue Dinge auszuprobieren, bzw vielleicht bestimmte Lebensgewohnheiten ändern.
 
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XX

  • #8
:eek:
Wenn dein Partner dir von riesigen Brüsten vorschwärmen würde, dann.....?
Würde doch aber auch bedeuten, wenn du das mit dem "bei dir selbst bleiben" ernst meinst, dass du mit diversen Eigenschaften deines Körpers ohnehin nicht sonderlich glücklich zu sein scheinst und dir die Entscheidung, etwas am Körper zu ändern, relativ leicht fallen würde, oder?
Du verstehst es falsch... ich müsste davon ebenso begeistert sein.
Ich denke eine OP würde in mir wenig Begeisterung hervorrufen, doch wenn ich meinen Körper mit intensivem Krafttraining straffen könnte, und mein Partner mich so motivieren könnte, dass ich richtig Lust darauf bekomme und Zeit und Fleiß investieren möchte, ja dann, würde ich mich dazu bestimmt bewegen können.
Ich wiederhole: Es muss sich gut anfühlen - eine OP würde ich für mich persönlich eher ausschließen.
Und das obwohl ich nicht mit allen meinen Körperteilen zufrieden bin.
Und ja : Ich bin trotzdem selbstsicher und mir meiner Person bewusst :)
 
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*Andrea*

  • #11
Ich hätte ja eher Angst vorm Stehenbleiben.
 
A

*Andrea*

  • #13
Meinst du damit, dass es keine persönliche Weiterentwicklung gibt?
Ich meine, dass ich eher Angst davor hätte, in einer Beziehung zu stecken, in der sich nichts mehr bewegt. Ich hätte mehr Angst, in einer Partnerschaft zu sein, die mich nicht dazu anregt, mich zu entwickeln, als dass ich Angst vor Veränderung hätte.
Die Frage mit der Veränderungsbereitschaft wäre vielleicht eher auch eine Frage des Tempos und eine Frage, ob dabei Gegenseitigkeit da wäre, ob es sich bei der Veränderung um ein beiderseitiges Zusammenwachsen und Näherkommen handeln würde, um den Aufbau von etwas, was beide als ein gemeinsames, für beide stimmiges Leben sehen könnten, oder ob es einfach eine einseitige Anpassung an den Anderen wäre.
 
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  • #15
Ich meine, dass ich eher Angst davor hätte, in einer Beziehung zu stecken, in der sich nichts mehr bewegt. Ich hätte mehr Angst, in einer Partnerschaft zu sein, die mich nicht dazu anregt, mich zu entwickeln, als dass ich Angst vor Veränderung hätte.
Die Frage mit der Veränderungsbereitschaft wäre vielleicht eher auch eine Frage des Tempos und eine Frage, ob dabei Gegenseitigkeit da wäre, ob es sich bei der Veränderung um ein beiderseitiges Zusammenwachsen und Näherkommen handeln würde, um den Aufbau von etwas, was beide als ein gemeinsames, für beide stimmiges Leben sehen könnten, oder ob es einfach eine einseitige Anpassung an den Anderen wäre.
Vielleicht neigt man als junger Mensch eher zu einseitiger Anpassung, um dem Partner zu gefallen? Gleichzeitig gibt man immer mehr von dem, was einen selbst ausgemacht hat, preis. Zumindest war das ein Muster, das ich bis etwa Dreißig bei mir beobachtet habe. Danach war ich zum Umdenken gezwungen. Inzwischen kenne ich meine echten "Problemzonen" ganz gut, glaube ich. Ich passe mich an, wenn ich das für sinnvoll halte und bei meinem Partner ebenfalls ein Entgegenkommen bemerke. Das darf keine Einbahnstraße sein.
 
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  • #16
ich hatte Karten für das Spiel Bayern - Real, aufgrund eines evtl. Dates mit einer Frau habe ich diese abgegeben.
Wow - es gibt nicht viele fußballinteressierte Männer, die das getan hätten. Allerdings würde ich es auch nicht "verlangen", das Date könnte man ja auch um einige Tage verschieben (ich würde das verstehen;))
Aber zur Ausgangsfrage: eine grundlegende Änderung (krasse Typänderung, OP o. Ä.) nur für einen neuen Partner, geht mMn nicht lange gut. Irgendwann schleicht sich das Gefühl ein, mehr in die Partnerschaft einzubringen als der Andere. Kleinere Anpassungen sind selbstverständlich o. k. und völlig normal. Aber diese Grenze zu definieren, ist schwierig.
 
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  • #17
So langsam vermischt sich die ursprüngliche Fragestellung (wie sehr seid ihr bereit für eine Partnerschaft eure Lebensumstände zu verändern) mit der Frage, ob man bereit ist, sich selbst zu verändern.
Ich halte es in beiden Fällen für sinnvoll, nur das zu verändern, wovon man für sich selbst überzeugt ist. Und auf gar keinen Fall eine Gegenleistung dafür zu erwarten, es also für sich selbst und evtl. auch als Beitrag für die Partnerschaft zu tun, aber nicht für den anderen.
 
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  • #18
Ich habe diesen Thread geöffnet, weil ich oft den Eindruck hatte, dass meine früheren Gesprächspartner sich nicht bewusst waren, dass neue Partnerschaft auch Veränderung bedeutet und wollte gern eure Meinung dazu wissen. Dabei geht es mir generell um Veränderung - quasi von außen und von innen.
Zweimal haben mich Männer sinngemäß gefragt: "Na Mädel, wann würdest du denn bei mir einziehen? Ich brauche jemanden, der auf mein Haus aufpasst." Ich hatte auch das Gefühl, dass sie bei mir genau das Programm durchziehen wollten, das sie kannten.
Eine Partnerschaft besteht aus zwei Parteien und die Arbeit an einer Beziehung ist eine Gemeinschaftswerk, an dem sich aus meiner Sicht beide beteiligen müssen. @WolkeVier, vielleicht merkt ihr Männer manchmal gar nicht, dass ihr beteiligt werdet (gar nicht böse gemeint.) :)
 
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  • #21
Im Laufe der Evolution haben wir Frauen Strategien entwickelt, Männer von Dingen zu überzeugen ohne dass sie es merken. Sanftes Lenken würde ich das einmal nennen...
Andererseits - vielleicht lassen kluge Männer ja auch ihre Frauen in dem Glauben, dass sie das können... :)
Hä? ;)

Vermutlich gibt es in einer Partnerschaft auch jede Menge Veränderungen, die beiden erst mal nicht so ganz bewusst sind. Richtet man nicht immer sein Verhalten ganz automatisch ein wenig an der Person aus, mit der man es zu tun hat? Und an den Umständen, die sich ergeben? So lange man sich damit wohlfühlt, ist es doch okay. Da muss man noch nicht mal unbedingt authentisch sein... ;)
Oder wie würde @Menno sagen? Es muss halt flutschen... :)
 
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  • #22
Fakt ist aber wohl, je älter die Menschen werden, desto weniger Kompromisse wollen sie eingehen. Ausser sie sind völlig verzweifelt und merken tatsächlich, dass der Zug bald abgefahren ist.
 
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  • #23
Fakt ist aber wohl, je älter die Menschen werden, desto weniger Kompromisse wollen sie eingehen.
Das stimmt. Da hilft aber - wie meist - eine klare Entscheidung.
Ausser sie sind völlig verzweifelt und merken tatsächlich, dass der Zug bald abgefahren ist.
Oder sie sind schlau genug, ihr Glück selbst in die Hand zu nehmen.
 
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  • #25
Im Laufe der Evolution haben wir Frauen Strategien entwickelt, Männer von Dingen zu überzeugen ohne dass sie es merken. Sanftes Lenken würde ich das einmal nennen...
Andererseits - vielleicht lassen kluge Männer ja auch ihre Frauen in dem Glauben, dass sie das können... :)
Fällt mir gerade ein, weiss leider nicht mehr von wem das Zitat stammt: "Gegen den Feldzug einer Frau ist der stärkste Krieger machtlos" :)
 
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  • #26
Veränderungen gehören in einer Partnerschaft zwangsläufig dazu. Ich würde mich jedenfalls genau so weit verändern lassen, wie ich es will.
Und sollte es doch ein oder zwei Schritte mehr sein, dann gehe ich eben wieder zurück.

Daher ist meine Bereitschaft zu Veränderung abstrakt gesehen groß. Ob und inwieweit ich mich verändere oder meine Partnerin sich verändert, das ist dann Frage des Einzelfalls.
Man sollte sich aber grundsätzlich niemals ändern, wenn man es nicht will. Das führt letztlich nur zu Reue und Verdruss.
Freilich muss man eine Kompromissbereitschaft auch mitbringen, aber dies schließt ja eine gewollte Entscheidung nicht aus - ganz im Gegenteil!

Aber man sollte sich nicht Veränderungen hingeben, die man nicht will und auch keine Kompromisse eingehen, die man letztlich auch nicht will. Die Frage, was der Partner damit macht, ist dann wiederum dessen Entscheidung, mit der man dann eben auch im Zweifel leben muss.

Klingt das jetzt zu hart? Und bei Gott, ich weiß, dass das nicht immer einfach ist - gerade weil ich es schon mal so gemacht habe, wie man es eben eigentlich nicht machen sollte.
 
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  • #27
Mein Ex meinte ja immer er mag dieses nicht und jenes nicht... Flip Flops zum Beispiel fand er furchtbar, nur für Frauen tragbar. Dreimal dürft ihr raten, was er jetzt immer an hat weil seine neue Freundin das so will. Er hat sich auch im Winter immer geweigert eine Mütze aufzusetzen. Jetzt trägt er sogar eine Mütze mit Bommel dran. Ich musste furchtbar lachen, als ich ihn das erste Mal damit gesehen hab.
Und Schlager! Wir haben niemals Schlager gehört, ich krieg da Brechreiz davon und ich dachte er auch. Aber weil die Neue auf Schlager steht... Ich könnte die Liste noch eine Weile fortführen.
 
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  • #28
Wieso Veränderung?o_O