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  • #121
Ach doch, einmal telefonieren ist schon gut vor einem Treffen. Gar nicht mal nur die Stimme, eher was @Megara sagt und das Spiel von Zuhören und Reden. Annähern halt auf mehreren Ebenen 😊 Später kommt das Riechen noch dazu, einer hat mich gefragt welches Parfum ich da trage, tja wat weiß ich, steht halt im Schrank 😄 Ich schnuffel gerne an jemandem herum, so an der halsbeuge, hmmm.. Schön wenn ein Mann dann nur ein bisschen nach irgendwas duftet und ich seinen eigenen Geruch gut finde. Neee nicht Schweiß und Tabak 😝😇
Dazu eine kleine Anekdote: eine der attraktivsten Frauen, die ich jemals persönlich kennen gelernt habe: sieht fantastisch aus, von Kopf bis Fuss, elegante Kleidung, Schuhe und Handtasche, ohne übertrieben oder billig zu wirken, dezentes Makeup, samtweiche Stimme, die ihr tolles Englisch, das im Chat schon toll zu lesen war, zum Ohrenschmaus machte. Das Tüpfelchen auf dem i war Tom Ford Black Orchid, ein sehr betörender Duft. Und sie war spürbar offen für mehr.

Das Problem? Sie ist eine "verdeckte" Narzisstin, die man tatsächlich nur im persönlichen Gespräch erkennen kann. Gewisse Verhaltensmuster können verräterisch sein - und eben auch die Micro Expressions, die ich früher erwähnt habe. Und nicht zuletzt das Bauchgefühl, das laut schreit: "zu gut, um wahr zu sein".

Mit ihren 50 Jahren hatte sie nie wirklich eine stabile, länger andauernde Beziehung mit einem Mann. Ihre Antwort auf die entsprechende Frage (die sie übrigens zuerst gestellt hatte) verriet sie: alles waren üble Männer, sie war nie schuld an was auch immer.
 
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Mentalista

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  • #123
.... alles waren üble Männer, sie war nie schuld an was auch immer.
Naja, es gibt da draussen wirklich üble Männer. Das sehen wir in der Politik, in den Jugendämtern und in Familiengerichten, wie verzweifelt da versucht wird, Väter, die über ausreichend Einkommen verfügen, dazu zu bewegen, ihren Kindern den gesetztlich zustehenden Kindesunterhalt zu zahlen, das sehenwir, wie Mann mit sich selber, seiner Gesundheit, seiner Seele umgeht, das sehen wir im Arbeitsleben, die "netten" Chefs, dass sehen wir an dem Mädchen-Frauenhandel in Deutschland, also ich muss wirklich lange überlegen, um sagen zu kennen, ja da ist ein integrer toller Mann, der nicht übel ist.

An was soll diese Frau denn Schuld gewesen sein können? Das sie ggf. zu hohe Ansproche an einen Mann hat?
 
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  • #124
Naja, es gibt da draussen wirklich üble Männer.
Naja, es gibt da draußen wirklich üble Menschen! Warum sich diese Aussage nur auf Männer beschränken soll, erschließt sich mir in Deinem Post nicht... 🤷‍♀️

Ich fühle mich immer wohler damit, wenn die Geschlechter sich nicht wie Gegner verhalten (indem z.B. einseitige Pauschal-Aussagen getätigt werden), sondern versuchen, Gemeinsamkeiten in den Fokus zu stellen.
 
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  • #125
Naja, es gibt da draußen wirklich üble Menschen! Warum sich diese Aussage nur auf Männer beschränken soll, erschließt sich mir in Deinem Post nicht... 🤷‍♀️
Lies bitte, auf welche Aussage ich mich konkret bezogen habe, da ging es um die Begrifflichkeit "üble Männer".

Auf welche Gemeinsamkeiten soll ich mich denn bei diesen üblen Männer beziehen, damit du dich wohler fühlen könntest?
 
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  • #126
An was soll diese Frau denn Schuld gewesen sein können? Das sie ggf. zu hohe Ansproche an einen Mann hat?
Menschen, die nie Verantwortung bei sich selbst suchen und andere beschuldigen, sind unreflektierte Persönlichkeiten, Frauen wie Männer.

Noch mal: sie ist 50 und hat nie eine stabile Beziehung gehabt. Mit überhöhten Ansprüchen hat das vielleicht am Rand zu tun, im Kern liegt das Problem ganz woanders.

Wieso meine eigenen früheren Beziehungen auseinander gingen, ist mir selbst sehr bewusst, jeder trägt seinen Anteil und seine Verantwortung. Aus Fehlern lernt man. Unter anderem auch, toxische Menschen besser erkennen zu können.
 
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  • #127
Naja, es gibt da draussen wirklich üble Männer. Das sehen wir in der Politik, in den Jugendämtern und in Familiengerichten, wie verzweifelt da versucht wird, Väter, die über ausreichend Einkommen verfügen, dazu zu bewegen, ihren Kindern, den gesetztlich zustehenden Kindesunterhalt zu zahlen, das sehen, wie Mann mit sich selber, seiner Gesundheit, seiner Seele umgeht, das sehen wir im Arbeitsleben, die "netten" Chefs, dass sehen wir an dem Mädchen-Frauenhandel in Deutschland, also ich muss wirklich lange überlegen, um sagen zu kennen, ja da ist ein integrer tolle Mann, der nicht übel ist.

An was soll diese Frau denn Schuld gewesen sein können? Das sie ggf. zu hohe Ansproche an einen Mann hat?
Ich denke, es gibt bei beiden Geschlechtern gute und schlechte Beispiele.
Wichtig ist doch auch, wie man selbst mit dem Gegenüber umgeht?
Ist man schroff, unfreundlich, bösartig, dann darf man vom Gegenüber auch keine Freundlichkeiten erwarten 😀
Ein Lächeln im entscheidenden Moment kann auch Situationen bessern. Sich selbst net zu wichtig nehmen ist auch von Vorteil.
 
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  • #129
Menschen, die nie Verantwortung bei sich selbst suchen und andere beschuldigen, sind unreflektierte Persönlichkeiten, Frauen wie Männer.

Noch mal: sie ist 50 und hat nie eine stabile Beziehung gehabt. Mit überhöhten Ansprüchen hat das vielleicht am Rand zu tun, im Kern liegt das Problem ganz woanders.

Wieso meine eigenen früheren Beziehungen auseinander gingen, ist mir selbst sehr bewusst, jeder trägt seinen Anteil und seine Verantwortung. Aus Fehlern lernt man. Unter anderem auch, toxische Menschen besser erkennen zu können.
Naja, meinst du wirklich, nach so kurzer Zeit des Kennens einer Frau beurteilen zu können, dass sie keine Schuld hatte, warum sie nie keine lange Beziehung vorzuweisen hat? Vielleicht ist sie nur einfach klüger als du und hat viel schneller den toxischen Mann erkannt?

Ich finde, dass man da sehr stark differenzieren muss und genau hinter die Fassage schauen muss und den Menschen wirklich ausreichend lange kennen muss, um sich seine Meinunge bilden zu können, dass dieser Mensch wirklich Schuld ist, dass er/sie keine Beziehung hat.

Inzwischen sehe ich diese Schuld sogar als positiv, wenn ich mir die Beziehungen so links und rechts anschaue und mich frage, warum die Menschen sich so was toxisches antun. Dann lieber Schuld dran sein, Single zu sein, ein selbstbestimmtes, entspanntes Leben zu führen, ggf. an sich zu arbeiten und irgendwie zufriedener und glücklicher zu sein, als in einer toxischen Beziehung leben zu müssen.

Kannst du damit was anfangen?
 

Single1970

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  • #131
Ja, aber hier ging es explizit um die Begrifflichkeit "üble Männer".
Aus Sicht der Dame, wenn ich das richtig verstanden habe.
Jeder hat seine Macken, Du, ich, jeder Mensch.
Wichtig ist, kann man mit den Macken des anderen umgehen? Gilt ja net nur für Beziehungen, sondern auch Familie, Freunde, Bekannte, Kollegen, usw.
Wenn jemand aber nur die Fehler und Schuld bei anderen sucht, übersieht man eigene Fehler. Zu einer gescheiterten Beziehung gehören aber immer 2. Und da ist es wenig hilfreich, die Schuld oder das Scheitern, nur auf eine Person zu übertragen.
 
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  • #133
@Mentalista ich bin selbst auch nicht erst gestern geschlüpft. Lies alle meine Beiträge im Kontext. Es gibt keinen Grund dafür, diese Frau zu verteidigen. Es gab einen längeren Chat, das Date dauerte einen Abend, und ja, ich traue mir tatsächlich zu, Menschen ganz gut einschätzen zu können, wenn ich genügend Informationen habe und ihre Ausstrahlung, ihr Charisma, ihre Energie mit einbeziehe.

Gegenbeispiel, meine neue Partnerin: irgendwann haben wir über unsere Kids und damit auch deren Eltern gesprochen. Da waren null Schuldzuweisungen, sondern ein sachlicher Rückblick. Sie wirkt keine Sekunde "zu gut, um wahr zu sein" - und das liegt nicht daran, dass der Duft, den sie trägt, nicht von Tom Ford ist.
 
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  • #134
Sowas aber auch. Ich hab bis eben geglaubt, das Wort toxisch (in diesem Zusammenhang) hätten sie speziell für die Unschuldigen erfunden. Zum gefälligen Gebrauch und zur Entlastung.
Ich tu mich generell schwer mit dem Begriff toxisch. Drum verwende ich diesen Begriff in Zusammenhang mit Menschen nicht.
Ich denke, jeder Mensch hat etwas liebenswertes an sich, denn jeder hat Freunde, gute Bekannte, etc.
Mancheiner versteckt das aber vielleicht, um nicht angreifbar oder verletzlich zu sein.
Oft muß man ja erst jemanden besser kennenlernen um zu wissen, wie jemand tickt.
Und ich fürchte unsere Gesellschaft ist zu oberflächlich geworden, und bildet sich manches Mal zu schnell ein Urteil über jemanden. Ich nehme mich da auch net aus. Sympathie und Antipathie, da ist oft auch der erste Eindruck entscheidend, obwohl man noch überhaupt nix von der anderen Person weiß.
 
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  • #135
@Mentalista ich bin selbst auch nicht erst gestern geschlüpft. Lies alle meine Beiträge im Kontext. Es gibt keinen Grund dafür, diese Frau zu verteidigen. Es gab einen längeren Chat, das Date dauerte einen Abend, und ja, ich traue mir tatsächlich zu, Menschen ganz gut einschätzen zu können, wenn ich genügend Informationen habe und ihre Ausstrahlung, ihr Charisma, ihre Energie mit einbeziehe.

Gegenbeispiel, meine neue Partnerin: irgendwann haben wir über unsere Kids und damit auch deren Eltern gesprochen. Da waren null Schuldzuweisungen, sondern ein sachlicher Rückblick. Sie wirkt keine Sekunde "zu gut, um wahr zu sein" - und das liegt nicht daran, dass der Duft, den sie trägt, nicht von Tom Ford ist.
Ich verteidige diese Frau nicht, ich habe nur deine Sichtweise und die abwertende Beschreibung dieser Frau durch dich in Frage gestellt. Sie hat einfach nicht zu dir gepasst. Wer weis, wie sie über dich gedacht hat?

Ich finde es auch unangenehm, sie als die Frau, "zu gut, um wahr zu sein" zu bezeichnen. Das ist eine Abwertung. Warum kannst du sie nicht einfach als, sie war für mich nicht die Passende, bezeichnen? Gut is.
 
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  • #136
Aus Sicht der Dame, wenn ich das richtig verstanden habe.
Jeder hat seine Macken, Du, ich, jeder Mensch.
Wichtig ist, kann man mit den Macken des anderen umgehen? Gilt ja net nur für Beziehungen, sondern auch Familie, Freunde, Bekannte, Kollegen, usw.
Wenn jemand aber nur die Fehler und Schuld bei anderen sucht, übersieht man eigene Fehler. Zu einer gescheiterten Beziehung gehören aber immer 2. Und da ist es wenig hilfreich, die Schuld oder das Scheitern, nur auf eine Person zu übertragen.
Da hast du völlig recht, aber es gibt nun mal üble Männer. Vielleicht war es die Schuld, die Macke, dieser Frau, sich mit Glauben und Hoffnung auf solche Männer immer wieder einzulassen? Vielleicht war es sogar klug von ihr, dann wieder schnell die Kurve zu kratzen, im Gegensatz zu vielen Frauen, die in toxischen Beziehungen hängen bleiben und dafür gelobt bzw. Anerkennung zu bekommen, weil sie in der Lage sind, langjährige "stabile" Beziehungen hinzubekommen. Schaut man aber hinter die Fassade, gruselt es einen.
 

Saucebox

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  • #137
Ad Begriff "toxisch":

einige Frauen auch hier auf PS haben mir echt traurige Geschichten erzählt. Persönlich kenne ich auch aus dem Berufsleben Menschen, die tatsächlich den Begriff "toxisch" geradezu verkörpern.
Das Fatale ist mMn, dass vor solchen Menschen oft die Augen verschlossen werden. PartnerInnen und ggf. ihre Kinder sind die Leidtragenden, oft ein Leben lang.
 
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  • #139
@Mentalista ich erzählte eine Anekdote aus meinem Leben. Ich kenne diese Frau besser, als du denkst. Kein Mensch hier weiss, wer sie ist.

Umgekehrt weiss ich auch genau, was sie über mich denkt, über Menschen, die wir beide kennen.

Und wenn du selbst dieses "zu gut, um wahr zu sein" noch nie erlebt hast, denk mal darüber nach, wieso es diese Redewendung überhaupt gibt, und das nicht nur in der deutschen Sprache.
 

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  • #140
@Mentalista ich erzählte eine Anekdote aus meinem Leben. Ich kenne diese Frau besser, als du denkst. Kein Mensch hier weiss, wer sie ist.

Umgekehrt weiss ich auch genau, was sie über mich denkt, über Menschen, die wir beide kennen.

Und wenn du selbst dieses "zu gut, um wahr zu sein" noch nie erlebt hast, denk mal darüber nach, wieso es diese Redewendung überhaupt gibt, und das nicht nur in der deutschen Sprache.
Die
Beziehungshistorie ist m.M. aussagekräftig im Hinblick auf eine künftige Partnerschaft. Fünfzigjährige ohne langjährige Beziehungserfahrung erhalten von mir eine
Red Flag. Das ist einfach meiner Lebenserfahrung geschuldet.Ausserdem hätte ich keine Lust auf einen Beziehungs Analphabeten .Es geht ja auch um die Erfahrungen, die man mit sich selbst macht.
 
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  • #141
Ich glaube, @Mentalista hat schon viel gesehen in ihrer Arbeit, aber wenn mir einer sagen würde, dass die andern immer schuld waren, würde ich auf dem Hacken umdrehen und weg wär ich. Denn dreist wenn ich mich immer auf "die falschen" einlasse, bin ich immer noch zu 50% beteiligt. Bis auf einzelne dolle Irrtümer. Jemand der Verantwortung weit von sich weist, darf nochmal von vorne anfangen, aber nicht mit mir......
 
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  • #142
Das ist auch absolut richtig so, nur Verhaltensweisen können toxisch wirken, es gibt toxische Gefühle (Gefühle, die gesundheitsschädlich sind: Scham). Ein toxischer Mensch wäre z.B. ein verstrahlter Mensch.
Wie meinst Du das mit Scham, in Bezug auf gesundheitsschädlich?
Scham an sich ist ja net verkehrt. Wenn ich schusselig bin, dann ist mir das auch oft peinlich, bzw hat man ne Art Schamgefühl, oder wenn man in diverse Fettnäpfchen tappt 😀
 

Maron

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  • #143
Wie meinst Du das mit Scham, in Bezug auf gesundheitsschädlich?
Scham an sich ist ja net verkehrt. Wenn ich schusselig bin, dann ist mir das auch oft peinlich, bzw hat man ne Art Schamgefühl, oder wenn man in diverse Fettnäpfchen tappt 😀

Es gibt viele verschiedene Schamgefühle.
Übergriffe und chronische abwertende Beschämungen zu erleben sind für die Gesundheit nicht von Vorteil, das damit einhergehende Gefühl des Beschämten wirkt sich negativ auf die Stresshormone im Körper aus und ruft Krankheiten hervor.
 
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  • #145
Ich glaube, @Mentalista hat schon viel gesehen in ihrer Arbeit, aber wenn mir einer sagen würde, dass die andern immer schuld waren, würde ich auf dem Hacken umdrehen und weg wär ich. Denn dreist wenn ich mich immer auf "die falschen" einlasse, bin ich immer noch zu 50% beteiligt. Bis auf einzelne dolle Irrtümer. Jemand der Verantwortung weit von sich weist, darf nochmal von vorne anfangen, aber nicht mit mir......
Nicht nur @Mentalista .Sicherlich haben hier noch viele andere , jahrzehntelange Berufserfahrungen im sozialen Bereich/ den Brennpunkten einer Großstadt .
Ich z.B.
Mein persönliches Männer Bild oder den Blick auf Menschen überhaupt,hat dies wenig bis nicht beeinflusst.
Man ist immer zu 50% beteiligt, bei Irrtümern oder den vermeintlich Falschen.
 
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  • #146
Ich glaube, @Mentalista hat schon viel gesehen in ihrer Arbeit, aber wenn mir einer sagen würde, dass die andern immer schuld waren, würde ich auf dem Hacken umdrehen und weg wär ich. Denn dreist wenn ich mich immer auf "die falschen" einlasse, bin ich immer noch zu 50% beteiligt. Bis auf einzelne dolle Irrtümer. Jemand der Verantwortung weit von sich weist, darf nochmal von vorne anfangen, aber nicht mit mir......
Das sehe ich genauso wie du.
 

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  • #147
Ad Begriff "toxisch":

einige Frauen auch hier auf PS haben mir echt traurige Geschichten erzählt. Persönlich kenne ich auch aus dem Berufsleben Menschen, die tatsächlich den Begriff "toxisch" geradezu verkörpern.
Das Fatale ist mMn, dass vor solchen Menschen oft die Augen verschlossen werden. PartnerInnen und ggf. ihre Kinder sind die Leidtragenden, oft ein Leben lang.
Das interessante ist, in meinem nun fast 6 Jahrzehnte langem Leben, je toxischer, um so mehr in langen Beziehungen.
 

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  • #148
Man ist immer zu 50% beteiligt, bei Irrtümern oder den vermeintlich Falschen.
Richtig, ich mag das Wort Schuld nicht. Eher seinen Anteil haben und es gibt halt viele Menschen, die nicht sehen wollen, oder können, oder nicht alleine sein wollen/können.

Oder es gibt Menschen, solche habe ich auch kennengelernt, die verstanden haben, dass sie durch Familie usw. so "verkorkst" sind, Therapien gemacht haben, aufgeräumt haben, aber sich entschieden haben, dass es besser ist, sie bleiben Single, dennoch offen für doch Wunder sind, die es ja geben soll.
 
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  • #149
dass dieser Mensch wirklich Schuld ist, dass er/sie keine Beziehung hat.
Inzwischen sehe ich diese Schuld sogar als positiv,
Inzwischen sehe ich diese Schuld sogar als positiv,
Dann lieber Schuld dran sein, Single zu sein,
Vielleicht war es die Schuld, die Macke, dieser Frau, sich mit Glauben und Hoffnung auf solche Männer immer wieder einzulassen?

vs.


Bin verwirrt 🥴