monday

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  • #1

Wieso alles Offenbaren und Wissen wollen?

Hallo!
Mich beschäftigt gerade die Frage, warum es für einige so wichtig sein könnte über den Partner alles zu wissen. Ich persönlich will nicht alles aus der Vergangenheit erfahren. Ich halte es gar für gut, wenn jeder seine Geheimnisse hat und diese auch behält. Im Internet konnte ich nachlesen, dass Männer oft alles wissen wollen und auch alles erzählen,weil deren Mutter unter Kotrollzwang litt. Aber stimmt das? Und was müsst ihr über euren Partner wissen und was nicht? Oder ist mein Denken vielleicht komplett falsch und ich sollte alles von Geburt an bis jetzt erzählen? Fragen über Fragen!
 

Lilly29

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  • #2
AW: Wieso alles Offenbaren und Wissen wollen?

Huhu,

also ich möchte definitiv nicht alles über die Vergangenheit meines Partners wissen, besonders nicht, was Exfreundinnen angeht. Ich weiß, welche es gab und das reicht mir. Zum Glück habe ich da einen Freund, der selbst darüber nicht gerne erzählt. Und wenn ich so drüber nachdenke, hat er mich noch nie etwas bezüglich meiner Expartner gefragt.

Wir sind jetzt anderthalb Jahre zusammen und ich denke, es gibt noch einige Dinge, die ich nicht weiß, vieles kommt auch so mit der Zeit, Erinnerungen die auf einmal aufkommen und die man dann dem anderen erzählt. Hauptsache ich vertraue ihm dahingehend, dass er keine "Leiche im Keller" hat ;-).

LG
Lilly
 
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  • #3
AW: Wieso alles Offenbaren und Wissen wollen?

Mich stört die Festlegung in beide Richtungen. Ich MUSS nicht alles wissen, bin aber offen für alles, was kommen kann. Ich finde es irritierend, wenn es da von Anfang an Tabus oder zwanghaftes Erfahren müssen gibt. Was soll das ? Ist das nicht ein Rühren in nicht verarbeiteten, so oder so ?
 

nuit

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  • #4
AW: Wieso alles Offenbaren und Wissen wollen?

Zitat von monday:
Ich persönlich will nicht alles aus der Vergangenheit erfahren. Ich halte es gar für gut, wenn jeder seine Geheimnisse hat und diese auch behält.
das ist auch meine haltung. manchmal fällt mir auf, dass ich was vergangenes wissen will (neben interesse :)) um zu einer prognose zu kommen. so gesehen der versuch sowas wie kontrolle über risiken zu erlangen, was eh illusorisch ist. was mich aber immer interessiert, ist, ob er bisher eine längere beziehung geführt hat. das stimmt mich positiver, dass er "beziehen doch irgendwie kann".

Zitat von monday:
IIm Internet konnte ich nachlesen, dass Männer oft alles wissen wollen und auch alles erzählen,weil deren Mutter unter Kontrollzwang litt. Aber stimmt das?
keine ahnung. männer mit kontrollsüchtigen müttern bitte vor! ;)
 

Heike

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  • #5
AW: Wieso alles Offenbaren und Wissen wollen?

Wer litt bei Frauen, die alles wissen wollen, unter Kontrollzwang: auch die Mutter oder wars dann der Vater?
 

Lucy

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  • #6
AW: Wieso alles Offenbaren und Wissen wollen?

Was ich so gar nicht wissen will, sind Dinge wie:
- Anzahl der Partnerinnen/Sexualpartner
- Eigenschaften der Expartner (gute und schlechte)
- EIgentlich alles was damit zu tun hatte, nur: Dinge die zu einer Trennung geführt haben. Aber auch nicht auf Nachfrage, sondern eher vielleicht mal beiläufig...Das muss aber auch nicht personenbzeogen sein, sondern könnte auch eher mal so in einem Gespräch dargelegt werden.

Hmm, eigentlich - wenn ich so nachdenke - ist es schwer, zu wissen was man denn wissen will oder net wissen will. Kommt immer ganz darauf an, aber ich gehöre eigentlich nicht zu denen, die unbedingt Informationen für ihre innerliche Ausgeglichenheit vom hinsichtlich des Partners beziehen müssen. Von daher: Sorry, hab ich doch keine Antwort :(
 

Lisa22

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  • #7
AW: Wieso alles Offenbaren und Wissen wollen?

Wenn ein Partner mich über meine Vergangenheit ausquetschen wollte hätte ich sofort den Verdacht, dass er unter Kontrollzwang leidet. Ehrlichkeit ist die Basis einer Beziehung, doch einen Seelenstrippteas würde ich nicht hinlegen wollen. Das verflacht jede Beziehung. Jede Frau hat ihre Geheimnisse. Er darf sie auch haben. Wenn er Redebedarf hat, dann höre ich ihm zu. Wichtig ist doch die Ehrlichkeit für eine gemeinsame Zukunft.

Bei meinem Partner bohre ich nicht mit Vehemenz in der Vergangenheit. Wichtige Eckdaten möchte ich wissen, damit ich ihn einschätzen kann. Ich vertraue ihm und achte ihn als Person.
Wenn ich Ungereimtheiten entdecke und er diese nicht schlüssig erklären kann, ist es Zeit sich zu verabschieden. Herzschmerz hatte ich genug und letztendlich bringt es mich nicht weiter, wenn das Vertrauen zerstört ist.
 

Satjamira

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  • #8
AW: Wieso alles Offenbaren und Wissen wollen?

Was heisst schon "Alles" - dazu bräuchte man sehr viele Stunden um eine Art Biographie zu haben.
Eckdaten können auch falsch interpretiert werden.

Mein jetziger PS-Bekannter hat sich jedenfalls schon ganz am Anfang klar mit seinen seit längerem wichtigsten, augenfälligsten und vielleicht problematischsten Ansätzen geoutet um mir die Wahl zu lassen, was oder ob ich mit ihm weiter gehen will.
Das mag ich jedenfalls viel mehr als irgend ein Versteckspiel. Das heisst aber noch lange nicht, dass ich alles weiss oder alles wissen muss
 

Naturtrüb

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  • #9
AW: Wieso alles Offenbaren und Wissen wollen?

Zitat von Heike:
Wer litt bei Frauen, die alles wissen wollen, unter Kontrollzwang: auch die Mutter oder wars dann der Vater?

Liebe Heike, interessante Frage. Ich werde sie an meine Ex-Freundin weiterleiten. Sollte sie antworten, lasse ich es Dich wissen. ;-)
 

Mentalista

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  • #10
AW: Wieso alles Offenbaren und Wissen wollen?

Zitat von monday:
Hallo!
Mich beschäftigt gerade die Frage, warum es für einige so wichtig sein könnte über den Partner alles zu wissen. Ich persönlich will nicht alles aus der Vergangenheit erfahren.

Ab wann ist ein Mann für dich ein Partner?
 

monday

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  • #11
AW: Wieso alles Offenbaren und Wissen wollen?

Erstmal danke für die Denkanstosse an Alle.

Dann zu:

Zitat von Mentalista:

Bisher dachte ich,wenn ich einen Mann seit Monaten regelmässig kenne,intim war und man über die Zukunft geredet hat. Oder irre ich mich da auch?

Zu diesem Thema: Ich muss echt nicht alles wissen. Insbesondere nicht welche sexuallpraktiken mit wem stattgefunden haben. Ebenso wenig,wie oft man über Rot gegangen ist.
Ich erzähle es auch nicht von mir aus und finde es nicht gut danach befragt zu werden. Also, liegt ein Denkfehler bei mir?