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Jenny Treibel

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  • #1

wieder alles zuviel

Hallo Ihr Lieben,

Nun habe ich vielleicht jemanden gefunden.
Aber-ich fürchte-mir wir das alles zuviel. Es ist nicht leicht, sich so schnell auf einen neuen Menschen im Leben einzustellen. Ich habe mir notgedrungen mein Leben alleine einrichten müssen, ich habe mir liebe Angewohnheiten und Eigenarten, mir fällt es schwer, mich so schnell umzustellen. Meine Küche wird auf den Kopf gestellt, er hat andere Eß-und Schlafgewohnheiten, das Bad ist immer verwüstet, die Shampooflacons werden nicht ordentlich zugeschraubt, die Handtücher werden auf den Boden gepfeffert, er weiß offenbar nicht, welchen Zweck eine WC-Bürste hat, ist er nicht da, klingelt ständig das Telefon, ich habe zur Verfügung zu stehen, ich habe doch auch ein eigenes Leben. Ich sehne mich nach einem Partner, aber ich kann nicht alles auf ihn ausrichten.
Was ist nur los mit mir?
Bin ich vielleicht gar nicht für die Zweisamkeit geschaffen?
 
M

Mary

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  • #2
AW: wieder alles zuviel

Hi,
das klingt alles gar nicht gut ... bist du dir denn sicher dass ER der Richtige ist? Im "Alltag" scheints ja nicht zu passen. Eigentlich klingst du nur genervt von ihm und nicht verliebt in ihn.

Lg
Mary
 
M

Mary

Gast
  • #3
AW: wieder alles zuviel

Und warum fragst du dich was los mit dir ist, und nicht was mit ihm los ist? ;-)
 
J

Jenny Treibel

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  • #4
AW: wieder alles zuviel

Ich bin mir nicht sicher, daß er der Richtige ist. Aber wer ist schon der Richtige? Manchmal muß man sich erst zusammenraufen.
 
J

Jenny Treibel

Gast
  • #5
AW: wieder alles zuviel

Er sagt er liebt mich. Ich glaube aber nicht, daß er weiß, was Liebe ist. Seine Gefühle zu mir kommen mir so egoman vor, so sehr auf ihn selbst bezogen.
 
M

Mary

Gast
  • #6
AW: wieder alles zuviel

Manchmal muß man sich erst zusammenraufen.

Davon halte ich gar nichts. Besser wird's selten, schlimmer immer! *gg
 

Andre

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  • #7
AW: wieder alles zuviel

Also ich würd' ausflippen. Und da wäre mir egal, an wem es liegt.
 
J

Jenny Treibel

Gast
  • #8
AW: wieder alles zuviel

Ich muß mich wirklich stark selbst beherrschen. Es gab Männer in meinem Leben, da machte es mir gar nichts aus, sie hinterließen auch alles sehr ordentlich, sogar die Toilette. Bitte verratet mir, wie ich einem Mann beibringe, daß man eine Toilette sauber hinterläßt und auch den Spülknopf betätigt? Dies ist bereits der zweite Mann in meinem Leben, der nicht immer spülen kann.
 

Andre

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  • #9
AW: wieder alles zuviel

Mehr als es ihm sagen, kannste nicht. Aber ich glaub, ich hätte keine Lust dazu.
 

alster

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  • #10
AW: wieder alles zuviel

Vielleicht bin ich ja naiv oder zu simpel strukturiert..aber erst sollte doch das "Kribbeln" da sein und nicht der Gedanke: vielleicht gewöhn ich mich daran????.
Für mich hört sich dieser Mensch nur rücksichstlos an..er schaut offenbar gar nicht hin. Man muss nicht jede kleine Macke sofort erkennen, aber jeder der meine Wohnung oder irgendeine Wohnung betritt sollte bemerken, ob hier eher jemand lebt der ordentlich ist oder nicht. Und auch wenn man erst am Anfang von "Irgendetwas" ist..zunächst ist er schlicht und ergreifend bei Dir zu Besuch. Und als Besucher verhält man sich rücksichtsvoll und gewiss zurück haltend. Bei mir zuhause landet das Handtuch auch mal auf dem Bett und liegt abends auch noch da wenn es hektisch war. Bin ich zu Besuch bei Freunden oder auch nur im Hotel, wo andere hinter mir aufräumen müssen..dann NICHT. Und ganz ehrlich,,,ein erwachsener Mann der alleine lebt (was ich für das "Prachtexemplar" doch hoffe ...oder lebt er noch bei Mammi??) und Problem mit der Nutzung von Klobürsten hat...der lernt es auch nicht mehr. Ich hätte keine Lust mich mit der Erziehungsaufgabe "Sauberkeit" zu beschäftigen, außerdem glaube ich ab einem gewissen Alter ( und das liegt unter 30) auch nicht mehr an den Erfolg.
 

Malcador

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  • #11
AW: wieder alles zuviel

Das ist doch wie mit Schuhen. Es ist Unfug, daß man die erst "einlaufen" muß, gute Schuhe passen von Anfang an. ;-)
 
J

Jenny Treibel

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  • #12
AW: wieder alles zuviel

Es kommt auf die Füße an.
 

a3a

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  • #13
AW: wieder alles zuviel

Ich würde mich fragen: Was ist eigentlich positiv an dieser Beziehung? Und wenn es nicht genug ist, diese ganzen Schattenseiten aufzuwiegen, dann nichts wie weg.
 

goldmarie

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  • #14
AW: wieder alles zuviel

@Jenny:

All Deine Zweifel zusammengenommen:
ich würde ihm höchstens noch beibringen,
wie man eine Tür von außen verschließt.
Wie kannst Du Dich ernsthaft fragen,
was mit DIR nicht stimmt?!
 

Lunasol

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  • #15
AW: wieder alles zuviel

Ich kann Goldmarie da nur voll zustimmen... so wie er das tut benimmt man sich nicht in einer Beziehung, wenn einem nicht nur an der eigenen bequemlichkeit, sondern auch am Partner etwas liegt....
 

Mrs

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  • #16
AW: wieder alles zuviel

Also bitte, so benimmt man sich gar nicht... weder in einer Beziehung noch sonst.

Ich hinterlasse grundsätzlich Toiletten sauber und betätige die Spülung. Egal ob im Büro, bei Freunden, bei meinen Eltern oder im Restaurant....

Du bist doch nicht dazu da, den Mann zu erziehen und ihm gute Umgangsformen beizubringen (auf die DU ja offensichtlich Wert legst).
 

Andre

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  • #17
AW: wieder alles zuviel

Der Gipfel wäre jetzt noch, wenn er sich in seinem Profil als "liebenswerter Chaot" betitelt hätte ...
 

Polly

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  • #18
AW: wieder alles zuviel

Wenn es jetzt schon zu viel ist....... bei dieser Erkenntnis würden bei mir alle Alarmlampen angehen. Was ist denn da dann noch für eine Steigerung drin? Schnellstens die Biege machen, würde ich sagen.
 

vhe

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  • #19
AW: wieder alles zuviel

"Meine Küche wird auf den Kopf gestellt, er hat andere Eß-und Schlafgewohnheiten, das Bad ist immer verwüstet, die Shampooflacons werden nicht ordentlich zugeschraubt, die Handtücher werden auf den Boden gepfeffert, er weiß offenbar nicht, welchen Zweck eine WC-Bürste hat,..."

Hm. Also, wenn Du in ihm einen Ersatzsohn für Deine unterdrückten Mutterinstinkte siehst und Dich darauf freust, bis zum Ende Deiner (seiner?) Tage, zu versuchen, ihn zu erziehen, wird das bestimmt eine prima Beziehung.

Wenn nicht, ist mein Ratschlag, ihn in den Wind zu schicken.
 

vhe

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  • #20
die Handtücher werden auf den Boden gepfeffert

Wie in jedem guten Hotel.
Handtuch auf dem Boden: "Bitte wechseln."
Handtuch auf dem Halter: "Ich will es nochmal benutzen."

Sorry, konnte nicht widerstehen... :)
 

gelöscht

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  • #21
AW: wieder alles zuviel

ich bitte um einen twist in der story.
 

JeanPierre

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  • #22
AW: wieder alles zuviel

Vorschlag: die nächsten Male gehst Du mal zu ihm übernachten und so lebst dort so wie Du es bei Dir gewohnt bist als wäre sein Haus Deins oder Wohnung und dann schaust Du mal objektiv ob er damit leben kann, dann kannst Du es nämlich auch umgekehrt oder ob er Zicken macht.
Ansonsten kannst Du ja mal, hätt ich schon längst an Deiner Stelle ihn mal darauf aufmerksam gemacht, nämlich auch eine Frage des Respektes, dass bei Dir im Haus das so und so läuft und entweder er akzeptiert oder Dir stehen noch ganz andere Dinge ins Haus, der Mensch nimmt sich immer so viel Raum wie man ihm einräumt und immer mehr und immer mehr und das ist erst der Anfang bei euch.
 
W

Wasserfee

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  • #23
AW: wieder alles zuviel

Du könntest dich auch fragen, was in dir drin gerade alles in Unordnung geraten ist, damit du ihn brauchst, der dir im Außen den Spiegel vorhält ...

Das Dilemma ist mir bekannt: Endlich ist mal jemand da, Konflikte gibt es in Massen, aber irgendwie muss man ja auch mal durchhalten können (denkt man sich), mal dranbleiben und nicht schon wieder aufgeben usw. Mein Erfahrung ist: Wenn es von Anfang an so schwierig ist, miteinander auszukommen, wirst du es schwer haben. Stell dir vor, nach 5 Jahren gibt es eine richtig große Krise: Dann kannst du nicht einmal auf eine schöne, unbeschwerte Anfangszeit zurückblicken, für die es sich lohnt zu kämpfen!
 
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  • #24
AW: wieder alles zuviel

@ Jenny: so langsam beginne ich zu verstehen.... ich habe erst Deine Postings mit der Hygiene und dem sozialen Status gelesen und vermute mal, dass es sich um den selben Mann handelt, oder?
ICh habe mich über Deine unterschwellige Aggression in den beiden anderen (eher allgemein formulierten) Postings gewundert - aber jetzt verstehe ich, wie es zu dieser Aggression kommt. Da würde ich auch ausflippen! :)

Ich glaube, das ist auch nicht gut, wenn man sich die ganze Zeit zu beherrschen versucht und das, was der andere da veranstaltet zu tolerieren versucht - und in Wirklichkeit brodelt es in einem. Ihn Anschreien "bringt" aber in der Regel auch nichts, weil der andere sich dann innerlich verschließt. Ich habe das jahrelang bei meinen Eltern vorgelebt bekommen und habe gesehen, dass mein Vater über nunmehr 55 Jahre seine Ohren prima auf "Durchzug" stellen konnte, wenn meine Mutter wieder mal mit ihm geschimpft hat.

Mir fallen für Dein spezielles Problem ein paar lösungsmöglichkeiten ein, alle aber setzen voraus, dass "er es wert ist", sprich: dass Du ihn liebst, ihn "behalten" willst und dass Eure Beziehung eine echte Grundlage hat, für die es sich zu kämpfen lohnt. Was ist denn gut an ihm? Was gefällt Dir? Warum hast Du Dich auf ihn eingelassen?
Und: warum wohnt er bei Dir?
Die erste Stufe wäre, ein möglichst aggressionsfreies Gespräch mit ihm zu führen, in dem Du ihm nett, aber unmissverständlich klar machst, dass Du damit nicht leben kannst. Ihr müsst versuchen, einen kompromiss auszuhandeln, zumindest, wenn er bei DIR ist, muss er sich danach richten. Oft machen Männer sich ja gar nicht klar, dass bestimmte Handlungen sinnvolle Hintergründe haben: wenn man nach dem Toilettengang nicht spült, stinkt es und das Klo verkrustet und ist nur schwer/mühsam wieder sauber zu kriegen. Handtücher trocknen nur dann richtig, wenn sie aufgehängt werden, zusammengeknüllt müffeln sie und außerdem (tatsächlich) nehmen sie auf dem Fußboden, den man mit Schuhen betritt, Bakterien auf, die danach auf dem ganzen Körper verteilt werden und z.B. für Scheidenentzündungen sorgen können. Wenn man Schampooflaschen in oder Nahe der Dusche offen lässt, kommt Wasser hinein und das Schampoo wird "verdünnt", so dass man es dann irgendwann nicht mehr benutzen kann, weil es zu dünnflüssig ist. USW

Ein weiterer gangbarer Kompromiss wäre eine Putzfrau, die man natürlich gemeinsam bezahlt (da muss er auch ran) - aber die wäre ja nur fürs "Grobe" zuständig, die Feinheiten (Handtücher aufhängen, Toilettenspülung) muss nach wie vor er in den Griff kriegen.

Wenn er das nicht einsieht, ist er der Falsche.
Wenn ihm dann bei grundsätzlicher erkennbarer Bemühung, künftig auf Dich Rücksicht zu nehmen, einmal in der Woche ein "Fehler" unterläuft und er die Schampooflasche mal vergisst, würde ich ihm das nachsehen.
 
J

Jenny Treibel

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  • #25
AW: wieder alles zuviel

Er ignoriert meine Anläufe, es ihm begreiflich zu machen. Ich möchte doch nicht als Erzieherin auftreten, als böse Mama, die dem Buben beibringen muß, wie man Ordnung hält.
 

Lisa

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  • #26
AW: wieder alles zuviel

Hast Du schon mal ein Wochenende bei ihm verbracht? Und wie sah es in seiner Wohnung aus?

Ich bin mir sicher, Du wirst ihn nicht mehr ändern, und das ist auch gar nicht Deine Aufgabe! Wenn er so eklig ist, wie Du ihn beschreibst,dann passt es halt nicht.
Und was bringt es, wenn er sich als Gast bei Dir zusammenreisst, und spätestens, wenn ihr zusammenzieht, die Sau rauslässt?

Also mich schüttelt es nur bei Deinen Schilderungen, vor allem wenn ich Deinen Parallelthread über Hygiene lese. Ganz ehrlich, mir ist es ein Rätsel, wie Du überhaupt mit so jemandem intim werden kannst. Mir wäre da die Lust sehr schnell vergangen.
 

AnK

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  • #27
AW: wieder alles zuviel

Ich weiss nicht wie alt du bist, aber sag ihm einfach mal, dass es einfach respektlos ist was ermacht.
Ihr wohnt nicht zusammen, es ist deine Wohnung und da soll er doch bitte schauen,dass er das Bad so verlässt wie er es vorgefunden hat.
Du bist nämlich nicht seine Putzfrau oder sonst was.

Wenn es am Anfang schon so hakt, würde ich das ganze nochmal überdenken.
Was soll ich mich am Anfang schon zusammenraufen?
Ist jetzt vll etwas kitschig, aber gerade am Anfang sollte es ein Selbstläufer sein und mit viel Freude,Spass und Feuerwerk im Bauch losgehen.
Erzählen kann jemand viel wie sehr er einen liebt, die Taten sprechen dann für sich!