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  • #1

Wie wird man gelassener allgemein?

Hallo! Ich brauche paar Tips und evtl. Lebenserfahrungen. Diesmal nicht wegen einem Mann, sondern wegen meiner Gesundheit. Ich werde seit jeher oft als "Energiebuendel" bezeichnet und nun bekomme ich gesundheitlich die Quittung dafür :-/
Somit muss ich jetzt was ändern ob ich will oder nicht. Und ja ich will. Nur wie? Schon vor 10 Jahren hörte ich auf der Arbeit damals "sie sind ein Kandidat für Büro out". Ist zum Glück nicht eingetreten. Vom letzten Datepartner hörte ich " hör auf soviel zu grübeln, das schadet". All diese Sätze sind richtig, auch wenn sie unschön sind :-/
Jetzt habe ich wieder die halbe Nacht nicht geschlafen, weil dies oder jenes noch erledigt werden müssen. Ein Therapeut kann mir dabei auch nicht helfen. Ich muss es anders schaffen. Aber wie? Ich versuche schon nicht perfekt zu sein, aber im Kopf spuckt es (nicht wirklich ;-) )
Die Einstellung LMAA ist nicht meine und trotzdem muss ich was ändern. Ich muss gelassener werden und somit die Innere Ruhe finden.
Also wie habt ihr es evtl. geschafft? Was kann ich jetzt tun? Gibt es evtl. gute Bücher?
 
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Gast

  • #2
Guten Morgen monday,

woher willst Du wissen, ob Dir ein Therapeut nicht doch helfen kann? Eine Verhaltenstherapie kann Wunder wirken, wenn man sich darauf einlässt. Vielleicht leidest Du ja schon unter dem Erschöpfungssyndrom. Oft ist man selbst nicht in der Lage das bei sich selbst festzustellen.

Und Bücher sind immer so eine Sache. Wenn man sich sowieso ständig Gedanken macht, machen es Bücher vielleicht noch schlimmer.

Hast Du gute Freunde mit denen Du über alles reden kannst, vielleicht möchtest Du Dich denen mal anvertrauen?

Chilliger werden ist nicht unbedingt einfach, es muss "Klick" im Kopf machen. Der Weg dahin kann unter Umständen sehr schmerzhaft sein. Da stellt sich die Frage, ob man das alleine durchstehen müsste und wer von seinen Freunden objektiv genug wäre einen an die Hand zu nehmen.

Ich hatte diese Phase auch. Hab mich eine Woche ins Ferienhaus eines Freundes verkrochen, weit abgelegen. Jeden Tag habe ich mir ein paar Stunden vorgenommen mein Leben zu durchleuchten, Abschnitt für Abschnitt. Es war hart, da ich in meinem Leben leider sehr viele unschöne Dinge erlebt habe und zu Entscheidungen gezwungen war die ebenso schwierig waren.

In dieser Zeit ist mir klar geworden, dass ich nur dieses eine Leben habe und es mit den Menschen teilen möchte die mir nahe sind. Ich möchte mein Leben so verbringen wie ich es will, nicht wie andere es mir diktieren wollen. Und ganz wichtig für mich, ich weiß jetzt, was ich will, für mich selbst.

Das ganze war ein Prozess, den ich irgendwann starten musste. Es war nicht leicht, hat mir aber sehr geholfen. Aber ich denke jeder muss da seinen eigenen Weg finden.

Wie möchtest Du Dein Leben führen und was hält Dich davon ab es zu tun? Ich bin sicher man steht sich oft nur selbst im Weg.

Viele Grüße
Michael
 
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  • #3
Morgen Michael! Danke für deinen Beitrag! Das mit dem Therapeuten weiß ich, weil ich es schon probiert habe. Und auch er gab mir "nur" Tips. Aber durch Ratschläge kann ich versuchen meinen eigenen Weg zu gehen. Aus allen vielleicht etwas mitnehmen und zu "meinem" machen. Verstehst du mich? Und ja ich stehe mir oft selbst im Weg und will es vielen recht machen und vergesse gelegentlich mich dabei.
 
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  • #4
Hallo Monday,

deine Zeilen lesen sich für mich, ich kann mich auch irren, nach mangelnder versteckter Selbstliebe, wenn du es allen Menschen recht machen möchtest, warum eigentlich, es muss dich nicht jeder lieben ,-),

Selbst wenn du es mit einem Therapeuten versucht hast, muss es nicht der Passende gewesen sein. Er/sie kann dir nur Tipps geben, die Restarbeit muss du alleine machen. Alles fängt im Kopf an, man muss die wahren Ursachen seiner Befindlichkeit suchen, oft, nicht immer, sind die in der Kindheit zu finden.

Parallel schon mal mit Bachblüten, Akkupunktur, regelmässigem Sport, Yoga, Qi Gong versucht, um zu inneren Ruhe zu kommen?

Ich wünsche dir baldigen Erfolg.

Mentalista
 
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  • #5
Ein Therapeut, der Tipps gibt, scheint nicht der Richtige für dich zu sein.
Besser wären vielleicht die richtigen Fragen gewesen, so dass du auf die Lösungen allein kommst und wirklich verstehst, was da mit dir durch dich selber passiert.

Yoga kann helfen. Insgesamt alle etwas ruhigeren Arten der Bewegung.
Mir hat in einer solch verfahrenen Situation schwimmen geholfen.
Ich habe einen wasserdichten MP3 Player und mit fast meditativer oder gar sphärischer Musik habe ich Bahn um Bahn gezogen. Das war durch die Regulation AtemBewegung sehr intensiv und hatte für mich einen meditativen Charakter.

Wenn du wirklich ein Buch lesen möchtest empfehle ich Eckhart Tolle: Jetzt! Die Kraft der Gegenwart.


Der Verstand denkt immer, er kann gar nicht anders. Dafür ist er gemacht.
Um aus diesem Kreis raus zu kommen, könnte Dir auch Achtsamkeitsmeditation helfen.
Bei mir wurden dadurch regelrecht Blockaden aufgelöst.

Vielleicht gibt ein Yogazentrum in Deiner Nähe, wo du das erlernen kannst.
Es dauert - aber es hilft ungemein, um den Verstand in den Hintergrund treten zu lassen und dich und deinen Körper mehr zu fühlen.
Es hilft regelmäßig angewendet nicht mehr routiniert durch den Alltag zu stapfen, sondern auch kleine Zeichen des Körpers wahr zu nehmen und innerlich sich nicht ständig im Kreis zu drehen.

Vielleicht schreibst du nochmal ein bisschen wie genau deine Unruhe sich äußert und was das drohende Problem zu sein scheint.
Ist es ein Hamsterrad?
 
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  • #6
Hallo monday,

bezüglich deiner Frage im Threadtitel nach zu erreichender Gelassenheit war mein erster Impuls, indem du die Extreme verstehst.

Zitat von monday:
Die Einstellung LMAA ist nicht meine und trotzdem muss ich was ändern. Ich muss gelassener werden und somit die Innere Ruhe finden.
Damit hast du selbst schon das andere Extrem genannt und nochmal, wenn du die Extreme kennst(verstehst), dann wirst du gelassen.

edit: Wenn du allerdings deine "Geschäftigkeit" positiv besetzt und LMAA negativ, dann wird das nichts. Wie du an deiner "Geschäftigkeit", sorry, habe keinen besseren Ausdruck, erkennst, ist die nicht nur gut. Das ist eine wertfreie Betrachtung der Extreme.

und noch ein edit: Das hat nichts mit deiner Energie zu tun. Die hast du und es macht keinen Sinn die abstellen zu wollen. Es ist die Frage, wie du mit ihr umgehst. Für mich gilt, verstehe ich die Extreme, bewege ich mich sehr gelassen, bedarfsgerecht zwischen denen. Energie hin, Energie her.
 
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  • #7
Dass wenn der Verstand still ist, die Erscheinungen weniger werden und die Verhaftung abnimmt ist sicher richtig. So unverhaftet durchs Leben zu gehen mag ja zur Zeit der Kirschblüte ganz nett sein, ob es ein geglücktes Leben ist, steht auf einem anderen Blatt.
In das, was diese Bücher lehren sieht Zen auch nur bloßes Papier.
 
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  • #8
Und genau das ist die Trennlinie zwischen dem Christentum und dem Buddhismus.
Mit einer Schale Reis auf dem Berg redet es sich leicht daher, polemisch formuliert. Und wer nichts macht, macht selbstverständlich auch nichts falsch, aber auch nichts richtig. Ich sehe den Weg zu sich selbst als Weg durch die Welt. In einem Versinken in die Welt und daraus ensteht die Transzendenz. Der Geringste sein, darin liegt die Erhabenheit. Und der Weg, die Wahrheit und das Leben.
Von dieser Wellness-Eso-Psycho-Ratgeberei halte ich nichts.
 
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  • #9
Zitat von monday:
Ich muss gelassener werden und somit die Innere Ruhe finden.
Also wie habt ihr es evtl. geschafft? Was kann ich jetzt tun? Gibt es evtl. gute Bücher?
Es gibt verschiedene Optionen:
1) Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen (Gibt es auch auf CD). Ich mag das gern.
2) Autogenes Training (Abgewandelte Methode von buddhistischen Techniken)
3) angeleitete Meditation in Theorie und Praxis, hiervon am ehesten die Achtsamkeitsmeditation
4) Yoga
5) Sport im Allgemeinen, aber eher nicht auch noch die "Auspower"-Sportarten IN DEINEM FALL.
Meistens werden diese Entspannungsaktivitäten auch begleitet von Theorie, so dass du dich geistig auseinandersetzen kannst mit den Themen Achtsamkeit, Gelassenheit und Arbeit und Gesundheit. Fang mal langsam an, was auszuprobieren, sieh auch das gelassen und bau irgendwas davon oder mehreres in deinen Alltag ein.

Hinterfrag auch mal, ob du einen Großteil deiner Zufriedenheit (mit dir selbst) über Geleistetes auf Arbeit und Privat sowie über die Anerkennung deiner Leistung beziehst. Wenn ja, wird es dir gut tun, das zu verringern, damit du nicht dauernd unter Strom und Tatendrank stehst.

da gibt es gewiss auch noch was anderes, aber dies fällt mir ein.
 
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  • #10
Zitat von lone rider:
Und genau das ist die Trennlinie zwischen dem Christentum und dem Buddhismus.
Mit einer Schale Reis auf dem Berg redet es sich leicht daher, polemisch formuliert. Und wer nichts macht, macht selbstverständlich auch nichts falsch, aber auch nichts richtig. Ich sehe den Weg zu sich selbst als Weg durch die Welt. In einem Versinken in die Welt und daraus ensteht die Transzendenz. Der Geringste sein, darin liegt die Erhabenheit. Und der Weg, die Wahrheit und das Leben.
Von dieser Wellness-Eso-Psycho-Ratgeberei halte ich nichts.
Es heißt auch mitunter: Der Weg der Erkenntnis führt durch die Welt.
 
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  • #11
Es gibt unterschiedliche Ursachen für innere Unruhe - von körperlicher Unterbelastung bis hin zu nervlichen Problemen. Tatsächlich wenn man mal nen etwas langweiligeren Alltag hat und in der Schleife gefangen ist, dann bplagt einen die innere Unruhe, weil man irgendwas tun will.
Ich habe ein hohes Sportpensum und suche mir regelmäßig zwei - vier Mal im Monat Adrenalinkicks. Das hat mich über die Jahre zu einem recht ruhigen und besonnen Vertreter gemacht. Die Adrenalinkicks, die ich mir im Moment gebe, sind Felsklettern und Segelfliegen. Das ist ein guter Ausgleich zum Büroalltag. :)

Ich denke aber sowas wird bei dir nicht reichen, bzw. wirst du vermutlich schon Sport machen. Dein Text ist sehr konfus, viele lose Gedankenfäden und unterschiedliche Themenmixe. Ich würde daher stark vermuten, dass die Unruhe bei dir neurologischer Natur ist und dir auch den Gang zum Hausarzt empfehlen. Du kannst mal pflanzliche Beruhigungsmittel wie Baldriankapseln ausprobieren, nach 3 Wochen der Anwendung solltest du erste Ergebnisse sehen. Aber auch Dinge wie Akkupunktur helfen oder andere neurologische Verfahren.

Sprich mal mit deinem Hausarzt und lass dich zum Neurologen überweisen. Ich denke es ist nervlich bedingt bei dir.
 
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  • #12
@Mr. Bean

Selbst wenn du Neurologe bist und vielleicht noch eine psychologische Zusatzausbildung hast, finde ich Ferndiagnosen und dann noch solche recht expliziten fehl am Platz. Diese virtuelle Person kann aus deinen Worten den Rückschluss ziehen, dass sie nervenkrank ist und das einfach nur, weil sie das dann da heraus lesen möchte in ihrer "Hilflosigkeit". Und dann ist es egal, wieviel Mühe du dir gegeben hast, dich präzise, klar und sachlich auszudrücken. Es ist auch egal, ob wir alle verstehen, was du meinst. Die Person, die es betrifft, muss das noch lange nicht so auffassen. Ich empfehle dir, deinen Beitrag noch mal zu überdenken. ;)
 
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  • #13
Klingt jetzt vielleich einfach, aber ist es definitiv nicht: Lerne NEIN zu sagen (soll jetzt nicht heissen, dass du immer nein sagen sollst)
Dies hat nichts mit einer LMAA-Einstellung zu tun, sondern es geht schlussendlich darum dich zu schüten. Es bringt nichts wenn du schon einen Haufen Arbeit hast wo du eh nicht weisst wann du den erledigen sollst und dann immer mehr annimmst. Die Leute werden anfangs sicher etwas verwirrt/verwundert sein, aber werden es mit der Zeit akzeptieren. In solchen Fällen ist es nämlich zum Teil auch so, dass die Leute einfach zu dir kommen, weil sie zu bequem sind selber mal 2-3 Minuten zu überlegen.

Als zweites: Du kannst es NIE allen alles recht machen. Dies ist der nächste Punkt, den du lernen musst zu akzeptieren. Auch in der Arbeitswelt müssen die Leute lernen, dass nicht immer alles sofort erledigt werden kann. Dies wird dann irgendwo vielleicht teilweise ein bisschen nen Seilziehen werden, sprich das eine Mal ist es der, der vollkommen zufrieden ist und das andere mal der andere.

Als weiteres mach dir einen REALISTISCHEN Zeitplan, was du bis wann erledigen möchtest. Dadurch siehst du, was du bis wann erledigen kannst und kannst bei neuen Anfragen auch eine realistische Auskunft geben, bis wann du es erledigen kannst (wenn es zu spät ist, kannst du denjenigen an die anderen verweisen, was zuerst erledigt werden soll). Wenn du einfach alles nur entgegen nimmst und einfach irgendwas sagst, von wegen bis wann es erledigt werden soll kommst du einfach in eine Spirale rein, wo du nur noch schwer rauskommst und dann einen nach dem anderen wieder vertrösten musst und dadurch immer nur das von demjenigen erledigst, welcher ma lautesten schreit. Zudem wird das dann auch noch ineffizienter, da du ständig von der einen Arbeit zur anderen hüpfst anstelle etwas fertig machst und dann das Nächste in Angriff nimmst. Ich denke/hoffe, dass du dadurch den einen oder anderen Gedanken vertreiben kannst, da du nicht mehr ständig darüber nachdenkst, was du jetzt für wen heute nicht erledigen konntest.

Frage ist, was du meinst mit Quittung bekommen. Meiner Meinung hat es nichts damit zu tun, dass du Burnout gefährdet bist (gemäss Aussagen deiner Arbeitskollegen), weil du ein Energiebündel bist. Ich denke wenn du jetzt einfach von 120 auf 0 runter gehst, wirst du aus anderen Gründen nicht mehr schlafen können, da deine Energie doch irgendwo hin muss/durch irgendwas verbraucht werden muss. Was du jedoch sicher darauf achten solltest, ist nicht ständig vom einen zum nächsten zu Hetzen.

Es ist mir bewusst, dass ich teilweise eher das Gegenteil sage als die Anderen, aber ich interpretiere es bei dir jetzt nicht so, dass dein Körper keine sportlichen Aktivitäten mehr machen kann, sondern dass du eher irgendwie Probleme hast, deine Batterien über die Nacht wieder aufzuladen und du zuviel am rumgrübeln bist. Was es wirklich ist, müsstest du uns noch ein paar Infos mehr geben. Aber wo ich einer Meinung bin ist der Möglichkeiten, wie du runter kommen kannst. Was ich da jedoch noch hinzufügen möchte ist, dass du autogenes Training, die Tiefenentspannung (wie schon gesagt, beides auch auf CD etc erhältlich) im Bett hören kannst und dann auch während dem du zuhörst einschlafen darfst. Ich weiss es ist anfangs vielleicht etwas ungewohnt, aber lass dich einfach darauf ein.
 
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  • #14
Zitat von monday:
Ein Therapeut kann mir dabei auch nicht helfen. Ich muss es anders schaffen.
Erster Schritt zur Gelassenheit: Du "musst" es nicht anders schaffen. Du kannst auch die Hilfe eines Therapeuten annehmen.

Die Einstellung LMAA ist nicht meine und trotzdem muss ich was ändern.
2. Schritt: Offen sein für neue Einstellungen. Sie verändern dich.

Das ist der ungelassenste Vorsatz, den ich bisher gehört oder gelesen habe :)
3. Schritt: Lass mal das Wort "muss" aus deinem Wortschatz völlig raus.
 
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Gast

  • #15
Zitat von Karamell:
@Mr. Bean

Selbst wenn du Neurologe bist und vielleicht noch eine psychologische Zusatzausbildung hast, finde ich Ferndiagnosen und dann noch solche recht expliziten fehl am Platz. Diese virtuelle Person kann aus deinen Worten den Rückschluss ziehen, dass sie nervenkrank ist und das einfach nur, weil sie das dann da heraus lesen möchte in ihrer "Hilflosigkeit". Und dann ist es egal, wieviel Mühe du dir gegeben hast, dich präzise, klar und sachlich auszudrücken. Es ist auch egal, ob wir alle verstehen, was du meinst. Die Person, die es betrifft, muss das noch lange nicht so auffassen. Ich empfehle dir, deinen Beitrag noch mal zu überdenken. ;)
Ich halte sie für erwachsen genug, dass sie sich nicht von jedem wildfremden Streuner etwas über ihr Leben erzählen lässt und nun glaubt, sie sei unheilbar krank.
Eine Störung der Nervenreize ist auch gar nicht so schlimm und das haben viel mehr Menschen als es wissen. Ständige Reizüberflutung, Stress oder hormonbedingte Umstellungen induzieren Unausgewogenheiten und schnell hat man das Gefühl ständig unter Strom zu stehen. Lässt sich alles mit pflanzlichen Medikamenten oder milden Therapien bekämpfen, jedoch muss man einmal die richtige Diagnose haben. Daher war mein Rat erst zum Hausarzt zu gehen mit dem zu sprechen und dann eventuell zum Neurologen. Da sollte man keine Angst vor haben.