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  • #152

Arbeite im medizinischen Betrieb. Bin zwar nicht in der Forschung, kenne aber einige, die es sind. Tja, manche stehen als Autor auf den Papers, andere nicht. Gemauschel überall. Weiss sogar von einem Chefarzt einer Uniklinik, der eine Leiche aus der Klinik gestohlen hat, um einem Verfahren zu entgehen. Habt ihr ne Ahnung..
 
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  • #155
Ich Kämpfe zum Beispiel dagegen, dass ich von einem Taxifahrer als Hure beschimpft werde, nur weil ich als Frau alleine spät Abends unterwegs bin. Er rechtfertigte dies mit seiner Einstellung als gläubiger Muslim. Warum muss ich das als Frau heutzutage klaglos ertragen? Weil es politisch nicht korrekt ist, das zu beklagen? Ich bin an einer Ampel aus dem Taxi gesprungen, weil er dann auch noch uebergriffig wurde und er lachte nur und sagte: was willst du dagegen machen?

Und das verstörende daran war, dass ich, naiv wie bin, immer dachte, das Taxi sei ein sicherer Ort für mich als Frau.
Es tut mir leid, dass du so schlechte Erfahrungen gemacht hast.
Hast du hinten oder vorne gessessen?
Zu meinem Entsetzen sehe ich immer wieder Frauen, die sich neben den Fahrer setzen. Das sollte man nie machen.(Damit will ich nicht entschuldigen, dass er sich Übergriffigkeiten herausnahm).
 
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  • #157
Es tut mir leid, dass du so schlechte Erfahrungen gemacht hast.
Hast du hinten oder vorne gessessen?
Zu meinem Entsetzen sehe ich immer wieder Frauen, die sich neben den Fahrer setzen. Das sollte man nie machen.(Damit will ich nicht entschuldigen, dass er sich Übergriffigkeiten herausnahm).

Ich sass neben ihm..
Hatte ich bisher immer so gehalten. Aber jetzt will ich eine Frau, wenn ich ein Taxi rufe...
 
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  • #160
@Sine Nomine Was in der Wissenschaft funktioniert, läuft in der Politik grundsätzlich anders.

Darum bin ich ja Wissenschaftler und nicht Politiker.:D

Denn dort geht es nie um nachweisbare Fakten, sondern nur wie etwas präsentiert wird.

Selbst wenn das so platt stimmen würde: Politik präsentiert im Wesentlichen für den Souverän, fürs Wahlvolk, für uns alle. Wenn wir alle mehr auf die Fakten gucken würden statt auf die Präsentation wäre das sehr schnell anders.
Oder schärfer: Wenn wir uns von der Präsentation blenden lassen und das Fehlen einer Faktenbasis in einer Argumentation uns gar nicht mehr auffällt, dann sind wir's selber schuld und sollten uns weniger über "die Politik" als über uns selbst ärgern.


Dagegen ist ja erstmal auch nichs einzuwenden. Auch in der Wissenschaft müssen Ergebnisse gut "verkauft", gut präsentiert werden um entsprechenden Anklang zu finden. Nobelpreisverdächtige Forschungsergebnisse schlecht puliziert und langweilig vorgetragen bringen einen nicht nach Stockholm oder Oslo. Wichtig ist nur, dass die Präsentation nicht zum Selbstzweck wird, dass sie die Ergebnise transportiert und nicht sich selbst.
 
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  • #161
Das hatte ich vermutet und befürchtet.
Für ihn könnte es ein Signal gewesen sein, dass du körperliche Nähe suchst.

Nein, sehe ich nicht so, da ich ihn durchgängig ignorierte. Aber interessant, dass dem Opfer direkt eine Mitschuld gegeben wird. Bitte nicht böse sein, aber schau mal, gleich ein like. Das macht es einfacher für alle, von der irrigen Annahme auszugehen: wenn ich hinten sitze, dann passiert mir nichts. Man waegt sich und seine Liebsten aus völlig irrationalen Gründen in Sicherheit, um das Grauen, das einfach jedem passieren kann, zu relativieren.
Ich hatte ein ähnliches Erlebniss auch schon mit einer Freundin zusammen auf der Rueckbank. Und nun?
 
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  • #163
@Sine Nomine
So platt wie es klang meinte ich es gar nicht. Heute ist es halt ein bisschen schwieriger geworden als "einfacher Bürger", ohne spezielles Wissen Wahres von Unwahrem auseinanderzuhalten. Wir werden regelrecht mit Informationen überschwemmt, wovon viele reißerisch formuliert werden um die Aufmerksamkeit zu bekommen. Für Hintergrundinformationen nehmen wir uns keine Zeit...

Wobei im Falle der österreichischen Politik, der Zerfall der Regierung hatte auch sein Gutes: So viele Anträge wie sie nun durcharbeiten hat es noch nie gegeben. Sehr viele Beschlüsse welche davor keine Mehrheiten erwarten konnten werden jetzt ohne Parteien hick hack durchgebracht. Meiner Meinung nach, sehr positiv!

So, ich lass das politisieren, kann es ja doch nicht und außerdem OT... :oops:
 
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  • #164
Nein, sehe ich nicht so, da ich ihn durchgängig ignorierte. Aber interessant, dass dem Opfer direkt eine Mitschuld gegeben wird. Bitte nicht böse sein, aber schau mal, gleich ein like. Das macht es einfacher für alle, von der irrigen Annahme auszugehen: wenn ich hinten sitze, dann passiert mir nichts.
Nein. Du unterliegst einem Denkfehler.
Du erhöhst das Risiko, indem du eine Grenze überschreitest. Absolute Sicherheit gibt es nie.
 
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  • #165
Ich würde mich niemals neben einen Fahrer setzen. Auch nicht, wenn es eine weibliche Fahrerein wäre. Das tut man einfach nicht. Man ist zahlender Kunde und daher sitzt man hinten.
 
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  • #166
Jap, weil ich das für einen überlegenswerten und sinnvollen Ansatz halte.

Ist es aber nicht. Wenn dich jemand aufgrund deines Geschlechts erniedrigen will, dann tut er es, auch wenn du auf dem Ruecksitz sitzt. Es gibt sogar Männer, die einen ganzen Raum, ein Haus, ein Land, einen Kontinent durchqueren, um eine Frau zu erniedrigen. Einem Opfer zu suggerieren: hättest du dies, jenes nicht gemacht greift zu kurz. Da gibt es einen Aggressor, der ein Opfer haben will. Und dann ist es völlig egal, was dieses tut oder nicht tut, er hat den festen Vorsatz, diesen Menschen zum Opfer zu machen! Und nur, wenn du dir dessen gewahr bist, kannst du als Opfer die Spielregeln ändern. Solange du denkst: ich hätte dieses oder jenes nicht tun dürfen! spielst du nach seinen Spielregeln, nämlich dich schwach zu machen.
Und das lasse ich persönlich nicht zu!
 
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  • #167
Aber ich bin euch nicht böse. Ich würde auch so gerne glauben, dass es etwas gibt, was dich davor schützt, Opfer zu sein. Aber die Wahrheit ist: da gibt es nichts. Gar nichts. Damit müssen wir alle leben und wir alle versuchen uns vor diesem Wissen zu schützen. Wie Kinder, die im Dunkeln pfeiffen um das Böse zu vertreiben...
 
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  • #168
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  • #169
. Ich würde auch so gerne glauben, dass es etwas gibt, was dich davor schützt, Opfer zu sein. Aber die Wahrheit ist: da gibt es nichts. Gar nichts.
Das sehe ich anders. Du kannst Risiken minimieren. Verhaltensregeln beachten, hochkonzentriert sein und darauf achten, was um dich herum passiert. Nicht nebenbei telefonieren, sondern auf den Weg achten.
Du kannst einen Selbstverteidigungskurs besuchen, du kannst Schuhe tragen, in denen du gut weglaufen kannst. Du kannst gefährliche Gegenden oder Strassen meiden. Es gibt vieles, was du tun kannst, um dich selber zu schützen.
 
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  • #172
Ich bedaure es sehr, dass heutztage niemand mehr den Knigge liest und Eltern ihren Kindern auch nicht mehr viel beibringen. Viele Missverständnisse würden erst gar nicht entstehen, wenn jeder die Regeln kennen und beachten würde.
 
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  • #173
Das sehe ich anders. Du kannst Risiken minimieren. Verhaltensregeln beachten, hochkonzentriert sein und darauf achten, was um dich herum passiert. Nicht nebenbei telefonieren, sondern auf den Weg achten.
Du kannst einen Selbstverteidigungskurs besuchen, du kannst Schuhe tragen, in denen du gut weglaufen kannst. Du kannst gefährliche Gegenden oder Strassen meiden. Es gibt vieles, was du tun kannst, um dich selber zu schützen.

Ich habe es verdammt noch mal verdient, in einer Welt, in einem Land, in Deutschland zu leben, ohne diese fucking Vorsichtsmassnahmen treffen zu müssen. Ich weigere mich mein Leben als potentielles Opfer zu leben, trotz meiner Erfahrungen. Ich habe das verdammte Recht dazu, mein Leben als freier Mensch leben zu dürfen, ungeachtet meines Geschlechts! Und dass meine persönliche Sicherheit nicht davon abhängt, ob ich irgendeinem Arschloch grade auf die Zehen trete! Wo sind wir denn hier?
Sorry, aber ich bin gerade fassungslos, um wahrsten Sinne des Wortes..
 
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  • #174
Ich bedaure es sehr, dass heutztage niemand mehr den Knigge liest und Eltern ihren Kindern auch nicht mehr viel beibringen. Viele Missverständnisse würden erst gar nicht entstehen, wenn jeder die Regeln kennen und beachten würde.
Es gibt halt nicht die Regeln. Es gibt deren verschiedene und oft sind sie widersprüchlich. Das macht das Leben kompliziert, ist aber eben so.
Im Kleinen kann man das auch hier im Forum beobachten. Da fühlt sich eineR durch etwas beleidigt, das für eineN andereN normaler Umgangston ist.
 
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  • #175
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  • #176
Das sehe ich anders. Du kannst Risiken minimieren. Verhaltensregeln beachten, hochkonzentriert sein und darauf achten, was um dich herum passiert. Nicht nebenbei telefonieren, sondern auf den Weg achten.
Du kannst einen Selbstverteidigungskurs besuchen, du kannst Schuhe tragen, in denen du gut weglaufen kannst. Du kannst gefährliche Gegenden oder Strassen meiden. Es gibt vieles, was du tun kannst, um dich selber zu schützen.

Pfeiffen im Wald, dem dunklen, dunklen Wald....
 
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  • #177
Ihr seid nicht besser als er.....er war nur ehrlicher.
Sorry, ich kann nicht mehr.
 
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  • #178
Ich habe es verdammt noch mal verdient, in einer Welt, in einem Land, in Deutschland zu leben, ohne diese fucking Vorsichtsmassnahmen treffen zu müssen. Ich weigere mich mein Leben als potentielles Opfer zu leben, trotz meiner Erfahrungen. Ich habe das verdammte Recht dazu, mein Leben als freier Mensch leben zu dürfen, ungeachtet meines Geschlechts! Und dass meine persönliche Sicherheit nicht davon abhängt, ob ich irgendeinem Arschloch grade auf die Zehen trete! Wo sind wir denn hier?
Sorry, aber ich bin gerade fassungslos, um wahrsten Sinne des Wortes..
Trink mal einen Beruhigungstee. Du bist doch völlig überdreht.
Wenn du heile Welt willst, musst du ins Takka Tukka Land. Es gibt hierzulande genau wie anderswo gute und böse Menschen.
Entschuldigung, aber so ein Ausbruch, noch dazu mit vulgären Flüchen, erinnert mich doch sehr an die von der Tankstelle.
 
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Bedeutet: ich hätte nie in das Taxi einsteigen dürfen und neben dem Fahrer zu sitzen bedeutet: mach mit mir, was du willst.
Ihr spinnt doch...
Neben dem Fahrer sitzen bedeutet: Ich dringe in deinen Raum ein und möchte lieber Nähe als Abstand. Nicht mehr und nicht weniger.
Es gibt viele Länder, in denen es aus Sicherheitsgründen für den Fahrer bzw. den Fahrbetrieb gar nicht möglich ist, sich neben den Fahrer zu setzen.