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  • #61
Was ist das wieder für ein völliger Coaching-Quark, werter @Murr, ohne die real esxistierenden Lebensverhältnisse des werten @dacademartor und die allgemeinen sozialen Disparitäten in unserer Gesellschaft zu kennen und zu berücksichtigen?

Ja, in unserem Land muss man sich es leisten können, so zu leben wie man leben möchte und es einem gut tut.:cool:

Stimmt schon, es wäre manchmal einfacher weniger zu arbeiten, mehr Freizeit zu haben....an sich ist mir Geld nicht so wichtig, brauche keine Statussymbole, etc....aber es ist auch wie Liegestuhl schon sagt...wir leben in einem sozial gerechten Land zwar, welches aber im Grunde immer noch sehr elitär, konservativ und leistungsorientiert ist und wenn man einen gewissen Lebensstandard führen möchte, muss man halt Vollzeit arbeiten, außer man hat so einen lukrativen Job und ist darin so flexibel, dass wenige Stunden reichen, aber mal ehrlich, wer hat das schon?

Und selbst wenn man bescheiden leben möchte, spätestens wenn die Partnerin und evt. auch Kinder dazukommen sollten, reicht ein Teilzeitgehalt nicht aus. In meiner Altersstufe ist man in der Regel auch kein Student mehr, die Frauen in meiner Altersklasse, erwarten einen gewissen Standard, wollen was geboten bekommen, egal wie emanzipiert oder unabhängig sie sind/sein wollen. Leider ist das Gehalt auch da ein Attraktivitätsfaktor. Deswegen kommt weniger arbeiten leider auch nicht wirklich in Frage, auch ich hab ja den Wunsch nach Partnerschaft und ggf. Familie, wär ich sonst hier?

Und das ist viel jammern und wehklagen, ist mir bewusst. Aber die depressiven Gedanken rühren auch vom Gedanken an den unüberwindbaren Berg des "das eigene Leben bestmöglich auf die Reihe bekommen und immer optimieren zu müssen" -Dings. Darüber nachzugrübeln und der beständige, sehr mühsame Kampf um die perfekte Work Life Balance auszufechten und somit attraktiver zu wirken ist also auch Teil meines Alltags 😄.
 
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Murr

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  • #62
Stimmt schon, es wäre manchmal einfacher weniger zu arbeiten, mehr Freizeit zu haben....
ja
wenn man einen gewissen Lebensstandard führen möchte, muss man halt Vollzeit arbeiten,
Welchen Lebensstandard strebst du an?
Und selbst wenn man bescheiden leben möchte, spätestens wenn die Partnerin und evt. auch Kinder dazukommen sollten, reicht ein Teilzeitgehalt nicht aus. In meiner Altersstufe ...
In welcher Altersstufe bist du?
Wünscht du dir (weitere) Kinder?
Leider ist das Gehalt auch da ein Attraktivitätsfaktor.
Für manche, aber nicht für alle.
"das eigene Leben bestmöglich auf die Reihe bekommen und immer optimieren zu müssen"
Was das Bestmögliche für dich ist, kannst nur du entscheiden. Das ist etwas anderes als
 
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lila_lila

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  • #64
Ich bin gestern über ein Buch gestolpert: 4000 Wochen von Oliver Burkemann. Höre es mir gerade an, sehr interessante Gedanken zur Leistungsgesellschaft und dazu, warum Zeitmanagement nicht funktioniert.

Wer vielleicht einen Zugang der Süddeutschen hat, hier ist ein Interview mit ihm: https://bit.ly/3rtoGEw
 

Erin

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  • #65
.an sich ist mir Geld nicht so wichtig, brauche keine Statussymbole, etc..
widerspricht sich mit dieser Aussage:

welches aber im Grunde immer noch sehr elitär, konservativ und leistungsorientiert ist
du alleine kannst entscheiden, was für dich wichtiger ist. Wenn du z.b. auf 90% Arbeit runterfährst, kannst du wöchentlich einen freien Nachmittag geniessen.

Uebrigens hier die Freunde/Kollegen im Alter meines Sohnes (+/-30) mit Familie arbeiten immer beide Elternteile in Teilzeit. Das sieht dann so aus 60% und 60% oder 80% und 40% oder oder. Alles machbar und die leben sichtbar entspannter, als ich damals mit einem Mann der weit über 100% arbeitete (Workaholic). Klar ist halt dann nicht jedes Jahr ein grosser Uebersee-Urlaub im 5* Hotel möglich, aber sie sind trotzdem viel unterwegs in z.b. Airbnb auf einem Bauernhof. Da fühlen sich die Kinder auch wohler, als in irgendeinem Schicki-Micki-Hotel.
die Frauen in meiner Altersklasse, erwarten einen gewissen Standard, wollen was geboten bekommen, egal wie emanzipiert oder unabhängig sie sind/sein wollen. Leider ist das Gehalt auch da ein Attraktivitätsfaktor.
solange du so denkst, wirst du weiterhin deine 100% und mehr arbeiten. Wie gesagt, es gibt Frauen und Männer, denen ist alles andere wichtig wie teure Markenkleider, Protzautos, Ibiza-Urlaub und Kaviar auf dem Teller.
 
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Mentalista

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  • #66
Man ist dem aber nicht hilflos ausgeliefert und kann sich ermächtigten, seinen eigenen Weg abseits des Mainstreams zu wählen.
Sicherlich gibt es diesen Weg, gerne würde ich mehr persönliches dazu schreiben, mache ich aber nicht, ihr wisst schon warum.

Man muss, wenn man diesen Weg geht, schon die Konsequenzen dieses Weges mit beachten. Wer anders ist, wer anders lebt, wer abseits vom Mainstream bewusst lebt, wird auch (nicht immer, nicht nur) kritisch beäugt, oder sogar abgewertet.
 
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Julianna

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  • #68
@dacademartor Manchmal hilft auch ein Arbeitgeber-Wechsel. Als pädagogische Fachkraft kannste dir aktuell den Arbeitgeber quasi aussuchen. Jede Schule würde sich die Finger nach dir lecken. Da gäbe es z.B. keine Schichtarbeit. Frustriert sein darf man. Irgendwann muss man dann aber auch in die "Aktion" kommen. Bewirb dich erstmal in Ruhe bei verschiedenen Firmen/Institutionen und entscheiden kannste dann immer noch. Besser, als zu verharren. Falls dein Motivationsloch sehr tief ist, such dir gezielt Unterstützung. Nichts zu ändern ist keine Option. ;)
 
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Ungezähmt

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  • #69
DAS wollte ich gerade auch schreiben.
Oder ein Job-Wechsel.
Ich habe das gerade getan, auch aus dem Grund, weil ich kaum noch Freizeit hatte und durch den Publikumsverkehr, die eng getakteten Beratungszeiten, eine Menge Stress, so dass ich abends nach Erledigung der sonstigen Verpflichtungen auf meiner Couch sofort ins Koma fiel.
Außer Couch war nicht mehr viel drin vor lauter Müdigkeit.
Freizeit ? Fehlanzeige.
Ich habe seit dem Wechsel vor fünf Wochen täglich eine bis eineinhalb Stunden früher Feierabend - und fühl´ mich gerade wie im Urlaub !
Mal wieder ein Buch lesen, ohne gleich nach der zweiten Seite einzuschlafen. Toll !
Mal wieder ein Stadtbummel unter der Woche, usw, usw.
Und es ist auch wieder eine Vollzeit-Tätigkeit bei gleichem Verdienst.
Wir haben nur das eine Leben, oder ?
 
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koerschgen

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  • #70
Bis einschliesslich Oktober war ich auf 70% (28 Stunden pro Woche) Arbeitszeit. Dadurch hatte ich mehr Zeit, entweder ohne Ueberstunden oder durch Abfeiern der Ueberstunden. Seit November bin ich auf 100% und ich versuche, alle Arbeiten in 40 Stunden pro Woche zu erledigen. Da wird es an Arbeitstagen schon stressig...


Wie verbringt ihr eure Arbeitswoche nach der Arbeit?
Meistens gehe ich ins Fitnessstudio oder radel noch kurz zum Bauern, um frische Molch zu holen.

Habt ihr noch Energie und Lust etwas zu unternehmen?
Habt ihr noch Energie und Lust etwas zu unternehmen?
Ich bewege keine schweren Gewichte, sondern achte auf Form und komplette Bewegung. Bei stueckweiser Reduktion der Kalorien wird das aber auch anstrengend genug.


Das sind vielleicht 30min bis 45min. Dazu faehrt zweimal die Woche der iRobot durch die Wohnung, vorzugsweise wenn ich zum Sport gehe.

Ich habe zu wenig Zeit fuer wichtige Dinge, wie ein gutes Buch. Irgendwie bin ich doch zu oft online. Nachrichten sehe ich viel zu lange. Ich bin aber 2 bis 3 mal pro Woche im Buero, sonst home office. Wenn ich in absehbarer Zeit mal mobiles Buero mache, gehe ich 3 bis 4 mal in der Woche ins Buero.

Was sind eure Rituale um Energie zu tanken und zu behalten?
Am Wochenende gehe ich nun wieder haeufiger wandern. Die Kamera ist auch wieder mit dabei. Das Handy macht zwar auch Fotos, aber eben keine besseren Fotos. Segeln ist auch demnaechst wieder moeglich.

Unter der Woche genuegen mir die einfachen Dinge, wie ein Sundowner, ein Spaziergang oder eine Laufrunde. Ich bin im Schnitt ggf alle drei bis vier Wochen unterwegs im Sinne von "ausser Landes".

Und wie passt es mit Freunde sehen, mit dem Kennenlernen und knüpfen neuer Kontakte, passt das in der Woche überhaupt?
Die Kontakte im Fitnessstudio sind eher "lose", aber es sind angenehme, soziale Kontakte.
Mein bester Schulfreund und ehemalige Kollegen besuche ich ggf alle 2 bis 3 Monate. Wenn mein Vater mit dem Boot wieder unterwegs ist, besuche ich ihn (in Deutschland). Das geht ggf Mitte Mai los. Freunde und Familie sind leider eher schnell mit dem Flugzeug zu erreichen.
 
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Malcador

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  • #71
Frischer Molch, lecker! ;-)

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  • #73
*kratzt sich ma am Molch*
 

koerschgen

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  • #74
Ich wüsste gerne wie andere es machen um mir vielleicht was abzugucken, wo vereinfacht ihr, was ist nicht verhandelbar, was muss, was ist egal?
Wie so eine Rechtschreibkorrektur beim Lesen fuer Verwirrung sorgen kann...

Hier noch ein paar Dinge:

Wo vereinfacht Ihr: Mein Hausstand ist eher gering, was weniger Zeit beansprucht. Das ist aber schon sehr individuell und passt nicht vielen. Eine andere Vereinfachung kann man aber noch beim Zeitsparen ausprobieren. Bei einer beruflichen Recherche kam ich zu einer bekannten Parkinson Regel, die mehr Effizienz als Ziel hat. Einfach mal googeln und ausprobieren.

Was ist nicht verhandelbar bzw was muss: Hier moechte ich Puenktlichkeit auffuehren. Es geht ja um den Alltag in der Woche und damit neben der Arbeit so viel Zeit wie moeglich vorhanden ist, troedel ich kaum.

Was ist egal: Tagesschau, Tagesthemen, heute, heute journal, Talk Shows usw.
Beim "Gaslieferstopp an Polen" wurde meine Toleranzschwelle fuer Falschmeldungen ueberschritten. Seitdem (26. April?) komme ich ohne TV Nachrichten aus, bin entspannter und habe in der Woche noch etwas mehr Zeit fuer sinnvolle Dinge (Sport, Kommunikation, Fotos).
 
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Rise&Shine

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  • #75
Parkinson Regel, die mehr Effizienz als Ziel hat. Einfach mal googeln und ausprobieren.
Dann wohl eher das Pareto Prinzip (80/20 Regel). Da geht es um das Verhältnis von Aufwand und Ergebnis.

Oder das Eisenhower Prinzip. Dabei geht es um Zeitmanagement: wichtige und dringende Aufgaben sofort zu erledigen und unwichtige zu delegieren oder zu eliminieren.

Die von Parkinson aufgestellten Regeln bzw. Feststellungen zur Verwaltung sind eher ironisch. Im Privaten setze ich mir eher weniger Deadlines. Schon gar keine engen 😉. Ich fände das stressig.
 

lila_lila

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  • #76
...bin nun seit drei Monaten dabei und habe mich eingegrooved. Zufriedener in dem vollzeit job als im vorherigen in teilzeit. Klar bin ich am Ende der Woche auch mal ko und freue mich auf mal auf süßes nichtstun. Aber mein Energiepegel ist höher als vorher.

Ich bin jeden Tag auch im Job viel unterwegs und komme auf meine 7-12 Kilometer zu Fuss, das tut gut. Das Auto mit überfälligem Tüv ist weg und ich vermisse es nicht.

Bin auch dabei auf allen Ebenen überall unnötigen Ballast abzuwerfen und das schafft zusätzlichen Freiraum und Leichtigkeit. Weniger freie Zeit schafft auch einen klareren Blick für Prioritäten. Ich entscheide schneller und besser. Und ich habe akzeptiert, dass meine Küche nun mal keine 24/7 vorzeige Küche sein wird, niemals-nie. So what, wenn das mein größtes Problem hier wäre.

Was noch zu kurz kommt ist regelmäßiger Sport, und mein vorheriges hobby, aber das kommt auch noch wieder oder eben nicht, das zeigt sich noch.
 
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  • #77
Ich vermute eher, dass ich der einzige bin, der nicht ernst genommen wird :D
Mich macht das traurig.

Bei 100% Arbeit würde ich definitiv eine Mittagspause vorschlagen. Was essen, raus gehen, kleiner Spaziergang, andere Gedanken. Das hilft sehr um nach Feierabend noch Energie zu haben.
Das klingt gut. Ich mache auch tendenziell zu wenig Pause, aber für mich sind auch die Mittagspausen draussen oft alles andere als erholsam, weil sich mein Arbeitsplatz mitten im Gewusel der Innenstadt befindet. Und ich bräuchte dann oft einfach Ruhe. Für mich ist das ein ziemliches Problem. :-(

Aber ich habe gerade eine Idee: Vielleicht mache ich die Mittagspause bewusst kurz nur allein im Büro, dann, wenn die anderen, mit denen ich das Büro teile, weg sind, und gehe dafür danach, wenn's draussen eventuell wieder etwas ruhiger ist, für einen Spaziergang raus. Schade ist nur, dass ich gleichzeitig auch gerne mit den anderen plaudern würde, es tut ja auch gut, mich zugehörig zu fühlen. Vielleicht sollte ich einfach jeweils ganz spontan, aber bewusst, je nach Energielevel, das eine oder andere wählen.
Montag bis Freitag locker 12 Stunden für die Arbeit investiert, samt An- und Rückfahrt. Schichtdienst, eine Woche aufstehen um 05:15, die andere um 06:30, dafür erst um 18:00 zu Hause sein.

Wenig Energie für eine konsequent gesunde Lebensführung, Sport phasenweise, aber ohne Konsequenz und Nachhaltigkeit, genau wie mit der gesunden Ernährung...keine Lust Abends noch zu kochen (und von Vorkochen halte ich nichts....ich will nicht 3 Tage in der Woche dasselbe essen)....viel Müdigkeit unter der Woche, 22:00 gehen die Lichter aus um fit am nächsten Tag zu sein, also 4-5 Stunden Freizeit unter der Woche wenn´s hochkommt.
Depressive und suizidale Gedanken.....wer kennt das Problem?

Fu..ing Leistungsgesellschaft....
So wie du das schreibst, klingt es aber auch, als ob du selbst die Härte der Leistungsgesellschaft dir gegenüber übernommen hättest.
Und das ist viel jammern und wehklagen, ist mir bewusst. Aber die depressiven Gedanken rühren auch vom Gedanken an den unüberwindbaren Berg des "das eigene Leben bestmöglich auf die Reihe bekommen und immer optimieren zu müssen" -Dings. Darüber nachzugrübeln und der beständige, sehr mühsame Kampf um die perfekte Work Life Balance auszufechten und somit attraktiver zu wirken ist also auch Teil meines Alltags 😄.
Das bestätigt mein Gefühl. Ich glaube der Weg in die Richtung, dich besser zu fühlen, geht nicht über Optimierung und Druck auf dich selbst, sondern eher via (Selbst-)Akzeptanz und das Finden des passenden Umfelds, der richtigen Arbeitsstelle, der ausgleichenden Freizeitbeschäftigungen. (So, und wer sagt das? Ich verzieh mich jetzt hier besser wieder und mach was anderes!)
 

lila_lila

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  • #79
Das ist viel, vor allem die 12km. Bei einer angenommenen Schrittlänge von 60cm sind das 20.000 Schritte. In Zeit ist das, etwa 5km/h unterstellt, über 2,4 Stunden ununterbrochene Geh- oder Jogging-Bewegung. Ist das Job oder privat?
Die 12 km habe ich natürlich nicht täglich, aber es kommt momentan öfter vor. Ist eine eine Mischung aus beidem - habe einen Job bei dem ich oft zwischen den Gebäuden/Standorten bei uns unterwegs bin, nutze die Öffis und gehe zu fuss statt die zwei-drei letzten Haltestellen noch mit dem Bus zu fahren. Plus Einkaufen, plus mal spazieren um den Kopf frei zu kriegen. Das läppert sich.
 
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Thouy

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  • #81
Sollte in meinem Leben jemals Alltag einziehen, dann erschiesse ich mich. Alltag vermeiden ist das Stichwort.
Arbeiten beide Vollzeit, sind aber Freiberufler, somit nicht zwingend immer zu einer Zeit da sein müssen. Dennoch, es wird früh aufgestanden, Sport (Joggen oder Radfahren), Frühstück, Bad (oder umgekehrt), dann sehen, was arbeitstechnisch anliegt oder ob man noch anderes vorher unternimmt. Wenn schönes Wetter, dann Büro in Garten oder an den Strand verlegen. Im Herbst/Winter auch einfach, so lange es noch hell ist, Pausen einlegen, Haushalt, Einkauf oder einfach an die frische Luft (am ehesten, denn das macht munter und bringt in Schwung), zu essen findet sich immer irgendwas, da braucht’s keine Planung. Gerade im Sommer hält uns kaum was drinnen. Nach der Arbeit geht es ab an den Strand, Fischbrötchen und einfach nochmal 20 km wandern gehen. Wenn mal ne interessante Doku kommt, dann wird auch mal auf der Couch entspannt. All das wird situationsbedingt spontan entschieden, Pläne gibt es da nicht. Hat selbst mit den Kindern super funktioniert (die sind mittlerweile aus dem Haus und studieren). Sollte jemals eine Form von Alltag „drohen“, dann wird aktiv dagegen vorgegangen, unsere Freiheit, Spontanität und Flexibilität geht über alles.
klar, wenn man jetzt Mo-Fr zu bestimmten Zeiten zur Arbeit muss, dann ist das eben eine Pflicht, aber drumherum kann man schalten und walten wie man will, diese Freiheit muss man sich nehmen und sich nicht in vermeintliche Zwänge pressen lassen, dann sind Körper und Geist entspannt und aktiv. Wen stört es, wenn die Spülmaschine nicht gelaufen ist, wasch ich halt schnell zwei Teller ab. Hauptsache nicht der Gedanke „ich muss noch dies oder jenes“….
Freunde sehen wir auch jede Wiche, die wissen, dass sie uns „überfallen“ müssen oder dass wir sie „überfallen“, da wird nicht Montag verabredet, dass man sich Donnerstag sieht…das klappt eh nicht.
Nötiges wird erledigt, eben wenn es zeitlich reinpasst, Haushaltsplan nicht mit uns.
Natürlich ist die eine Woche mal anstrengender als die andere, aber das kann uns nicht stoppen, frische Luft hilft immer.
Vermeidung vermeintlicher Zwänge hilft immer und macht in Kopf und Körper freier, ausgeglichener, entspannter und damit zugleich tatkräftiger.
 
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  • #82
:oops:
Was ist das denn?
Rama-Werbung?
 
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tina*

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  • #84
Ich glaub, eher so eine Art Bildungsprogramm von Parship, alternative Lebensentwürfe.
Sehr interessant, ich glaub, den Beitragslink muss ich mir abspeichern. Wenn ich mal das Gefühl habe, mein Leben ist grad etwas chaotisch, kann ich das lesen und mich total organisiert fühlen. 😊
Alles verstehe ich dabei nicht, z.B. das mit dem Alkohol aus dem anderen Thread, oder hier, dass Spülmaschine einschalten mehr Arbeit ist als von Hand abspülen...🤷‍♀️ (habe nämlich keine Spülmaschine mehr).

-> we are united in our differences 🙂
 
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  • #85

frische Luft hilft immer.
Vermeidung vermeintlicher Zwänge hilft immer und macht in Kopf und Körper freier, ausgeglichener, entspannter und damit zugleich tatkräftiger.
Ja, seltsam..
Das da 👆bewirkt bei mir Brechreiz..
Hat was faschistisches.

..aber wie du sagst: 🤷‍♀️.
 
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  • #86
Ich glaub, eher so eine Art Bildungsprogramm von Parship, ...
... aber für glückliche Beziehung (siehe 20 Jahre glücklich verheiratet usw.)? Das torpediert das uns bekannte Geschäftsmodell.

Da auf Fragen keine Antworten kommen vermute ich, dass Parship ein Bot ausgebüxt ist, der eigentlich für das Geschäftsmodelll "Coaching für die glückliche Langzeitbeziehung" getestet werden sollte.

*scherzironiefreudewitziglachsmiley
 

tina*

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  • #89
... aber für glückliche Beziehung (siehe 20 Jahre glücklich verheiratet usw.)? Das torpediert das uns bekannte Geschäftsmodell.
Ne no na.
Ist wie die Möhre vor den Esel halten - alles ist möglich, du musst nur wollen.
Ach falsch, müssen gildet ;) ja nicht. Ah doch, oben steht auch "diese Freiheit muss man sich nehmen und sich nicht in vermeintliche Zwänge pressen lassen" - hach ist schon ein bisschen verwirrend.

Das da 👆bewirkt bei mir Brechreiz..
Hat was faschistisches.
Bist auf dem Leni Riefenstahl Trip?
Du siehst das zu eng. Da ist was Wahres dran. Ich bin zur Zeit definitiv zu wenig an der frischen Luft.
 
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Thouy

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  • #90
Ach je, natürlich spül ich 2 Teller schneller von Hand als die SpüMa anzuschalten, die dann 45 min. im Schnellprogramm braucht (aber SpüMa ist ökologischer als Handspülen mit weniger als 9 L Wasserverbrauch. Spül mal eine volle SpüMa von Hand mit weniger als 9 L Wasser), insbesondere dann, wenn wir abends heimkommen und noch was essen wollen. Aber lieber so als überladene Haushalte, die adhoc 20 Gäste mit Tellern und allem Nötigen versorgen können, unnötiger Ballast und in Ballast steckt das Wort „Last“ - nie gut, wenn man mehr Zeit und Freizeit und Genuss haben will.
War schon klar, dass die meisten hier nur wieder Luft bewegen müssen per Zitatebene und woran das liegt, ist mehr als eindeutig.
Wir sitzen hier in einer lustigen Runde mit Freunden und lachen uns schlapp.