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  • #106
Definiere "wirklich glücklich" @Datinglusche. Für Dich scheint es was mit dem Hormonrausch zutun zu haben und daher die Befristung auf 2 Jahre. Jeder wie er mag.
Ja, aufgrund unseres Zusammenkommens weiß mein Partner, dass ich nicht verliebt war. Spielt aber jetzt nach zwei Jahren keine Rolle mehr. Entscheidend ist, dass es uns miteinander gut geht.
Und? Sagst Du Deinen Partnerinnen immer, dass Du sie maximal zwei Jahre zu behalten gedenkst? Mir wär das nix, würd ich dankend ablehnen.
 
U

Ursina60

  • #108
Ich hatte zwei "Beziehungen", die meinerseits nicht auf Liebe basierten und die Herren wussten das auch. Klar, es war meinerseits viel Sympathie da, vielleicht noch die Hoffnung, dass das Kribbeln kommt mit der Vertrautheit und dem näheren Kennenlernen. Aber es kam nicht und so brach ich die Uebung nach einigen Monaten ab. Da richte ich es mir doch lieber für mich alleine angenehm ein und gehe wirklich nur dann eine Beziehung ein, wenn auch die Gefühle beidseitig passen.
 
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  • #109
@IQ84: Meine Erfahrung ist, Verliebtheit nein, Liebe vielleicht schon. Ob es auch ohne Schmetterlinge geht, muss jeder für sich selbst entscheiden. Da gehen die Meinungen deutlich auseinander. Ich bin seit zwei Jahren in einer Beziehung, in der ich anfangs nicht verliebt war und sich das Gefühl auch nie eingestellt hat. Es ist die beste Beziehung, die ich je hatte und ich gedenke, sie bis an mein Lebensende fortzuführen. Eine Kopfentscheidung. Aber das ist ok, eine Frage des Alters und der Beziehungserfahrungen. Ich hab meine falschen Beziehungsmuster erkannt, die mich immer wieder in unglückliche Beziehungen geführt haben. Auf dieser Basis konnte ich nun mal eine andere Entscheidung fällen. Trotzdem muss ich damit leben, dass es diese "falschen Männer" sind, die bei mir die Schmetterlinge fliegen lassen. Also binde ich nun jedem von den Flattermännern ein kleines Alarmglöckchen ans Bein. Der große Vorteil ist, dass ich mangels rosaroter Brille mit völlig unverstelltem Blick sagen kann, dass mein Partner ein herzensguter und innerlich schöner Mensch ist. So einer, wie er eigentlich nicht frei rumlaufen dürfte, weil er Beziehungen "gut macht" und nicht kaputt. Da ich ein ähnliches Selbstbild von mir habe (was ja nicht zwangsläufig stimmen muss), fühlt es sich etwas geschwisterlich oder bestfreundig an. Aber mit 50 und nach 60 Online Dates ist das völlig ok. Die Erklärung mit den falschen Mustern reicht mir. Es kann so bleiben. Weniger hadern, mehr gemeinsam erleben. Jeder schöne Urlaub, gemeinsamer Wellness- oder Wandertag, oder kuscheliger Netflix Abend auf dem Sofa bestätigt mich darin, das Richtige zutun. Ich werde mich dem würdig erweisen. Mit Verliebtheit wäre es nur noch etwas einfacher.

Ich habe mal irgendwo gelesen: "Man kann das Glück auch lernen"

Eine Option für reine Kopfmenschen?
Mir würde das nicht gelingen.Wobei anfänglich fehlende Schmetterlinge sicherlich nicht der Knackpunkt wären.
Nach 60 OD verständlich.
Alles Gute weiterhin.
 
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  • #110
@IQ84: Meine Erfahrung ist, Verliebtheit nein, Liebe vielleicht schon. Ob es auch ohne Schmetterlinge geht, muss jeder für sich selbst entscheiden. Da gehen die Meinungen deutlich auseinander. Ich bin seit zwei Jahren in einer Beziehung, in der ich anfangs nicht verliebt war und sich das Gefühl auch nie eingestellt hat. Es ist die beste Beziehung, die ich je hatte und ich gedenke, sie bis an mein Lebensende fortzuführen. Eine Kopfentscheidung. Aber das ist ok, eine Frage des Alters und der Beziehungserfahrungen. Ich hab meine falschen Beziehungsmuster erkannt, die mich immer wieder in unglückliche Beziehungen geführt haben. Auf dieser Basis konnte ich nun mal eine andere Entscheidung fällen. Trotzdem muss ich damit leben, dass es diese "falschen Männer" sind, die bei mir die Schmetterlinge fliegen lassen. Also binde ich nun jedem von den Flattermännern ein kleines Alarmglöckchen ans Bein. Der große Vorteil ist, dass ich mangels rosaroter Brille mit völlig unverstelltem Blick sagen kann, dass mein Partner ein herzensguter und innerlich schöner Mensch ist. So einer, wie er eigentlich nicht frei rumlaufen dürfte, weil er Beziehungen "gut macht" und nicht kaputt. Da ich ein ähnliches Selbstbild von mir habe (was ja nicht zwangsläufig stimmen muss), fühlt es sich etwas geschwisterlich oder bestfreundig an. Aber mit 50 und nach 60 Online Dates ist das völlig ok. Die Erklärung mit den falschen Mustern reicht mir. Es kann so bleiben. Weniger hadern, mehr gemeinsam erleben. Jeder schöne Urlaub, gemeinsamer Wellness- oder Wandertag, oder kuscheliger Netflix Abend auf dem Sofa bestätigt mich darin, das Richtige zutun. Ich werde mich dem würdig erweisen. Mit Verliebtheit wäre es nur noch etwas einfacher.
Verliebtheit ist das Eine, aber ist denn dann Liebe entstanden oder ist das eine Vernunftbeziehung ohne tiefere Gefühle?

Das ist etwas, was ich mir zumindest beim Sex nicht vorstellen kann. Gehört habe ich sowas schon, kenne im RL aber keine solche Beziehung.
 
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  • #111
Also so ganz ohne "Schmetterlinge", Kribbeln … geht es bei mir nicht.
Ich weiß, dass ich mich darauf einlasse auch jemanden ein zweites -oder drittes- Mal zu daten, wenn ich eine Verbundenheit spüre, die aus gemeinsamen Interessen, guten Gesprächen, positiven Erfahrungen … besteht. Und dann gebe ich dem ganzen auch ein bisschen Zeit, sich zu entwickeln.
Klappte bei meiner letzten langfristigen Beziehung (fast 10 Jahre, dann verstarb mein Mann) ganz gut … wir haben uns ziemlich lange kennengelernt bevor "es funkte" -so 3-4 Monate.
Bis dahin war es eine Folge von "Dates" zu Kunst, Musik, kulturellen Veranstaltungen, bei denen wir uns gut amüsiert haben.
 
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  • #112
Liebe @Claudi ,
Es gibt viele Arten und Facetten der Liebe, genauso wie des Glücklichseins. Ich freue mich für dich, dass du jetzt einen passenden Mann gefunden hast. Vor längerer Zeit hast du ihn noch als Freundschaft Plus bezeichnet. Deine Berichte klangen noch etwas unsicher, und jetzt einfach positiv. Wichtig ist ja nur, dass du in der Beziehung zufrieden bist. Viele Leute laufen der großen Liebe ewig hinterher, und übersehen dabei die kleine Liebe. Bei älteren Paaren ergibt es sich auch oft, dass die anfängliche große Liebe sich reduziert und man einfach die Gemeinsamkeit genießt, Bequemlichkeit, Gewohnheit, Sicherheit.
Und, das ist wirklich nicht das schlechteste.
Ein Arrangement gegen das Alleinsein.
Du fühlst dich im Moment mit diesem Mann wohl, vielleicht hält es auch viele Jahre oder sogar ewig. Wenn dir irgendwann Zweifel kommen, wenn es dir zu wenig ist, dann kannst du dich ja jederzeit wieder auf die Suche nach etwas Besserem begeben oder alleine sein. Lebe einfach weiter im HEUTE und höre auf die Kombination von deinem Herzen und deinem Verstand.
Vielen Dank, dass du uns an deinem Erfolg und deinem kleinen Glück teilhaben lässt, für mich ist es die diesjährige schöne Weihnachtsgeschichte ... :) ...
Von Zufriedenheit und Dankbarkeit fürs JETZT lese ich zur Zeit halt leider sehr sehr wenig in unserem Forum.
 
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  • #113
Von Zufriedenheit und Dankbarkeit fürs JETZT lese ich zur Zeit halt leider sehr sehr wenig in unserem Forum.
Na ja, leider, wirklich leider, wird das Positive manchmal negativ gesehen und entsprechend kommentiert hier im Forum, teilweise recht aggressiv, da habe ich neulich die extreme Erfahrung mit einem neuen User gemacht, mein lieber man, wenn mir so jemand live begegnen würde :eek:

Hier: https://www.parship.de/forum/thema/date-abgesagt-wie-verhalte-ich-mich.12279/page-14, Beitrag 196

Da lässt man es lieber sein über sein Glück oder positive Erfahrungen zu berichten, sonst....;)
Für mich war es ein gutes Jahr, ich habe mittels Parship meinen Lebenspartner kennengelernt und bin sehr glücklich mit ihm. :)
 
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  • #114
Für mich war es ein gutes Jahr, ich habe mittels Parship meinen Lebenspartner kennengelernt und bin sehr glücklich mit ihm.
Ich freue mich für dich und deinen Liebsten und wünsche euch beiden eine weiterhin glückliche gemeinsame Zeit. :)

edit:
Da lässt man es lieber sein über sein Glück oder positive Erfahrungen zu berichten, sonst
Auch als Ermutigung, weiterhin über Positives zu berichten. Mich freut es nämlich, derlei zu lesen. :p
 
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Deleted member 22408

  • #116
Ich hatte zwei "Beziehungen", die meinerseits nicht auf Liebe basierten und die Herren wussten das auch. Klar, es war meinerseits viel Sympathie da, vielleicht noch die Hoffnung, dass das Kribbeln kommt mit der Vertrautheit und dem näheren Kennenlernen. Aber es kam nicht und so brach ich die Uebung nach einigen Monaten ab. Da richte ich es mir doch lieber für mich alleine angenehm ein und gehe wirklich nur dann eine Beziehung ein, wenn auch die Gefühle beidseitig passen.
Genauso sehe ich es auch, geehrte @Ursina60!
Besser ein zufriedener Junggeselle, der jederzeit die Perspektive hat, eine Dame kennenzulernen, die er wirklich ganzheitlich, natürlich auch körperlich, begehrt als die Gewissheit in einer zu Beziehung zu leben in der kein gegenseitiges Begehren besteht. Sogenannte Beziehungen, in der man wie Bruder und Schwester zusammenlebt oder in leidenschaftsloser Wohngemeinschaft, wären nichts für mich. Eine Frau, bei der ich keine Verliebtheit spüre, hätte ich nicht mal Lust sie zu küssen, geschweige denn mit ihr leidenschaftlichen Sex zu erleben. Da käme ich mir wie im Käfig vor und hätte das Gefühl, das eigentliche Leben für immer zu verpassen. Als Junggeselle, der in einer solchen leidenschaftosen Beziehung nicht angekettet ist, fühle ich mich wohler.
Der gute, leidenschaftliche Sex in einer Beziehung ist zwar nicht alles, aber ohne ihn ist die Beziehung nichts.
Für das Spüren von Menschlichkeit und Geselligkeit brauche ich keine Beziehung.
 
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  • #117
Gutes Schlusswort, aber im Grunde das Thema verfehlt - scheint mir wenigstens... o_O
MadameFlower erwähnte doch bereits in Zeile 2 (!) ihres Postings, dass sich in eine seit Ende August bestehende Bekanntschaft still und heimlich die Verliebtheit eingeschlichen hatte. Damit wäre also durchaus eine Grundlage gegeben, die Rede vom potenziell unbegehrlichen Sex einzustellen, denn oberflächliche Verliebtheit reicht für sexuelle Leidenschaft in der Regel aus.
Vernunft wäre da ein echter Störfaktor! :D
MadameFlower wollte wohl eher wissen, ob es diesem Mann ähnlich erging, getraute sich jedoch nicht, ihn danach zu fragen ...
Ein weiser Entschluss, wie mir scheint ;)
Wenn da ein Prickeln ist, genießt man es doch hoffentlich und kostet es aus ... wem interessiert, wie wahrhaftig es ist? Ist das stürmische Prickeln selbst des herrlichsten Frizzante nicht dennoch immer auch flüchtig?

Dennoch! Manchmal muss man sich eben auch erst erkennen, sich füreinander öffnen, um sich zu verlieben. Vielleicht muss man ja auch erst andere Dinge "loslassen" um erkennen zu können. Wer weiß schon, wie lange das dauern "darf" ehe es gelingt, ehe man bereit ist zu erkennen,ehe sich ein Verliebtsein einstellt? Und wenn es sich spät einstellt, gilt es dann noch? Wo steht das?
Vielleicht müsste man nur dahin finden, unverdrossen immer wieder von vorne zu beginnen, als wäre jedes Kennenlernen das allererste mal? Vielleicht müsste man einfach immer wieder von neuem sich "überraschen" lassen, als zu fragen, was wie sein darf, um als "echt" zu gelten...
 
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  • #118
oberflächliche Verliebtheit reicht für sexuelle Leidenschaft in der Regel aus.
Vernunft wäre da ein echter Störfaktor! :D
Manchmal muss man sich eben auch erst erkennen, sich füreinander öffnen, um sich zu verlieben. Vielleicht muss man ja auch erst andere Dinge "loslassen" um erkennen zu können.
Schön gesagt.
Das erste geht auch ohne das Zweite.
Idealerweise sollte das Zweite hinzukommen, um in einer Partnerschaft zu landen.

(Auch wenn es hier Beispiele gab, wo das Zweite etwas nüchterner betrachtet wurde. Was auch legitim ist.)
 
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  • #120
Also bei mir MUSS Anfang die Verliebtheit sein, dazu gehören für mich die Schmetterlinge im Bauch, die weichen Knie und ja - mit Verlaub - auch der feuchte Slip :D ich habe es auch mal andersrum versucht (große Sympathie, ganz toller Mensch, aber die sexuelle Anziehungskraft eher lau) - aber wenn ich ehrlich zu mir selber bin, war das einfach nix auf Dauer....
Gibt es nicht schon Studien dazu, dass je stärker die Verliebtheitsphase anfangs war, die Beziehung umso länger dauert? Eben weil sich beide immer weder an diese intensive Zeit zurückerinnern und sich dadurch verbunden fühlen, auch wenn die Schmetterlinge längst verflogen sind.