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  • #34
Liebe, so wie ich sie verstehe, kann vielleicht ein, zwei, maximal dreimal im Leben passieren.
Da hast du, geschätzter @WolkeVier , nach truppenurselscher Definition einmal zu oft geliebt;)

Dann war es vielleicht doch eher eine starke Verliebtheit. Keine Liebe, für die Unendlichkeit gemacht.
"Bis zu Unendlichkeit und noch viiiiieeel weiter!" (Zitat B.L.)
Wie soll man denn zwei- oder dreimal für die Unendlichkeit lieben? Wie viele Unendlichkeiten gibt es?

Übrigens: Ich habe schon dreimal richtig echt geliebt.
Darf ich jetzt nicht mehr?:p
 
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  • #38
@MadameFlower - ich habe schon beide Fälle erlebt. Verliebtheit, die sich sehr schnell einsetzt und Verliebtheit, die langsam aber stetig wächst. Bei der schnellen Variante war es sicher so, dass da vom ersten Date an eine enorme Anziehung war und es beidseitig stark gefunkt hat. Vielleicht ist eine solche Verliebtheit auch eher mit Begehren gleichzusetzen?

Bei der langsamen Variante war es ähnlich wie bei Dir. Ich verliebte mich stetig und immer stärker in den Mann. Er hatte jedoch nicht die gleiche Gefühlsentwicklung und war auch nach 3 Monaten noch sehr zögerlich unterwegs. Ich merkte, dass er sich einfach nicht voll und ganz auf eine Beziehung einlassen möchte und so habe ich die Geschichte dann beendet. Mittlerweile sind wir aber gute Freunde geworden, was auch ganz schön ist ;-).

Ich denke, dass es eigentlich nicht darauf ankommt wie schnell die Verliebtheit eintritt. Aber nach ein paar Monaten sollten sich schon auf beiden Seiten Gefühle der Verliebtheit abzeichnen, da man sonst in der Friendzone landet.

Viel wichtiger finde ich aber den Übergang von der Verliebtheit in die Phase der partnerschaftlichen Liebe. Diese tritt erst später in der Beziehung auf und wird ausschlaggebend sein, ob die Beziehung langfristig bestehen kann oder nicht.
 
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  • #40
Hat denn der Raketenstart Deine Beziehung beendet? Ein Ballon ist da auch kein Garant.
Es ist eher davon abhängig, welche Akzeptanz jeder gegenüber dem andern Menschen und dessen Macken mitbringt.
Hm, stimme dir teilweise zu. Zum einen ist es schon so, dass aufeinander einlassen Zeit braucht und nicht übers Knie gebrochen werden kann. Wenn man das langsamer angeht, kann man sich einander annähern und aufeinander zubewegen, ohne dass man das Gefühl hat, sich dabei selbst zu verlieren. Also ist Faktor Zeit schon nicht unerheblich.

Aber es stimmt auch mit der Bereitschaft. Wenn der andere oder man selbst etwas mitbringt in die Beziehung, was man absolut nicht akzeptieren kann, dann ist es unabhängig von der Zeit. Dann passt es nach 3 Wochen genauso wenig wie nach 3 Monaten oder nach 3 Jahren.
Aber da finde ich es schon besser, man nimmt sich Zeit für das Kennenlernen und wenn man merkt, es passt nicht, dann kann man es bei einer Freundschaft belassen oder so wieder getrennte Wege gehen, ohne dass es erst schrecklich weh tun muss. Wenn man sich sehr schnell sehr intensiv aufeinander einlässt und dann erst merkt, dass es nicht passt, dann tut es halt richtig schrecklich weh und zwar beiden. Und das hätte man evt. vermeiden oder zumindest verringern können. :oops:

Gut, ich weiß nicht, ob man es hätte vermeiden können. Und vielleicht hatte das auch alles so seinen Sinn und war irgendwie auch richtig für diese Phase meines Lebens. Aber in Zukunft möchte ich es einfach anders angehen. Behutsamer, aufmerksamer, ehrlicher, sensibler, wacher.
 
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  • #44
ein halbes Jahr intensives Kennenlernen, das ist doch ok. Geht ja gar nicht anders. Wo kommt denn dein "ich habe etwas falsch gemacht" her? Das tut beim Mitlesen richtig weh. Du bist zu schnell mit deiner Trauer, denke ich.

Jedenfalls war es keine Datinglusche, dann hätte es mindestens ein Jahr gehalten und wäre dann auch gleich vorbei gewesen. ;)
 
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  • #45
oh :( , dann ist die Trauer immer schwierig...wenn man das über sich selber weiss macht es die eigene Situation klarer. Das Leid verändert sich dadurch nicht, das ist zu akzeptieren. Ist auch erleichternd zu wissen wie man ist ...das können einem nur die eigenen Gefühle sagen. Da hast du recht.
Wie du deinen doch etwas mühsamen Weg immer weiter gehst, das ist hier schon deutlich klar geworden :).