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  • #16
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Deleted member 24735

  • #17
"Erkennen" :rolleyes:
Du tust, so, als wäre das zu "Erkennende" das einzig Mögliche. Muss es aber nicht sein. Die Unterschiede können auch in der Biologie begründet liegen. Und die ist nur schwer, bis nicht, veränderlich.
Es ist sehr wohl bekannt, dass Suchtanfälligkeit eine starke biologische (vererbt, wie auch das biologische make-up verändernde, frühe Lebenserfahrungen) Komponente hat. Verliebtsein und Sucht sind sich (neuro)biologisch betrachtet ausgesprochen ähnlich.
 
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  • #18
Eine Garantie gibt's nie.

Aber nach meinem Eindruck stehen die Chancen besser, wenn die Liebe eine Chance hat, langsam zu wachsen als von jetzt auf gleich "von 0 auf 100" zu gehen.

Das ist IMVHO der Unterschied zwischen "verliebt sein" und "lieben".

Und wenn "Liebe" dabei herauskommt, kann ich auf "verliebt sein" gerne verzichten !
 
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Deleted member 21128

  • #22
"Erkennen" :rolleyes:
Du tust, so, als wäre das zu "Erkennende" das einzig Mögliche. Muss es aber nicht sein. Die Unterschiede können auch in der Biologie begründet liegen. Und die ist nur schwer, bis nicht, veränderlich.
Es ist sehr wohl bekannt, dass Suchtanfälligkeit eine starke biologische (vererbt, wie auch das biologische make-up verändernde, frühe Lebenserfahrungen) Komponente hat. Verliebtsein und Sucht sind sich (neuro)biologisch betrachtet ausgesprochen ähnlich.
Nein, denn die Frage war ja nicht, wie hoch die Bereitschaft ist, sich schnell zu verlieben, sondern wie sehr das schnelle Verlieben gebraucht wird, um sich auf mehr einzulassen.
 
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  • #23
@MadameFlower
Die Antwort auf Deine Frage wird zwar bei jedem individuell anders ausfallen, aber dass Liebe sich nicht immer auf den 1. Blick einstellt, sondern teils sogar erst nach vielen Jahren des einander Kennens, hat bestimmt so manche/r schon gelesen wenn nicht sogar selbst erfahren.
Manche die heute ein Paar sind, kennen sich seit der Sandkastenzeit, waren vielleicht zusammen auf der Schule, empfanden aber keine Liebe zueinander. Dann vergehen Jahre, man trifft sich zufällig wieder und plötzlich ist da ein Kribbeln im Bauch, das nie zuvor da war.
Wir alle sammeln Erfahrungen, verändern uns, beginnen Dinge anders zu sehen, setzen neue Prioritäten, auch das wirkt sich, nicht nur bei der Partnersuche, aus. ;)
 
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  • #24
Ich könnte für mich sowohl "auf den ersten Blick" als auch "langsamere Entwicklung" Beipiele anführen. Vermutlich ist es zufällig, dass "auf den ersten Blick" auch gut passt. Bei mir waren die langsamer beginnenden idR. die langen Beziehungen.

Eine Hürden-beseitigende-Verliebtheitsphase ging allen voran und ich war später eher froh darum, wenn der Blick wieder klarer wurde, aber ob es dann dauerhaft funktioniert, hat IMHO schon mehr mit Passung als mit körperlicher Anziehung zu tun.

Letztere ist auf Dauer kein Garant. Extrembeispiel war mir eine sofortige sehr starke Anziehung und gleichzeitig schrillten die Alarmglocken! o_O
Meine erste Liebe auf den ersten Blick hielt nicht lange. Das lag vor allem an mir, denn ich konnte schon ziemlich gut keine Ahnung haben. Ich habe sie ~10-15 Jahre später auf einem Event einer gemeinsamen Freundin wiedergesehen - und sie hatte immer noch außerordentliche Wirkung auf mich!
 
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  • #27
Liebe, so wie ich sie verstehe, kann vielleicht ein, zwei, maximal dreimal im Leben passieren. Wenn man so mit 80 zurückblickt.
Aber in deinem relativ jungen Alter (um die 50?) bereits 4 mal? Dann war es vielleicht doch eher eine starke Verliebtheit. Keine Liebe, für die Unendlichkeit gemacht.
 
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  • #28
Liebe, so wie ich sie verstehe, kann vielleicht ein, zwei, maximal dreimal im Leben passieren. Wenn man so mit 80 zurückblickt.
Aber in deinem relativ jungen Alter (um die 50?) bereits 4 mal? Dann war es vielleicht doch eher eine starke Verliebtheit. Keine Liebe, für die Unendlichkeit gemacht.
Naja Liebe für die Unendlichkeit, die ist doch wirklich selten. Auch wenn aus Verliebtheit Liebe für ein paar Jahre wird ist das doch viel mehr als die anfänglichen Schmetterlinge.
 
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  • #29
Liebe, so wie ich sie verstehe, kann vielleicht ein, zwei, maximal dreimal im Leben passieren. Wenn man so mit 80 zurückblickt.
Aber in deinem relativ jungen Alter (um die 50?) bereits 4 mal? Dann war es vielleicht doch eher eine starke Verliebtheit. Keine Liebe, für die Unendlichkeit gemacht.
Ich verstehe, wie Du Liebe verstehst.

In meinem Leben aber, gab (gibt es) zwei große Lieben, welche sich überschnitten haben und immer noch anhalten. Auch wenn da keine Beziehung gewollt ist, bzw. möglich wäre. Von beiden Seiten.
Die Liebe hört ja deshalb nicht auf zu exisitieren.

Ich kann mehrere Menschen lieben. Gleichzeitig.
 
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Deleted member 21128

  • #30
Liebe, so wie ich sie verstehe, kann vielleicht ein, zwei, maximal dreimal im Leben passieren. Wenn man so mit 80 zurückblickt.
Aber in deinem relativ jungen Alter (um die 50?) bereits 4 mal? Dann war es vielleicht doch eher eine starke Verliebtheit. Keine Liebe, für die Unendlichkeit gemacht.
Bin ich jetzt verschwenderisch oder du geizig? ;)
Vielleicht hast du Recht, im Nachhinein sieht es nicht mehr unbedingt nach Liebe aus. Aber damals hat es sich sehr so angefühlt, über einige Jahre.