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  • #1

Wie schnell verliebt Ihr euch? Glaubt Ihr an Verliebtheit auf den 2. Blick?

Liebe Community,

aus aktuellem Anlass. Ich lerne im Moment einen Mann kennen (kenne ihn seit Ende August) und bei mir hat sich ganz langsam die Verliebtheit eingeschlichen. So in der Art hatte ich das bereits be meinem Ex. Bei ihm bin ich mir nicht sicher, weiß allerdings auch nicht, ob eine direkte Frage angebracht wäre. Ich bin öfters viel zu direkt und weiß, dass es nicht immer angebracht ist.

Bei mir ist es meistens so, dass ich mich relativ flott verliebe. Vor allem wenn ich es untereinader vergleiche, dann war es entweder total extrem mit Schmetterlingen im Bauch etc oder eher gediegen. Also es hat sich langsam so entwickelt. Aber es hat mich nicht vom Hocker gehauen, wenn Ihr versteht was ich meine.

Wie ist das bei euch so? Sagt Ihr wenn sich nach 2 o 3 Monaten kein Gefühl in dieser Hinsicht eingeschlichen hat, dass ihr darauf baut, dass vielleicht noch etwas kommt oder ist die Sache dann für euch abgehakt und es sollte nicht so sein.

Freue mich über eure Meinungen :)

Viele Grüße
 
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Ursina60

  • #2
Wenn bei mir nach 2-3 Monaten keine Schmetterlinge mehr kommen, dann könnte ich es abhaken. Es ist dann höchstens grosse Sympathie, aber eben kein Verliebtsein.
 
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  • #3
Gefühle sind schon irgendwie eine komische Sache ;), ... öfters auch "unberechenbar" :D
In den meisten Fällen war es bei mir so, dass ich bereits nach ein paar wenigen Treffen wusste, ob sich da Gefühle meinerseites entwickeln ... hatte aber auch schon den Fall wo aus einer längeren Freundschaft plötzlich mehr Gefühle entstanden sind, die so eigentlich gar nicht geplant waren :rolleyes: ...

Geht es dir darum, wie lange du ihm Zeit geben möchtest, um ihn darauf anzusprechen? Oder mehr darum, ob bei dir aus dem langsam entwickelten Gefühl der Verliebtheit noch Schmetterlinge werden? Oder einfach nur ganz allgemein darum wie das bei anderen so ist ;)?
 
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Deleted member 24735

  • #4
Setz mich gespannt rein.

Ich vermute mal:
Es gibt nichts, was es nicht gibt.
Aber die Mehrheitsmeinung wird wohl bei "Wenn nach x noch nix prickelt, dann wird das auch nix mehr."
Wobei x wahrscheinlichst hoch individuell ist und von Sekunden bis vielen Monaten (Jahren?) rangieren kann.
 
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  • #5
Wie ist das bei euch so? Sagt Ihr wenn sich nach 2 o 3 Monaten kein Gefühl in dieser Hinsicht eingeschlichen hat, dass ihr darauf baut, dass vielleicht noch etwas kommt oder ist die Sache dann für euch abgehakt und es sollte nicht so sein.

Interessante Frage die sich nicht allgemein beantworten lässt.

Ich habe die Erfahrung gemacht ,dass die schönen Schmetterlinge im Bauch für mich unverzichtbar sind und bisher anschließend eine mehrjährige Partnerschaft folgte.
Wenn ich keine Schmetterlinge gefühlt habe und einfach mal den Dingen seinen Lauf gelassen habe,dann wurde daraus nichts mehr.
Zu Deiner Frage :

Sagt Ihr wenn sich nach 2 o 3 Monaten kein Gefühl in dieser Hinsicht eingeschlichen hat, dass ihr darauf baut, dass vielleicht noch etwas kommt oder ist die Sache dann für euch abgehakt und es sollte nicht so sein.

Ja, es hat sich für mich dann erledigt. Wenn mir ein Mann gefällt und er sendet keine Zeichen ,dann bin ich aber auch nicht diejenige die dann hoffnungsvoll wartet sondern dann bleibt es eben ein unerfüllter Wunsch.

Vielleicht bin ich diesbezüglich aber auch etwas stolz und kann mich nicht gegen das Gefühl wehren jemanden hinterher zu laufen.

Ich hoffe das Du ganz schnell Klarheit bekommst und nicht noch lange grübeln musst :)
 
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  • #6
Ich finde ja, die Schmetterlinge werden überschätzt. Was nützt es denn, nach dem 2. Date volle dolle verliebt zu sein. Man kennt sich ja noch nicht. Und die rosa Brille vernebelt ganz schön den Blick.

Mein letztes Kennenlernen verlief so, dass sich die Gefühle sehr rasant entwickelt haben und ich habe mich davon tragen lassen. Aber gepasst hats halt dann nicht und das hat immer wieder sehr weh getan, wenn man merkt es passt nicht, aber man ist total verliebt und schiebt dann die Probleme weg oder denkt, sie lassen sich alle schon irgendwie lösen.

Ist doch viel besser, wenn man sich nicht so völlig verblendet kennenlernen kann. Wenn man sich einfach mal sympathisch ist, vielleicht auch nicht ganz unattraktiv findet und man sich einfach nur locker kennenlernt und schaut, ob es passen könnte und die Gefühle sich langsam aufbauen. Vielleicht entwickeln sie dann ja auch mehr Tiefgang und Stabilität.

Dieses grenzdebile Hormonrauschen, wo man völlig weich in der Birne und in den Knien wird, wird meiner Ansicht nach völlig überschätzt. Und wenn es bei jemandem immer bisher so war, dass man sich nur gleich ganz schnell verliebt hat, dann muss das ja trotzdem nicht für die Zukunft gelten. Bisher sind ja alle Beziehungen auseinander gegangen. Also war es nie die Liebe fürs Leben. Vielleicht findet man die Liebe fürs Leben auch nicht grenzdebil, hormongesteuert und ohne Sinn und Verstand. Vielleicht gilt in der Liebe ja auch wie in vielen anderen Bereichen: gut Ding will Weile haben.

Ich bin grad vor noch nicht sehr langer Zeit aus allen Wolken gefallen und frisch gelandet auf dem Boden der Realität. Irgendwann möchte ich auch wieder zu den Wolken in den Himmel hinauffliegen, aber nächstes mal nicht mehr mit einem Raketenstart. Kann mich aus meiner Situation heraus nur über alle (einschließlich mein früheres Ich) wundern, welche das so favorisieren, dass die Gefühle in null komma nix durch die Decke gehen.

https://www.youtube.com/watch?v=AjWokqBxODs
 
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  • #7
Und wenn es bei jemandem immer bisher so war, dass man sich nur gleich ganz schnell verliebt hat, dann muss das ja trotzdem nicht für die Zukunft gelten

Ich finde Deine Einstellung zu diesem Thema sehr gut .Schön das Du diese Phase wie Kaugummi (nicht böse gemeint) ausdehnen kannst .
Ich hatte langjährige Beziehungen geführt mit beginnenden Schmetterlingen im Bauch und möchte diese Jahre nicht missen.Ich hatte nie den Anspruch bis ans Ende meiner Zeit in der Partnerschaft zu bleiben ,wenn es nicht mehr passt dann wollte ich mir das auch nicht länger antun. Man entwickelt sich weiter ,manchmal gehen dann die Interessen auseinander .In jungen Jahren noch eher als ab 50 aufwärts,da möchte man dann evtl. den Mann fürs Leben finden. Naja, so tickt eben jeder anders.
 
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  • #8
Ich finde ja, die Schmetterlinge werden überschätzt. Was nützt es denn, nach dem 2. Date volle dolle verliebt zu sein. Man kennt sich ja noch nicht. Und die rosa Brille vernebelt ganz schön den Blick.

Mein letztes Kennenlernen verlief so, dass sich die Gefühle sehr rasant entwickelt haben und ich habe mich davon tragen lassen. Aber gepasst hats halt dann nicht und das hat immer wieder sehr weh getan, wenn man merkt es passt nicht, aber man ist total verliebt und schiebt dann die Probleme weg oder denkt, sie lassen sich alle schon irgendwie lösen.

Ist doch viel besser, wenn man sich nicht so völlig verblendet kennenlernen kann. Wenn man sich einfach mal sympathisch ist, vielleicht auch nicht ganz unattraktiv findet und man sich einfach nur locker kennenlernt und schaut, ob es passen könnte und die Gefühle sich langsam aufbauen. Vielleicht entwickeln sie dann ja auch mehr Tiefgang und Stabilität.

Dieses grenzdebile Hormonrauschen, wo man völlig weich in der Birne und in den Knien wird, wird meiner Ansicht nach völlig überschätzt. Und wenn es bei jemandem immer bisher so war, dass man sich nur gleich ganz schnell verliebt hat, dann muss das ja trotzdem nicht für die Zukunft gelten. Bisher sind ja alle Beziehungen auseinander gegangen. Also war es nie die Liebe fürs Leben. Vielleicht findet man die Liebe fürs Leben auch nicht grenzdebil, hormongesteuert und ohne Sinn und Verstand. Vielleicht gilt in der Liebe ja auch wie in vielen anderen Bereichen: gut Ding will Weile haben.


https://www.youtube.com/watch?v=AjWokqBxODs
meiner Meinung nach werden Schmetterlinge völlig überbewertet.

So sehr wie ich Rocketman liebe und eben das Video sehr genossen habe, sollte man nicht vergessen, dass Elton John drogensüchtig war. Das verstärkt die Gefühle ins Bodenlose.
 
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  • #9
Ich finde ja, die Schmetterlinge werden überschätzt. Was nützt es denn, nach dem 2. Date volle dolle verliebt zu sein. Man kennt sich ja noch nicht. Und die rosa Brille vernebelt ganz schön den Blick.

Mein letztes Kennenlernen verlief so, dass sich die Gefühle sehr rasant entwickelt haben und ich habe mich davon tragen lassen. Aber gepasst hats halt dann nicht und das hat immer wieder sehr weh getan, wenn man merkt es passt nicht, aber man ist total verliebt und schiebt dann die Probleme weg oder denkt, sie lassen sich alle schon irgendwie lösen.

Ist doch viel besser, wenn man sich nicht so völlig verblendet kennenlernen kann. Wenn man sich einfach mal sympathisch ist, vielleicht auch nicht ganz unattraktiv findet und man sich einfach nur locker kennenlernt und schaut, ob es passen könnte und die Gefühle sich langsam aufbauen. Vielleicht entwickeln sie dann ja auch mehr Tiefgang und Stabilität.


Dieses grenzdebile Hormonrauschen, wo man völlig weich in der Birne und in den Knien wird, wird meiner Ansicht nach völlig überschätzt. Und wenn es bei jemandem immer bisher so war, dass man sich nur gleich ganz schnell verliebt hat, dann muss das ja trotzdem nicht für die Zukunft gelten. Bisher sind ja alle Beziehungen auseinander gegangen. Also war es nie die Liebe fürs Leben. Vielleicht findet man die Liebe fürs Leben auch nicht grenzdebil, hormongesteuert und ohne Sinn und Verstand. Vielleicht gilt in der Liebe ja auch wie in vielen anderen Bereichen: gut Ding will Weile haben.

Ich bin grad vor noch nicht sehr langer Zeit aus allen Wolken gefallen und frisch gelandet auf dem Boden der Realität. Irgendwann möchte ich auch wieder zu den Wolken in den Himmel hinauffliegen, aber nächstes mal nicht mehr mit einem Raketenstart. Kann mich aus meiner Situation heraus nur über alle (einschließlich mein früheres Ich) wundern, welche das so favorisieren, dass die Gefühle in null komma nix durch die Decke gehen.

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  • #10
Das ist doch seltenst jedesmal gleich. Zumindest habe ich noch nie von jemandem gehört, dass man sich immer im gleichen Tempo verliebt hat.

Beim Exehemann war es Liebe auf den 1.Blick. Sehr schräg, sehr wunderbar, geheiratet nach 3 Monaten, hat 10 Jahre gehalten.

Meinen Partner jetzt kenne ich seit mehreren Jahren, sind schon lange eng befreundet gewesen und dann gab es plötzlich heftige Schmetterlinge. Das ist also in ein paar Monaten erstmal ziemlich unbemerkt gewachsen.

Ich brauch(t)e also ganz sicher immer gleich Feuerwerk im Kopf, andererseits kann ich mir eine Beziehung auch nicht ohne vorstellen. Sex ohne Gefühle ist nicht so meins. Wenn sich da schmetterlingstechnisch nichts regt, körperlich nichts passiert und so ist es für mich keine Beziehung sondern Freundschaft.
 
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  • #12
Ich persönlich kenne das langsame Wachsen von Verliebtheit nicht; stelle es mir aber sehr schön vor, sich in einen lieb gewonnen Menschen auch tatsächlich zu verlieben. Sind dann sicher die stabileren Partnerschaften würde ich meinen.
Allerdings halte ich das OD für so etwas kaum geeignet. Man sucht auf solchen Plattformen ja eher nicht erst einmal eine Freundschaft. Ich denke, das kann sich mit viel Glück im realen Leben entwickeln.

Kann mich aus meiner Situation heraus nur über alle (einschließlich mein früheres Ich) wundern, welche das so favorisieren, dass die Gefühle in null komma nix durch die Decke gehen.
Ich finde allerdings, dass man das Risiko (immer wieder) eingehen muss. Für mich geht ohne die Schmetterlinge keine Partnerschaft. Andersrum sind Schmetterlinge leider auch keine Garantie für eine gute Partnerschaft.
Verlieben ist etwas völlig Unerklärliches, für keine Wissenschaft fassbares, das eine Verbindung auf einer ganz bestimmten Ebene herstellt. Das wurde seit Jahrtausenden besungen, gemalt, zu Lyrik verarbeitet.. kaum ein Mensch kann sich dem entziehen.
Dieses Unkontrollierbare kann einem leicht angst machen. Aber ich glaube, so ein starkes Gefühl, das einen so lange außer Kontrolle geraten lässt hat schon irgendeinen Sinn. Es trägt einen über unglaublich viele Bedenken hinweg; natürlich auch berechtigte Bedenken. Das ist vielleicht die Kunst: die berechtigten Bedenken von den unberechtigten im Hormonrausch zu unterscheiden.
Aber in jeder potentiellen Partnerschaft gibt es Hürden und Differenzen, die man überwinden muss, um ein Paar zu werden. Das geht meiner Ansicht nach in unserer Kultur meist nur über Verliebtheit.
Und außerdem ist es sooooo schön und aufregend und beängstigend und ... halt eben unerklärlich. Selbst wenn es dann bitter endet war es das wert finde ich.
 
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  • #13
... bei meinem ersten Freund war es beiderseits die berühmte Liebe auf den 1. Blick ... wir waren beide total fasziniert von einander, so daß unsere gemeinsamen Freunde uns direkt darauf angesprochen haben ....
Jahre später habe ich auf einer Weiterbildung jemanden kennen gelernt. Am Anfang fand ich ihn spleenig, im Laufe der Zeit entwickelte sich eine Freundschaft. Ich war dann sogar mit meinem damaligen Partner auf seiner Hochzeit. Viel später kam er mich besuchen, als er beruflich in der Nähe war und ich habe ihm München gezeigt.
Bei diesem Besuch hat sich meine Wahrnehmung schlagartig geändert ... vom guten Freund zu einem begehrenswerten Mann. Die Beziehung währte 20 Jahre und wir haben 3 Kinder zusammen.

Aus meiner Erfahrung kann es sowohl „wie vom Blitz getroffen“ als auch „langsam gewachsen“ zur Liebe
kommen. Eine Garantie, daß es hält, gibt es meiner Erfahrung nach nicht.

Wenn Du Dich in seiner Gesellschaft wohl fühlst, würde ich an Deiner Stelle, nichts übereilen.

Alles Gute
 
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Deleted member 22408

  • #14
Ich finde ja, die Schmetterlinge werden überschätzt. Was nützt es denn, nach dem 2. Date volle dolle verliebt zu sein. Man kennt sich ja noch nicht. Und die rosa Brille vernebelt ganz schön den Blick.

Mein letztes Kennenlernen verlief so, dass sich die Gefühle sehr rasant entwickelt haben und ich habe mich davon tragen lassen. Aber gepasst hats halt dann nicht und das hat immer wieder sehr weh getan, wenn man merkt es passt nicht, aber man ist total verliebt und schiebt dann die Probleme weg oder denkt, sie lassen sich alle schon irgendwie lösen.

Ist doch viel besser, wenn man sich nicht so völlig verblendet kennenlernen kann. Wenn man sich einfach mal sympathisch ist, vielleicht auch nicht ganz unattraktiv findet und man sich einfach nur locker kennenlernt und schaut, ob es passen könnte und die Gefühle sich langsam aufbauen. Vielleicht entwickeln sie dann ja auch mehr Tiefgang und Stabilität.

Dieses grenzdebile Hormonrauschen, wo man völlig weich in der Birne und in den Knien wird, wird meiner Ansicht nach völlig überschätzt. Und wenn es bei jemandem immer bisher so war, dass man sich nur gleich ganz schnell verliebt hat, dann muss das ja trotzdem nicht für die Zukunft gelten. Bisher sind ja alle Beziehungen auseinander gegangen. Also war es nie die Liebe fürs Leben. Vielleicht findet man die Liebe fürs Leben auch nicht grenzdebil, hormongesteuert und ohne Sinn und Verstand. Vielleicht gilt in der Liebe ja auch wie in vielen anderen Bereichen: gut Ding will Weile haben.

Ich bin grad vor noch nicht sehr langer Zeit aus allen Wolken gefallen und frisch gelandet auf dem Boden der Realität. Irgendwann möchte ich auch wieder zu den Wolken in den Himmel hinauffliegen, aber nächstes mal nicht mehr mit einem Raketenstart. Kann mich aus meiner Situation heraus nur über alle (einschließlich mein früheres Ich) wundern, welche das so favorisieren, dass die Gefühle in null komma nix durch die Decke gehen.

https://www.youtube.com/watch?v=AjWokqBxODs
Du versuchst jetzt, aufgrund Deiner Erfahrungen, "vernünftig" zu sein, geehrte @Vergnügt!:rolleyes:
Aber, Du wirst später merken, dass ohne Verliebtheit nichts laufen wird.
Ich muss eine Frau sofort (!) begehren, sonst bleibt die Hose tot.o_O
Eine Garantie wirst Du nie haben, aber ich habe kaum schlechte Erfahrungen gemacht. Bei mir hielten die Beziehungen meistens zwei Jahre. Länger würde ich auch nicht wollen. Das Gekreische wird mir sonst zu groß:D

Durchdenke doch einfach mal, ob das von mir präferierte Zweijahresmodell nicht auch was für Dich wäre, geehrte @Vergnügt! Mit Leidenschaft zwei Jahre genießen, dann 1 Jahr pausieren und wieder mit neuer Leidenschaft mit einem neuen Partner neu anfangen.

Bei der Liebe geht es doch immer darum, dass man sofort das Blut in den Adern intensiv pulsieren spürt:D
 
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  • #15
Bei der Liebe geht es doch immer darum, dass man sofort das Blut in den Adern intensiv pulsieren spürt:D
Ja, wenn man sich nur dann lebendig fühlt. Das erfordert dann auch häufige Wechsel. :rolleyes:

Da es wohl Menschen gibt, die sich selbst darauf beschränken, dass es früh funken muss und welche, bei denen ees Zeit braucht und dann eben auch die, die für alles offen sind, scheint es mir wichtig zu sein, zu erkennen, dass jedwede Einschränkung den eigenen Gedanken entspringt. Und die kann man ja verändern ...
 
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  • #16
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  • #17
"Erkennen" :rolleyes:
Du tust, so, als wäre das zu "Erkennende" das einzig Mögliche. Muss es aber nicht sein. Die Unterschiede können auch in der Biologie begründet liegen. Und die ist nur schwer, bis nicht, veränderlich.
Es ist sehr wohl bekannt, dass Suchtanfälligkeit eine starke biologische (vererbt, wie auch das biologische make-up verändernde, frühe Lebenserfahrungen) Komponente hat. Verliebtsein und Sucht sind sich (neuro)biologisch betrachtet ausgesprochen ähnlich.
 
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  • #18
Eine Garantie gibt's nie.

Aber nach meinem Eindruck stehen die Chancen besser, wenn die Liebe eine Chance hat, langsam zu wachsen als von jetzt auf gleich "von 0 auf 100" zu gehen.

Das ist IMVHO der Unterschied zwischen "verliebt sein" und "lieben".

Und wenn "Liebe" dabei herauskommt, kann ich auf "verliebt sein" gerne verzichten !
 
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  • #19
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  • #21
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  • #22
"Erkennen" :rolleyes:
Du tust, so, als wäre das zu "Erkennende" das einzig Mögliche. Muss es aber nicht sein. Die Unterschiede können auch in der Biologie begründet liegen. Und die ist nur schwer, bis nicht, veränderlich.
Es ist sehr wohl bekannt, dass Suchtanfälligkeit eine starke biologische (vererbt, wie auch das biologische make-up verändernde, frühe Lebenserfahrungen) Komponente hat. Verliebtsein und Sucht sind sich (neuro)biologisch betrachtet ausgesprochen ähnlich.
Nein, denn die Frage war ja nicht, wie hoch die Bereitschaft ist, sich schnell zu verlieben, sondern wie sehr das schnelle Verlieben gebraucht wird, um sich auf mehr einzulassen.
 
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  • #23
@MadameFlower
Die Antwort auf Deine Frage wird zwar bei jedem individuell anders ausfallen, aber dass Liebe sich nicht immer auf den 1. Blick einstellt, sondern teils sogar erst nach vielen Jahren des einander Kennens, hat bestimmt so manche/r schon gelesen wenn nicht sogar selbst erfahren.
Manche die heute ein Paar sind, kennen sich seit der Sandkastenzeit, waren vielleicht zusammen auf der Schule, empfanden aber keine Liebe zueinander. Dann vergehen Jahre, man trifft sich zufällig wieder und plötzlich ist da ein Kribbeln im Bauch, das nie zuvor da war.
Wir alle sammeln Erfahrungen, verändern uns, beginnen Dinge anders zu sehen, setzen neue Prioritäten, auch das wirkt sich, nicht nur bei der Partnersuche, aus. ;)
 
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  • #24
Ich könnte für mich sowohl "auf den ersten Blick" als auch "langsamere Entwicklung" Beipiele anführen. Vermutlich ist es zufällig, dass "auf den ersten Blick" auch gut passt. Bei mir waren die langsamer beginnenden idR. die langen Beziehungen.

Eine Hürden-beseitigende-Verliebtheitsphase ging allen voran und ich war später eher froh darum, wenn der Blick wieder klarer wurde, aber ob es dann dauerhaft funktioniert, hat IMHO schon mehr mit Passung als mit körperlicher Anziehung zu tun.

Letztere ist auf Dauer kein Garant. Extrembeispiel war mir eine sofortige sehr starke Anziehung und gleichzeitig schrillten die Alarmglocken! o_O
Meine erste Liebe auf den ersten Blick hielt nicht lange. Das lag vor allem an mir, denn ich konnte schon ziemlich gut keine Ahnung haben. Ich habe sie ~10-15 Jahre später auf einem Event einer gemeinsamen Freundin wiedergesehen - und sie hatte immer noch außerordentliche Wirkung auf mich!
 
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  • #27
Liebe, so wie ich sie verstehe, kann vielleicht ein, zwei, maximal dreimal im Leben passieren. Wenn man so mit 80 zurückblickt.
Aber in deinem relativ jungen Alter (um die 50?) bereits 4 mal? Dann war es vielleicht doch eher eine starke Verliebtheit. Keine Liebe, für die Unendlichkeit gemacht.
 
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  • #28
Liebe, so wie ich sie verstehe, kann vielleicht ein, zwei, maximal dreimal im Leben passieren. Wenn man so mit 80 zurückblickt.
Aber in deinem relativ jungen Alter (um die 50?) bereits 4 mal? Dann war es vielleicht doch eher eine starke Verliebtheit. Keine Liebe, für die Unendlichkeit gemacht.
Naja Liebe für die Unendlichkeit, die ist doch wirklich selten. Auch wenn aus Verliebtheit Liebe für ein paar Jahre wird ist das doch viel mehr als die anfänglichen Schmetterlinge.
 
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  • #29
Liebe, so wie ich sie verstehe, kann vielleicht ein, zwei, maximal dreimal im Leben passieren. Wenn man so mit 80 zurückblickt.
Aber in deinem relativ jungen Alter (um die 50?) bereits 4 mal? Dann war es vielleicht doch eher eine starke Verliebtheit. Keine Liebe, für die Unendlichkeit gemacht.
Ich verstehe, wie Du Liebe verstehst.

In meinem Leben aber, gab (gibt es) zwei große Lieben, welche sich überschnitten haben und immer noch anhalten. Auch wenn da keine Beziehung gewollt ist, bzw. möglich wäre. Von beiden Seiten.
Die Liebe hört ja deshalb nicht auf zu exisitieren.

Ich kann mehrere Menschen lieben. Gleichzeitig.
 
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  • #30
Liebe, so wie ich sie verstehe, kann vielleicht ein, zwei, maximal dreimal im Leben passieren. Wenn man so mit 80 zurückblickt.
Aber in deinem relativ jungen Alter (um die 50?) bereits 4 mal? Dann war es vielleicht doch eher eine starke Verliebtheit. Keine Liebe, für die Unendlichkeit gemacht.
Bin ich jetzt verschwenderisch oder du geizig? ;)
Vielleicht hast du Recht, im Nachhinein sieht es nicht mehr unbedingt nach Liebe aus. Aber damals hat es sich sehr so angefühlt, über einige Jahre.