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  • #62
Zitat von Truppenursel:
So ist das Leben nunmal. Manchmal überraschend, manchmal ungewöhnlich.
Die Menschen sind in diesem Forum, weil sie Rat und Austausch suchen. Du gehst davon aus, dass sie erfundene Geschichten erzählt, weil dein Leben möglicherweise ganz anders verläuft. Ich gehe davon aus, dass sie die Wahrheit erzählt. Da schreibt man auch schon mal Dinge, bei denen man nichts erwartet, sondern sie einfach loswerden will.

Du verwechselst da was. Es war die Geschichte von manunited, die ich angezweifelt habe.
Deine Antwort nährt allerdings meine Hypothese, dass es dir nicht um Auseinandersetzung geht, sondern um stänkern. Lass gut sein......................
 

Julianna

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  • #63
Zitat von lisalustig:
Einer meiner Ex-Freunde wollte NIE NIE Kinder! Dann ist meine Nachfolgerin schwanger geworden. Er ist ein stolzer Vater und liebt seine Tochter über alles....

Ich bin auch der Meinung, dass Männer durchaus in Bezug auf Kinder Ja/Nein noch mal ihre Einstellung ändern können. Vorallem, wenn da auf einmal die "passende" Frau plötzlich ins Leben hineinschneit. Dann kann auch der Kinderwunsch auch plötzlich wieder kommen.

Ich selbst wollte/will nie Kinder haben. Aber ich muss auch mir eingestehen, dass es sicherlich auch damit zusammenhängt, dass ich nie einen Mann hatte, mit dem ich mir das hätte vorstellen können. Der Gedanke ist dann "einfach nein" , will ich nicht. Aber mal sollte niemals nie sagen.
 

fafner

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  • #64
Zitat von Julianna:
Aber ich muss auch mir eingestehen, dass es sicherlich auch damit zusammenhängt, dass ich nie einen Mann hatte, mit dem ich mir das hätte vorstellen können.
Wie kann man mit jemandem zusammen sein, mit dem man sich das nicht vorstellen kann? Also außer Affäre oder so was.
 

Julianna

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  • #65
Zitat von fafner:
Wie kann man mit jemandem zusammen sein, mit dem man sich das nicht vorstellen kann? Also außer Affäre oder so was.

Da kann ich nur aus weiblicher Sicht sprechen.
1. Sind mir Kinder nicht wichtig. Ich scheue die Verantwortung und auch die Schwangerschaft als solches.
2. Wenn ich trotzdem meine Bedenken über Bord werfen würde, müsste ich mich sehr überwinden und dann müssten bestimmte Vorraussetzungen gegeben sein. Oder anders formuliert, wenn ich jemanden wirklich liebe (und er mich) und auch die Beziehung stabil ist, UND ER sich unbedingt Kinder wünscht, wäre ich zu einer Art "Verhandlung" bereit. Würde dann so aussehen, dass ich so viel Verantwortung wie möglich abtreten könnte und er kein Problem damit hätte.
3. Bisher ist mir ein solcher Mann nicht untergekommen ;)

Und wie gesagt, Kinder sind nicht meine Lebenserfüllung oder sowas. Eher das Gegenteil.


Wie ist das denn beim Mann, der keine Kinder will? Würde er sich bedingungslos verlieben und eine stabile Bz führen, würde er sich dann nicht evtl. auch auf eine "Verhandlung" einlassen, aus Liebe zu ihr?
 
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fafner

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  • #66
Es ging nicht so sehr darum, es in die Tat umzusetzen. Mir waren Kinder auch nie wichtig. Aber ich hätte es mir vorstellen können. Das sagt meines Erachtens was über die Beziehung.

Ich habe auch schon von einer Frau gehört, gerade die Schwangerschaft wäre das größte gewesen. Die zwanzig oder so Jahre danach, na ja... :)
 

Zaphira

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  • #67
Zitat von Julianna:
Ich selbst wollte/will nie Kinder haben. Aber ich muss auch mir eingestehen, dass es sicherlich auch damit zusammenhängt, dass ich nie einen Mann hatte, mit dem ich mir das hätte vorstellen können. Der Gedanke ist dann "einfach nein" , will ich nicht. Aber mal sollte niemals nie sagen.

Das kann ich gut nachvollziehen.

Meine Mutter war AE, und daher war für mich immer klar, daß ich auf jeden Fall nur dann Kinder in die Welt setzen würde, wenn sich mein Partner das genauso vorstellen kann wie ich auch. Daß eine Ehe scheitern kann und Frau dann zwangsläufig zur AE Mutter wird, kann man nicht vorhersehen (ok, in der heutigen Zeit bei einer Scheidungsrate von 50% wohl schon). Nur, von vornherein einseitig seinen Kinderwunsch durchsetzen zu wollen, und darauf zu hoffen, daß sich der Mann an die Tatsache einer Schwangerschaft gewöhnt, halte ich für gewagt. Wenn es dann anders kommt, umso besser.

Zitat von fafner:
Wie kann man mit jemandem zusammen sein, mit dem man sich das nicht vorstellen kann? Also außer Affäre oder so was.

Zitat von fafner:
Es ging nicht so sehr darum, es in die Tat umzusetzen. Mir waren Kinder auch nie wichtig. Aber ich hätte es mir vorstellen können. Das sagt meines Erachtens was über die Beziehung.

Das sehe ich ganz anders.

Es gibt nicht nur schwarz oder weiß. Es gibt die unterschiedlichsten Beziehungskonstellationen und nicht jeder Mensch ist dazu geschaffen, Vater oder Mutter zu sein. M.E.n. ist es nur wichtig, das rechtzeitig zu erkennen und dann verantwortungsbewußt dazu zu stehen.
 
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Julianna

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  • #68
Zitat von fafner:
Es ging nicht so sehr darum, es in die Tat umzusetzen. Mir waren Kinder auch nie wichtig. Aber ich hätte es mir vorstellen können. Das sagt meines Erachtens was über die Beziehung.

Was hättest du dir vorstellen können? Windelnwechseln? Nachts aufstehen/ nicht schlafen und trotzdem am nächsten Tag fit zur Arbeit gehen zu müssen? Bei den Hausaufgaben zu helfen? Zu Eltern-Besprechungen in der Schule gehen? Jeden Tag darüber nachzudenken, was das Kind/ die Kinder (gesundes) zu Essen bekommen / kochen? Wenn die Kinder krank sind, mit ihnen zum Arzt zu fahren und den Tag zur Betreuung frei zu nehmen, weil das Kind nicht in den Kindergarten/ zur Schule kann? USW
Darum geht es doch. Nicht darum, ob man sich vorstellen kann, Sonntags-Nachmittags mit seinem Sohn bissel Fußball im Garten zu spielen ;)


Zitat von fafner:
Ich habe auch schon von einer Frau gehört, gerade die Schwangerschaft wäre das größte gewesen. Die zwanzig oder so Jahre danach, na ja... :)
Ja ist bestimmt großartig, fett wie ein Walroß zu sein und am Ende unter Schmerzen... ach lassen wir das....
 
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fleurdelis

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  • #69
Zitat von Julianna:
Ja ist bestimmt großartig, fett wie ein Walroß zu sein und am Ende unter Schmerzen... ach lassen wir das....

ja in dem Falle besser schon .... Es ist egal, mit dem Hintergrund, passt ein Kind jetzt ins Leben oder nicht. Aber fett wie ein Walross zu sein, muss keine Frau. Der Bauch wird halt n bisschen dicker, aber normalerweise wird da keine Adipositas draus. Und es ist dennoch ein einzigartiges Gefühl, wenn man ab der 20. Woche merkt, wie sich da etwas lebendiges im Bauch befindet, weil es sich bewegt ....in der Sono sieht man den kleinen Körper und das Herz schlagen .... Und gegen Ende der Schwangerschaft kann man die Händchen oder die Füßchen unter der Bauchdecke spüren .... es ist immerhin ein kleiner Mensch der da heranwächst. ... Und ja die Schmerzen sind unerträglich, die Geburt ist anstrengend, bei meiner Geburt gab es sogar Komplikationen und das Leben von uns beiden war in Gefahr .... aber wers erlebt hat: sobald man den kleinen Wurm im Arm hält, der einen all die Monate lang im Bauch begleitet hat ... und in das kleine Gesicht sieht und in neugierige kleine Augen blickt.... sind alle Schmerzen vergessen. ....... Aber davon kann man nur wirklich schreiben, wenn mans erlebt hat. .......
 
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Hafensänger

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  • #70
Mir war das mit den Kindern ausgesprochen egal, Sie wollte dann und ich habe das einschließlich der Konsequenzen akzeptiert. Die waren heftig, denn wenn sie z.B. das schreiende Kind in der Nacht nicht mehr beruhigen konnte, was leider oft vorkam, der schlief einfach nicht, dann hat sie mir das völlig aufgelöste Kind in den Arm gedrückt und gesagt, "Mach mal!". Und ich bin dann stundenlang mit dem schreienden Kind in der Wohnung herum gelaufen und hatte schon die Stelle an der Wand parat wo es gegenfliegt. Es waren aber auch wunderbare Momente, wenn ich dann auf der Couch saß und er auf meiner Brust schlief.
Ein knappes Jahr bin ich rumgelaufen wie mein eigener Geist. Das ist nur ein Highlight bei einem ziemlich anstrengenden Kind. Damals dachte ich mir schon, wenn du das aushältst, dann soll er später seine Klopse drehen, das geht alles zu lösen. So war es auch, er war dann kein Selbstläufer, glich aber die anstrengende Anfangszeit schon wieder aus. Und - egal wie es gelaufen wäre, wurde mir auch erst klar als er da war - es war und ist mit wohl das wichtigste, die wichtigste Erfahrung in meinem Leben. Hatte ich vorher völlig falsch eingeschätzt.
 
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lisalustig

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  • #71
Zitat von Julianna:
Ich bin auch der Meinung, dass Männer durchaus in Bezug auf Kinder Ja/Nein noch mal ihre Einstellung ändern können. Vorallem, wenn da auf einmal die "passende" Frau plötzlich ins Leben hineinschneit. Dann kann auch der Kinderwunsch auch plötzlich wieder kommen.
.

Mein Ex wollte auch mit dieser Frau kein Kind. Es ist halt irgenwie "passiert". Sie wollte das Kind (sie war Mitte 30 und somit tickte die Uhr). Und er hat sich damit arrangieren müssen. Später fand er es toll, Vater zu sein.
 
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Hafensänger

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  • #72
Zitat von Julianna:
Da kann ich nur aus weiblicher Sicht sprechen.
1. Sind mir Kinder nicht wichtig. Ich scheue die Verantwortung und auch die Schwangerschaft als solches.
2. Wenn ich trotzdem meine Bedenken über Bord werfen würde, müsste ich mich sehr überwinden und dann müssten bestimmte Vorraussetzungen gegeben sein. Oder anders formuliert, wenn ich jemanden wirklich liebe (und er mich) und auch die Beziehung stabil ist, UND ER sich unbedingt Kinder wünscht, wäre ich zu einer Art "Verhandlung" bereit. Würde dann so aussehen, dass ich so viel Verantwortung wie möglich abtreten könnte und er kein Problem damit hätte.
3. Bisher ist mir ein solcher Mann nicht untergekommen ;)
Das am Partner, an der stabilen Beziehung festzumachen ist Ausrede. Das ist ein nice to have, kann man aber nicht von ausgehen.

Und wie gesagt, Kinder sind nicht meine Lebenserfüllung oder sowas. Eher das Gegenteil.
Du könntest Recht haben. Das Problem ist aber tatsächlich so drastisch wie ich das beschrieben hatte. Vorher faselt man davon wie der Blinde von der Farbe.
 
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Deleted member 20013

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  • #75
Zitat von fafner:
Wie kann man mit jemandem zusammen sein, mit dem man sich das nicht vorstellen kann? Also außer Affäre oder so was.

Nicht jede Frau betrachtet sich selbst auch als Gebärmaschine. Oder um es diplomatischer auszudrücken: nicht jede Frau verspürt in sich den Wunsch/Drang Kinder bekommen zu wollen.

Eine Beziehung ist dann noch immer gut möglich. Völlig unproblematisch sogar, wie schon von lisalustig gesagt, wenn man sich bei dem Thema einig ist.

Auch kann ich mich gut einfühlen, wenn Frau sagt mit Herrn X, aber nicht mit Herrn Y kann sie sich gemeinsame Kinder vorstellen.
Beziehungen sind meist so einzigartig, wie die Partner mit denen man sie führt - es sei denn man ist in den eigenen Spurrinnen so festgefahren, dass man die Beziehungen immer wieder in die gleiche Richtung lenkt. Die Prioritäten in unterschiedlichen Beziehungen können sehr verschieden liegen/gesetzt werden. Dazu kommt dann noch, dass man selten 2 Beziehungen gleichzeitig hat und man somit von einer zur anderen Beziehung auch noch selbst einen Entwicklungsprozess gemacht hat.

Es kann also an der Persönlichkeitsstruktur eines Menschen liegen, dass ich mir mit dem keine Kinder vorstellen kann. Z.B. hatte ich mal einen Partner, den ich u.a. als völlig verantwortungslosen Autofahrer einschätzte. Mit diesem Mann hätte ich nie im Leben gemeinsame Kinder haben wollen, weil ich meine Kinder nie ruhigen Gewissens in seine Verantwortung hätte übergeben können. Dennoch hat das keinen Einfluss auf die Paarbeziehung.

Desweiteren würde mir ganz rational überlegen, ob der Mann tatsächlich genetisch als Vater geeignet ist. Aber das ist vermutlich eine Berufskrankheit meinerseits.... Auf alle Fälle würde ich nicht wohl wissentlich meine potentiellen Kinder eines sehr hohen Risikos aussetzen irgendeine Kranheit direkt bei der Entstehung mitzukriegen.

Das Alter spielt für mich auch eine große Rolle. Einen Vater, der - so ungefähr - 40 Jahre älter ist als sein Kind, kann ich mir beim besten Willen (momentan) nicht vorstellen. Dennoch versage ich mir keine Beziehungen mit ü40, weil mir das Kinderthema selbst nicht so wichtig ist. Daher käme es dann z.B. bei mir, dass ich mit einem Mitt-30er über Familienplanung reden, es mit einem Mitt-40er aber ausschließen würde.

Und das Ganze wirkt sich nicht automatisch auf die Qualität der Beziehung aus. Bzw. ist Kinderwunsch nicht automatischer Indikator für Beziehungsqualität.
Vielleicht führt man mit jemandem ohne Kinderplanung sogar eine intensivere Beziehung, weil man sich auch den jeweils anderen konzentrieren kann. Wie viele Paare merken nach 10 Jahren gemeinsamer Kindererziehung, dass sie sich gar nicht mehr kennen...?
 
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Julianna

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  • #78
Zitat von Synergie:
Auch kann ich mich gut einfühlen, wenn Frau sagt mit Herrn X, aber nicht mit Herrn Y kann sie sich gemeinsame Kinder vorstellen.

Ja, Frau hat auch das Recht, sich das auszusuchen, ob Herr xy denn genehm ist ;) Dieses Recht liegt nicht allein beim Manne.

Zitat von Synergie:
Desweiteren würde mir ganz rational überlegen, ob der Mann tatsächlich genetisch als Vater geeignet ist.
Bingo !
Habe mit dem Professor im Labor zusammen gearbeitet, der die Rezeptoren bei der Frau nachgewiesen hat, welche die Genetik "erschnüffeln" ;) Ich war dabei. Und ich bin überzeugt, dass Frau sehrwohl das "Immunsystem" bzw. die genetische Kompabilität (unterbewusst) erkennt. Deswegen muss sie sich dem noch lange nicht "opfern" . Da hat man ja trotzdem noch einen eigenen Willen. Auch wenn beim "richtigen Partner" (der gut zu riechen ist), dann der Kinderwunsch plötzlich da sein kann. Aber einen genetisch-kompatiblen Mann auszumachen, muss nicht der Lebenswunsch sein.

Zitat von Synergie:
Kinderwunsch nicht automatischer Indikator für Beziehungsqualität.
True.
 
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Julianna

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  • #79
Zitat von fleurdelis:
ja in dem Falle besser schon .... Es ist egal, mit dem Hintergrund, passt ein Kind jetzt ins Leben oder nicht. Aber fett wie ein Walross zu sein, muss keine Frau. Der Bauch wird halt n bisschen dicker, aber normalerweise wird da keine Adipositas draus. Und es ist dennoch ein einzigartiges Gefühl, wenn man ab der 20. Woche merkt, wie sich da etwas lebendiges im Bauch befindet, weil es sich bewegt ....in der Sono sieht man den kleinen Körper und das Herz schlagen .... Und gegen Ende der Schwangerschaft kann man die Händchen oder die Füßchen unter der Bauchdecke spüren .... es ist immerhin ein kleiner Mensch der da heranwächst. ... Und ja die Schmerzen sind unerträglich, die Geburt ist anstrengend, bei meiner Geburt gab es sogar Komplikationen und das Leben von uns beiden war in Gefahr .... aber wers erlebt hat: sobald man den kleinen Wurm im Arm hält, der einen all die Monate lang im Bauch begleitet hat ... und in das kleine Gesicht sieht und in neugierige kleine Augen blickt.... sind alle Schmerzen vergessen. ....... Aber davon kann man nur wirklich schreiben, wenn mans erlebt hat. .......

Na klar freut sich jeder (ob Mann oder Frau) wenn das kleine Etwas erstmal da ist.
Meine Schwester hatte Präklampsie und ist fast gestorben. Ohne die heutige medizinische Technik (erst seit gut 6 Jahren bekannt) wäre das Kind gestorben. Meine Nichte musste 4 Monate im Brutkasten verbringen. Noch heute darf man sie nicht an den Füßen anfassen, weil sie als Baby da so viele Spritzen bekommen hat, weil die Lunge noch nicht ausgebildet war.

Ich kann nur einen nachhaltigen Gadanken dazu äußern: ER , mein Schwager, war immer für sie da. Er hat dieses kleine Wesen im Krankenhaus täglich auf seinen nackten Oberkörper gelegt (mit den beatmungs-Schläuchen), weil die Pfleger sagten, Nähe wäre ganz wichtig zur Genesung. ER ist jeden Tag viele Km ins Krankenhaus gefahren, obwohl er eine Firma zu leiten hatte. Er hat ihr die Windeln gewechselt und er ist bis heute der einzige, der ihr die Nägel an den Füßen schneiden darf, ohne dass sie anfängt zu weinen, weil die "prägende Zeit" im Krankenhaus ihr Vertrauen in ihn so gestärkt hat.

Wer freiwillig zum Walroß mutiert, sollte sich seiner Sache auch ganz ganz sicher sein.
Meine Schwester wollte auch nie unbedingt Kinder. Aber dann hat sie durch Zufall einen Mann getroffen, dem sie diesbezüglich vertrauen konnte. Und ihr Vertrauen wurde nicht enttäuscht.

Finde ich eine gute Einstellung.

Die beiden sind immernoch glücklich verheiratet. Ich mag meinen Schwager sehr, er ist eine echte Frohnatur. Ich freue micht unendlich für die beiden.

Außerdem zeigt es mir, dass nicht alles "unnütz" ist und es auch wahrhaftig noch gute Ehen gibt.
Scheidungsquote liegt bei 50 % ? Aber was ist eigentlich mit den anderen? Die sind alle unzufrieden in ihrer Ehe? Kann ich nicht bestätigen. Von 10 Freunden, die verheiratet sind, sind 8 glücklich verheiratet. Und nein, das ist nicht so nach außen getragen. Ich kenne sie alle sehr gut. Wenn es da gravierende Probleme gäbe (Unglück) , wüsste ich es.

Ich mag keine Schwarzmalerrei.
Aber Ehe und Kinder sind nicht mein Wunsch. Nicht meine Wunschvorstellung.
Etwas wachsendes in meinem Körper ? Absolute Horrorvorstellung! Ehe? Zum wegrennen.
 
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Irlandgirl

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@Nordwind
Ich habe über 5 Jahre mit so jemanden zusammengelebt, am Anfang der Beziehung hat er mir Hoffnung gemacht auf Kinder, Heirat und alles was man sich wünscht. Ich habe ihn nie unter Druck gesetzt und mit der Zeit akzeptiert das er mich nur hinhält, im Grunde keine Kinder mehr will. Er hatte eine Tochter aus einer früheren Beziehung. Getrennt hätte ich mich nie, den Schritt ist er dann gegangen. Im nachhinein bleibt das Gefühl der verlorenen Jahre, denn jetzt mit 46 J ist es zu spät :(
 
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(...)Ich mag keine Schwarzmalerrei.
Aber Ehe und Kinder sind nicht mein Wunsch. Nicht meine Wunschvorstellung.
Etwas wachsendes in meinem Körper ? Absolute Horrorvorstellung! Ehe? Zum wegrennen.
"Jede/r mag nach seiner Facon ... " usw., auch wenn das meinen Vorstellungen diametral entgegenläuft - und ich mir die zwischenzeitlich eine nach der anderen abschminken mußte. :(

Nichts desto trotz würde mich interessieren, woher diese geradezu panische Ablehnung, dieser Horror vor Ehe und Kindern kommt ?