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  • #16
Zitat von lisalustig:
@Nordwind
Aus all Deinen Threads (also nicht nur diesem hier) lese ich, dass Dein Freund keine Verbindlichkeit mit Dir will. Er verletzt Dich mit seinem Verhalten und den Kontakten zu Ex-Freundinnen. Er sagt Dir klar, dass er kein Kind mit Dir will.

Du willst ihn nicht verstehen und versuchst, irgendetwas in sein Verhalten hineinzuinterpretieren, was nicht da ist - und wohl auch nie dasein wird. Es gibt durchaus Männer, die sich nicht festlegen wollen / können und für die immer nur das am interessantesten ist, was sie gerade nicht haben.

Wenn Du schwanger wärest, müsstest Du damit rechnen, das Kind ohne ihn großzuziehen.
Dem kann ich nur zustimmen.
 
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  • #17
Zitat von fleurdelis:
Der Threadtitel ist mal wieder irreführend .... wie sollst du mit deinem Partner umgehen? ... Es wäre wohl besser du würdest fragen, wie du mit dir und deiner Situation umgehst. Ich persönlich finde einen Kinderwunsch grundsätzlich unangebracht wenn die äußeren Verhältnisse dafür nicht gegeben sind. Es wird total unterschätzt, wie wichtig ein gesunder Bezug zu beiden Eltern ist, und wie wichtig ein Elternhaus ist, dass dem Kind Sicherheit bietet. Ich finde, bevor man sich nicht wirklich bewusst ist, was ein Kind tatsächlich bedeutet, sollte man mit dem Wunsch auch erstmal vorsichtig sein. Manchmal kommt mir ein Kinderwunsch, so wie du ihn hier beschreibst recht egoistisch vor und die Sicherheit für eine lebenslange Bindung geben Kinder nicht. Sollten sie auch nicht, diese Last können sie nicht tragen. ..... Und das Frauen einfach mal sagen: ich weiß was es bedeutet ein Kind zu haben: Nee! ..... Tun sie nicht. Das kann jede Mutter aus Erfahrung sagen.
Dem kann ich nur beipflichten. Es macht absolut keinen Sinn, dem Partner die Zustimmung zum gemeinsamen Kind "abzuringen".
Ein Kind ist ein in die Beziehung sehr einschneidendes Ereignis, dessen Auswirkungen man selbst bei intensivem Überlegen, Planen und Beschäftigem mit diesem Thema, kaum abschätzen kann.

Oft genug verändern sich die Partner auch während der Schwangerschaft der Frau seelisch und mental. Und wenn das Kind dann auf der Welt ist, ist vieles nicht mehr so, wie man es sich vorgestellt oder sogar ausgemalt hatte.

Letztendlich hat die Entscheidung zu einem Kind auch viel mit Verantwortung zu tun - und zwar für beide Elternteile. Da sollte der Wunsch nach Nachwuchs doch aus dem Herzen beider Partner kommen - und nicht erst auf Drängen, Flehen, Bitten oder dem Blick auf die Vermögensverhältnisse, dass "jetzt" der richtige Zeitpunkt für ein Kind sei.
 
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  • #18
@Mentalista Das Zitat kommt nicht von mir, was du da zitiert hast.
 
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  • #19
Zitat von Nordwind:
Vor mehreren Monaten hatte ich die Befürchtung, schwanger zu sein, geäußert. Mein Freund meinte damals, er würde mich bitten, diesen "Fehler korrigieren zu lassen".
Sorry, aber wenn ein Mann - just in case of - solch einen Spruch bringen würde, wäre ich weg. Das geht einfach gar nicht - zumindest für mich, und das obwohl sich bei mir bisher kein Kinderwunsch eingestellt hat.
Selbst wenn er sich heute gemäßigter ausdrückt, meint er doch immer noch das Gleiche. Ein neues Menschenleben als "Fehler" zu bezeichnen sagt sehr viel über seine Einstellung zu seinen Mitmenschen aus!
 
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  • #20
Zitat von Kirsche:
Ein neues Menschenleben als "Fehler" zu bezeichnen sagt sehr viel über seine Einstellung zu seinen Mitmenschen aus!
Nein.
Mehr über seine Einstellung darüber, was es bedeutet Verantwortung zu übernehmen. Versteht mich nicht falsch, verantwortungsvoll kann es auch sein einen Zellhaufen nicht zu einem Kind heranwachsen zu lassen oder ein Kind nicht zur Welt zu bringen.
Es sagt auch sehr viel darüber aus, wie er das Gefühlsleben seiner Partnerin wertschätzt.
Aber doch bitte nichts über seine Einstellung zu seinen Mitmenschen. Also wirklich....
 
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  • #22
Eine Abtreibung als Mord zu bezeichnen halte ich für weit her geholt, v.a. wenn man noch nicht einmal eingegrenzt hat über welchen Zeitpunkt man überhaupt spricht. Das Herz z.B. beginnt erst in der 6. SSW zu schlagen, wenn du das als Beginn des Lebens ansiehst.
 
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  • #23
Den "Beginn des Lebens" mag jeder für sich selbst definieren. Aber Andere für eine, von der eigenen Meinung abweichende, Ansicht zu verurteilen, beurteile ich als unangebracht.
 
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  • #24
Zitat von Synergie:
Eine Abtreibung als Mord zu bezeichnen halte ich für weit her geholt, v.a. wenn man noch nicht einmal eingegrenzt hat über welchen Zeitpunkt man überhaupt spricht. Das Herz z.B. beginnt erst in der 6. SSW zu schlagen, wenn du das als Beginn des Lebens ansiehst.
Es ist zeitlich so gut wie nie legal zu schaffen, vor der 6. SSW abzutreiben. Vor der 5. Woche kann man es sowieso nicht wissen.
 
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Deleted member 20013

  • #25
Zitat von Truppenursel:
Es ist zeitlich so gut wie nie legal zu schaffen, vor der 6. SSW abzutreiben. Vor der 5. Woche kann man es sowieso nicht wissen.
Der Herzschlag war nur ein Beispiel, dass ich lediglich anhand deiner Definition aufgebracht habe.
Wie bereits erwähnt, du hältst allein die Fahne deiner eigenen Meinung hoch. Es gibt zu dem Thema aber auch noch andere Auffassungen, die ebenso ihre Berechtigung haben und deren Vertreter nicht der Verurteilung und Verunglimpung durch Andersdenkende ausgesetzt sein sollten.
 
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Deleted member 20013

  • #26
Es ist ein sensibles Thema - ohne Zweifel. Aber unter anderem aus diesem Grund hat der Staat - also der Vertreter des Gesellschaft - einen gesetzlichen Rahmen geschaffen, der einem langen Diskurs und Konsensfindung unterworfen war und ist.
Jeder der sich innerhalb dieses Rahmens bewegt, ist nicht als Anstifter zum Mord (oder ähnliches) zu betiteln.

Ob der bezeichnete Herr nun besonders sensibel mit den Empfindungen seiner Partnerin, von der er *vermutlich* bereits wusste, dass sie sich ein Kind wünscht, umgegangen ist, oder nicht, steht auf einem ganz anderen Blatt Papier.
 
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  • #27
Was du verächtlich als "Zellhaufen" bezeichnest, hat ein Herz, einen Kopf und die Beinchen beginnen sich auszubilden.
 
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  • #29
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  • #30
Zitat von Nordwind:
Dann streiche mein "momentan".
Sorry, es ist deine Sache, aber möchtest du ernsthaft, dass der Vater deines Kindes fast 60 ist?!
Alle meine 4 Großeltern sind mit ca. 70 gestorben.... und einige davon waren davor schon jahrelang nicht mehr allzu lebhaft unterwegs. Das ist keine Umgebung für ein Kind.
Der Zug ist abgefahren. Und er weiß es und druckst rum, weil er dich nicht verlieren möchte.