Inheaven

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  • #1

Wie mit Beziehungswunsch umgehen, obwohl man ungeeignet fĂŒr eine Beziehung ist

Ja genau oben steht meine Frage😅
Ich frage mich wie ich damit am besten umgehen kann, also den Wunsch einer Partnerschaft zu unterdrĂŒcken. Dass er nie ganz vergehen wird, ist mir bewusst, und ich mache mir auch keine illusionistischen Vorstellungen, dass es so sein wird, aber irgendwie kann man damit lernen umzugehen.

Warum ich Beziehungsungeeignet bin, möchte ich nicht erklĂ€ren, weil es zu privat ist, es setzt sich aber aus vielem zusammen: Charakter, Ausstrahlung, Aussehen, Einstellung, Kindheit ect. Ich möchte auch nicht gerne hören :"jeder Topf findet seinen Deckel ", weil es objektiv einfach Quatsch ist. Ebenso wenig etwas von einer Therapie, weil sie meine Karriere vernichten wĂŒrde und mir eine "eventuelle" Partnerschaft nicht wichtiger ist, vorallem weil es dafĂŒr keinerlei Garantie gibt.

Ich bin weiblich 20 Jahre suche nicht mehr und wurde auch nie mit Interesse jeglicher Art beglĂŒckt und keine körperliche NĂ€he erfahren. Meine NĂ€chsten haben selbst bestĂ€tigt, dass ich beziehungsunfĂ€hig bin, was sich in meinen Erfahrungen auch bestĂ€tigt hat, auch wenn ich lange noch dran geglaubt habe, aber die RealitĂ€t hat mich eingeholt. Ich habe mich auch bis auf einen Vorfall nicht verliebt (wobei es mehr schwĂ€rmen war) .

Wie gesagt weniger möchte ich Tipps meinen Zustand zu Ă€ndern, vielmehr wie man es akzeptiert und das Beste daraus macht. Die Vorteile des Alleinseins haben sich fĂŒr auch schon ergeben, doch die Emotionen sind blöderweise immer noch da.
Meine grĂ¶ĂŸte Angst ist halt im Alter oder in Krankheit ganz alleine zu sein, aber ich denke das ist der Preis fĂŒr den man zahlen muss, und eine Partnerschaft ist ja auch nicht ein Garant dafĂŒr
 

Erin

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2.742
  • #2
Meine grĂ¶ĂŸte Angst ist halt im Alter oder in Krankheit ganz alleine zu sein, aber ich denke das ist der Preis fĂŒr den man zahlen muss, und eine Partnerschaft ist ja auch nicht ein Garant dafĂŒr
Familie und gute Freunde werden auch dann fĂŒr dich da sein. Eine Garantie fĂŒr eine Partnerschaft welche bis ins hohe Alter reicht, hat man nicht.
Wie gesagt weniger möchte ich Tipps meinen Zustand zu Àndern, vielmehr wie man es akzeptiert und das Beste daraus macht.

Ich wĂŒrde dir empfehlen, dir Dinge zu suchen, die dich erfĂŒllen (Hobbys, Sport, Reisen, Kurse etc.). Etwas, was du mit dem Herzen gerne machst, wo du in Kontakt mit Menschen kommst.
 
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Inheaven

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  • #3
@Erin
Ich glaube ich mĂŒsste mich da eher irgendwie versichern, weil Geschwister habe ich nicht und Kontakt zur Verwandtschaft wurde von meinen Eltern erfolgreich verhindert, sie wĂŒrden sich eh nicht um mich kĂŒmmern.

Ich habe gestern noch mal meine alte Jugendgruppe getroffen, die sich sehr gefreut hat, mich wieder zu sehen, ich werde mich auf jeden Fall dort wieder ehrenamtlich miteinbringen
 

Xeshka

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2.166
  • #4
Naja, falls jemand mich wirklich braucht wĂ€re ich vermutlich auch wirklich da. Nur habe ich bisher noch niemanden angetroffen der mich wirklich gebraucht hĂ€tte, man fĂŒhlt sich eigentlich immer wie das fĂŒnfte Rad am Wagen, so traurig das nun klingt.

Die unmittelbare Familie ist da tatsÀchlich eine Ausnahme, weil sie mich aus irgendeinem Grunde auch wirklich braucht.

Komisch ist nur wieso sich das anscheinend so gut wie nicht erweitern lÀsst. Tatsache ist jedoch auch dass in der Liebe die ObjektivitÀt so gut wie keine Rolle spielt, was man vielleicht als Hoffnungsschimmer auffassen kann.
 
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Rise&Shine

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  • #5
Meine grĂ¶ĂŸte Angst ist halt im Alter oder in Krankheit ganz alleine zu sein, aber ich denke das ist der Preis fĂŒr den man zahlen muss, und eine Partnerschaft ist ja auch nicht ein Garant dafĂŒr
Wenn Du keine Partnerschaft möchtest, musst Du Dir ein großes Netzwerk anlegen und das sehr gut pflegen.
FĂŒr alle Aspekte einer Beziehung kannst Du Dir Freunde oder Bekannte suchen.
Beispielsweise tiefgrĂŒndige GesprĂ€che, Quatsch machen, Essen gehen, AbhĂ€ngen, in den Urlaub fahren, Party machen, kulturelle Unternehmungen und auch Sex.

FĂŒr andere Dinge des alltĂ€glichen Lebens (die auch nicht selbstverstĂ€ndlich in einer Beziehung sind) musst Du Geld einplanen: Handwerker, GĂ€rtner, ggf. auch Sex (um NĂ€he zu erfahren).

Dann solltest Du Dir erfĂŒllende Aufgaben neben der Karriere zulegen. Der Fokus nur auf Karriere macht einsam. Was Soziales, Interaktion mit anderen Menschen und vor allem Dir mehr als nur ein Hobby zulegen.

Wichtig ist, dass Deine Zeit mit Dich erfĂŒllenden Dingen angereichert ist, dann kommt man nicht ins GrĂŒbeln.

Kommt mal der Kinderwunsch, schau ob Du irgendwo Patentante wirst oder in dem Bereich aktiv wirst. Kindergarten oder Waisenhaus etwa. Schaff Dir vielleicht auch einen Hund an, um den Du Dich kĂŒmmerst und durch den Du auch viele Kontakte erhalten wirst.

Akzeptieren was ist (oder was Du möchtest) funktioniert auch nur, wenn Du auch die von Zeit zu Zeit aufkommenden GefĂŒhle zulĂ€sst, durchlebst und dann wieder „weitermachst“.

Jede Lebensform (ob Single oder Paar) hat die Phase, das man sich mal genau das Gegenteil wĂŒnscht.

Vielleicht hilft Dir auch der Gedanke, dass es Deine eigene selbstgewĂ€hlte Entscheidung ist und Du das bewusst so entschieden hast - das ist anders, als keinen Partner abzubekommen. Oder der Gedanke, lieber alleine glĂŒcklich, als unglĂŒcklich zu zweit.

Ein letztes: auch Menschen mit zuvor Familie können im Alter oder Krankheit - auf den verschiedensten GrĂŒnden - alleine sein. Sorge fĂŒr Dich vor mit Wohnungseigentum, Krankenversicherung oder -Zusatzversicherung.

Und nie vergessen: Dein Netzwerk pflegen!


Hier ein paar Buchtipps nach Erscheinungsdatum:

Marjorie Hillies: Live alone and like it - the art of solitary refinement

Barbara Feldon, Living alone and loving it - a guide to relishing the single life

Jane Mathews, The Art of Living Alone and Loving It: Your inspirational toolkit for a whole and happy life
 
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Pit Brett

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  • #6
@Rise&Shine : Nicht, dass ich was gegen Deine VorschlĂ€ge hĂ€tte, im Gegenteil, das liest sich alles ungemein plausibel. Alles Dinge, von denen man im RĂŒckblick sagen wĂŒrde, ach hĂ€tte ich doch nur.
Aber: Die Vorstellung, mein Leben so rational zu planen, lĂ€sst's mir kalt den RĂŒcken herunterrieseln. Das ist vielleicht der Grund, warum manche mich auch heute noch einen Hallodri nennen. Macht so ein geplantes Leben wirklich Spaß? Ohne Risiko kein Nervenkitzel, haben wir in der Jugend gesagt. So falsch war das vielleicht gar nicht.
 
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Maik46

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  • #7
Das ist vielleicht der Grund, warum manche mich auch heute noch einen Hallodri nennen.
Dann hast Du vielleicht auch eine Ausstrahlung, die Dich ĂŒberall gut ankommen lĂ€sst. Bei Menschen, die sonst eher ignoriert werden, funktioniert Deine Lebensweise nicht um Beziehungen aufrecht zu erhalten.

@TE
Es gibt viele Arten von Beziehungen. Freunde, Feinde, innige, lockere, platonische, Arbeit, Ehrenamt. Beziehungen sind wichtig im Leben. Bei einer platonischen Beziehung oder Brieffreundschaft oder Entfernungsbeziehung sind Aussehen etc. nicht wichtig und entscheidend.

Eine Therapie muss es auch nicht sein, wenn Du an Dir arbeiten willst, gibt es viele andere Wege. Sei es Internet, so wie hier, oder ein Berufscoaching.

Alles was hier geschrieben wurde, teile ich. Nur zwei Dinge möchte ich noch dazu geben: Fakten und Phantasie. Wenn Du fĂŒr Dich entschieden hast, keine enge Liebesbeziehung einzugehen, dann frage nicht weiter nach den GrĂŒnden, akzeptiere es als Fakt. Aber wenn die Emotionen mal wieder da sind, dann lasse sie zu und trĂ€ume davon. Ich trĂ€ume auch manchmal davon, wie es wĂ€re, ein anderer Mensch zu sein, ein Superheld oder sowas. Kinder machen das noch stĂ€rker, sie leben den Traum real, obwohl sie wissen, dass es nur Phantasie ist.
 
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Xeshka

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2.166
  • #9
Nur wenn man in der RealitĂ€t "aufwacht" bemerkt man dass es nichts als Phantasie ist, wĂ€hrenddessen nicht. Da lebt man es einfach aus... wahrscheinlich Ă€hnlich wie wenn man sich von jemandem verfĂŒhren lĂ€sst und hinterher sagt "Scheisse war es dumm gewesen, jetzt gibt es wohl Probleme"; jedoch so weit denkt man in so einem besonderen Zustand wo man sich fallen lassen möchte kaum.

Es ist richtig, Beziehungen sind enorm vielfĂ€ltig (der Austausch hier im Forum ist bereits die rudimentĂ€rste Form einer Beziehung), wobei das "Innige" wohl das schwierigste ist, da es halt besonderer NĂ€he bedarf. Dass Äusserlichkeiten fĂŒr Fernbeziehungen (muss man erst mal definieren was man darunter versteht) unwichtig sind kann ich so nicht sagen. Solange jemand, auch nur zeitweise, einen engeren Kontakt pflegen möchte wird das wohl ebenfalls ein Faktor sein. Lediglich bei Brieffreundschaft sicherlich nicht, obgleich, das was viel zu einfach zu haben ist das ist verstĂ€ndlicherweise kaum ein Mangel.

Allgemeine Freundschaften pflegen, da kann ich erfahrungsgemĂ€ss einfach sagen: Klar kann man hier wohl Äusserlichkeiten weitgehend als irrelevant ansehen, das Alter sowieso... und doch wird man zumindest bei einer aktiven Partnersuche kaum jemand antreffen der wirklich NUR eine Freundschaft möchte. Ganz einfach weil es generell nur mĂ€ssig einen Mangel darstellt, insbesondere nicht bei eher jĂŒngeren Frauen. Mit steigendem Alter wird es dann jedoch gerade bei Frauen ebenfalls zum Problem, insofern ist diese Sorge dann berechtigt. Bei MĂ€nnern... also da ist es halt durch die ganze Bandbreite schon eher von rein sozialen Faktoren abhĂ€ngig, weniger Äusserlichkeiten/Alter und solche Sachen. Hat er gesellschaftlich einen guten Stand (der berĂŒhmte Mann der beide Beine, wohl sogar 3, auf dem Boden hat) ist seine Chance schon erheblich grösser.

Klar ist, wenn man nicht wirklich will dann kann man es eigentlich nahezu vergessen mit engeren Beziehungen denn sowas muss man eben auch wirklich wollen, den genau diese Form fliegt einem ohne es wirklich zu wollen kaum automatisch "vor die FĂŒsse"... da es eine gewissen Anspruch des Willens voraussetzt und nicht so ganz automatisch passiert. Genau deswegen halte ich leider sehr viele Leute, gerade Online, fĂŒr ziemlich "beziehungsunfĂ€hig" da sie eben sehr oft nicht wirklich wollen und paradoxerweise eben doch klammheimlich oder verdrĂ€ngend diesen Wunsch in sich haben. Nicht weil sie dazu geradeaus komplett unfĂ€hig wĂ€ren, sondern weil sie ganz einfach nicht so richtig wollen aus vielerlei GrĂŒnden... oft sehr komplexer Natur. Es hat sicher eine Art der Ambivalenz in sich... wo man sich halt einredet dass man es nicht wirklich möchte oder braucht; an diesem Punkt wohl eine Schutzwirkung um sich nicht psychisch angreifbar zu machen (man steckt so auch alle Körbe viel leichter weg). Andererseits ist es ja auch wieder kontaproduktiv, man muss sich einfach ausreichend verletzbar machen können, selbst wenn es das Risiko birgt dass es immer und immer wieder verletzen kann. Liebe ist numal, je enger oder aufrichtiger sie ist... potentiell gefĂ€hrlich; jedoch genauso wie das Leben immer lebensgefĂ€hrlich ist gerade deswegen erst recht kostbar. Je besser man lebt desto mehr kann man ja verlieren und je verletzbarer man sich macht desto mehr kann man auch verletzt werden; nur gehört das alles leider dazu.

Ich meine, als Beispiel: Kommt ein erster nĂ€herer Kontakt zustande und dann wird mir so direkt sehr persönliches mitgeteilt was an diesem Punkt mir eine Art Macht verleiht, wĂŒrde ich es nun ausnutzen oder missbrauchen. Man sagt mir dies und jenes... man habe kaum Freunde oder sei einsam, egal was... und je nachdem wie man reagiert kann man dann so einiges anrichten. Wenn man dann mit sowas kommt wie "Ja selber Schuld, du Schmarotzer...guck dich mal an... bla bla bla".... dann kann man an dem Punkt jegliche Freundschaft schonmal abhaken und es wird enorm verletzen... nur ist es oftmals nicht anders möglich um jemanden brauchbar fĂŒr sich zu gewinnen, da es ansonsten immer nur an der OberflĂ€che kratzt. Man muss also enorm einstecken können, und oftmals wird man dazu erstmal genug Vertrauen brauchen; nicht immer sofern man auf den ersten Blick viel Vertrauen bekommt, das kommt manchmal vor.

Man kann es vielleicht so sehen: Nichts ist Gratis was sehr viel Potential hat, je mehr Potential desto mehr wird es automatisch auch kosten. Die Vorstellung dass es sozusagen Gratis ist oder eine automatische nutzbringende Bereicherung, sobald man auf "den Richtigen" trifft... die ist fĂŒr mich schon eher ein AmmenmĂ€rchen. Man nimmt vom Menschen halt in der Liebe alles an... seine guten und je nachdem schlechten Seiten (was aber gut oder schlecht ist das ist sehr individuell). Den Perfekten wirds sicher nie geben, lediglich das was individuell eine hohe ErfĂŒllung geben kann, also sagen wir mal "mehr Nutzen als Schaden"... und so gesehen kann man sicher von Bereicherung sprechen. Nie aber an jedem einzelnen Spot, total unmöglich... man nimmt dann einfach immer ein Gesamtpacket was entweder ausreichend stimmig ist (fĂŒr die persönliche Situation natĂŒrlich, was man so gesehen als passend wahrnimmt) oder numal nicht.
 
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Xeshka

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  • #10
Dann hast Du vielleicht auch eine Ausstrahlung, die Dich ĂŒberall gut ankommen lĂ€sst. Bei Menschen, die sonst eher ignoriert werden, funktioniert Deine Lebensweise nicht um Beziehungen aufrecht zu erhalten.

Nunja, ich gehe bei ihm schon davon aus dass er "draufgĂ€ngerisch" ist. WĂ€re ich so veranlagt dann hĂ€tte ich wohl schon lĂ€ngst meine (nĂ€here) Beziehung. Chancen hatte ich ja doch mehrere, das ist sicher. Da hĂ€tte ich jedoch echt ein DraufgĂ€nger sein mĂŒssen und es einfach, ohne (fĂŒr mich) eindeutige Signale einfach versuchen, auf Teufel komm raus oder eben nicht. Andereseits, da gebe ich dir Recht, ist es ungemein hilfreich... zusĂ€tzlich zu dem brauchbaren "DraufgĂ€ngertum" wenn man ganz grundsĂ€tzlich eine gut ankommende Ausstrahlung hat wo man ganz allgemein viel hĂ€ufiger beachtet und konfrontiert wird von Mitmenschen... was dann widerum viel höhere Potentiale beschert fĂŒr weitere Schritte, welche sehr weit gehen können. Es ist also stets ein Mix aus GlĂŒck und eigenem Engagement, nie aber nur das Eine.

Menschen die naturgemĂ€ss "besser" ankommen die können dann auch kaum verstehen wieso bei anderen Leuten da oft nur Mattscheibe ist weil sie das fĂŒr sich selber ganz einfach anders erleben, bis sogar Richtung "leichtgĂ€ngig". NatĂŒrlich können sie einem kaum sagen "wie es geht" da sie das ja sozusagen automatisch beherrschen ohne gross darĂŒber nachzudenken. Es hilft jedoch in so einem Umfeld dabei zu sein, weil man dann ebenfalls automatisch diese zugrunde liegenden Mechanismen mehr oder weniger "mitnehmen" kann. Die Mehrheit der Menschen tickt da schon relativ Ă€hnlich, mit den ĂŒblichen Ausnahmen die man allerdings nur selten antrifft, deswegen gerade dort umso mehr GlĂŒck braucht.

Das Gemeine ist vorallem, insbesondere bei MĂ€nnern, dass sie eher auf der aktiven Seite stehen sollten und dass je mehr "Erfolg" sie hatten desto grösser wird das Selbstvertrauen und das ist ungemein hilfreich damit ĂŒberhaupt diese erste Barriere, der erste Schritt, teilweise spielend von der Hand geht (oder eben von der Zunge rollt). Ist man sich da zu unsicher, oder strahlt man nicht genug Selbstvertauen aus... hat man allgemein schon verloren, da die Dame da tendenziell "Ihren Schritt zurĂŒck macht" und das heisst oftmals "Ende fĂŒr immer" sofern der erste Schritt noch nicht ausgefĂŒhrt wurde. Und ja, es hilft wenn man alle Seiten gut nachvollziehen kann und auch kennt, weil dann weiss man umso besser was man bei der eigenen Position vielleicht verbessern kann oder wo es klemmt.

Online ist es im ĂŒbrigen noch relativ speziell, da hier die Damen ĂŒber ihren Wunsch generell besonders unsicher sind. FĂ€llt man da gleich mit der TĂŒr ins Haus ist man bereits auf dem Meeresgrund versenkt worden mitsamt der TĂŒr natĂŒrlich. Man muss daher besonders sachte vorgehen. Das ist jedoch speziell bei diesem Ort so... auf offener Strasse hilft es doch recht ungemein gleich die TĂŒr ins Haus zu schieben, weil ansonsten nichts entstehen wird.
 
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sissifee

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  • #11
Online ist es im ĂŒbrigen noch relativ speziell, da hier die Damen ĂŒber ihren Wunsch generell besonders unsicher sind. FĂ€llt man da gleich mit der TĂŒr ins Haus ist man bereits auf dem Meeresgrund versenkt worden mitsamt der TĂŒr natĂŒrlich. Man muss daher besonders sachte vorgehen. Das ist jedoch speziell bei diesem Ort so... auf offener Strasse hilft es doch recht ungemein gleich die TĂŒr ins Haus zu schieben, weil ansonsten nichts entstehen wird.
đŸ€Ł

herrliche Formulierung.

Ja, lachen bzw. lÀcheln nicht vergessen, liebe MÀnner.

Hielt ich doch glatt einen Herren, schon öfters gesehen, der sich im Supermarkt auffĂ€llig oft in meiner NĂ€he aufhielt, fĂŒr einen Detektiv (warum? Er sah so ernst aus und schaute mich immer wieder auffĂ€llig unauffĂ€llig an. Detektiv, na ja, ich stand bei den teuren kleinen GewĂŒrzen).
Als ich ihn letztens wieder sah, hatte ich gerade eine KĂŒchenuhr mit Katzenmotiv in der Hand und...zum ersten Mal lĂ€chelte er🙂 Lösung: er ist Katzenbesitzer, denn in seinem Einkaufwagerl hatte er Katzenfutter. Tja, bis ich das bemerkte, wars zu spĂ€t, denn da hatte ich ihm schon die kalte Schulter gezeigt.
 
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Xeshka

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2.166
  • #12
Naja, sich so an etwas "aufhĂ€ngen" oder gar lachen muss man gar nicht, dass mag gestellt oder kĂŒnstlich wirken. Es ist oftmals zweckmĂ€ssiger sich einfach langsam zu nĂ€hern, jemanden interessiert (wie ein kleines Kind) zu beĂ€ugen und sobald man merkt dass ein gegenseitiges Interesse geweckt wurde kann man ja irgendetwas sagen: Da ist es eigentlich komplett egal wie blöd es ist z.B. "Du ich kenne dich doch, du bist doch der oder der" und so weiter und nun mĂŒsste man dann halt genug schlau sein das GesprĂ€ch in etwas "relevantere" Bahnen zu lenken und hoffentlich einen Austausch von persönlichen Informationen sofern diese "kurze Anmache" soweit vielversprechend war. Alles andere bleibt offen aber wichtig ist nur dass man dieses Potential einer möglichen Entwicklung nicht verbockt, denn danach wird man diese Person wohl nie wieder sehen. Ausserdem bemerkt man hinterher dass solche deutlich interessierte Kontakte viel seltener sind als man meint und es leider nicht einfach so stĂ€ndig passiert, weswegen nur schon fĂŒr solche Momente einiges an GlĂŒck benötigt wird. Ganz generell werden wirklich interessierte Leute stets so tun als sei man bekannt oder irgendwie vertraut, auch wenn man sich das erste Mal gesehen hatte. Damit man ĂŒberhaupt diese anfĂ€ngliche Distanzierung irgendwie ĂŒberwinden kann und dieses "Eis brechen". Das sollte man also nicht ĂŒbel nehmen sondern es als ein ernstgemeintes Interesse sehen.
 
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liegestuhl

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2.241
  • #13
Warum schreibst Du hier eigentlich immer so viel, werter @Xeshka? :cool:
 
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Erin

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2.742
  • #14
Naja, sich so an etwas "aufhĂ€ngen" oder gar lachen muss man gar nicht, dass mag gestellt oder kĂŒnstlich wirken. Es ist oftmals zweckmĂ€ssiger sich einfach langsam zu nĂ€hern, jemanden interessiert (wie ein kleines Kind) zu beĂ€ugen und sobald man merkt dass ein gegenseitiges Interesse geweckt wurde kann man ja irgendetwas sagen: Da ist es eigentlich komplett egal wie blöd es ist z.B. "Du ich kenne dich doch, du bist doch der oder der" und so weiter und nun mĂŒsste man dann halt genug schlau sein das GesprĂ€ch in etwas "relevantere" Bahnen zu lenken und hoffentlich einen Austausch von persönlichen Informationen sofern diese "kurze Anmache" soweit vielversprechend war. Alles andere bleibt offen aber wichtig ist nur dass man dieses Potential einer möglichen Entwicklung nicht verbockt, denn danach wird man diese Person wohl nie wieder sehen. Ausserdem bemerkt man hinterher dass solche deutlich interessierte Kontakte viel seltener sind als man meint und es leider nicht einfach so stĂ€ndig passiert, weswegen nur schon fĂŒr solche Momente einiges an GlĂŒck benötigt wird. Ganz generell werden wirklich interessierte Leute stets so tun als sei man bekannt oder irgendwie vertraut, auch wenn man sich das erste Mal gesehen hatte. Damit man ĂŒberhaupt diese anfĂ€ngliche Distanzierung irgendwie ĂŒberwinden kann und dieses "Eis brechen". Das sollte man also nicht ĂŒbel nehmen sondern es als ein ernstgemeintes Interesse sehen.
merkst du nicht, dass du hier mal wieder den ganzen Thread zerreisst? Lies mal den Eingangspost.

Geh doch mit deinen ausufernden Dialogen in deinen eigenen Thread oder vor die TĂŒre oder ins KaffeekrĂ€nzchen.
 
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Megara

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  • #15
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Pit Brett

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  • #16
Mehr als Ichbezogenheit ist diesen ausufernden Monologen
kaum zu entnehmen . @Xeshka das ist ein Forum kein Tagebuch .
Aber jeder ist auch ein Studienobjekt fĂŒr die, die es interessiert. Da ist jemand so sehr in seiner Welt angekommen, dass er völlig furchtlos und ohne RĂŒcksicht auf die Leser vor sich hinschreibt. So etwas habe ich noch nicht gesehen vorher, auch nicht im RL. Und ich sehe auch einen Bezug zur TO, die mit ihren gerade mal zwanzig Jahren an einer zweifellos ungeheuer bedeutenden «Karriere» herumwurstelt, im Übrigen aber zwischen den Scheuklappen der Jugend lĂ€ngst alles weiß ĂŒber sich und die Welt, und fĂŒr Entwicklungen keinen Raum sieht. Vielleicht tue ich ihr Unrecht, vielleicht auch nicht. Andere sind steinalt geworden, allein, ohne so ein Bohei draus zu machen.
 
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  • #17
Diese konstante Schreib- Diarrhö nervt wirklich.
Mehr als Ichbezogenheit ist diesen ausufernden Monologen
kaum zu entnehmen .

@Xeshka das ist ein Forum kein Tagebuch .
Deine Konsumhaltung ist auch nicht besser. Das Forum bestimmt, was geht. Fakt ist, bei den ĂŒbrig gebliebenen Alten geht in den letzten Wochen wenig bis nichts.

Ist doch jedem freigestellt eigene Gedanken hier rein zu werfen und sich mit Geschriebenem auseinanderzusetzen oder nicht. Gut, dass @Xeshka sich nicht beirren lÀsst, so wie andere vor ihm. Ich find da immer mal interessante Gedanken. Neue Zeiten, neue Strukturen.

Das Argument, das wÀre ein Partnerforum ist eh lÀcherlich, denn die neuen Threads sind schon beim Start ausgelutscht.
 
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Megara

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16.751
  • #19
Deine Konsumhaltung ist auch nicht besser. Das Forum bestimmt, was geht. Fakt ist, bei den ĂŒbrig gebliebenen Alten geht in den letzten Wochen wenig bis nichts.

Ist doch jedem freigestellt eigene Gedanken hier rein zu werfen und sich mit Geschriebenem auseinanderzusetzen oder nicht. Gut, dass @Xeshka sich nicht beirren lÀsst, so wie andere vor ihm. Ich find da immer mal interessante Gedanken. Neue Zeiten, neue Strukturen.

Das Argument, das wÀre ein Partnerforum ist eh lÀcherlich, denn die neuen Threads sind schon beim Start ausgelutscht.
Er ĂŒbertreibt es.
Hat quasi einen eigenen Thread und trotzdem gibt es oft ohne Bezug ellenlange Tagesberichte,Monologe nicht ohne Spitzen und Abwertungen .
 

Megara

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16.751
  • #21
Damit steht und fĂ€llt das ganze Konstrukt vom glĂŒcklichen Alleinsein.
Aber wie funktioniert das, wenn jemand nicht beziehungsfÀhig ist?
Das Eine hat mit dem Anderen nichts zu tun,Oder ?
Ich kenne Frauen die sehr gut vernetzt sind, ihren Freundeskreis ĂŒber Jahrzehnte gepflegt haben.Dauerhafte Liebes- Beziehungen sind nicht gentstanden und waren irgendwann auch nicht mehr erwĂŒnscht.
Oder stehe ich gerade auf dem Schlauch?
 
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fleurdelis

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  • #24
Das Eine hat mit dem Anderen nichts zu tun,Oder ?
Ich kenne Frauen die sehr gut vernetzt sind, ihren Freundeskreis ĂŒber Jahrzehnte gepflegt haben.Dauerhafte Liebes- Beziehungen sind nicht gentstanden und waren irgendwann auch nicht mehr erwĂŒnscht.
Oder stehe ich gerade auf dem Schlauch?

Also ich habe einige Freundschaften die Jahrzehnte alt sind. Da muss nicht viel gehegt und gepflegt werden. Sobald eine Freundschaft mit Anstrengung verbunden ist, ist es m.M.n. keine.

Ein Netzwerk aufbauen ĂŒberzeugt mich auch nicht. Das ist so berechenbar. Und da bin ich bei @Pit Brett 
 rational.
 
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Pit Brett

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  • #25
Da muss nicht viel gehegt und gepflegt werden. Sobald eine Freundschaft mit Anstrengung verbunden ist, ist es m.M.n. keine.
Ein Netzwerk aufbauen ĂŒberzeugt mich auch nicht. Das ist so berechenbar. Und da bin ich bei @Pit Brett 
 rational.
TĂ€usch Dich nicht. Auch die besten Freundschaften rosten ein, wenn man sie nicht «pflegt» in dem Sinn, dass man sie nicht einschlafen lĂ€sst. Wer sich viele Jahre nicht gemeldet hat, hat sich viele Jahre nicht gemeldet – das bleibt nicht unbemerkt. Manche Freundschaften halten das aus, nicht alle. Und – da widerspreche ich Dir – bei dem Netzwerk ging es ja tatsĂ€chlich um eine Art Sicherheitsnetz gegen Einsamkeit im Alter. Dem macht ein bisschen Berechenbarkeit nichts aus. Dass ich persönlich etwas gegen Berechnung habe und sie richtig langweilig finde, steht auf einem anderen Blatt.
 
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ICQ

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2.793
  • #26
Die TE hat dieses BeziehungsunfĂ€hig wohl eher auf eine Partnerschaft gemĂŒnzt. So wie ich es verstehe.

Auch wenn es ein paar offensichtliche Unterschiede zwischen einer Partnerschaft und einer Freundschaft gibt, ĂŒberwiegen doch die Gemeinsamkeiten. Ein gewisses Maß an Vertrautheit, Zuneigung, Zuwendung, Interesse, Anteilnahme etc. ist durchaus erforderlich um eine Freundschaft zu begrĂŒnden und aufrechtzuerhalten. Bezogen auf eine einzelne Person ist es zwar weniger als in einer Partnerschaft, doch multipliziert mit einem Netzwerk dass eine Partnerschaft ersetzen soll, scheint es mir eher mehr zu sein.
 
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fleurdelis

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2.085
  • #27
TĂ€usch Dich nicht. Auch die besten Freundschaften rosten ein, wenn man sie nicht «pflegt» in dem Sinn, dass man sie nicht einschlafen lĂ€sst. Wer sich viele Jahre nicht gemeldet hat, hat sich viele Jahre nicht gemeldet – das bleibt nicht unbemerkt. Manche Freundschaften halten das aus, nicht alle.

Da bleibt eine Definition von Freundschaft wohl daran hĂ€ngen, auf welche Erfahrungen jeder fĂŒr sich persönlich zurĂŒck greifen kann.
 
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Julianna

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  • #28
Meine grĂ¶ĂŸte Angst ist halt im Alter oder in Krankheit ganz alleine zu sein, [...]
Eine Partnerschaft oder Ehe, ebenso wie Kinder, sind keine Garantie dafĂŒr, dass man im Alter nicht doch allein ist.
Frauen leben auch oft lĂ€nger, als der Ehemann. Ob sich die Kinder kĂŒmmern oder kĂŒmmern können, ist auch so ne Sache.

Falls du davor Angst hast, kannst du in deinen 50ern oder 60ern vorsorgen und einfach eine "Alten-Wg" planen und spĂ€ter grĂŒnden. Wenn du genug verdienst, kannst du mit einkalkulieren, dass ab und zu Pflegepersonal vorbeikommt o.Ă€.
Allein sein muss niemand im Alter. Ist auch eine Frage der Organisation.



...mit 20 Jahren sich selbst BeziehungsunfĂ€higkeit zu attestieren und die GrĂŒnde nicht zu nennen.... wirft natĂŒrlich Fragen auf...
 
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Megara

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  • #29
Auch wenn es ein paar offensichtliche Unterschiede zwischen einer Partnerschaft und einer Freundschaft gibt, ĂŒberwiegen doch die Gemeinsamkeiten. Ein gewisses Maß an Vertrautheit, Zuneigung, Zuwendung, Interesse, Anteilnahme etc. ist durchaus erforderlich um eine Freundschaft zu begrĂŒnden und aufrechtzuerhalten. Bezogen auf eine einzelne Person ist es zwar weniger als in einer Partnerschaft, doch multipliziert mit einem Netzwerk dass eine Partnerschaft ersetzen soll, scheint es mir eher mehr zu sein.
Ich behaupte mal Frauen haben fast immer enge Freundinnen.
MĂ€nner haben oft Kumpels.Wirklich persönliche GesprĂ€che sind seltener,weshalb diese Freundschaften auch als weniger unterstĂŒtzend und bereichernd empfunden werden.
Ausnahmen bestÀtigen die Regel.
Etwa Frauen mit ausschließlich mĂ€nnlichen Freunden oder MĂ€nner die mit ihren Freunden auch persönliche Schieflagen,ohne Angst vor Gesichtsverlust,ansprechen.
 
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  • #30
Auch wenn es ein paar offensichtliche Unterschiede zwischen einer Partnerschaft und einer Freundschaft gibt, ĂŒberwiegen doch die Gemeinsamkeiten. Ein gewisses Maß an Vertrautheit, Zuneigung, Zuwendung, Interesse, Anteilnahme etc. ist durchaus erforderlich um eine Freundschaft zu begrĂŒnden und aufrechtzuerhalten.
Inzwischen behaupte ich sogar, dass eine tiefe Freundschaft das Geheimnis einer gelungenen Paarbeziehung auf Langstrecke ist. Denn die in einer Freundschaft gelebten Werte sind in einer Paarbeziehung noch relevanter.

@TE
Sich so jung als komplett beziehungsunfĂ€hig zu bezeichnen halte ich fĂŒr eine Fehldiagnose. Wenn Du Dich damit gut fĂŒhlst, so what. Nur wird Dir diese Selbstsicht in allen Kontakten immer wieder auf die FĂŒĂŸe fallen. Ich wĂŒrde das noch einmal hinterfragen um herauszufinden, welchen Zweck diese "Diagnose" fĂŒr Dich erfĂŒllt und wo es tatsĂ€chlich hakt.
 
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