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  • #46
Zitat von Sabina:
Sein Selbstwertgefühl ist etwas schwach ausgeprägt.
Da hilft Dein Lob leider recht wenig. Er hat dann wahrscheinlich auch gewisse Selbstzweifel und zuweilen geringe Selbstachtung. Wenn man da drinsteckt, dann hört man zwar die Worte, aber man kann sie nicht annehmen. Weil man sich selbst nicht annimmt.

Zitat von Sabina:
Ich weiß aber immer noch nicht, WIE ich ihm das sagen soll, ohne schleimig zu klingen.
Wichtig ist m.E., daß Du es in genau dem Moment sagst, wo Du es empfindest. Das kann ja durchaus dann sein, wenn Ihr gar nicht zusammen seid. Während der Arbeit z.B. Dann schreib es ihm. Sofort. Daß Du an ihn denkst usw. Echter wirst Du das nie schaffen, weil es Dein Empfinden in dem Moment ist. Das läßt sich nicht speichern und auf später verschieben.
 
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  • #47
Zitat von Sabina:
ich habe immer etwas Schwierigkeiten, ihm zu zeigen, daß ich ihn bewundere für irgendwas und suche da oft nach den richtigen Worten. Mir kommt es immer etwas schleimig vor, oder auch zu mütterlich, wenn ich sage: "Das hast du aber toll gemacht".
Die Gratwanderung zwischen anhimmeln und angemessenem Zuspruch ist schwierig für mich.
Habt Ihr Anregungen für mich, beziehungsweise, wie macht Ihr das so?
Bleib doch einfach auf dem Boden der Tatsachen. Kinder werden oft übergebührlich gelobt, damit die Botschaft eindeutiger ankommt.
Ihr habt doch sicher eure eigene Kommunikationsebene, auf der ihr auch andere Informationen austauscht, oder?
Wie sagst du ihm zum Beispiel, dass du ihn magst oder liebst?

Überschwängliches Lob und das Heben auf ein Podest sind übertrieben und kommen dementsprechend auch oft nicht gut an.

Ein "toll, dass du das so hingekriegt hast", "prima, dass das schon wieder funktioniert", "ich freue mich, dass du so viele Sachen kannst"
sollten doch eigentlich leicht über die Lippen zu bekommen sein.