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  • #91
Warum machen dir 200km nichts aus? Sind immerhin zweieinhalb bis drei Stunden Fahrt pro Strecke. Da bleibt nach Feierabend weniger Qualitätszeit als Fahrzeit übrig. Wenn man noch retour muss und morgens fit sein, rechnet es sich schon zweimal nicht.
Zutaten für Schokokostorte stehen schon bereit ☺
Wenn ich einen Menschen gefunden habe, der mein Herz anspricht, würde ich mich auch auf eine Fernbeziehung einlassen. Ich hab sicherlich eine andere Situation als Menschen, die noch jünger sind. In absehbarer Zeit bin ich in Pension und daher flexibel in meiner Zeiteinteilung. Aber ich hätte mich immer auf eine Fernbeziehung eingelassen. Für mich ist dieser Mensch dann einmalig. Ich könnte nie aus Vernunftgründen “nein“ sagen.
 
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Megara

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  • #92
Zutaten für Schokokostorte stehen schon bereit ☺
Wenn ich einen Menschen gefunden habe, der mein Herz anspricht, würde ich mich auch auf eine Fernbeziehung einlassen. Ich hab sicherlich eine andere Situation als Menschen, die noch jünger sind. In absehbarer Zeit bin ich in Pension und daher flexibel in meiner Zeiteinteilung. Aber ich hätte mich immer auf eine Fernbeziehung eingelassen. Für mich ist dieser Mensch dann einmalig. Ich könnte nie aus Vernunftgründen “nein“ sagen.
Ich wiederhole mich gerne:.Fernbeziehungen sind besser als ihr Ruf. Diese Erfahrung habe ich zumindest gemacht.Vorstellbar war das früher für mich langjährige Ehefrau eher nicht.
Irgendwas ist doch immer. ;)
Kosten- Nutzenrechnungen sind eh nicht mein Ding. Wenn ich das Glück habe, mich mit einem ganz besonderen Menschen zu verbinden,dann mache ich das.Sehnsucht ,vermissen ,Umstände inklusive.
Kommt Zeit, kommen Veränderungen.....
Ohne flexiblen Aktionsradius wäre ich immer noch alleine.
 
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  • #93
Ist ja immer die Frage, ob ich es ganz eng und tagtäglich will, dann ist eine Fernbeziehung eher nix und man sortiert die entfernten Menschen aus. Ich habe das Gefühl, dass Männer da im Schnitt pragmatischer veranlagt sind, die verlieben sich gar nicht erst in so was, was dann nicht passt. Einmalig wird man ja auch tatsächlich erst, wenn man sich vertraut macht. So wie in Saint-Exuperys Geschichte mit dem kleinen Prinzen und dem Fuchs. Vorher bleibst du austauschbar. Aber mir ist Mut und Versuch auch zehnmal lieber als praktische Gesichtspunkte..... 🤷
 
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  • #94
Ist ja immer die Frage, ob ich es ganz eng und tagtäglich will, dann ist eine Fernbeziehung eher nix und man sortiert die entfernten Menschen aus. Ich habe das Gefühl, dass Männer da im Schnitt pragmatischer veranlagt sind, die verlieben sich gar nicht erst in so was, was dann nicht passt. Einmalig wird man ja auch tatsächlich erst, wenn man sich vertraut macht. So wie in Saint-Exuperys Geschichte mit dem kleinen Prinzen und dem Fuchs. Vorher bleibst du austauschbar. Aber mir ist Mut und Versuch auch zehnmal lieber als praktische Gesichtspunkte..... 🤷
Fernbeziehungen sind sicher nichts Dauerhaftes.Irgendwann wird man sich bewegen müssen.
 
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  • #96
Ich kannte mal einen aus Berlin, dessen Frau lebte in Venedig mit dem gemeinsamen Kind. Er war davon überzeugt, aber ich fand's keine schöne Vorstellung, das Kind quasi allein groß zu ziehen im Alltag und der Mann kommt alle paar Wochenenden angerauscht. Bei meiner Freundin war es jahrelang ähnlich aus Arbeitsgründen. Schwierig als Familie. Als Paar ohne Kinder geht es vielleicht besser. Aber auf Dauer wär mir das auch zu wenig gemeinsam verbrachte Zeit.
 
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da kann man auch einfach sagen: "ich will meine Fernbeziehung verändern" aber aus dem nächsten Beitrag geht dann hervor: "ich bin so supi!, weil ich krieg was ich will!" 😀 Hier nicht, das erklärt aber endlich mal ihren Ärger 😁.
 
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Ist ja immer die Frage, ob ich es ganz eng und tagtäglich will, dann ist eine Fernbeziehung eher nix und man sortiert die entfernten Menschen aus.
Luxusgedanken, manche Menschen sind glücklich würden sie mal etwas in dieser Art haben. Anscheinend steigen unsere Ansprüche mit steigender Resonanz.
Fernbeziehungen sind sicher nichts Dauerhaftes.Irgendwann wird man sich bewegen müssen.
Rein subjektive Meinung, wenn 2 damit klarkommen geht absolut alles. Gibt ja auch Leute die ständig single sind: Ein Partner nur alle 2 Wochen wäre ein echter Fortschritt und das kann auch so bleiben. Kommt halt drauf an wie intensiv und hingebungsvoll man diese gemeinsame Zeit verbringt: Qualität ist immer wichtiger als Quantität und es gibt für niemanden eine Garantie wie lange man lebt. Die schönen Momente zählen, nicht wieviele es sind.

Ich habe eigentlich gar kein Interesse daran jemandem tagein tagaus auf den Füssen rumzutrampeln. Ich finde es gar schön wenn jemand frei wie ein Vogel sein darf, dennoch mir stets treu ist, wo immer man momentan sich ausleben oder aufhalten möchte. Wichtiger ist halt dass man immer wieder zusammenkommt und es dann auch intensiv auskosten kann. Falls beide dazu fähig sind, dann ist es wahre gelebte Freiheit mit Liebe gepaart. Klar, bei Kindern muss man das Modell dann überarbeiten, gibt endlos viele Lösungen; aber das ist sowieso an dem Punkt viel zu weit gedacht...
 
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Welchen Ärger?
Ich hab hier meinen Spaß, sonst wäre ich nicht mehr dabei.
Daran änderst auch du nichts.:))))

jajaja, schon klar, ich hab gar nicht vor etwas daran zu ändern. Ich sagte doch schon, ich treibe mit deinem Blödsinn gerne Spaß. Dann hast wieder andere gemeint, denen der Spaß vergeht! 😀 Da war das rhetorische Pferd wieder im Einsatz. Sag halt gleich, was du meinst und dann erkennt man was du eigentlich bezwecken willst.
 
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  • #105
Man muss es auch nicht wollen.
Manche/ Viele Menschen wollen nicht das, was du willst.

jetzt entzieh ihr doch nicht ihr Selbstbewusstsein, sie ist gar nicht schlecht darin, eine Expertise vorzugeben.. mit aktueller Fernbeziehungserfahrung wird sie ja wissen was das Richtige für sie ist. Sie spricht halt in Generalisierungen und für alle, meint aber was anderes.
 
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  • #111
Zutaten für Schokokostorte stehen schon bereit ☺
Wenn ich einen Menschen gefunden habe, der mein Herz anspricht, würde ich mich auch auf eine Fernbeziehung einlassen. Ich hab sicherlich eine andere Situation als Menschen, die noch jünger sind. In absehbarer Zeit bin ich in Pension und daher flexibel in meiner Zeiteinteilung. Aber ich hätte mich immer auf eine Fernbeziehung eingelassen. Für mich ist dieser Mensch dann einmalig. Ich könnte nie aus Vernunftgründen “nein“ sagen.
Kürzlich in einem Männerprofil gelesen: " Dabei spielt die Vernunft dem Funken gegenüber eine untergeordnete Rolle".
 
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  • #112
Kürzlich in einem Männerprofil gelesen: " Dabei spielt die Vernunft dem Funken gegenüber eine untergeordnete Rolle".
Es ist nur gar nicht so einfach, alle Vernunft, alle Erfahrung über Bord zu werfen... Vielleicht wäre ein "Reset"-Knopf manchmal gar nicht so verkehrt.:) Schön, wenn es doch funktioniert - bei allem Verantwortungsbewusstsein.
"Herz über Kopf" mag ich, mir fällt es nur hin und wieder schwer.
 
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  • #113
Wenn ich einen Menschen gefunden habe, der mein Herz anspricht, würde ich mich auch auf eine Fernbeziehung einlassen. Ich hab sicherlich eine andere Situation als Menschen, die noch jünger sind. In absehbarer Zeit bin ich in Pension und daher flexibel in meiner Zeiteinteilung. Aber ich hätte mich immer auf eine Fernbeziehung eingelassen. Für mich ist dieser Mensch dann einmalig. Ich könnte nie aus Vernunftgründen “nein“ sagen.
Du formulierst im Konjunktiv. Das klingt für mich nicht nach praktischer Erfahrung.
Ich habe praktische Erfahrung mit Fernbeziehungen. Liegt schon einige Jährchen zurück, aber Treibstoff ist seither nicht billiger geworden und ich nicht jünger. Freitags Mittag Feierabend machen ist auch nicht mehr. Bin ja schon froh wenn ich´s mal pünktlich schaffe.
Wenn ich sagen würde: "Eine Fernbeziehung ist kein Problem für mich.", wäre das pure Selbstüberschätzung.
Es wäre zwar theoretisch möglich, dass mir durch eine neue Liebe ungeahnte Kräfte zuflössen, die mich alle Hindernisse überwinden ließen, aber ich traue mich nicht, daran zu glauben.
Eigentlich ist es keine Frage der Vernunft, sondern eine Frage, wieviel Optimismus man aufbringt. Die simple Wahrheit ist: Mein Optimismus in Sachen Liebe hat sich wohl irgendwann erschöpft.
 
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  • #117
Eigentlich ist es keine Frage der Vernunft, sondern eine Frage, wieviel Optimismus man aufbringt. Die simple Wahrheit ist: Mein Optimismus in Sachen Liebe hat sich wohl irgendwann erschöpft.
Über diesen Optimismus wundere ich mich (nach zwei Ehen) bei mir selbst.
Vielleicht ist er ungebrochen, weil ich eine Trennung nach vielen Jahren, nicht als Scheitern empfinde.
Menschen verändern sich und manchmal halt in völlig verschiedene Richtungen.
Deinen Beiträgen merkt man diese Erschöpfung nicht an.
Finde ich sehr angenehm.:)
Wer weiß, vielleicht stolperst du ja eines Tages, noch mal über eine Optimistin, in bequem erreichbarer Nähe.
Wär doch Schade.;-)))
 
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  • #118
simple Wahrheit ist: Mein Optimismus in Sachen Liebe hat sich wohl irgendwann erschöpft.
Was ist das denn für ein Zustand? 🙂
Du formulierst im Konjunktiv. Das klingt für mich nicht nach praktischer Erfahrung.
Ich habe praktische Erfahrung mit Fernbeziehungen. Liegt schon einige Jährchen zurück, aber Treibstoff ist seither nicht billiger geworden und ich nicht jünger. Freitags Mittag Feierabend machen ist auch nicht mehr. Bin ja schon froh wenn ich´s mal pünktlich schaffe.
Wenn ich sagen würde: "Eine Fernbeziehung ist kein Problem für mich.", wäre das pure Selbstüberschätzung.
Es wäre zwar theoretisch möglich, dass mir durch eine neue Liebe ungeahnte Kräfte zuflössen, die mich alle Hindernisse überwinden ließen, aber ich traue mich nicht, daran zu glauben.
Eigentlich ist es keine Frage der Vernunft, sondern eine Frage, wieviel Optimismus man aufbringt. Die simple Wahrheit ist: Mein Optimismus in Sachen Liebe hat sich wohl irgendwann erschöpft.
Es gab mal eine Beziehungsanbahnung in Richtung Fernbeziehung. Wir hatten es schon durchbesprochen, wie es praktisch machbar wäre. Und wir waren beide euphorisch. Leider hat es dann doch nicht gepasst.
Soferne man sich die Reisekosten leisten kann, ist das für mich keine Überlegung, da ich ohnehin letztendlich mit dem Partner zusammenwohnen will.
 
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Xeshka

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  • #119
Müssen tut niemand was... ausser... irgendwann die Erdkruste wieder zu verlassen.

Mensch Meier... eure Ideologien und Welt- als auch Wertvorstellungen, ganz generell "wie" man liebt, sind schon pickelhart.

Ist halt ganz direkt ein Anspruchsdenken, je mehr man kriegt oder schon gekriegt hat desto mehr möchte man sich in Anspruch "ab- oder eingrenzen".

ich habe jedenfalls schon so gut wie alles angetroffen, es gibt so gut wie nichts was es nicht gibt: Die Grenzen finden eigentlich nur im Kopf und Herzen statt.

Wenn man sie fragt "welcher Anspruch" oder "welcher Status". Das sehen sie nicht einmal weil es quasi im Ego so stark "normalisiert" wurde dass sie das alles als selbstverständlich erachten. Nur das was oberhalb, eigentlich jenseits, vom Normalen ist das wird zum gefühlten "Anspruch". Dabei, eigentlich ist gerade diese in Anspruchslosigkeit verpackte Normalität der höchste aller Ansprüche.
 
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