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  • #812
Und so kommt es halt zu Gedanken wie: "Ich muss wohl ein "Freak" sein".
Darf ich "Freak" übersetzen, als außerhalb deiner empfundenen Norm seiend?

Bist du nicht und das Problem ist, du bist davon nicht überzeugt.

Ich kann es sogar verstehen, wenn das für dich keinen Gehalt hat, wenn andere befinden, dass du doch normal bist.

Hatte ich auch, ist schon lange her und stand in einem Büchlein, dass mir eine kluge Frau als Tipp mit auf den Weg gegeben hatte. Als Nebeneffekt, eigentlich die Hauptsache, las ich einen Satz, der saß so, dass ich sofort in Tränen ausbrach. Der Grund war schiere Erleichterung, denn mir wurde sofort klar, dass ich doch normal war. Es war mir nicht bewusst, wie sehr mich das belastet hatte.

So hartnäckig, wie du dich hier als um dein Thema drehend zeigst, ich finde es vergleichbar, wirst du die Lösung für dich nicht finden.
Suchst du die noch oder willst du dich mit deinem unbefriedigenden Zustand arrangieren?
 
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  • #813
Mein schlechtes Bild von Männern wird auch durch eigene Erfahrungen gespeist. Einerseits wurde Frau dem Bedarf nicht gerecht, andererseits war es aber auch unerwünscht, sich Abhilfe zu verschaffen. Was bleibt also, als von sich zu denken, dass man eine "triebgesteuerte, perverse Sau" sein muss und sich gefälligst mit anderen Dingen ablenken oder bei anderen Aktivitäten "auspowern" sollte. Hat gut geklappt. Eine Stunde exzessives Spinning - danach hast du überhaupt keinen Gedanken mehr an Sex und willst nur noch deine Ruhe. War dann aber auch wieder nicht richtig..... :rolleyes:
Ach IMHO das waren vielleicht ein-oder zwei schlechte Erfahrungen.Oder ?
Wenn diese "Unfreiheiten" öfter vorkommen, solltest du vielleicht mal dein Beuteschema überdenken?!?
Manchmal klingst du recht Frauen geschädigt.:oops:
Gibt mit Sicherheit auch besser passende für dich.


:)
 
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  • #814
Darf ich "Freak" übersetzen, als außerhalb deiner empfundenen Norm seiend?
Ich habe diese Gedanken, ich müsse ein Freak sein, ja nur aufgrund der Reaktionen von anderen/außen. Ich selber halte mich für durchaus "normal", mit "Ausschlägen" in ganz wenigen Bereichen.
So hartnäckig, wie du dich hier als um dein Thema drehend zeigst, ich finde es vergleichbar, wirst du die Lösung für dich nicht finden.
Suchst du die noch oder willst du dich mit deinem unbefriedigenden Zustand arrangieren?
Ich bin der Suche müde geworden, die in aktuellen Zeiten ja nochmal beschwerlicher geworden ist. Wenn "arrangiert" gleichbedeutend mit "Vorlieb nehmen" und einer weiterhin unterschwellig schwelenden Unzufriedenheit ist, dann habe ich das wohl. Oder ist das schon Resignation? Irgendwann fehlt aufgrund fehlender Hoffnung auch die Kraft für Veränderung. Und es kommt die Angst, dass das was kommt möglicherweise eher schlechter wird, als das was da ist. Das nennt man dann wohl "fehlendes Vertrauen ins Leben".
 
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  • #816
Wenn diese "Unfreiheiten" öfter vorkommen, solltest du vielleicht mal dein Beuteschema überdenken?!?
So etwas habe ich gar nicht, da ich kein typischer Jäger bin. Ich bin eher das kostenlose Schmuckstück, das Frau gerne mit nach Hause nimmt/nehmen würde (wenn sie sich denn trauen würde), welches zwar im Licht glänzt und funkelt, sich dann aber auch wieder in eine unauffällige Ecke zurückzieht.
Gibt mit Sicherheit auch besser passende für dich.
Klar, die soll's ja immer und überall geben. Das Problem ist meist, das die Protagonisten das so selten erkennen - und sich deshalb nie kennenlernen.
 
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  • #817
Nur, solange ich sie für mich behalte.
Sobald ich sie ausspreche, werden sie geknetet und geformt, bis sie für einen selbst nicht mehr als diese zu erkennen sind. Im besten Fall noch, ekelt man sich selbst davor und ein Schamgefühl erwacht. Das ist Stress.
Hm, von Aussprechen hat auch niemand etwas geschrieben. Sollten diese dennoch zu Tage treten, stehe zumindest ich dazu - wenn auch möglicherweise aus Trotz - und vielleicht auch, um zu schockieren. Und nehme in Kauf, dass sich Menschen von mir abwenden. Aber das ist möglicherweise auch der Preis von Authentizität.
 
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  • #819
Hm, von Aussprechen hat auch niemand etwas geschrieben. Sollten diese dennoch zu Tage treten, stehe zumindest ich dazu - wenn auch möglicherweise aus Trotz - und vielleicht auch, um zu schockieren. Und nehme in Kauf, dass sich Menschen von mir abwenden. Aber das ist möglicherweise auch der Preis von Authentizität.
Ich meinte die Sinnverkehrung der Gedanken, wenn in plumpe Sprache gegossen, dem Empfänger der Sinn der Gedanken verschlossen bleibt und er zwanghaft versucht, ihnen, nach seinem Bild von dir, den Worten in ihrer Wiedergabe Sinn einzuhauchen.
Wenn man sich nicht zu viel darüber ärgert, gut als Spiegel zu gebrauchen.
Und als Indikator, anhand dessen man Charaktere für sich einteilt. Menschen erkennt.
 
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  • #823
Wenn man auf den Blitzeinschlag beim ersten Blickkontakt wartet und dieses aucn erwartet und alles andere ausblendet, ist die Enttaeuschung doch vorprogrammiert.
 
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  • #825
Ja, genau, aber vielen ist das scheinbar zu wenig. Viele wissen garnicht was eine "grosse" Liebe letztendlich ausmacht. Wie du bereits sagtest Interesse, Neugier und Begeisterung am Partner ueber Jahre und Jahrzehnte.
 
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  • #826
Wenn man auf den Blitzeinschlag beim ersten Blickkontakt wartet und dieses aucn erwartet und alles andere ausblendet, ist die Enttaeuschung doch vorprogrammiert.
Beim ersten Kontakt gehts ja nur mal darum nicht "nein" zu sagen.
Und dann bin ich schon bei @Megara
Neugier, Interesse,... den Menschen kennenzulernen. Viele Dinge meint er vielleicht garnicht, dass sie für mich von Interesse wären ;)
 
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  • #827
Vielleicht könnte man ja wieder den Bogen zum Thema spannen:
Wenn man KEIN Interesse am Partner hat und NICHT neugierig ist ihn immer noch weiter kennenzulernen - über Jahre hinweg (Menschen ändern sich auch)... wenn man nicht am Ball bleiben will, bei seinem Partner, dann ist das schon ein recht gutes Rezept für schlechten Sex.
 
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  • #828
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  • #831
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  • #832
Ein "nicht-nein" ist unzureichend. Unter einem feuerbombastischen "ja", macht es keinen Sinn.
Ah, danke. Auch wenn ich das so nicht bestätigen kann. Es gibt einfach alles: feuerbombastische "Jas", die halten, feuerbombastische "Jas", die scheitern, lauwarme "Nicht-Neins", die sich entwickeln und lauwarme "Nicht-Neins", die genau das waren: von Beginn an zu lau.
Eine Wertung finde ich da schwierig, auch wenn eine von Erwartungen überfrachtete Beziehung es natürlich etwas schwer hat.
 
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  • #834
Mir wäre das zu wenig.
Ein "geht so", also ein neutrales Gefühl.
Ich date selten und brauche dafür echtes Interesse, meinetwegen aus einer sehr positiven Erwartungserhaltung heraus.
Natürlich kann man überall Kontakte machen, auch im OD.
Da gibts ja viele Schattierungen... das vielzitierte „sich riechen können“ muß schon mehr als passen.
Alles andere.... kennenlernen. Deswegen heißts doch auch so. Da fällt dann wohl viel mehr auch rein, wie sich der in bestimmten Situationen verhält, ohne darauf zu achten, ob er wohl entspricht, mit seinem Verhalten. Das seh ich als 2. Blick.
Seine Fantasien über Bord werfen. Die Realität holt alles ein. Einem Trugbild hinterherlaufen, ist auf Zeit nicht sehr erfüllend.
Das was da ist lieben, nicht das was nicht da ist vermissen.
Ich glaub das ist dann guter Sex.
Da gehört dann natürlich dazu, zu wissen, was da ist und was nicht. Und wie sich was ändert und ständiges Interesse daran. (...)
 
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  • #836
Ich habe es weder wertend noch negativ gemeint empfunden.

Lassen wir mal das Können außer Acht und betrachten nur das Wollen.

Du sagst, du wüsstest sehr genau wie oft du was wollen würdest.
Macht es bei der Zählung einen Unterschied für dich, ob du bekommst was du willst?

Angenommen du wölltest regelmäßig Donnerstag und Samstag.
Samstag geht aber nix. Würdest du dann erst wieder am folgenden Donnerstag wollen oder bleibt das Wollen bestehen und zählt doch als einmal Wollen?
Wie ist es, wenn ein paar Jahre nichts geht? Bleibt es dann bei z.B. zweimal wollen pro Woche?

Bei mir hat sich das unerfüllte Wollen quasi von Tag zu Tag weitergeschoben und wurde zu einem Sehnen. Ich fand das irgendwann frustrierend. Schließlich war ich froh, als das Wollen und Sehnen endlich aufhörte.
Nun, 2 x die Woche ist schon sehr wenig. Aber angenommen es ginge umständehalber (Sexualpartner nicht in der Nähe lebend z Bsp) nur Donnerstag und Samstag, dann möchte ich, dass Donnerstag und Samstag alles aufgeholt wird was wir die restlichen 5 Tage verpasst haben. Wenn er das nicht genauso sehen würde, hätte die Beziehung für mich keinen Sinn. Wollen würde ich also trotzdem täglich, auch wenns nicht ginge. Ich kann ja das Wollen nicht aufschieben. Es macht also keinen Unterschied ob ich bekomme was ich will.
Ich würde auch nicht wollen, dass das Wollen aufhört. Auch nicht, wenn länger nichts geht. Auch nicht wenns mich unglücklich macht.
 
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