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Gast

  • #106
Der arme Loner. Er wollte eigentlich nur wissen, wie es so ist. Na ja, jedenfalls hat er so einen kleinen Eindruck gewonnen.
 
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  • #107
Warum gehen eigentlich so viele davon aus, daß man selber in Gesundheit, Fitness und Potenz ein hohes Lebensalter erreichen wird und daher noch jede Menge Zeit hat?
 
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  • #108
Zitat von Moneypenny:
Warum gehen eigentlich so viele davon aus, daß man selber in Gesundheit, Fitness und Potenz ein hohes Lebensalter erreichen wird und daher noch jede Menge Zeit hat?
Es verschieben auch viele Leute Dinge, die sie machen oder mal erleben wollen auf "später, wenn man Zeit hat" und sich auf diese Zeit freuen - und schlimmstenfalls dann für's Erste nur Dinge tun, die sie eigentlich gar nicht unbedingt machen möchten.

Ich weiß nicht, ob da auch nur 10% sagen können, wann diese "Zeit", wann man all diese wunderbaren Dinge tun kann, dann sein wird.

Dazu bin ich im Gegensatz aber ziemlich sicher, dass bei einem deutlich höheren Prozentsatz etwas dazwischenkommen wird, und die "großen Pläne" alle abgeschrieben werden können. :-(

Es ist meiner Erfahrung und Beobachtung nach ein sehr verbreitetes Verhalten, in der Zukunft zu leben.

Es gibt aber ebenso auch viele Menschen, die diese Gefahr durchaus realistisch sehen.

PS: Interessanterweise ist es auch sehr verbreitet, der Vergangenheit oder "guten alten Zeit" anzuhängen. Manchmal habe ich den Eindruck, viele Menschen leben wirklich einfach irgendwo, bloß nicht in der Gegenwart - und das ist die einzige Zeit, von der man direkt etwas hat.

Ich will ja gar nicht sagen, dass man nicht ein bißchen vorausplanen oder gewisse Strategien für die Zukunft - und gerade auch das Alter, in der Hoffnung, dass man es erreicht - haben sollte, aber ich halte es für einen Fehler, dafür das Hier und Jetzt völlig "aufzugeben".
 
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  • #109
Im Hier und Jetzt leben nur wenige. Meistens sind das Menschen, die bereits eine oder mehrere lebensbedrohliche Situationen (mit)erlebt haben oder auf andere Weise erfahren haben, wie plötzlich Lebensträume platzen können. Alle anderen schieben es sehr weit von sich weg.
 
M

Marlene

  • #111
In der Gegenwart zu leben mit dem Bewußtsein, alle Zeit seines Lebens zu haben, schließt sich nicht aus.
 
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  • #113
Zitat von Yvette:
Wie funktioniert das "im hier und jetzt" zu leben!?
Das ist eine gute Frage. Das Buch "Einführung in die Meditation" hat mich auf dem Weg dieser Frage nachzugehen sehr gut weiter geholfen. Das Meditieren an sich ja schon eine Form von "Ganz im hier und jetzt sein" aber ab auch davon abgesehn waren da ein paar gute Gedanken drin. Stichwort "Aufmerksamkeit".

Man muss erkennen was jetzt gerade passiert und es wahr nehmen und genießen. Nicht Angst vor dem Moment haben, an dem es weg sein wird, und nicht dem nachtrauern was war oder sich das herbeisehnen was sein könnte. Wenn man sich das einmal bewusst macht, kann das einem echt schon was bringen.
 
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  • #114
Zitat von DerM:
Na, da haben wir es doch wieder: Ansprüche, Ansprüche, Ansprüche.
Wenn es danach ginge, hätte ich ja nur einen Versuch bei einer einzigen Frau. Merkt ihr Östrogenbehälter eigentlich nicht wie absolut realitätsfremd das ist?
Es geht doch nur um den verdammten ERSTKONTAKT, ein "Hallo". Wie kommt Frau denn darauf, da schon direkt als DAS BESONDERSTE WESEN SCHLECHTHIN gelten zu können?! Das soll sie im Idealfall natürlich werden, sobald man DIE CHANCE AUFS KENNENLERNEN denn mal bekäme. Dazu braucht es aber erstmal eine Antwort. Und zwar auch auf "bequemes Gefällt mir und ätezende Anschreiben."

Herr Gott nochmal!!!!! Ist das krank!!!
Wow... nach einigen Tagen Pause hat es gerade 2 Forenbesuche gebraucht und schon gleich wieder sowas.
Und bei diesem Bulls**t meinst du allen Ernstes noch, dass die FRAUEN das Problem wären...? Selbstverständlich haben Frauen Ansprüche. Und das ist auch gut so! Ich kann mir mit jedem weiteren Posting von dir besser vorstellen, warum es bei dir mit dem Glück einfach nicht klappen will.
Ernsthaft: Du solltest GANZ DRINGEND mal einen wirklichen Eigen- und Fremdwahrnehmungs-Check machen. So wie du dich beschreibst, kommst du nicht ansatzweise rüber und ich kann mir nicht vorstellen, dass du das beim Schreiben so gut überdecken kannst. Dafür setzt du dich viel zu sehr selber (!) unter Druck.

@Dogi: Genau so. Sich freuen, über das was ist. Dass man gesund ist, Arbeit hat, Freunde, Familie, ein Haustier, was auch immer. All das macht das Leben aus, jedes kleine Puzzleteil. Eine Partnerschaft gehört auch dazu, aber wenn man Single ist, dann ist das eben so, es gibt noch viele andere Glücksquellen. Nicht immer darauf schauen, was man nicht hat, sondern das genießen, was man hat. Dann fügen sich manche Dinge von ganz allein.
 
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  • #115
Zitat von DerDogi:
Man muss erkennen was jetzt gerade passiert und es wahr nehmen und genießen. Nicht Angst vor dem Moment haben, an dem es weg sein wird, und nicht dem nachtrauern was war oder sich das herbeisehnen was sein könnte. Wenn man sich das einmal bewusst macht, kann das einem echt schon was bringen.
Ist dann auch der Modus LERNEN ganz im "hier und jetzt" sein?
 
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  • #116
Zitat von Yvette:
Ist dann auch der Modus LERNEN ganz im "hier und jetzt" sein?
Ich bin mir nicht sicher, ob ich deine Frage jetzt richtig verstanden habe. Aber ja, das was ich beschrieben habe soll einem dabei helfen das "im hier und jetzt sein" zu erlernen.

Oder meitest du, ob du das Lernen von etwas (einer Verhaltensweise oder Fakrenwissen) auch als "im hier und jetzt sein" bezeichnen kannst. Da würde ich sagen schwierig: Das Lernen an sich ist ja immer für die Zukunft gedacht. Aber der Akt des Lernens stellt ja eine Erfahrung dar, die du "hier und jetzt" durchlebst.

...oder wie war die Frage gemeint?
 
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  • #117
Zitat von DerDogi:
Ich bin mir nicht sicher, ob ich deine Frage jetzt richtig verstanden habe. Aber ja, das was ich beschrieben habe soll einem dabei helfen das "im hier und jetzt sein" zu erlernen.

Oder meitest du, ob du das Lernen von etwas (einer Verhaltensweise oder Fakrenwissen) auch als "im hier und jetzt sein" bezeichnen kannst. Da würde ich sagen schwierig: Das Lernen an sich ist ja immer für die Zukunft gedacht. Aber der Akt des Lernens stellt ja eine Erfahrung dar, die du "hier und jetzt" durchlebst.

...oder wie war die Frage gemeint?
Die zweite Variante war gemeint :) Deine Antwort finde ich überdenkenswert.
 
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  • #118
Zitat von Yvette:
Die zweite Variante war gemeint :) Deine Antwort finde ich überdenkenswert.
Also die schwierige Variante - na gut ;-)

Etwas zu lernen ist ja so eine Art investition in die Zukunft. Wenn ich mich hinsetze und etwas erlerne, dann tu ich das um in Zukunft davon profitieren zu können. Das hat soweit ja nichts mit "hier und jetzt" tu tun.

Sagen wir mal (um beim Thema zu bleiben) ich möchte gerne Lernen, eine Frau anzusprechen. Dann tu ich das jetzt um diese Tätigkeit zu üben. Dann denk ich mir wenn ich was dummes gesagt habe, und sie verschreckt habe nicht "Oh gott, jetzt ist sie weg und kommt nicht wieder" sondern sollte eher sagen "das war jetzt eine interessante Erfahrung". Zweiteres ist das von dem ich gesprochen habe.

Wenn ich mich auf den Hosenboden setze und für die Uni lerne, dann ist die Erfahrung die man macht etwas subtiler. Dann kommt hier und da mal so ein Aha-Effekt, sowas wie "ach so ist der Zusammenhang, wow das ist ja interessant" und dieser Aha-Effekt ist etwas, dass ich jetzt gerade erlebe und den Moment sollte bewusst wahrnehmen, damit ich nach der Lernsession nicht das gefühl habe, das war jetzt verschwendete Lebenszeit sondern auch was positives heraus ziehen kann.
 
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  • #119
Zitat von DerM:
Na, da haben wir es doch wieder: Ansprüche, Ansprüche, Ansprüche.
Wenn es danach ginge, hätte ich ja nur einen Versuch bei einer einzigen Frau. Merkt ihr Östrogenbehälter eigentlich nicht wie absolut realitätsfremd das ist?
Es geht doch nur um den verdammten ERSTKONTAKT, ein "Hallo". Wie kommt Frau denn darauf, da schon direkt als DAS BESONDERSTE WESEN SCHLECHTHIN gelten zu können?! Das soll sie im Idealfall natürlich werden, sobald man DIE CHANCE AUFS KENNENLERNEN denn mal bekäme. Dazu braucht es aber erstmal eine Antwort. Und zwar auch auf "bequemes Gefällt mir und ätezende Anschreiben."
Ich sehe da keine "Ansprüche". Hier werden Vorschläge gemacht und im extremsten Fall könnte man diese als "Wunschvorstellung" titulieren - mehr aber auch nicht.

Zeit ist bei den meisten von uns knapp und da möchte man sich nicht aus purer Langeweile mit jemandem treffen, dessen Profil langweilig erscheint oder der sich bei der Erstkontaktaufnahme derart wenig Mühe gibt. Es gilt immer noch, dass der erste Eindruck einen großen Eindruck macht und das Bild einer Person prägt.

Also trifft man sich doch lieber mit Menschen, die einem interessant (und vor allem auch INTERESSIERT!), humorvoll, begeisterungsfähig, offen etc. erscheinen. Das ist genau so wie im RL, wo ich mich einem freundlich lächelnden Menschen eher zuwende, als einem mit ausdruckslosen Gesicht vor sich hinstierenden Menschen, der mich zwecks Kontaktaufnahme rüde anrempelt.

Da beim virtuellen Kennenlernen jedoch Mimik und Gestik komplett wegfallen, ist auf Sprache und Schreibstil umso mehr Wert zu legen, um auf diese Art und Weise ein besonderes Interesse an einer konkreten Person darzustellen. Und dazu gehört mehr, als nur auf einen vom Provider zur Verfügung gestellten Button zu klicken - schnell und lieblos.
 
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  • #120
Zitat von IMHO:
Also trifft man sich doch lieber mit Menschen, die einem interessant (und vor allem auch INTERESSIERT!), humorvoll, begeisterungsfähig, offen etc. erscheinen.
Das wäre ja DerM alles, wenn sich mal eine der Prinzessinnen herabließe und er es nicht sofort durchschauen würde, daß sie sich ja nur herabläßt. Es ist ein Teufelskreis. Als Voll-Checker bleibt einem immer wieder nur das Granteln hier.