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fleurdelis

  • #483
Zitat von Butte:
Dennoch fand ich es für mich persönlich wohltuend, wenn Tina oder jetzt Pit kurz, aber deutlich was geschrieben haben.
Das verstehe ich sehr gut, bei mir haben Fackel und iPv6 auch mal "wohltuend" was dazu geschrieben, was ich sehr nett fand. Aber die beiden wurden genauso wie Pit runter gemacht. Möchte man dann jemanden in diese Lage bringen? Ich denke es ist in manchen Situationen einfach nur fair, in solch krasser Situation wie dieser, mal darauf zu hoffen, das jemand was dazu schreibt und es auch selbst zu tun.

Wegen den "Ballwerfern" schüttle ich ehrlich gesagt auch nur den Kopf. Da gebe ich dir recht, möglicherweise mag eine Eskalation nicht der verkehrte Weg sein. Ich hege den Verdacht, dass kein Gesamtbild und nur ein einziger "Blickwinkel" in Betracht kommt, anders kann ich es mir nicht erklären.
 
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  • #484
@Lichtstaub: Ganz recht. Ich würde mich missverstanden fühlen, wenn jemand den Nachsatz als sachlichen Betrag werten wollte. Ich wollte wirklich nur eine kleine, aber ausgesuchte Bosheit loswerden (aber nicht grundlos).
Es ist halt nicht jeder, der mit einer Axt über der Schulter herumläuft, ein Physiker, der Atome spalten will.
 
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Gast

  • #485
Zitat von fleurdelis:
Möchte man dann jemanden in diese Lage bringen?
Nein, ich würde es auch nicht einfordern. Aber freue mich, wenn es geschieht. (Auch über Schreiberins Beitrag!) Und meinem Eindruck nach können sie gut damit umgehen, auf diese Weise "runtergemacht" zu werden. :)
 
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Philippa

  • #486
Zitat von Butte:
Ich finde weiterhin die Frage relevant, wie man hier mit jemandem umgehen kann, der bei bestimmten Themen rational unzugänglich ist, gewissermaßen ausschert, aber zugleich umso mehr Platz dafür beansprucht.
Aus eigener Erfahrung finde ich Buttes (oder früher: Heikes) Beiträge in ihrer langfristigen Wirkung nicht schlecht. Es hat mich mehrfach weitergebracht, sie im Nachhinein nochmals zu lesen. Im Moment, in dem ich mich angegriffen und unverstanden fühlte, kamen sie bei mir aber als sehr kalt, aggressiv und feindlich an. Ausserdem konnte ich oft gar nicht mehr verstehen, was da stand. Es war mir unklar, worauf sich was bezog, weil ich das Gefühl hatte, es würden alle nur auf mich eindreschen. Buttes Beiträge machten mich nur konfus und schwindlig. Vielleicht würde es helfen, die nüchterne Sachlichkeit - dort, wo sie angebracht ist - klarer auf die gemeinte Aussage zu beziehen und vielleicht stärker auszuformulieren und gleichzeitig Verständnis und Mitgefühl zu äussern für die Verletzung und das innere Drama der Person, die sich angegriffen fühlt.
Vielleicht funktioniert das aber auch nicht, oder langfristig dann noch schlechter. Gerade weil mich das Ganze wütend gemacht hat, habe ich mich ja auch längere Zeit damit beschäftigt, und genau das hat mich dann weitergebracht.
Nur: dass es mich weitergebracht hat, macht ja das Mitlesen und -schreiben für die anderen Foristinnen und Foristen auch nicht angenehmer...
 
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  • #487
Zitat von Philippa:
Aus eigener Erfahrung finde ich Buttes (oder früher: Heikes) Beiträge in ihrer langfristigen Wirkung nicht schlecht. Es hat mich mehrfach weitergebracht, sie im Nachhinein nochmals zu lesen. Im Moment, in dem ich mich angegriffen und unverstanden fühlte, kamen sie bei mir aber als sehr kalt, aggressiv und feindlich an. Ausserdem konnte ich oft gar nicht mehr verstehen, was da stand.
So ging es mir auch.
Buttes Dank an die Nichtschweigerfraktion empfinde ich als menschlich und warm, eine andere Seite an ihr, die ihr gut steht.
Ich habe mich über Pits und Tinas Beitrag ( u.a.) gefreut, weil sie mein Empfinden genau ausdrücken konnten. Deshalb schweige ich manchmal, weil mir die Wortgewandtheit fehlt, ich es nicht besser schreiben könnte. Dann wird halt "geliked".
Ich kann vieles aus der nüchteren Schreibweise Buttes für mich herausziehen, empfinde es als Bereicherung für das Forum.
Ich spüre Bitterkeit in vielen "gegen Männer/ Frauen Beiträge", und würde mir wünschen, wie chiller es einst mal schrieb, mehr über " Menschen" zu lesen.
Immerhin sucht man doch nach der passenden Hälfte. Diese enge Kategorisierung oder "Schubladendenken" hindert einen doch für andere Respekt aufzubringen und erschwert die Kommunikation...
 
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  • #489
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Gast

  • #490
Ihm ging es nicht um "Beratung", das war doch nach einer Weile ersichtlich. Insofern ist die Frage, ob er beratungsresistent war völlig unerheblich.
Ich finde den Aspekt der Neutralität wichtig. Wenn jemand offensichtlichen Unsinn redet, muss man sich nicht albern entrüsten und sein Weltbild dagegen halten. Das bringt so jemanden erst recht auf die Palme. Also besser deeskalierend sein. Er wollte, dass seine Einsamkeit gehört wird. Mehr eigentlich nicht.
 
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Gast

  • #491
Und wenn dann so ein paar Überpolitisierte meinen, sich dann profilieren zu müssen und Quatsch mit anderem Quatsch beantworten zu müssen, wird es schon unübersichtlich und man weiß nicht mehr, ob es eine Groteske oder eine Farce ist. Ein häufiges Thema hier. Jemand, der Asiatinnen bevorzugt (in seinem Fall ja durchaus Fremde) ist eigentlich nicht per se fremdenfeindlich. Das ist ähnlicher Stuss wie seiner. Und wenn jemand häufig schlechte Erfahrungen mit einem bestimmten Milieu gemacht hat, so verfestigt sich halt ein Groll. So what. Er konnte sich nicht gut ausdrücken und das politisch korrekt aufdröseln und darlegen. Ich mit mit meinem Migrationshintergrund (wie es heute so schön heißt) hätte am meisten Grund gehabt, mich aufzuregen. Denn "Kanaksprech" oder wie er das nannte habe ich in meiner Frühzeit hier in Deutschland sicher auch betrieben. Als aus Frankreich stammend hatte ich aber nur wenige "Mitstreiter" und war der Oberexot, völlig ohne Lobby. Einsam hat es mich aber nicht gemacht, sondern ich hab' halt geschaut, wo es guten Käse gibt, man kann nicht nur immer Leberkässemmel essen oder ähnliche Schmankerl.
 
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Marlene

  • #492
Ich möchte nur kurz sagen: mein derzeitiges Schweigen hängt nicht mit dem Thema zusammen, sondern ist bedingt aus dem Stress, den ich zur Zeit habe. Ich bin jetzt eine Woche ohne Internet und dann werde ich etwas dazu schreiben. Warum ich so in diesem Thread geschrieben habe.
 
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  • #493
Zitat von Philippa:
Aus eigener Erfahrung finde ich Buttes (oder früher: Heikes) Beiträge in ihrer langfristigen Wirkung nicht schlecht. Es hat mich mehrfach weitergebracht, sie im Nachhinein nochmals zu lesen. Im Moment, in dem ich mich angegriffen und unverstanden fühlte, kamen sie bei mir aber als sehr kalt, aggressiv und feindlich an. Ausserdem konnte ich oft gar nicht mehr verstehen, was da stand. Es war mir unklar, worauf sich was bezog, weil ich das Gefühl hatte, es würden alle nur auf mich eindreschen. Buttes Beiträge machten mich nur konfus und schwindlig. Vielleicht würde es helfen, die nüchterne Sachlichkeit - dort, wo sie angebracht ist - klarer auf die gemeinte Aussage zu beziehen und vielleicht stärker auszuformulieren und gleichzeitig Verständnis und Mitgefühl zu äussern für die Verletzung und das innere Drama der Person, die sich angegriffen fühlt.
Vielleicht funktioniert das aber auch nicht, oder langfristig dann noch schlechter. Gerade weil mich das Ganze wütend gemacht hat, habe ich mich ja auch längere Zeit damit beschäftigt, und genau das hat mich dann weitergebracht.
Nur: dass es mich weitergebracht hat, macht ja das Mitlesen und -schreiben für die anderen Foristinnen und Foristen auch nicht angenehmer...
Philippa, ich muß dich dann wohl gebrainwashed haben! :)
Zu den Empfehlungen: ja, man weiß nicht genau, welche Wirkung Alternativen hätten. Und überdies hängt das Vorgehen auch von den Zielen ab. Und nicht zuletzt ist dies ein Forum für im Kern zurechnungsfähige erwachsene Menschen. Es ist nominell kein Opferforum, kein Therapieforum und vermutlich wird auch niemand hier für seine Schreibleistungen finanziell entlohnt. Vielleicht darf Therapie nicht nur was kosten, sondern sollte es auch. Und wenn sie kein Geld kostet, dann "kostet" sie vielleicht den Transfer, nämlich aus etwas, was keine Therapie ist, für sich etwas Therapeutisches zu gewinnen, wenn man denn unbedingt was Therapeutisches will. Ich bin skeptisch bezüglich der Verschmelzung von Konsum und Therapie.



Zitat von chiller7:
Ihm ging es nicht um "Beratung", das war doch nach einer Weile ersichtlich. Insofern ist die Frage, ob er beratungsresistent war völlig unerheblich.
Ich finde den Aspekt der Neutralität wichtig. Wenn jemand offensichtlichen Unsinn redet, muss man sich nicht albern entrüsten und sein Weltbild dagegen halten. Das bringt so jemanden erst recht auf die Palme. Also besser deeskalierend sein. Er wollte, dass seine Einsamkeit gehört wird. Mehr eigentlich nicht.
Ja, vermutlich so nachträglich in den Rücken fallend:
Zitat von chiller:
Ich fand es ab da degoutant, als er begann, Menschen, die sich im Deutschen nicht perfekt ausdrücken können zu beleidigen. Fast möchte man ihm wünschen, die Erfahrung zu machen, in einem anderen Sprachraum aufzuwachsen und zu sehen, wie das ist. ...
Er hat einsamen Menschen keinen guten Dienst geleistet.
Aber aktueller ist die Thematik ja ohnehin in bezug auf das Verhalten zu Lichtstaubs offensichtlichem Unsinn. Da hat Chiller eifrigst mitbefeuert, seinerseits eigentlich nur Unsinn abgelassen. Naja, vermutlich wollte er halt, daß sein "Mir ist mies!" gehört wird. Mehr eigentlich nicht. Wie oft. Es ist aber fast niemand drauf eingegangen. Deeskalierend? Naja, einerseits vielleicht schon. Andererseits auch nicht: denn es kam ja immer mehr ovn dem Unsinn, denn da will eben einer gehört werden.
 
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Gast

  • #494
Ab da habe ich auch nicht mehr mit ihm kommuniziert. Ist Dir das nicht aufgefallen? Da hatte er bei mir verschissen.
 
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  • #495
Zitat von Marlene:
Ich möchte nur kurz sagen: mein derzeitiges Schweigen hängt nicht mit dem Thema zusammen, sondern ist bedingt aus dem Stress, den ich zur Zeit habe. Ich bin jetzt eine Woche ohne Internet und dann werde ich etwas dazu schreiben. Warum ich so in diesem Thread geschrieben habe.
Och, dass war doch ganz offensichtlich: Solidarisierung mit denen, die sich gegen Butte solidarisieren...