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  • #406
Mich nach Vorschlägen zu fragen, ist sicherlich immer ein guter Vorschlag. Aber vielleicht hast du ja noch andere.
 
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  • #407
Welche hast Du?
 
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  • #408
Man hätte ihn fragen sollen, was seine Götzen sind. Das hätte es bestimmt voll gebracht :D
 
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  • #409
Ich persönlich halte ein zweistufiges Konzept für sinnvoll. Auf der ersten Stufe erfolgen Hinweise auf der eigenen Einflusssphäre, denn nur daran kann die fragende Person etwas ändern oder eben nicht ändern. Wenn man das Gefühl hat auf dieser Ebene nichts zu erreichen, ist es vielleicht auch ganz sinnvoll sich auf einer zweiten Stufe einfach mal komplett rauszunehmen. Sprich gar nicht mehr zu antworten.
 
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  • #410
Und den Nutzer melden, sodass die Mods dem Einhalt gebieten können.
 
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  • #411
Zitat von Icebear:
Ich persönlich halte ein zweistufiges Konzept für sinnvoll. Auf der ersten Stufe erfolgen Hinweise auf der eigenen Einflusssphäre, denn nur daran kann die fragende Person etwas ändern oder eben nicht ändern. Wenn man das Gefühl hat auf dieser Ebene nichts zu erreichen, ist es vielleicht auch ganz sinnvoll sich auf einer zweiten Stufe einfach mal komplett rauszunehmen. Sprich gar nicht mehr zu antworten.
Ja, find ich einleuchtend.
Allerdings ist es mit der Einflußsphäre so ne Sache. Das ist der Bereich, wo sich die heftigsten Bewertungen abspielen. Heute hier wieder ein schönes Beispiel. Das, wofür jemand nichts kann, soll nicht bewertet werden. Das, wofür jemand was kann, wird umso mehr bewertet. Das erzeugt viel Druck. Der Adressat ist dann nicht nur übel dran, sondern doppelt übel dran: weil er ja nichts an seiner Situation ändert, ist er nicht nur unglücklich, sondern ein Versager. Der Widerstand gegen die Selbstoptimierungsideologie ist ja merklich. Und als Reaktion kommt dann: aber du mußt dich selbst optimieren! Da ist schon verständlich, daß jemand da immer "trotziger" wird, also gerade weniger optimiert.
 
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  • #412
Zitat von Butte:
Nachdem das nun im Forum doch öfter vorkommt, dass Foristen aus dem Gefühl heraus, Opfer zu sein, einen starken Drang spüren, zum Täter zu werden, in Einstellung, Wort oder Tat, frag ich mal in die Runde: was kann man da tun?

Häufig ist sicherlich, dass er mißbraucht wird. Nämlich von Leidensgenossinnen und -genossen, die sich in ihrem eigenen Opfergefühl und Hass bestätigt fühlen. Das verbindet ja. Und Ahnungslosen (also auch sich selbst) kann man das als Solidarität verkaufen, und die ist toll.
Wenn etwa Loner als Beleg dafür benutzt wurde, wie unfair die Frauen und wie verständnislos die Foristen sind, hilft ihm das? Wenn sich Leidensgenossen melden, die einerseits schreiben: “"Hey, du bist nicht allein, ich bin genauso Opfer!"”, andererseits aber damit zu verstehen geben “"Die anderen sind Täter und meinen es schlecht mit dir, du bist schon ganz zu recht allein, es gibt keine Hoffnung!"” und die Ressentiments gerade nicht abgebaut, sondern verstärkt werden, hilft das?

Was könnte stattdessen helfen? Zu empfehlen, als Gesprächsraum statt des Forums besser eine Therapie aufzusuchen?
Ihm sagen: ugh, du bist eklig?
Ihm sagen: hey, du bist so besonders, eine ganz zarte Seele!
Ein bißchen beschwichtigen: ach, so schlimm ist das doch alles nicht? Die obligatorischen Hinweise auf gesunde Seele in gesundem Körper, Sport, Hobbys, Töpferkurse, sich mal nen ordentliches Hemd anziehen?

Was habt ihr für Vorschläge?


Diese scheinheilige Farce stinkt ja wohl zum Himmel...! Pfui!

Da wird systematisch versucht, einen naiven, depressiv gestimmten Menschen durch einen Massenansturm von aggressiven Verbalattaken und vorgegebenen Denkanstössen in bestimmte Richtungen, aus dem Gleichgewicht zu bringen und dann hinterher setzt man sich den väterlich-mütterlichen Heiligenschein auf..

abstossend!
 
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  • #413
Trotzreaktionen sind für den ersten Moment sicher ok, das erlebe ich an mir auch teilweise. Im Nachgang sollte ein Fragesteller sich selbst und die Lösungsvorschläge aber schon reflektieren. Als Teil dieses Prozesses sollte dann auch die Erkenntnis kommen, dass man nur an sich selbst etwas ändern kann oder es so lassen wie es ist. Wenn das nicht passiert und die Schuld weiter bei Anderen gesucht wird, ziehe ich mich als Antwortender zurück.

Und aus eigener Erfahrung weiß ich auch, dass Leidensdruck ein guter Startpunkt für eine Veränderung sein kann ;).
 
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  • #414
Zitat von Icebear:
Trotzreaktionen sind für den ersten Moment sicher ok, das erlebe ich an mir auch teilweise. Im Nachgang sollte ein Fragesteller sich selbst und die Lösungsvorschläge aber schon reflektieren. Als Teil dieses Prozesses sollte dann auch die Erkenntnis kommen, dass man nur an sich selbst etwas ändern kann oder es so lassen wie es ist. Wenn das nicht passiert und die Schuld weiter bei Anderen gesucht wird, ziehe ich mich als Antwortender zurück.

Und aus eigener Erfahrung weiß ich auch, dass Leidensdruck ein guter Startpunkt für eine Veränderung sein kann ;).

Das ist richtig, sehe ich auch so. Es gab die ganze Zeit aber immer wieder Gesprächspartner für ihn und es entwickelte sich aus Bequemlichkeitsgründen für ihn zum Strudel der Selbstaufgabe.



....mit dem Viehtrieb vom Schluss hat das aber nichts zu tun
 
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  • #415
Zitat von Lichtstaub:
Diese scheinheilige Farce stinkt ja wohl zum Himmel...! Pfui!

Da wird systematisch versucht, einen naiven, depressiv gestimmten Menschen durch einen Massenansturm von aggressiven Verbalattaken und vorgegebenen Denkanstössen in bestimmte Richtungen, aus dem Gleichgewicht zu bringen und dann hinterher setzt man sich den väterlich-mütterlichen Heiligenschein auf..

abstossend!
Sag mal, was hat dich eigentlich gestochen? Loners Verhalten verharmlost du völlig und Butte stigmatisierst du jetzt. Was geht eigentlich bei dir ab?
 
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  • #417
Zitat von Icebear:
Trotzreaktionen sind für den ersten Moment sicher ok, das erlebe ich an mir auch teilweise. Im Nachgang sollte ein Fragesteller sich selbst und die Lösungsvorschläge aber schon reflektieren. Als Teil dieses Prozesses sollte dann auch die Erkenntnis kommen, dass man nur an sich selbst etwas ändern kann oder es so lassen wie es ist. Wenn das nicht passiert und die Schuld weiter bei Anderen gesucht wird, ziehe ich mich als Antwortender zurück.

Und aus eigener Erfahrung weiß ich auch, dass Leidensdruck ein guter Startpunkt für eine Veränderung sein kann ;).
Es geht ja um den Weg. Und da ist die Frage, ob Veränderung durch bestimmte "Du mußt dich ändern!"-Imperative gefördert oder eher blockiert wird.
Und der Leidensdruck ist ja weitgehend unabhängig der Reichweite der "Ratschläger". Oder wäre dein Vorschlag, den Leidensdruck zu erhöhen, damit ein Motivationsschub freigesetzt wird?
 
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  • #418
Naja, manchmal müssen wir eben. Wenn ich an einem Abgrund stehe und mir wird zugerufen: "Du musst stehen bleiben. Vor dir ist ein Abgrund." Dann denke ich mir sicherlich nicht: "Verflixt, so gerne würde ich stehenbleiben, aber dieser Druck! Jetzt mache ich erst Recht einen weiteren Schritt."
 
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  • #419
Zitat von Butte:
Es geht ja um den Weg. Und da ist die Frage, ob Veränderung durch bestimmte "Du mußt dich ändern!"-Imperative gefördert oder eher blockiert wird.
Ich denke diese Imperative können situationsbedingt sinnvoll sein. Hinweise auf die eigene Einflusssphäre müssen aber keine Imperative enthalten.

Zitat von Butte:
Und der Leidensdruck ist ja weitgehend unabhängig der Reichweite der "Ratschläger". Oder wäre dein Vorschlag, den Leidensdruck zu erhöhen, damit ein Motivationsschub freigesetzt wird?
Ich denke nicht, dass der Druck unabhängig von der Reichweite ist. Eine Person, die Ratschlag X erteilt, ist Zufall. 100 Personen, die Ratschlag X erteilen, sind eher kein Zufall mehr. An der Stelle wollte ich gar keinen Vorschlag machen, sondern nur festhalten, dass Druck nicht immer schlecht sein muss.
 
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  • #420
Zitat von Lichtstaub:
Diese scheinheilige Farce stinkt ja wohl zum Himmel...! Pfui!

Da wird systematisch versucht, einen naiven, depressiv gestimmten Menschen durch einen Massenansturm von aggressiven Verbalattaken und vorgegebenen Denkanstössen in bestimmte Richtungen, aus dem Gleichgewicht zu bringen und dann hinterher setzt man sich den väterlich-mütterlichen Heiligenschein auf..

abstossend!
Halt! Du tust fast so, als hätte einer sein herz ausgeschüttet und wurde sofort nur beschimpft.

Am Anfang wurde erstnstaft versucht im Tipps zu geben, und auf nette Weise zu helfen.
Erst als er anfing trotzig zu werden wurde der Ton schärfer, und als er dann mit rechten Sprüchen anfing wurde gebashed.

Ich finde die Frage danach, wo es aus dem Ruder gelaufen ist, und wie man es hätte verhindern können nicht scheinheilig. Es hätte ihm ja kein bisschen geholfen in diesem Thread seine Weltanschauen ausschließlich zu bestätigen.