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  • #181
Ich weiß gar nicht, wieso sich hier immer die Leute erklären sollen, warum sie eine Beziehung möchten.
 
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  • #182
Sogar mir fehlen langsam wirklich die Worte, was hier abgeht.

"Partnerschaft wird überbewertet"
"Unternehmen kann man auch was mit Freunden"

Auf was für einer Seite sind wir hier doch gleich?
Man kann die Leute hier in diesem Forum, die wenigstens im Ansatz verstehen, was es heißt Single zu sein, an einer Hand abzählen.
Das ist und bleibt der Hauptgrund warum ich hier ständig die Krise bekomme.

Wäre das hier ein Boxerforum müsste man euch wohl erklären, was ein Jab ist....



Zitat von Some42:
Mehrere Wochen mit dem Rad von Süden nach Norden durch Deutschland und einige Jahre danach durch Osteuropa waren eine sehr spannende Erfahrung!
Seufz... ja, zweifellos alles wundertolle Sachen, die ich sofort mitmachen würde (ok, ausser das mit dem Rad, das geht bequemer)... aber eben nicht zielführend. Taugt allerhöchstens als Ablenkung. Und danach? Dann geht die ganze Sch... so weiter wie vorher auch.

Aber nein, was red ich denn? Man wird dadurch ja super dufte locker und fröhlich und schon klingelt die neue hübsche Single-Nachbarin und fragt nach Zucker. Ganz von selbst, wenn... NEIN - WEIL man es gar nicht erwartet.

Viel besser ist zu zweit mit dem Rad von Süden nach Norden durch Deutschland und einige Jahre danach durch Osteuropa.
 
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  • #183
Zitat von DerM:
Man kann die Leute hier in diesem Forum, die wenigstens im Ansatz verstehen, was es heißt Single zu sein, an einer Hand abzählen.
...

Viel besser ist zu zweit mit dem Rad von Süden nach Norden durch Deutschland und einige Jahre danach durch Osteuropa.
Dein Problem ist, daß Du in eine Beziehung viel zu viel hineinprojizierst und eine Art Erlösung erwartest. Das wird so nicht funktionieren.

Und, ja, auch, daß Du völlig verkrampft bist, was die Suche nicht erleichtert. Dann bist Du noch aggressiv, weil "die Frauen" Dich ignorieren.

Lehn Dich doch mal zurück und betrachte Dich von außen. Das ist nämlich die Situation vieler hier.

Ich hab ja schon mal versucht, Dir recht zu geben. Geht es Dir besser, wenn ich sage, ja Du hast einfach nur Pech und bist vom Schicksal benachteiligt und die Prinzessinnen sind alle doof? Hilft Dir *das* irgendwie weiter?
 
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  • #184
Ich fühle mich oft wahnsinnig einsam und ich bin eigentlich immer Traurig. Die meiste Zeit lenke ich mich ab indem ich mich mit meinen Interessen beschäftige ( z.b. Musik hören das ist eins der Dinge die mich Glücklich machen und mich die Traurigkeit und Einsamkeit vergessen lassen) , aber oftmals kommt die Traurigeit dann doch wieder durch, meistens in ruhigen Momenten. Ich fühle mich Isoliert und als ob Ich nicht zu der Gesellschaft dazugehören würde.
 
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Marlene

  • #185
Dann lass Dich mal drücken, Loner. Wie fandest Du denn bis jetzt die Profilberatung? Kannst Du damit etwas anfangen?
 
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Gast

  • #187
Zitat von Loner:
Ich fühle mich oft wahnsinnig einsam und ich bin eigentlich immer Traurig. Die meiste Zeit lenke ich mich ab indem ich mich mit meinen Interessen beschäftige ( z.b. Musik hören das ist eins der Dinge die mich Glücklich machen und mich die Traurigkeit und Einsamkeit vergessen lassen) , aber oftmals kommt die Traurigeit dann doch wieder durch, meistens in ruhigen Momenten. Ich fühle mich Isoliert und als ob Ich nicht zu der Gesellschaft dazugehören würde.
Ich weiß nicht, ob das hilft oder gerade nicht: nimm an, daß die Gesellschaft zu einem nicht so unbeträchtlichen Teil aus Menschen besteht, denen es ähnlich ergeht. Gesellschaft sind nicht nur Pärchenempfänge.


Zitat von Git80:
2. Achtsamkeit liegt per Definition NICHT in der Zukunft. Achtsam ist man genau JETZT, in diesem Moment - wenn man es denn sein will. Achtsam zu leben ist kein Versprechen, dass irgendwann alles ganz toll wird, sondern man soll sich ja gerade vor Augen führen, was jetzt schon alles toll ist.
Du verwechselst die inhaltliche Bestimmtheit von Achtsamkeit mit der Frage des Erlangens von Achtsamkeit. Es nimmt sich aus wie ein Witz, ist aber womöglich erst gemeint. Deswegen klär ich mal auf: Daß wer achtsam ist, verstärkt dem JETZT zugewandt ist, bedeutet nicht, daß jeder bereits ein hinreichend hohes Maß an Achtsamkeit und Zuwandtsein zum JETZT hat, Mit der Idee der Achtsamkeit beschäftigen sich natürlich insbesondere Menschen, die sich für noch nicht hinreichend achtsam halten, die ein höheres Maß an Achtsamkeit erlangen wollen und in genau diesem Sinne ist ihnen die Abwesenheit noch nicht da, sondern künftig.
Und das ist ein generelles Merkmal von Selbstoptimierungstechniken: daß der gegenwärtige Zustand aks defizitär gegenüber dem als Ziel und Druck omnipräsenten, aber noch nicht veriwrklichten Ideal verstanden wird.
 
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Marlene

  • #188
Ich habe sowieso Probleme mit diesem neuen Begriff der "Achtsamkeit". Das Kind, das sich eine Geschichte erzählt und dabei von Linie zu Linie hüpft. Oder ganz schnell rennt, das Herz stark klopft und die Geschwindigkeit es sich glücklich und frei fühlen macht. Ist das jetzt achtsam oder nicht?
Auch dachte ich bis jetzt immer, achtsam sein hieße, WIE man mit seiner Umwelt, seiner Umgebung umgeht. In dem Sinne, ich gehe behutsam und sorgsam damit um. Das gehört dann wohl nicht dazu?
 
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Gast

  • #190
Zitat von Loner:
Viele in der Gesellschaft sind einsam.
Deswegen: weswegen fühlst du dich als Einsamer nicht der Gemeinschaft der Einsamen zugehörig, so unsichtbar sie auch sein mag, sondern als der Gesellschaft unzugehörig? Vielleicht doch deswegen, weil du ein bestimmtes Bild von der Gesellschaft hast? Eines, das vielleicht gar nicht zutrifft?
 
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Marlene

  • #192
Auch mit Aktivitäten kann man sich einsam fühlen. Kennst Du dieses Grundgefühl der Einsamkeit, das allem unterliegt, Yvette? Ich weiß nicht, vielleicht kennen Manche das gar nicht. Würde mich interessieren.
 
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  • #193
Zitat von Marlene:
Kennst Du dieses Grundgefühl der Einsamkeit, das allem unterliegt, Yvette? Ich weiß nicht, vielleicht kennen Manche das gar nicht. Würde mich interessieren.
Gute Frage. Also wenn, dann muß das schon sehr lang her sein bei mir. War ja in jungen Jahre zehn Jahre Single. Das war aber auch nicht immer schlecht und wirklich einsam, nee, ich glaub net. Da war ja noch die Familie.
 
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  • #194
Zitat von Butte:
Vielleicht doch deswegen, weil du ein bestimmtes Bild von der Gesellschaft hast? Eines, das vielleicht gar nicht zutrifft?
Ein Bild der Gesellschaft ist immer unzutreffend.
Es ist anders: Der Einsame gibt sich keiner Illusion hin, sondern erkennt die Regeln der Einsamkeit. Er macht sich nichts vor. So interpretiere ich auch die scheinbare Beliebigkeit in Loners Ausführungen. Es geht ihm nicht um Piercings, Gossensprache usw. Es geht ihm darum, Einsamkeit im Grundsatz begriffen zu haben. Das ist sehr weit.
 
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  • #195
Zitat von chiller7:
Ein Bild der Gesellschaft ist immer unzutreffend.
Es ist anders: Der Einsame gibt sich keiner Illusion hin, sondern erkennt die Regeln der Einsamkeit. Er macht sich nichts vor. So interpretiere ich auch die scheinbare Beliebigkeit in Loners Ausführungen. Es geht ihm nicht um Piercings, Gossensprache usw. Es geht ihm darum, Einsamkeit im Grundsatz begriffen zu haben. Das ist sehr weit.
Nein, es gibt angemessenere und unangemessener Bilder. Und insofern Gefühle Situationsbewertungen enthalten, können auch sie angemessener und unangemessener sein. Die Vorstellung, Einsamkeit sei was Großes, die ich im Ansatz durchaus zu teilen vermag, macht nicht jedes Empfinden von Einsamkeit gleichermaßen angemessen.