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  • #166
Mich erinnert es ein wenig an diesen seltsam verschlissenen Jeans, die eine individuelle Patina und Geschichte vortäuschen sollen. Die stammen auch oft aus Indien.
 
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  • #167
Zitat von Some42:
Puh, habe ich das hier alles mit losgetreten? :-D

Um zu dir zurückzukommen und dazu, worum es mir im Kern ging:

Nicht in einer Traumwelt leben, in der man aus den Wunschträumen, was man später einmal machen, sein und erreichen wird, nicht mehr herauskommt - das tun viele Menschen, aber das wird eine Traumwelt bleiben.

Sondern einfach machen.

Die Ergebnisse werden nicht so perfekt, wie man es sich in der Traumwelt ausmalt, aber man bekommt eben überhaupt Ergebnisse und lebt nicht nur in einem wartenden Schwebezustand.

Das fällt sicherlich nicht in jeder Hinsicht gleich einfach und gelingt nicht in jeder Hinsicht gleich gut. Gerade bei der Partnersuche habe ich da auch noch so meine Schwierigkeiten, vorsichtig ausgedrückt. ;)

Aber man muss halt mal irgendwie und mit irgendwas anfangen und die Dinge anpacken - und zwar schnellstmöglich und nicht irgendwann. Sei es jetzt beruflich, oder was "Traumurlaube" angeht, die man immer schon mal oder irgendwann mal machen will, oder mit Sport etwas für den eigenen Körper tun - das sind beispielsweise Bereiche, in denen ich bei mir schon einiges bewegt habe, schlicht weil ich einfach damit angefangen habe ein paar Dinge zu tun anstatt einfach nur darüber nachzudenken.

Aber die ganze Diskussion hier zum "Hier und Jetzt" und der Achtsamkeit fand ich auch durchaus interessant. Man muss definitiv schlicht versuchen, auch einfach wahrzunehmen, was gerade ist, statt ständig nur darüber nachzudenken, was nicht ist. Und das ist ein Zustand, in dem irgendwie viele Menschen gefangen sind, habe ich den Eindruck.

Vielleicht hilft einigen dabei die Meditation, anderen bringt es vielleicht schon viel, "nur so" bewusster durchs Leben zu gehen. Mal die Bäume im Park auf dem Weg zur Arbeit, die Menschen in der Bahn oder der Fußgängerzone und das Licht-und-Schatten-Spiel der Sonne auf den Hügeln hinter der Stadt beobachten. Das Wetterleuchten letztens bei den Unwettern. Oder der Sternenhimmel im Wald bei sternenklarer Nacht...
Das alles klingt als wenn es aus einer dieser Motivations / verbesser-dich-Bücher stammt. Lebe deine Träume und tu was du willst. Ich finde diesse Ratschläge ziemlich Realitätsfern da man im Leben doch oftmals bloß ziemlich beschränkte Möglichkeiten hat. Um zum Beispiel der Weltreise zu kommen besitzt man nicht das nötige Kleingeld kann man nicht anderes als es sich zu Wünschen oder davon zu "Träumen" und jetzt Fang nicht an mit wenn du an dich glaubst dann erreichst du alles auch im Job.
 
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  • #168
Zitat von IPv6:
Von Achtsamkeit habe die Ahnung, die in den entsprecheden MBCT- (Mindfulness Based Cognitive Therapy) und MBSR-Kursen (Mindfulness-Based Stress Reduction) vermittelt wird.

Da ich aber momentan wenig Ahnung davon habe, ob die in diesem Thread gemeinte Achtsamkeit dieselbe ist wie die meinige, halte ich mich raus. DAS schliesst aber nicht aus, dass ich solche Steilvorlagen wie die deine dennoch kommentiere ;-)

...was du so für steil hälst, lässt ja tief blicken...aber gegoogelt hast du schön...mehr hattest du nicht gefunden??
 
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  • #169
Zitat von Butte:
Lichtstaub, ich hab nicht behauptet, daß der Telefonierer den Ziegelstein eher bemerken wird. Es ging darum, daß jemand, der nicht auf eines enges Fenster des Jetzt und Hier festgelegt ist, Gefahren besser mitkriegen wird, die eben außerhalb des engen Fensters, nämlich "gleich" und "von dort drüben" kommen. Der Spaziergänger, der zugleich immer mal wieder multitaksingmäßig in die Luft guckt, wird den Ziegelstein mit höherer Wahrscheinlichkeit bemerken als ein Geher, bei dem das Hier den Radius von zwei Metern hat und das Jetzt die Ausdehnung einer Sekunde. Und manch andere Gefahr kriegt man auch eher durch die Medien mit.
Überdies hatte das Telefonierbeispiel die Funktion, ein bißchen Bewußtsein für die Schwierigkeit der Bestimmung von Jetzt und Hier zu schaffen. Das Telefonat ist in einem gewissen Sinne jetzt und hier, auch wenn der Gesprächspartner woanders ist.
Vielleicht genügt das schon zur Klärung?

nein, aber das hatte ich auch schon erklärt...

Ich werde auch weiterhin nicht beim Autofahren chatten oder während einer Konferenz das Radio anmachen, damit sich allen Teilnehmern das wahre Multitasking erschließt...;)
 
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  • #170
Zitat von Butte:
Ich seh halt, wie genug Leute, die zuvor unter Partnersucht gelitten haben, nun unter Icharbeiteanmirselbstsucht leiden.
Ich glaube, das wie mit fast allem - es kommt stark auf die Dosis an.

Wenn man halt auf eine Weise lebt, dass man an keiner Front auf einen grünen Zweig kommt, und das erkannt hat, sollte man etwas ändern.

Bei einem Zug, der auf den Abgrund zurast ist es keine gute Idee, sich hinter den Lokführer zu stellen und zu rufen "Gib Gas!". Machen aber viele, wenigstens weiß man, was da kommt, man kennt den Weg. Ok, die Formulierung ist leicht geklaut, aber das Verhalten oft zu beobachten. Menschen wählen häufig das Vertraute, selbst wenn jede mögliche Änderung selbst im schlimmsten anzunehmenden Fall nicht schlechter sein kann als der Status Quo.

Man muss aus dem An-sich-selbst-arbeiten ja keine Religion machen, aber das sollte man eben auch nicht mit dem Nicht-an-sich-selbst-arbeiten tun.
 
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  • #171
Zitat von Loner:
Das alles klingt als wenn es aus einer dieser Motivations / verbesser-dich-Bücher stammt.
Kommt's aber zumindest nicht direkt, denn sowas habe ich noch nie gelesen.

Es geht ja auch gar nicht darum, dass jeder eine Weltreise machen soll. Das wäre schon aus ökologischer Sicht eine Katastrophe. ;)

Was ich meine, fängt bei Kleinigkeiten an - wenn man sich dabei ertappt, dass man denkt "Ich müsste mal..." stattdessen versuchen, es direkt in die Tat umzusetzen. Das kann einfach das Lesen eines Buches sein, einen Wochenend-Wandertrip, die Teilnahme an einer Convention oder der Besuch eines Konzertes. Oder etwas ganz anderes wie weniger Überstunden machen oder sich mehr Zeit für irgendwas nehmen,.
Oder aber auch durchgreifendere Maßnahmen wie einen Jobwechsel, wenn der bisherige halt nicht sinnvoll passt (wenn man aus ungekündigter Stelle einen neuen Job suchen kann, ist das doch unheimlich bequem - machen aber viele nicht, sondern ärgern sich mit dem aktuellen 'rum, in dem sie noch nie glücklich waren) oder doch mal einen ausgiebigeren Urlaub. (Mehrere Wochen mit dem Rad von Süden nach Norden durch Deutschland und einige Jahre danach durch Osteuropa waren eine sehr spannende Erfahrung!)

Denkst du bei "ich müsste mal" oder "ich sollte aber mal" ausschließlich nur an Dinge, die für dich unerreichbar sind? Wenn sie nicht unerreichbar sind, machst du sie denn dann, und bleibst du beim "ich müsste mal" und "ich sollte mal"? Das ist mehr das, was ich meine.

Kann natürlich sein, dass du einer bist, der alles schon direkt in Angriff nimmt, was ihm an Ideen in den Sinn kommt, dann ist das kein sinnvoller Tipp für dich. Aber ganz ehrlich, diesen Eindruck habe ich von dir bisher auch nicht bekommen.
 
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  • #172
Zitat von Some42:
Kann ich nicht unterschreiben. Auf Facebook vielleicht?

Kann ich nicht unterschreiben.

Kann ich definitiv erst recht nicht unterschreiben.
Aaaach... es ist wirklich zum Mäusemelken hier........

Ich sehe es doch... jeden... verdammten... Tag.
Ich sehe Bekannte und stelle immer fest, dass sie früher anders waren.
Ich finde frühere Bekannte auf Facebook wieder und erschrecke regelrecht, wie sie sich verändert haben.

Die Zeit rafft alles danieder...! :(

Wenn du andere Erlebnisse hast, ist das ja schön.... ach was red ich..?

Zitat von Some42:
Und?

Ich habe noch was: Junge Frauen sind gehemmter, verklemmter und haben weniger Erfahrung.

Natürlich alle. Grundsätzlich.

Mit jeder neuen Frau habe ich sogar keine Erfahrung, so wie sie mit mir. Wir lernen uns kennen. Wir machen ZUSAMMEN Erfahrung miteinander. Ihr bringt meine Erfahrungen mit ihren Vorgängerinnen nichts, weil sie ist sie und nicht die Andere.

Ist eventuell interessant als Geschichte, damit man was zu erzählen hat, aber sonst....?
Erfahrung fängt mit jeder Frau von vorne an.
 
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  • #174
Eigentlich wollte Ich bloß wissen wie es ist jemanden zu haben. Wenn man immerzu aleine ist weiß man überhaupt nicht wie sich das anfühlt man sieht es bloß draußen und Denkt niemand Denkt an mich oder interessiert sich für mich man kommt sich so gering vor, als würde man nicht wirklich existieren.
 
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  • #175
Zitat von Loner:
Eigentlich wollte Ich bloß wissen wie es ist jemanden zu haben. Wenn man immerzu aleine ist weiß man überhaupt nicht wie sich das anfühlt man sieht es bloß draußen und Denkt niemand Denkt an mich oder interessiert sich für mich man kommt sich so gering vor, als würde man nicht wirklich existieren.
Partnerschaft generell wird überbewertet - aber ich kenne auch diesen Tunnelblick: Alle haben nen Partner, nur ich nicht.

In einer guten Partnerschaft fühlt es sich gut an, in einer schlechten Partnerschaft schlecht.
 
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  • #176
Zitat von Yvette:
Partnerschaft generell wird überbewertet - aber ich kenne auch diesen Tunnelblick: Alle haben nen Partner, nur ich nicht.

In einer guten Partnerschaft fühlt es sich gut an, in einer schlechten Partnerschaft schlecht.

Ich würde mich jedenfalls darüber freuen jemanden zu haben mit den Ich etwas Unternehmen könnte
 
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  • #178
Zitat von Dreamerin:
na ja, wenn es nur darum geht, etwas zu unternehmen......das könnte man auch mit einem Freund!? mehr erwartest du nicht von einer Beziehung?
Offenbar hat er keine Freunde, oder zumindest keine, mit denen er etwas unternehmen kann.
Er hat oben noch mehr Dinge geschildert, die er in einer Beziehung zu finden hofft.
 
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  • #179
Zitat von Dreamerin:
na ja, wenn es nur darum geht, etwas zu unternehmen......das könnte man auch mit einem Freund!? mehr erwartest du nicht von einer Beziehung?

Das "andere" was dazugehört Wünsche ich mir natürlich auch, eine Kombination aus Beiden wäre klasse. Mit reinen Freundschaften bin Ich durch, außerdem ist mir ein nettes Mädel mir lieber als bloß irgenteine Freundschaft. Ich bin vielleicht ein Seltenes "Männliches" Exemplar aber Ich wünsche mir so sehr Physiche Nähe. Ich fühle mich innerlich oft so kalt
 
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  • #180
Zitat von Dreamerin:
na ja, wenn es nur darum geht, etwas zu unternehmen......das könnte man auch mit einem Freund!? mehr erwartest du nicht von einer Beziehung?
Verstehst Du eigentlich nicht, dass Loner sehr einsam ist und Hilfe sucht? Vielleicht wäre ihm mehr geholfen, das mal zu verstehen, anstatt ihm andauernd gut gemeinte Ratschläge zu erteilen und ihn wie ein krankes Pferd zu behandeln. Im Hier und Jetzt. Er drückt es in seiner Spache aus. Und da ist nichts falsch daran. Vielleicht wäre das mal Achtsamkeit.
 
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