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  • #151
Zitat von Git80:
Ja, sorry :(

Um nochmal den Bogen zu schlagen, was Achtsamkeit mit Partnersuche zu tun hat: Nicht immer an das Denken, was man nicht hat. Ja, eine Freundin bringt Lebensqualität, aber auch ohne Freundin hat man Lebensqualität. Wenn man Dinge bewusst tut, die einem Spaß machen, dann erfährt man selber Glücksmomente. Dieses Glück verbessert die eigene Ausstrahlung und erhöht somit die Chance, attraktiv auf andere zu wirken.
Das ist die Kurzfassung :)
Das hat mit Achtsamkeit wenig zu tun. Bei Achtsamkeit gehts nicht um Aufmerksamkeit gezielt auf das, was man als "macht mir Spaß" bewertet.
Angemessener wäre es statt dieses ganzen Achtsamkeitsgeredes einfach zu sagen: hey, mach halt mal, was dir Spaß macht!
Da gibts auch nicht ellenlang was zu diskutieren. Außer daß es für die Betroffenen vermutlich nichts furchtbar Neues ist.
Aber stattdessen wird dann so eine Kiste aufgemacht, weil es hört sich dann ja irgendwie kostbarer und kenntnisreicher an. Dabei ists nur betulicher und ahnungsloser.
 
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  • #152
Zitat von Lichtstaub:
hast du irgend etwas Konstruktives beizutragen
Von Achtsamkeit habe die Ahnung, die in den entsprecheden MBCT- (Mindfulness Based Cognitive Therapy) und MBSR-Kursen (Mindfulness-Based Stress Reduction) vermittelt wird.

Da ich aber momentan wenig Ahnung davon habe, ob die in diesem Thread gemeinte Achtsamkeit dieselbe ist wie die meinige, halte ich mich raus. DAS schliesst aber nicht aus, dass ich solche Steilvorlagen wie die deine dennoch kommentiere ;-)
 
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  • #153
Zitat von Butte:
Das hat mit Achtsamkeit wenig zu tun. Bei Achtsamkeit gehts nicht um Aufmerksamkeit gezielt auf das, was man als "macht mir Spaß" bewertet.
Angemessener wäre es statt dieses ganzen Achtsamkeitsgeredes einfach zu sagen: hey, mach halt mal, was dir Spaß macht!
Da gibts auch nicht ellenlang was zu diskutieren. Außer daß es für die Betroffenen vermutlich nichts furchtbar Neues ist.
Aber stattdessen wird dann so eine Kiste aufgemacht, weil es hört sich dann ja irgendwie kostbarer und kenntnisreicher an. Dabei ists nur betulicher und ahnungsloser.
Thema verfehlt. Setzen - Sechs!
 
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  • #154
Zitat von Loner:
Wirklich Witzig wie die Diskussion hier abgedrifted ist
Puh, habe ich das hier alles mit losgetreten? :-D

Um zu dir zurückzukommen und dazu, worum es mir im Kern ging:

Nicht in einer Traumwelt leben, in der man aus den Wunschträumen, was man später einmal machen, sein und erreichen wird, nicht mehr herauskommt - das tun viele Menschen, aber das wird eine Traumwelt bleiben.

Sondern einfach machen.

Die Ergebnisse werden nicht so perfekt, wie man es sich in der Traumwelt ausmalt, aber man bekommt eben überhaupt Ergebnisse und lebt nicht nur in einem wartenden Schwebezustand.

Das fällt sicherlich nicht in jeder Hinsicht gleich einfach und gelingt nicht in jeder Hinsicht gleich gut. Gerade bei der Partnersuche habe ich da auch noch so meine Schwierigkeiten, vorsichtig ausgedrückt. ;)

Aber man muss halt mal irgendwie und mit irgendwas anfangen und die Dinge anpacken - und zwar schnellstmöglich und nicht irgendwann. Sei es jetzt beruflich, oder was "Traumurlaube" angeht, die man immer schon mal oder irgendwann mal machen will, oder mit Sport etwas für den eigenen Körper tun - das sind beispielsweise Bereiche, in denen ich bei mir schon einiges bewegt habe, schlicht weil ich einfach damit angefangen habe ein paar Dinge zu tun anstatt einfach nur darüber nachzudenken.

Aber die ganze Diskussion hier zum "Hier und Jetzt" und der Achtsamkeit fand ich auch durchaus interessant. Man muss definitiv schlicht versuchen, auch einfach wahrzunehmen, was gerade ist, statt ständig nur darüber nachzudenken, was nicht ist. Und das ist ein Zustand, in dem irgendwie viele Menschen gefangen sind, habe ich den Eindruck.

Vielleicht hilft einigen dabei die Meditation, anderen bringt es vielleicht schon viel, "nur so" bewusster durchs Leben zu gehen. Mal die Bäume im Park auf dem Weg zur Arbeit, die Menschen in der Bahn oder der Fußgängerzone und das Licht-und-Schatten-Spiel der Sonne auf den Hügeln hinter der Stadt beobachten. Das Wetterleuchten letztens bei den Unwettern. Oder der Sternenhimmel im Wald bei sternenklarer Nacht...
 
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  • #155
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  • #156
Zitat von Some42:
Man muss definitiv schlicht versuchen, auch einfach wahrzunehmen, was gerade ist, statt ständig nur darüber nachzudenken, was nicht ist. Und das ist ein Zustand, in dem irgendwie viele Menschen gefangen sind, habe ich den Eindruck.
Wie ist es denn mit der Empfehlung von Achtsamkeit? Die setzt ja offenbar voraus, daß sie bei dem, dem du das empfiehlst, noch nicht so da ist. Soll er also, wenn er sich mit Achtsamkeit beschäftigen soll, über etwas nachdenken, was nicht ist?
Ich weiß, manchmal brauchts zur Besserung des Zustandes ein Mittel, das dieselbe Struktur hat wie das, was überwunden werden soll. Allerdings, wenn ich mir so die Anhänger von solchen Sachen anschaue, hab ich oftmals genau das Gefühl, daß sie da in einem Zustand sind und gehalten werden sollen, in dem sie gefangen sind, dieser ständigen Beschäftigung mit Verbesserungsversprechen, die ihnen was als erstrebenswert vorhalten, was noch nicht da ist.
 
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  • #157
Zitat von DerM:
Junge Frauen interessieren sich tendenziell weniger für alte Männer.
Klar - alte Männer sind noch weniger attraktiv als junge. :)

Zitat von DerM:
Junge Frauen sind attraktiver, bleiben dies auch noch ein wenig länger,
Ok.

Für Männer gilt da aber auch ähnliches.

Zitat von DerM:
Kann ich nicht unterschreiben. Auf Facebook vielleicht?

Zitat von DerM:
Kann ich nicht unterschreiben.

Zitat von DerM:
Kann ich definitiv erst recht nicht unterschreiben.

Zitat von DerM:
Und?

Ich habe noch was: Junge Frauen sind gehemmter, verklemmter und haben weniger Erfahrung.

Natürlich alle. Grundsätzlich.
 
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  • #158
Zitat von Some42:
Kann ich definitiv erst recht nicht unterschreiben.
Nachtrag: Ich habe ja zugegebenermaßen nicht viel Erfahrung mit "den Frauen". Aber in den oben von mir bestrittenen Punkten widerspricht das bißchen Erfahrung, das ich habe, grundsätzlich deinen Thesen.

Und ich frage mich gerade, weshalb ich Zeit investiere, das überhaupt niederzuschreiben, weil ich mir ohnehin denken kann, wie es ankommen wird (oder eben auch nicht)...
 
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  • #159
Es ist doch nicht nur absurd, so was hinzuschreiben wie daß Frauen in jeder Altersklasse attraktiver sind als Männer, sondern der ganze Kommentar bringt doch tatsächlich wenig, und zwar gar nicht mal, weil M ohnehin nichts checkt, sondern weil halt jeder seine Vorlieben hat. Wenn er eine klare Vorliebe für junge Frauen hat und er auch annimmt, daß das sich nicht ändert, also sein bevorzugtes Alter nicht mit ihm wächst, dann ist das so - auch wenn seine Begründung, sie seien lustiger usw. nicht unbedingt stimmen muß.
Ich glaube, die Diskussionen mit M sind auch deswegen so unbefriedigend und endlos, weil ein Großteil dessen, was ihm erwidert wird, genauso fehlgeht wie ein Großteil dessen, was er schreibt. Und so hat jeder recht mit dem, was er dem anderen ankreidet.
 
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  • #160
Zitat von Butte:
Es ist doch nicht nur absurd, so was hinzuschreiben wie daß Frauen in jeder Altersklasse attraktiver sind als Männer, sondern der ganze Kommentar bringt doch tatsächlich wenig, und zwar gar nicht mal, weil M ohnehin nichts checkt, sondern weil halt jeder seine Vorlieben hat.
Das "Vergleichen" der Attraktivität war in der Tat Unfug (bzw. meine persönliche subjektive Meinung, die hier weder interessiert noch irgendeine Relevanz hat), ich hab's gerade nachträglich gestrichen.

Ich habe DerM in seiner Aussage da aber gar nicht widersprochen. Wenn das für ihn so ist, ist das für ihn so.

Als Kern meines Kommentares waren eigentlich die Punkte gedacht, wo meine (begrenzten) Erfahrungen denen von DerM einfach vollkommen widersprechen. Ich gebe aber zu, dass ich's in der ersten Version meines Kommentares erfolgreich geschafft habe, durch unqualifiziertes Beiwerk davon abzulenken.
 
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  • #161
Zitat von Butte:
Wie ist es denn mit der Empfehlung von Achtsamkeit? Die setzt ja offenbar voraus, daß sie bei dem, dem du das empfiehlst, noch nicht so da ist. Soll er also, wenn er sich mit Achtsamkeit beschäftigen soll, über etwas nachdenken, was nicht ist?
Ich muss da auf den "an sich arbeiten" Thread von mir ereinnern, der vom Thema mittlerweise auch schon etwas ausgeartet ist, aber die Grundfrage zielte in dieselbe Richtung: Wenn man sich in einer Situation befindet in der man unzufrieden mit sich alles und jedem ist, und schon überhaupt damit allein zu sein, weil das ja schuld an allem Schlechten ist u.s.w.... wenn man mal so drauf ist, hat man es offensichtlich verlernt achtsam zu sein, und konzentiert sich nur auf den einen Aspekt in allem was man erhährt und erlebt.

Eigentlich geht es gerade darum, darüber nachzudenken was ist. Da man es ja aus den Augen verloren hat. Die gezielte Beschäftigung mit dem Thema soll einen dazu bringen dieses wieder zu "erlernen".
 
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  • #162
Zitat von DerDogi:
Ich muss da auf den "an sich arbeiten" Thread von mir ereinnern, der vom Thema mittlerweise auch schon etwas ausgeartet ist, aber die Grundfrage zielte in dieselbe Richtung: Wenn man sich in einer Situation befindet in der man unzufrieden mit sich alles und jedem ist, und schon überhaupt damit allein zu sein, weil das ja schuld an allem Schlechten ist u.s.w.... wenn man mal so drauf ist, hat man es offensichtlich verlernt achtsam zu sein, und konzentiert sich nur auf den einen Aspekt in allem was man erhährt und erlebt.

Eigentlich geht es gerade darum, darüber nachzudenken was ist. Da man es ja aus den Augen verloren hat. Die gezielte Beschäftigung mit dem Thema soll einen dazu bringen dieses wieder zu "erlernen".
Ja, schon.
Ich seh halt, wie genug Leute, die zuvor unter Partnersucht gelitten haben, nun unter Icharbeiteanmirselbstsucht leiden. Wie sie beim und mit dem Partner ankommen wollten, wollen sie nun bei sich ankommen. Aber das liegt immer in der Zukunft, ist nicht da. Erst muß noch diese Technik, jene Therapie ausprobiert werden, diese Lehre kennengelernt, jener Ratgeber gelesen werden, bis man was anderes macht und leben kann. Man konzentriert sich nur noch auf den Aspekt, endlich mal heil zu sein, daß man blind für alles andere ist. Das Perfide an dieser Sucht ist ja, daß man sie so schwer bemerkt. Sie ist ja auch nicth mit "Sucht", sondern mit "Heilung" etikettiert. Und weil Menschen, denen es schlecht geht, gerne viel glauben, glauben sie das. Sie werden oft auch sehr böse, wenn man das Etikett herumdreht, ein bißchen wie Drogenabhängige, denen man den Stoff wegnimmt. Und man ist umgeben von Coabhängigen, die, natürlich aus bester Gesinnung, jeden Schritt tiefer in die Sucht eifrig beklatschen. Denn auf der Flasche steht ja "Tut gut."
Ich hab da auch keine leichte Lösung.
 
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  • #163
Zitat von Butte:
Ja, schon.
Ich seh halt, wie genug Leute, die zuvor unter Partnersucht gelitten haben, nun unter Icharbeiteanmirselbstsucht leiden. Wie sie beim und mit dem Partner ankommen wollten, wollen sie nun bei sich ankommen. Aber das liegt immer in der Zukunft, ist nicht da. Erst muß noch diese Technik, jene Therapie ausprobiert werden, diese Lehre kennengelernt, jener Ratgeber gelesen werden, bis man was anderes macht und leben kann. Man konzentriert sich nur noch auf den Aspekt, endlich mal heil zu sein, daß man blind für alles andere ist. Das Perfide an dieser Sucht ist ja, daß man sie so schwer bemerkt. Sie ist ja auch nicth mit "Sucht", sondern mit "Heilung" etikettiert. Und weil Menschen, denen es schlecht geht, gerne viel glauben, glauben sie das. Sie werden oft auch sehr böse, wenn man das Etikett herumdreht, ein bißchen wie Drogenabhängige, denen man den Stoff wegnimmt. Und man ist umgeben von Coabhängigen, die, natürlich aus bester Gesinnung, jeden Schritt tiefer in die Sucht eifrig beklatschen. Denn auf der Flasche steht ja "Tut gut."
Ich hab da auch keine leichte Lösung.
Sehr gut gesagt!

Bei dem was du beschreibst, ist echt was dran, und aus der sicht betrachtet geht es auch genau am Kern der Sache vorbei. Jeder der etwas in der Richtung unternimmt um sich "endlich besser" zu fühlen macht es deswegen schon falsch. Unter anderen Vorraussetzungen macht man vielleicht andere Erfahrungen.

Da bleibt jetzt mal wieder der Eindruck zurück "na dann kann ich ja ganrichts machen" - und klar, sobald man das denkt hat man damit auch recht.
 
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  • #164
Zitat von Butte:
Ja, schon.
Ich seh halt, wie genug Leute, die zuvor unter Partnersucht gelitten haben, nun unter Icharbeiteanmirselbstsucht leiden. Wie sie beim und mit dem Partner ankommen wollten, wollen sie nun bei sich ankommen. Aber das liegt immer in der Zukunft, ist nicht da. Erst muß noch diese Technik, jene Therapie ausprobiert werden, diese Lehre kennengelernt, jener Ratgeber gelesen werden, bis man was anderes macht und leben kann. Man konzentriert sich nur noch auf den Aspekt, endlich mal heil zu sein, daß man blind für alles andere ist. Das Perfide an dieser Sucht ist ja, daß man sie so schwer bemerkt. Sie ist ja auch nicth mit "Sucht", sondern mit "Heilung" etikettiert. Und weil Menschen, denen es schlecht geht, gerne viel glauben, glauben sie das. Sie werden oft auch sehr böse, wenn man das Etikett herumdreht, ein bißchen wie Drogenabhängige, denen man den Stoff wegnimmt. Und man ist umgeben von Coabhängigen, die, natürlich aus bester Gesinnung, jeden Schritt tiefer in die Sucht eifrig beklatschen. Denn auf der Flasche steht ja "Tut gut."
Ich hab da auch keine leichte Lösung.
1. Ich bin froh, dass anscheinend doch bei einigen angekommen ist, was ich ausdrücken wollte...
2. Achtsamkeit liegt per Definition NICHT in der Zukunft. Achtsam ist man genau JETZT, in diesem Moment - wenn man es denn sein will. Achtsam zu leben ist kein Versprechen, dass irgendwann alles ganz toll wird, sondern man soll sich ja gerade vor Augen führen, was jetzt schon alles toll ist. Sei es ein optischer Eindruck, ein Windhauch, ein Geruch. Die Umwelt ganz bewusst wahrnehmen. Wenn man sich darauf einlässt, wird man viele Details wahrnehmen, die einem vorher entgangen sind, wie die Blüte, die sich über Nacht geöffnet hat. Man kann (!) viele kleine Glücksmomente erleben. Wenn man will...
 
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  • #165
Sind das aber alles nicht Binsenweisheiten? Früher hat man es Aufmerksamkeit genannt und gut war es. Warum alles so semifernöstlich verschwurbelt verwursten und verbrämen.