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  • #76
Zitat von frauenzimmer:
Völlig ernst.

Wenn man eine ganz klare, entschiedene Ausstrahlung hat, eindeutige Ansagen macht und - wenn es nötig ist - sich schnell und hart durchsetzt, gestaltet sich das Leben ganz weitgehend unproblematisch.
Und kommen sensiblere Menschen auch gut mit dir zurecht oder sind in deinem Umfeld alle tendenziell schnell und hart?
 
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  • #77
Zitat von frauenzimmer:
Hochprima, ich versichere es Dir. Schwierigkeiten machen mir nur ab und zu meine süßen "Kinder", die leider mein System perfekt kennen und mindestens so gut sind wie ich. Das bedeutet manchmal leichte Kriegshandlungen, bei denen ich keineswegs immer gewinne...
Dann gibt es Schwächen noch in Deinem System. Gottseidank.
 
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  • #78
Zitat von billig:
Und kommen sensiblere Menschen auch gut mit dir zurecht oder sind in deinem Umfeld alle tendenziell schnell und hart?
Gerade die. Ich habe eine HSP in geringer Ausprägung (trotzdem manchmal nervig, anderes Thema), so dass ich ganz schnell spüre, wenn etwas zu viel ist oder zu schnell oder jemand ein Problem mit etwas hat oder... und dann mein Verhalten danach ausrichten kann.

Wenn mir irgendetwas ein Bein stellt, dann bin also eigentlich fast immer ich selber diejenige. Tja.
Muss ich mich dann selber an der Nase packen, nicht immer so angenehm.
 
G

Gast

  • #80
Zitat von frauenzimmer:
Gerade die. Ich habe eine HSP in geringer Ausprägung (trotzdem manchmal nervig, anderes Thema), so dass ich ganz schnell spüre, wenn etwas zu viel ist oder zu schnell oder jemand ein Problem mit etwas hat oder... und dann mein Verhalten danach ausrichten kann.
Dann greifst Du ja doch nicht immer hart und schnell durch.....oder? Du fängst wohl damit an, merkst dann, oh jeh, bei dem geht es nicht und dann ziehst Du zurück?
 
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  • #81
Zitat von Marlene:
Dann greifst Du ja doch nicht immer hart und schnell durch.....oder?
Nee, also "durchgreifen" muss ich total selten. Kommt vor, klar, aber die meisten Situationen und Probleme rütteln sich von ganz alleine zu Recht.

Mir war das lange nicht so bewusst, wie das läuft. Erst als ich meinen Mann beobachtet habe, wurde mir klar, dass es da enorme Parallelen gibt zwischen uns. Der Mann hat einen noch viel konfliktträchtigeren Job als ich und kommt mit der Methode so reibungsarm durch, dass man wirklich nur staunen kann.
 
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  • #82
Zitat von Marlene:
Ich mach das jetzt so, wie zum Teil von Euch vorgeschlagen: morgen habe ich sie eingeladen zum gemeinsamen Kaffeetrinken, dann werde ich das ungefähr so in der Art ansprechen: war das für Dich eigentlich sehr schlimm, dass ich Dich damals verdächtigt habe? usw. Ich kann es nicht ungeklärt lassen, da auch das Ganze passiert ist (falls) zu einer Zeit, wo ich richtig glücklich mich in der Beziehung mit meinem EX-Mann gefühlt habe und sie das wusste. Von ihm dachte ich es auch. Na ja, das ist ein anderes Thema.
Das freut mich, gut! "Flucht" nach vorne ... geh das an, aktiv, prima
 
G

Gast

  • #83
Möchte mal erzählen, wie es nun weiterging. Also, ich hab das so gemacht wie angedacht und sie meinte, dass die Verdächtigung schon krass war, aber im Nachhinein sie es verstehen konnte, weil ich ja permanent mit Vertrauensbrüche zu tun hatte und deswegen nur noch insgesamt misstrauisch war. Es würde heute keine Rolle mehr spielen, sie möchte gerne wieder die Freundschaft, weil wir uns halt so gut verstehen. Ich hab das so stehen lassen, kurz habe ich mich mal bei dem Versuch ertappt, sie mit meinem inneren Bild von den Fotos zu vergleichen, die Fotos und sie, dabei habe ich gemerkt, dass mich das total gleichgültig lässt. War plötzlich total egal. Habe auf dem Nachhauseweg die ganze Zeit gewusst, dass sie es auf den Fotos ist und war gleichzeitig richtig glücklich, dass wir uns wieder gefunden haben. Dann habe ich gedacht: es ist eigentlich gut so, wenn wir dieses Thema unter den Tisch fallen lassen, der Mann ist weg, nicht wegen ihr, wer weiß schon, wie es damals abgelaufen ist (er war ein starker und raffinierter Schwerenöter), aber Eines weiß ich genau: es geschah nicht aus dem Grund, mir weh zu tun. Und ich weiß auch, dass sich so etwas nie wiederholen wird.
So ist das jetzt und wir werden unsere Freundschaft fortsetzen.
 
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  • #84
Zitat von Marlene:
Möchte mal erzählen, wie es nun weiterging. Also, ich hab das so gemacht wie angedacht und sie meinte, dass die Verdächtigung schon krass war, aber im Nachhinein sie es verstehen konnte, weil ich ja permanent mit Vertrauensbrüche zu tun hatte und deswegen nur noch insgesamt misstrauisch war. Es würde heute keine Rolle mehr spielen, sie möchte gerne wieder die Freundschaft, weil wir uns halt so gut verstehen. Ich hab das so stehen lassen, kurz habe ich mich mal bei dem Versuch ertappt, sie mit meinem inneren Bild von den Fotos zu vergleichen, die Fotos und sie, dabei habe ich gemerkt, dass mich das total gleichgültig lässt. War plötzlich total egal. Habe auf dem Nachhauseweg die ganze Zeit gewusst, dass sie es auf den Fotos ist und war gleichzeitig richtig glücklich, dass wir uns wieder gefunden haben. Dann habe ich gedacht: es ist eigentlich gut so, wenn wir dieses Thema unter den Tisch fallen lassen, der Mann ist weg, nicht wegen ihr, wer weiß schon, wie es damals abgelaufen ist (er war ein starker und raffinierter Schwerenöter), aber Eines weiß ich genau: es geschah nicht aus dem Grund, mir weh zu tun. Und ich weiß auch, dass sich so etwas nie wiederholen wird.
So ist das jetzt und wir werden unsere Freundschaft fortsetzen.
Interessant, dafür muss man verdammt stark sein - wer weiss, ob ich das so gekonnt hätte, Hut ab! Und? Gehst jetzt zu ihrem Geburtstag?
 
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  • #85
Ja, ich gehe, aber stark muss man da nicht sein, da ist man eher schwach - oder? Weil einem der Mensch wichtiger ist als irgendwelche ethischen Werte und weil man auch davon "profitiert", wenn man zusammen ist, weil es einen glücklich macht und erfüllt.
 
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  • #86
Zitat von Marlene:
Ja, ich gehe, aber stark muss man da nicht sein, da ist man eher schwach - oder? Weil einem der Mensch wichtiger ist als irgendwelche ethischen Werte und weil man auch davon "profitiert", wenn man zusammen ist, weil es einen glücklich macht und erfüllt.
Liebe Marlene, so meinte ich es auch - stark und schwach, genau!
 
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  • #87
Du bist nett, flower_sun. Danke. Heute in einer Woche bekommst Du Besuch............freust Du Dich darauf?
 
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  • #88
Zitat von Marlene:
Möchte mal erzählen, wie es nun weiterging. Also, ich hab das so gemacht wie angedacht und sie meinte, dass die Verdächtigung schon krass war, aber im Nachhinein sie es verstehen konnte, weil ich ja permanent mit Vertrauensbrüche zu tun hatte und deswegen nur noch insgesamt misstrauisch war. Es würde heute keine Rolle mehr spielen, sie möchte gerne wieder die Freundschaft, weil wir uns halt so gut verstehen. Ich hab das so stehen lassen, kurz habe ich mich mal bei dem Versuch ertappt, sie mit meinem inneren Bild von den Fotos zu vergleichen, die Fotos und sie, dabei habe ich gemerkt, dass mich das total gleichgültig lässt. War plötzlich total egal. Habe auf dem Nachhauseweg die ganze Zeit gewusst, dass sie es auf den Fotos ist und war gleichzeitig richtig glücklich, dass wir uns wieder gefunden haben. Dann habe ich gedacht: es ist eigentlich gut so, wenn wir dieses Thema unter den Tisch fallen lassen, der Mann ist weg, nicht wegen ihr, wer weiß schon, wie es damals abgelaufen ist (er war ein starker und raffinierter Schwerenöter), aber Eines weiß ich genau: es geschah nicht aus dem Grund, mir weh zu tun. Und ich weiß auch, dass sich so etwas nie wiederholen wird.
So ist das jetzt und wir werden unsere Freundschaft fortsetzen.
Kurze Vorabfrage: Es war also Deine Freundin auf den Fotos?

Nebenschauplatz: Ich finde es gut, daß Ihr Euch gesehen habt und drüber gesprochen.

Abschliessend: Chapeau Marlene. Sehr starke Entscheidung für die Freundin und für das vergeben UND verzeihen, obwohl du sie erkannt hast auf den Fotos? Am wichtigsten ist aber, dass es dir nichts mehr ausmacht und Du endlich abschliessen konntest mit der alten Sache.

Für die Zukunft: Trotzdem Augen offen halten gell :)
 
G

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  • #89
Was soll denn das für eine Freundin sein, die mit dem Ehemann ins Bett geht? Und als es Dir schlecht ging, war sie nicht da, aber jetzt, da es Dir gut geht kommt sie mit einem gemeinsamen Projekt daher.

Was soll das sein, eine krude Form der Frauensolidarität? Soft Skills?
Der Böse war ja so ein Schwerenöter.
 
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  • #90
Verzeihen können hat in meinen Augen auch immer etwas von persönlicher Größe an sich.
Ich bewundere Menschen, die sich damit leicht tun.

Da bis heute nicht endgültig geklärt ist, was damals tatsächlich passiert ist, ist auch nicht klar, wer hier wem verzeihen könnte.

Ich sehe die Einladung als Chance auf einen Neustart. Erwartungen nicht zu hoch schrauben, dass es wieder so wird, wie ganz früher und einfach WOHLWOLLEND auf dich zukommen lassen.