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  • #181
Habe erneut gelesen, aber immer noch nicht gefunden, daß jemand behauptet hätte, es sei falsch, „nie“ zu sagen.

Natürlich kann ein Trauschein keine Garantie dafür bieten, daß die Beziehung hält, „bis daß der Tod Euch scheidet“. Alles, was ich sage, ist nur, daß das „Ja“ zu einer Ehe ein Statement ist, eine Art „stärkeres“ „Ja“ wie wenn ich das „nur“ zu meiner/meinem Partner/in sage.

Von daher habe ich (!) bei der Lekture solcher Aussagen oft den Eindruck, daß da auf Grund schlechter Erfahrungen in der Vergangenheit von vorn herein ein Hintertürchen eingebaut wird, daß vielleicht in schwierigen Zeiten eher „gegangen“ und sich nicht (mehr) so nachdrücklich darum bemüht wird, die Probleme (gemeinsam) zu überwinden. Das wiederum wäre für mich durchaus nachvollziehbar und verständlich, und ich wüßte nicht, wie ich regieren würde. Aber ich war nie verheiratet.

Von „falsch“ kann daher IMVHO keine Rede sein, allenfalls von anderen Ansichten bzw. Einstellungen.
Kann aber auch ganz banal rechtliche/finanzielle Gründe haben. Z.b. den Verlust einer etwaigen Witwen/Witwerpension, Anspruch auf Unterhalt,. . .
 
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  • #182
Warum heiraten? Welchen Grund gibt es dafür?
Neben den bereits genannten Gründen, kenne ich auch Paare, die aus religiösen bzw. traditionellen Gründen geheiratet haben.

Falsch ist an der Einstellung gar nichts. Ich frage mich bloß, warum das Heiraten von Menschen mit dieser Einstellung unbedingt vermieden werden und durch zahlreiche andere Maßnahmen sehr umständlich der gleiche Status angestrebt werden soll. Welche Nachteile wollen da unbedingt vermieden werden? Ich bin sehr gespannt.
Möglicherweise negative Erfahrungen? Ich habe einen Bekannten, der bereits seit mehreren Jahren in einer glücklichen Beziehung lebt, aber nicht mehr heiraten möchte, weil er bei seiner ersten Scheidung finanziell schlecht ausgestiegen ist (Ehevertrag war zu der Zeit noch nicht so verbreitet).

Jede Partnerschaft/Beziehung ist eine weitgehend den Beteiligten vorbehaltene Einzelfallbetrachtung.
Sehe ich auch so, und darum sind auch die Meinungen hier breit gestreut.

Heirat kann, muss aber für mich nicht sein ;).
Wichtig ist für mich, dass man sich in einer Beziehung liebt, respekiert und voll vertraut und das geht mit bzw. auch ohne Trauschein.
Grundsätzlich finde ich es aber schon schön, wenn man sagen kann das ist "mein Mann/meine Frau" :oops:
Aber davon bin ich im Moment meilenweit entfernt, ich wäre schon zufrieden, wenn ein Mann auch nur Interesse zeigen würde :rolleyes:.
 
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syntagma

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  • #183
Ich frag mal nach: alle, die Verheiratetsein als Besitz eines Trauscheins verstehen, versteht ihr dann auch Wohnen in nem Haus als Besitzen eines Kaufvertrags?
 
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  • #184
Ich frag mal nach: alle, die Verheiratetsein als Besitz eines Trauscheins verstehen, versteht ihr dann auch Wohnen in nem Haus als Besitzen eines Kaufvertrags?
Falls du das aus meinem Beitrag herausliest, hast du mich falsch verstanden.
Ich reduziere bzw. verstehe Verheiratetsein sicher nicht auf den Besitz eines Trauscheins und ich hätte auch keinen der anderen Beiträge so verstanden.

Meinen o.a. Satz könnte ich auch wie folgt formulieren:
"Wichtig ist für mich, dass man sich in einer Beziehung liebt, respekiert und voll vertraut und das geht sowohl in einer Ehe als auch in einer Lebensgemeinschaft".
 

syntagma

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  • #185
Falls du das aus meinem Beitrag herausliest, hast du mich falsch verstanden.
Ich reduziere bzw. verstehe Verheiratetsein sicher nicht auf den Besitz eines Trauscheins und ich hätte auch keinen der anderen Beiträge so verstanden.
Mich interessiert nur, weswegen hier so oft von "Trauschein" die Rede ist. Ich kanns mir so erklären, daß die Sprecher entweder den Unterschied von Verheiratetsein und Beziehung ohne Verheiratetsein mit diesem Wort irgendwie gering ausfallen lassen möchten, indem sie eben so rein formal von so nem Schein sprechen. Oder daß sie einfach ohne Bedacht denjenigen nachsprechen, die das tun.
Hast du eine andere Erklärung?
 
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  • #186
Ich frag mal nach: alle, die Verheiratetsein als Besitz eines Trauscheins verstehen, versteht ihr dann auch Wohnen in nem Haus als Besitzen eines Kaufvertrags?
Ich denke, der Begriff „Trauschein“ wird hier als Symbol, Synonym und Abkürzung für die Institution „Ehe“ bzw. „die Ehe eingehen“ verwendet.

Und nicht jeder, der in einem Haus wohnt, hat es auch gekauft, so daß er zwar Besitzer des Hauses, aber in der Regel nicht des dieses betreffenden Kaufvertrages ist. ;)
 

syntagma

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  • #187
Ich denke, der Begriff „Trauschein“ wird hier als Symbol, Synonym und Abkürzung für die Institution „Ehe“ bzw. „die Ehe eingehen“ verwendet.
Ja, natürlich. Meine Frage ist, weswegen er dieses "Synonym" wählt. Es dürfte kein Zufall sein, daß die Rede von "Trauschein" in diesen Diskussionen fast ausschließlich in Formulierungen wie "Dafür brauche ich keinen Trauschein" verwendet wird. Ich kenne niemanden, dem Ehe im Sinne von Verheiratetsein wichtig ist, und derart demonstrativ das Wort "Trauschein" als Synonym verwendet.
Als Abkürzung für "Ehe" eignet sich "Trauschein" jedenfalls nicht so sehr.

Und nicht jeder, der in einem Haus wohnt, hat es auch gekauft, so daß er zwar Besitzer des Hauses, aber in der Regel nicht des dieses betreffenden Kaufvertrages ist. ;)
Du kannst es gerne durch "Grundbucheintrag" oder ähnliches ersetzen. :)
 

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  • #188
Mich interessiert nur, weswegen hier so oft von "Trauschein" die Rede ist. Ich kanns mir so erklären, daß die Sprecher entweder den Unterschied von Verheiratetsein und Beziehung ohne Verheiratetsein mit diesem Wort irgendwie gering ausfallen lassen möchten, indem sie eben so rein formal von so nem Schein sprechen. Oder daß sie einfach ohne Bedacht denjenigen nachsprechen, die das tun.
Hast du eine andere Erklärung?

Einerseits sehe ich die Verwendung des Wortes "Trauschein" hier auch so wie @Traumichnich, als Synonym (wenn auch eher nicht so gut geeignet).
Anderseits geht ein "Trauschein" formal mit dem Erwerb von Rechten und Pflichten einher und für mich steigt bzw. fällt die Qualität einer Beziehung/Partnerschaft nicht durch den formalen Erwerb dieser Rechte und Pflichten und durch die Verwendung des Wortes kann man eben dies auch zum Ausdruck bringen. Ohne das "Führen einer Ehe" auf den "Besitz eines Trauscheins" zu reduzieren.
 
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Fredda2019

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  • #189
Seit ich weiss, wie sich - nach 6 Jahren und 2 Kindern - auf die Frage "Wollen wir heiraten?" ein Nein anfühlt, ist mir klar, was ein Ja für die Beziehung bedeutet hätte.
Vorher hatte ich 'das mit dem Heiraten' auch nicht verstanden.
 
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  • #190
Ja, natürlich. Meine Frage ist, weswegen er dieses "Synonym" wählt. Es dürfte kein Zufall sein, daß die Rede von "Trauschein" in diesen Diskussionen fast ausschließlich in Formulierungen wie "Dafür brauche ich keinen Trauschein" verwendet wird. Ich kenne niemanden, dem Ehe im Sinne von Verheiratetsein wichtig ist, und derart demonstrativ das Wort "Trauschein" als Synonym verwendet.
Als Abkürzung für "Ehe" eignet sich "Trauschein" jedenfalls nicht so sehr.
Ich denke, viele sehen darin eher den formalen Akt, die „behördliche Registrierung“, und verwenden den Begriff (auch) deshalb. Sie sind der Ansicht - hier bereits mehrfach geäußert - entscheidend sei das Bekennen zum Partner. Ich sehe das - wie gesagt - etwas anders. Für mich hat das öffentliche Bekenntnis zum Partner noch einmal eine andere Qualität.

Aber chaqu‘un/e à son goût !

Du kannst es gerne durch "Grundbucheintrag" oder ähnliches ersetzen. :)
Klugscheißmodus /
Im Grundbuch steht der Eigentümer ! :D
Klugscheißmodus \
 
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Möglicherweise negative Erfahrungen? Ich habe einen Bekannten, der bereits seit mehreren Jahren in einer glücklichen Beziehung lebt, aber nicht mehr heiraten möchte, weil er bei seiner ersten Scheidung finanziell schlecht ausgestiegen ist (Ehevertrag war zu der Zeit noch nicht so verbreitet).
Ja, das scheint mir ein weit verbreiteter Grund zu sein. Man geht also eine Ehe ein, übernimmt damit Verantwortung für seinen Partner (idR der besser- oder alleinverdienende Mann für die Mutter der Kinder, die auf Einkommen und Karriere verzichtet) und ärgert sich dann darüber, dass man diese Verantwortung auch übernehmen muss und dass das Geld kostet. Ja, solche Menschen sollten auch besser nicht heiraten.
 
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  • #192
Ich denke, der Begriff „Trauschein“ wird hier als Symbol, Synonym und Abkürzung für die Institution „Ehe“ bzw. „die Ehe eingehen“ verwendet.
Nee nee, @Fraunette und @Anthara haben die Ehe schon auf den Trauschein reduziert. Damit drücken sie in meinen Augen eine wichtige Wahrheit aus: Für viele hat die Ehe tatsächlich nur den Charakter eines Vertrags, aus dem man sich im Zweifel möglichst verlustfrei lösen kann. Und da stimme ich zu, wer das so ansieht muss tatsächlich nicht heiraten.
Für mich hat die Ehe eine ganz eigene und spezielle Bedeutung, die natürlich auch wirtschaftlich wirkt, aber eben nicht nur. Eine besondere Form der Verbindung, die sich durch ein Bündel von einzelnen Regelungen nicht ersetzen lässt.
 
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AnnaConda

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  • #194
Ja, das scheint mir ein weit verbreiteter Grund zu sein. Man geht also eine Ehe ein, übernimmt damit Verantwortung für seinen Partner (idR der besser- oder alleinverdienende Mann für die Mutter der Kinder, die auf Einkommen und Karriere verzichtet) und ärgert sich dann darüber, dass man diese Verantwortung auch übernehmen muss und dass das Geld kostet. Ja, solche Menschen sollten auch besser nicht heiraten.
Was uns am meisten aufgeregt hat sind die horrenden Kosten für eine Scheidung. Die Regelungen untereinander waren fair und wären auch relativ kostenneutral ausgefallen, wenn wir es nur unter uns gemacht hätten. Aber da brauchst Notar, vorher Anwalt, sonst erkennt das Gericht das nicht an. Dann noch die Gerichtskosten nach Streitwert.. Und schon ist man 15 000.- los.

Ich glaube, das schreckt inzwischen viele ab, dazu muss es nicht mal einen Rosenkrieg geben.

Wir waren in der glücklichen Zeit unglaublich gern verheiratet, weil man da offiziell mit allen Konsequenzen zueinander steht. Klar geht das auch ohne Hochzeit, aber es war schön. :)
 
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  • #198
Ich denke, viele sehen darin eher den formalen Akt, die „behördliche Registrierung“, und verwenden den Begriff (auch) deshalb.
Ja, das denk ich auch.

Klugscheißmodus /
Im Grundbuch steht der Eigentümer ! :D
Klugscheißmodus \
Ja, eben. Ich wollte Erben inkludieren. Aber weiterhin von Eigentümern sprechen.

Man geht also eine Ehe ein, übernimmt damit Verantwortung für seinen Partner (idR der besser- oder alleinverdienende Mann für die Mutter der Kinder, die auf Einkommen und Karriere verzichtet)
Jemand, der es so sieht, wäre für mich ein klarer Grund gegen die Heirat.
Ich finde das schade auch hinsichtlich des Verantwortungsbegriff, daß der dadurch so ins Miefige gezogen wird.

Nee nee, @Fraunette und @Anthara haben die Ehe schon auf den Trauschein reduziert.
Ja.
Zitat von WolkeVier:
Damit drücken sie in meinen Augen eine wichtige Wahrheit aus: Für viele hat die Ehe tatsächlich nur den Charakter eines Vertrags, aus dem man sich im Zweifel möglichst verlustfrei lösen kann.
Ich kenn da beinahe niemanden, der mit dieser Einstellung heiratet. Aber über andere sagt sich das vermutlich billig.
 
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  • #199
Ja, das denk ich auch.


Ja, eben. Ich wollte Erben inkludieren. Aber weiterhin von Eigentümern sprechen.


Jemand, der es so sieht, wäre für mich ein klarer Grund gegen die Heirat.
Ich finde das schade auch hinsichtlich des Verantwortungsbegriff, daß der dadurch so ins Miefige gezogen wird.


Ja.

Ich kenn da beinahe niemanden, der mit dieser Einstellung heiratet. Aber über andere sagt sich das vermutlich billig.
Tu mir bitte einen Gefallen und übe deine Rhetorik an anderen. Dann brauchst dich nachher auch nicht wieder darüber beschweren, dass ich an dir kleben würde.
 
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  • #201
Jemand, der es so sieht, wäre für mich ein klarer Grund gegen die Heirat. Ich finde das schade auch hinsichtlich des Verantwortungsbegriff, daß der dadurch so ins Miefige gezogen wird.
Ich finde ja, dass er den Nagel so ziemlich auf den Kopf getroffen hat.....

Die meisten Frauen treten doch beruflich kürzer, wenn Kinder da sind. Ob sie es nun immer wollen oder auch müssen (keine Kinderbetreuung z. B.) sei dahingestellt. Insbesondere, wenn der Mann ein "Gutverdiener" ist, wird sie darin von ihm oft auch bestärkt. Bei einer Trennung hat sie vielfach nur einen Halbtagsjob, meist jedoch den schlechter bezahlten. Ja, ja, sie ist selbst SCHULD daran.

War sie nicht verheiratet, guckt sie auch rentenmäßig in den Mond. Kann sie auch ganz prima, wenn sie unter der Brücke sitzt, weil sie keine Wohnung mehr mit ihrer Mickerrente bezahlen kann.... Ja, ja, auch selbst SCHULD!
 
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  • #202
Ich finde ja, dass er den Nagel so ziemlich auf den Kopf getroffen hat.....

Die meisten Frauen treten doch beruflich kürzer, wenn Kinder da sind. Ob sie es nun immer wollen oder auch müssen (keine Kinderbetreuung z. B.) sei dahingestellt. Insbesondere, wenn der Mann ein "Gutverdiener" ist, wird sie darin von ihm oft auch bestärkt. Bei einer Trennung hat sie vielfach nur einen Halbtagsjob, meist jedoch den schlechter bezahlten. Ja, ja, sie ist selbst SCHULD daran.

War sie nicht verheiratet, guckt sie auch rentenmäßig in den Mond. Kann sie auch ganz prima, wenn sie unter der Brücke sitzt, weil sie keine Wohnung mehr mit ihrer Mickerrente bezahlen kann.... Ja, ja, auch selbst SCHULD!
Was die Vorteile einer finanziellen Regelung betrifft, bin ich da weitgehend bei dir.
Meine Abneigung bezog sich nicht darauf, sondern darauf, daß der Verantwortungsbegriff auf finanzielle Belange verengt und auf eine Richtung hin reduziert wird. Als würde nur der eine Verantwortung übernehmen und der andere bloß von der Verantwortungsübernahme des anderen profitieren.

So Formulierungen trifft man das sonst vielleicht bei sugar daddies an. Oder halt in früheren Jahrhunderten, als man auch noch einseitig von Entwicklungshilfe gesprochen und sich dabei so auf die Schulter geklopft hat.
Aber sicherlich gibts auch heute noch Leute, die nicht nur so reden, sondern das auch gut finden. Auch der Typ von Trigema wird ja gerne zu talk shows eingeladen. Es gibt ne Klientel, die das mag. Vielleicht überkommt viele da ein Gefühl nach den guten alten heiligen Zeiten, wo sie Kind waren und der Papa die Verantwortung hatte.
 
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  • #203
Meine Abneigung bezog sich nicht darauf, sondern darauf, daß der Verantwortungsbegriff auf finanzielle Belange verengt und auf eine Richtung hin reduziert wird. Als würde nur der eine Verantwortung übernehmen und der andere bloß von der Verantwortungsübernahme des anderen profitieren.
Da bin ich ganz bei Dir. Die finanziellen Belange betreffen nur einen Teil. Sind sie es gleichwohl als Alleinstellungsmerkmal, dann stimmt was nicht... Verantwortungsübernahme geht generell in beide Richtungen - in unterschiedlicher Intensität. Ich vermute allerdings nicht, dass @WolkeVier das nur in finanzieller Hinsicht gedacht hat....

Und dann ist es einfach so, dass gerade finanzielle Dinge einen rechtlich sicheren Rahmen benötigen. Frühere Versprechungen helfen bei der Trennung nur dem finanziell Überlegenen.... Und klar kann man auch notarielle Verträge machen. Ob damit alles mit zu regeln wäre (z. B. Rentenansprüche), ich weiß es nicht...
 
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  • #204
Da bin ich ganz bei Dir. Die finanziellen Belange betreffen nur einen Teil. Sind sie es gleichwohl als Alleinstellungsmerkmal, dann stimmt was nicht... Verantwortungsübernahme geht generell in beide Richtungen - in unterschiedlicher Intensität. Ich vermute allerdings nicht, dass @WolkeVier das nur in finanzieller Hinsicht gedacht hat....
Ich hab einfach was dazu geschrieben, wie meine Reaktion wäre, wenn mir jemand so käme. Wenn jemand das so ausdrückt, aber ganz anders meinte, wäre, wenn ich sonst ein INteresse an der Person hätte, wohl zu fragen, weshalb er es so ausdrückt. Und wenn er öfter einen solchen Duktus an den Tag legte, dann würde ich mir wohl eher meinen Teil denken als seiner etwaigen Versicherung sonderliches Gewicht einräumen, er meine das ja gar nicht so.
Man erfährt meist schon viel über die Haltung von Menschen, wenn man sich auch ihre Formulierungen anschaut, die sie nicht so wahnsinnig kontrollieren.
 
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