fafner

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  • #151
Das hat sich dann halt aus den Handlungen und Gesprächen miteinander so ergeben.
Ja sicher, nur scheint es ja Leute zu geben, die, sollten Gespräche darauf kommen, dann so was sagen wie "weiß nicht", "mal abwarten" usw. Das fänd ich extrem unattraktiv.
Ich kann nach ein paar Dates und ggf. Sex keine derartige Verbindlichkeit liefern, also nicht auf Knopfdruck und um ne Erwartung beim Gegenüber zu erfüllen.
Ich bin ja der Überzeugung, daß sich überhaupt nur Leute finden, welche solche unverbindlichen Testphasen brauchen, und solche, wo das überhaupt nicht geht.
Du hast zwar nicht mich gefragt, aber ich antworte mal trotzdem: Nie.
Das zum Beispiel fänd ich den totallen Killer. Also das zu sagen. Tatsächlich heiraten muß man natürlich nicht. Aber wer das so kategorisch ausschließt, da hätte es für mich ganz klar was völlig Unverbindliches.
Ich habe früher nie darüber sprechen müssen, ob ich den nun eine "Beziehung" habe oder nicht.
Mußte ich bis heute nicht.
Das ergab sich einfach. Vielleicht ist heute alles viiiel komplizierter geworden...
Nein. Ist alles noch wie "früher". Keine Sorge. :)
 
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apfelstrudel

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  • #152
Du hast zwar nicht mich gefragt, aber ich antworte mal trotzdem: Nie.
Das zum Beispiel fänd ich den totallen Killer. Also das zu sagen. Tatsächlich heiraten muß man natürlich nicht. Aber wer das so kategorisch ausschließt, da hätte es für mich ganz klar was völlig Unverbindliches.
also ich kann das schon verstehen. was ist das schon, heiraten. seit man sich wegen jedem furz scheiden lassen kann hats null bedeutung. entweder man schaukelt das kind, oder eben nicht.
insofern seh ich keinen zwingenden zusammenhang zwischen einer glücklichen beziehung und einer heirat.

"exklusivität"... "verbindlichkeit"... "haben wir eine beziehung"...
erinnert eher an geschäft, nicht an liebe.
vertrauen wir einander, stehen wir füreinander ein, haben wir ein gemeinsames leben... sollte man sich immer fragen. und wenn man sich noch dazu liebt, dann ist das schon was ganz schönes.

sich verstellen um attraktiv für jemanden zu sein... das ist die crux. :(
im grunde ist es eine lüge und die hält kein mensch ein leben lang durch.
er selbst leidet und der partner leidet.
 
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  • #153
Schön fände ich es, überhaupt erst in die Situation zu kommen darüber nachdenken zu müssen "Führen wir eine Beziehung oder was ist das?".
Ist derzeit Meilenweit entfernt.....
 
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Deleted member 7532

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  • #157
Ja. Die Einstellung hab ich aber schon immer. Warum heiraten? Welchen Grund gibt es dafür?
Für mich nur den, wenn man Familie gründen möchte.
HatteN wir hier schon mal, dass man natürlich (für diverse worst case Szenarien) fast alles via Notar regeln kann. Unkomplizierter ist es halt mit Heirat. Und wenn kein worst case Szenario eintritt ist's gut.
 
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  • #159
Ja. Die Einstellung hab ich aber schon immer. Warum heiraten? Welchen Grund gibt es dafür?
Dafür fällt mir nur ein englischer Begriff ein, für den mir keine passende Übersetzung einfällt : Commitment.

es ist mehr als Engagement oder Versprechen, es hat auch was mit Dokumentation nach außen und dazu stehen zu tun.

Daneben gibt es dann halt auch noch ein paar rein praktische Gründe, die @mone7 schon ansprach, und die Steuer ist dabei sicherlich einer der geringsten. Wichtiger finde ich zum Beispiel, daß die Ärzte im Falle eines (Un-) Falles einfach Auskunft geben (dürfen) und/oder mir den Zutritt nicht ohne weiteres verwehren können : Ich stelle es mir unglaublich brutal vor, zu wissen, daß meine Partnerin womöglich irgendwo um ihr Leben kämpft und ich nicht zu ihr dürfte (wenn ich nicht gerade im Wege stünde, versteht sich).
 
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  • #161
Heiraten wird überbewertet! Ich würde - mit meinem heutigen Wissen - auch nicht mehr heiraten. Ich wollte damals auch nicht unbedingt heiraten. War damals aber doof, wenn man nicht verheiratet war und Kinder bekommen hat. Da musste der Vater das Kind noch "adoptieren" (ist kurz nach der Geburt meines ersten Kindes geändert worden). Da das scheidungsrecht bzw. die Versorgung des geringer verdienenen Partners mittlerweile auch geändert wurde, sehe ich da nur noch wenige Vorteile. Vieles kann man auch anders regeln. Den "Traum in Weiß" habe ich nie geträumt und auch nie umgesetzt.
Zueinander bekennen kann man sich auch ohne Trauschein. Der Trauschein ist keine Hürde zum Fremdgehen oder sich aus anderen Gründen trennen.
Aber kategorisch "niemals wieder" würde ich jetzt auch nicht sagen. Das Leben hat mich schon mehrfach und in vielen Bereichen gelehrt, dass ein "nie" ganz schnell ein "vielleicht" oder "auf jeden Fall" werden kann.
 
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  • #164
Nur heiraten willst du sie nicht.
Weil es das nicht braucht.
Und was ist an der Einstellung so falsch? Ich finde es völlig in Ordnung, ohne Trauschein. Was verändert sich dadurch innerhalb der Beziehung (jetzt mal völlig losgelöst von den evtl. "Vorteilen" wie Steuer)? Ringe kann man auch ohne den ganzen Bohei tauschen (wenn man denn unbedingt einen am Finger tragen will).
Wichtiger ist doch, wie der Partner zu einem steht.
Wenn jemand unbedingt heiraten möchte, finde ich das völlig in Ordnung. Aber genauso sehe ich es mit Menschen, die auch ohne den offiziellen "wir-sind-ein-Paar-Schein" glücklich sind.
Das sagt nichts über die Qualität der Beziehung aus oder wie man zueinander steht und ob man füreinander da ist. Es gibt bessere "Beweise" dafür, das sich jemand zu seinem Partner bekennt.
 
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  • #165
Falsch ist an der Einstellung gar nichts. Ich frage mich bloß, warum das Heiraten von Menschen mit dieser Einstellung unbedingt vermieden werden und durch zahlreiche andere Maßnahmen sehr umständlich der gleiche Status angestrebt werden soll. Welche Nachteile wollen da unbedingt vermieden werden? Ich bin sehr gespannt.
 
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  • #167
Und was ist an der Einstellung so falsch? Ich finde es völlig in Ordnung, ohne Trauschein. Was verändert sich dadurch innerhalb der Beziehung (jetzt mal völlig losgelöst von den evtl. "Vorteilen" wie Steuer)? Ringe kann man auch ohne den ganzen Bohei tauschen (wenn man denn unbedingt einen am Finger tragen will).
Wichtiger ist doch, wie der Partner zu einem steht.
Wenn jemand unbedingt heiraten möchte, finde ich das völlig in Ordnung. Aber genauso sehe ich es mit Menschen, die auch ohne den offiziellen "wir-sind-ein-Paar-Schein" glücklich sind.
Das sagt nichts über die Qualität der Beziehung aus oder wie man zueinander steht und ob man füreinander da ist. Es gibt bessere "Beweise" dafür, das sich jemand zu seinem Partner bekennt.
Immer ruhig mit den jungen Pferden ! ;)

Ich kann mich nicht erinnern, daß jemand gesagt habe, daß sei „falsch“ !

Deine Ansicht sei Dir unbenommen. Dann akzeptier’ aber bitte auch abweichende. ;)
 

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  • #170
also ich kann das schon verstehen. was ist das schon, heiraten. seit man sich wegen jedem furz scheiden lassen kann hats null bedeutung. entweder man schaukelt das kind, oder eben nicht.
insofern seh ich keinen zwingenden zusammenhang zwischen einer glücklichen beziehung und einer heirat.

"exklusivität"... "verbindlichkeit"... "haben wir eine beziehung"...
erinnert eher an geschäft, nicht an liebe.
vertrauen wir einander, stehen wir füreinander ein, haben wir ein gemeinsames leben... sollte man sich immer fragen. und wenn man sich noch dazu liebt, dann ist das schon was ganz schönes.

sich verstellen um attraktiv für jemanden zu sein... das ist die crux. :(
im grunde ist es eine lüge und die hält kein mensch ein leben lang durch.
er selbst leidet und der partner leidet.

Sache mal, Strudelchen, warum schreibst du alles klein?:)
 
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fafner

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  • #173
also ich kann das schon verstehen. was ist das schon, heiraten. seit man sich wegen jedem furz scheiden lassen kann hats null bedeutung.
Wenn Du dem keine Bedeutung beimessen kannst, dann frage ich mich, welche Qualität die Beziehung hat.
vertrauen wir einander, stehen wir füreinander ein, haben wir ein gemeinsames leben... sollte man sich immer fragen.
M.E. sollte man sich das nicht fragen (müssen), sondern es sollte so sein. Und dann muß man auch nicht sagen, "ich heirate niemals (mehr)".
Ich steh zu meiner Partnerin, in guten wie in schlechten Zeiten.
So so. Und was ist mit Alters- und Todesfallvorsorge?
 

Fraunette

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  • #175
Falsch ist an der Einstellung gar nichts. Ich frage mich bloß, warum das Heiraten von Menschen mit dieser Einstellung unbedingt vermieden werden und durch zahlreiche andere Maßnahmen sehr umständlich der gleiche Status angestrebt werden soll. Welche Nachteile wollen da unbedingt vermieden werden? Ich bin sehr gespannt.
Weil man sich im Laufe seines Lebens bewusst geworden ist, das ein Trauschein keine Garantie bringt, weil man dem Status "Verheiratet" nicht so viel Bedeutung beimisst und die Beziehung an sich auch so sehr gut ist, beide finanziell gut aufgestellt sind und dafür einfach keine Notwendigkeit sehen.
Da gibt es mit Sicherheit noch viele Gründe dafür und dagegen.
Und wie ich schon schrieb, aus einem "ich würde nie" wird ganz schnell ein "vielleicht doch" oder "auf jeden Fall". Ich bin da vorsichtiger geworden mit dem "ich würde nie". Deshalb von mir eher ein "im Moment kann ich mir .... (nicht) vorstellen...."
 
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apfelstrudel

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  • #177
Wenn Du dem keine Bedeutung beimessen kannst, dann frage ich mich, welche Qualität die Beziehung hat.
ich bin dagegen die qualität einer beziehung anhand der heiratswilligkeit der partner zu messen.
M.E. sollte man sich das nicht fragen (müssen), sondern es sollte so sein.
ja, sonst ists müll, oder ein schöner zeitvertreib...
Und dann muß man auch nicht sagen, "ich heirate niemals (mehr)".
wenn du nicht bereit bist der sache auf den grund zu gehen, warum das so ist, dann gehst du auf die frau auch nicht wirklich ein und das widerspricht ja wieder dem geist einer beziehung.
 
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Hoppel

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  • #178
Na ja, bei einer Scheidungsrate von irgendwas um 40% aller geschlossenen Ehen bezweifel ich nicht die ehrlichen und mit Verve vertretenen und anfänglich hehren Absichten der Beteiligten. Ich würde Heirat dann aber auch nicht zur Glorifizierung und die ultimative Weihe von Partnerschaft heranziehen/stilisieren wollen. fafners Post passte gut als Beispiel in den Thread "Disneyfizierung der Liebe" - oder gibt es hier irgendwo einen Schwarzweißthread?

Jede Partnerschaft/Beziehung ist eine weitgehend den Beteiligten vorbehaltene Einzelfallbetrachtung. Da kann eine Heirat, irgendein Tinder-Dingens und auch moralintropfendes wie vom fafnir präsentiert herauskommen. Eine Garantie ist das alles nicht. Ich finde es problematisch, wenn man Beziehung unnötig mit Erwartungen befrachtet.
 
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  • #179
Eine Garantie ist das alles nicht. Ich finde es problematisch, wenn man Beziehung unnötig mit Erwartungen befrachtet.

Das sehe ich mittlerweile genauso. Ich habe aktuell interessante Kontakte im RL und sehe jetzt einfach mal, was daraus wird. Vielleicht nur ein Techtelmechtel, aber was solls, wäre auch mal wieder ganz schön. :rolleyes:
Ich persönlich suche keine Beziehung mehr und lasse alles auf mich zukommen.

Tja, man lernt auch im Alter nicht aus. :)
 
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  • #180
Lies meinen Post doch bitte noch einmal genau. Dann wirst du genau das finden. Danke ;)
Habe erneut gelesen, aber immer noch nicht gefunden, daß jemand behauptet hätte, es sei falsch, „nie“ zu sagen.
Weil man sich im Laufe seines Lebens bewusst geworden ist, das ein Trauschein keine Garantie bringt, weil man dem Status "Verheiratet" nicht so viel Bedeutung beimisst und die Beziehung an sich auch so sehr gut ist, beide finanziell gut aufgestellt sind und dafür einfach keine Notwendigkeit sehen.
Da gibt es mit Sicherheit noch viele Gründe dafür und dagegen.
Und wie ich schon schrieb, aus einem "ich würde nie" wird ganz schnell ein "vielleicht doch" oder "auf jeden Fall". Ich bin da vorsichtiger geworden mit dem "ich würde nie". Deshalb von mir eher ein "im Moment kann ich mir .... (nicht) vorstellen...."
Natürlich kann ein Trauschein keine Garantie dafür bieten, daß die Beziehung hält, „bis daß der Tod Euch scheidet“. Alles, was ich sage, ist nur, daß das „Ja“ zu einer Ehe ein Statement ist, eine Art „stärkeres“ „Ja“ wie wenn ich das „nur“ zu meiner/meinem Partner/in sage.

Von daher habe ich (!) bei der Lekture solcher Aussagen oft den Eindruck, daß da auf Grund schlechter Erfahrungen in der Vergangenheit von vorn herein ein Hintertürchen eingebaut wird, daß vielleicht in schwierigen Zeiten eher „gegangen“ und sich nicht (mehr) so nachdrücklich darum bemüht wird, die Probleme (gemeinsam) zu überwinden. Das wiederum wäre für mich durchaus nachvollziehbar und verständlich, und ich wüßte nicht, wie ich regieren würde. Aber ich war nie verheiratet.

Von „falsch“ kann daher IMVHO keine Rede sein, allenfalls von anderen Ansichten bzw. Einstellungen.