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  • #137
Zitat von Mentalista:
Es geht ja nicht nur um Sachen Sex, sondern auch um andere Dinge in Sachen Liebe und Beziehung usw.

Viel wissen kann Angst machen...
Wem? Dem Wissenden ("Oh nein, der/die kennt sich ja gar nicht aus") oder der Gegenseite ("Oh Gott, wie soll ich denn da mithalten?")
Und wieso überhaupt?
 
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  • #138
Zitat von IMHO:
Wem? Dem Wissenden ("Oh nein, der/die kennt sich ja gar nicht aus") oder der Gegenseite ("Oh Gott, wie soll ich denn da mithalten?")
Und wieso überhaupt?
Natürlich dem Unwissenden, der meint, dass er unwissend ist, aber vielleicht gar nicht so unwissend ist. Ja, das mit dem, wie kann ich da mithalten ist gut beschrieben. Geht mir manchmal auch so, nur dass ich keine Angst habe, sondern eher Respekt, wenn jemand was weis, was ich nicht weis.
 
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  • #139
Zitat von IMHO:
Ich befürchte, dass viele Leute gar nicht wissen, dass sie bezüglich dieser Dinge eben NICHT viel wissen. Müssen sie ja auch nicht, wenn sie Sex bisher als erfüllend und schön empfunden haben. Denen fehlt dann ja auch nichts.

Allerdings kann es schwierig werden, wenn diese Menschen auf Partner treffen, die sehr erfahren, experimentierfreudig und vor allem relativ unkonventionell eingestellt sind. Da prallen dann nicht nur zwei Körper, sondern auch zwei unterschiedliche Galaxien aufeinander.

Ja, genau das gilt es ja herauszufinden. Ich finde das besonders spannend und da habe ich erlebt, dass ein Mann extrem unflexibel war, ein dominanter Mann eben, der nur ganz bestimmte Dinge zulassen wollte, ebenso wie einen Mann, der sehr unerfahren war .. es ist schwer damit umzugehen .. es ist doch schon auch ein TABU finde ich, offen über Sex und Praktiken zu sprechen, schade eigentlich, könnte Einiges echt entpannen!
 
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  • #140
Zitat von IMHO:
"Nuancensteuerung" ist ja o.k., aber ich möchte keiner 50-jährigen Frau erklären müssen, wie ein Penis anzufassen ist, ohne dem dazugehörigen Mann Schmerzen zu bereiten.
umgekehrt gilt dasselbe. Manche Männer waren sogar verheiratet und haben wenig Ahnung, wo sich die Lustzentren bei Frauen befinden.
 
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  • #142
Bin um jede Ablehnung "froh" solange sie nicht beleidigend ausfällt was aber noch nie passiert ist. Problematisch für mein Selbstwertgefühl sind eher die spontanen Kontaktabbrüche unter denen ich zu 90% leide nachdem nachvollziehbare Hürden wie Foto gefällt nicht oder ähnliches längst genommen schienen.
 
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  • #144
Zitat von fafner:
Für mich liest sich das sehr gut. Einfach weitermachen. :)
Nicht gleich alles kaputtdenken. :-/

Ja, dank dir, das Kopfkino ist natürlich in vollem Gange ... hast hier ja auch schon mal geschrieben, dass das genau die Herausforderung ist, es laufen zu lassen ... wir hatten am Sonntag ne perfekte Kanu Tour auf dem Altrhein bei Germersheim; also absolut harmonisch, kein Gekippel, keine Ladung Wasser abbekommen, weder er noch ich ... sehr viele Tiere und Vögel gesehen. Anschließend ein unabgesprochenes Picknick, er hatte was dabei, ich hatte was dabei, abends um halb neun haben uns die Mücken vertrieben. Ich muss sagen, lange nicht mehr so was Harmonisches erlebt und das ohne Absprachen, einfach so, ganz natürlich; das ist schon umwerfend irgendwie. Und die Fragen, also DIE Fragen haben wir nicht erörtert, weil ich ihn nicht bloßstellen möchte oder eine Situation herbeiführen, in dem er oder ich Gesicht verliere, möchte ich einfach nicht, ich denke mir jetzt mal, es wird sich zeigen und einfach ergeben (hoffe ich).
 
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  • #146
Pingu, nimm Dir das nicht so sehr zu Herzen, vor allem lasse es nicht Dein Selbstwertgefühl zerstören.
Diese Kontaktabbrüche sind häufig die Regel. Man macht ein wenig rum und sieht dann aus irgendwelchen Gründen, nein, er/sie ist es nicht. Die Gründe dafür sind so zahlreich, dass ein Nachdenken kaum lohnt. Der Fehler muss doch nicht bei Dir liegen. Ein wenig zu plaudern und dann Adieu zu sagen, das gehört bei der Partnersuche dazu.
Ich würde das nicht so gewichten, dass es ein Selbstwertgefühl tangiert. Auch finde ich "die Wahrheit" bei Abschiedsbriefen nicht besonders hilfreich. Wozu soll es gut sein, zu wissen, warum der/die-jenige nicht mehr will. Attraktion ist pure Geschmackssache. Es zu vermittlen meist unsinnig. Man sucht jemanden, der dem entspricht und das hat nichts mit dem grundsätzlichen Wert eines anderen zu tun.
 
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  • #147
Zitat von lone rider:
Pingu, nimm Dir das nicht so sehr zu Herzen, vor allem lasse es nicht Dein Selbstwertgefühl zerstören.
Diese Kontaktabbrüche sind häufig die Regel. Man macht ein wenig rum und sieht dann aus irgendwelchen Gründen, nein, er/sie ist es nicht. Die Gründe dafür sind so zahlreich, dass ein Nachdenken kaum lohnt. Der Fehler muss doch nicht bei Dir liegen. Ein wenig zu plaudern und dann Adieu zu sagen, das gehört bei der Partnersuche dazu.
Ich würde das nicht so gewichten, dass es ein Selbstwertgefühl tangiert. Auch finde ich "die Wahrheit" bei Abschiedsbriefen nicht besonders hilfreich. Wozu soll es gut sein, zu wissen, warum der/die-jenige nicht mehr will. Attraktion ist pure Geschmackssache. Es zu vermittlen meist unsinnig. Man sucht jemanden, der dem entspricht und das hat nichts mit dem grundsätzlichen Wert eines anderen zu tun.
Ja das ist immer so leicht gesagt und man konditioniert sich damit zu einem vernunftgesteuerten Wesen. Wenn man das häufig genug macht, wird man immer stumpfer und versteht irgendwann nicht mehr wie Leute denn sowas wie "Fast and Furious 7" gut finden können und schaut sich lieber was intellektuell Ansprechendes an, denn der Rest is ja tot.

Ich finds schon wichtig, dass Menschen Frust, Wut und Verzweiflung auch mal rauslassen oder sich drin suhlen, das hält das Blut am pumpen. Aber das kann man von niemandem verlangen, weil es immer ein Ritt auf der Kettensäge mit dem Teufel ist. Denn spätestens wenn man sich irgendwann nackt und blutüberströmt mit der Schrotflinte auf der Autobahn gehend wieder findet - die Worte my way or the highway im Hinterkopf - wirds kritisch. :)
 
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  • #148
Zitat von entropie:
Ja das ist immer so leicht gesagt und man konditioniert sich damit zu einem vernunftgesteuerten Wesen. Wenn man das häufig genug macht, wird man immer stumpfer und versteht irgendwann nicht mehr wie Leute denn sowas wie "Fast and Furious 7" gut finden können und schaut sich lieber was intellektuell Ansprechendes an, denn der Rest is ja tot.

Ich finds schon wichtig, dass Menschen Frust, Wut und Verzweiflung auch mal rauslassen oder sich drin suhlen, das hält das Blut am pumpen. Aber das kann man von niemandem verlangen, weil es immer ein Ritt auf der Kettensäge mit dem Teufel ist. Denn spätestens wenn man sich irgendwann nackt und blutüberströmt mit der Schrotflinte auf der Autobahn gehend wieder findet - die Worte my way or the highway im Hinterkopf - wirds kritisch. :)
Hej Bean, versuch es doch mal in Hollywood. :)