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  • #1

Wie geduldig sollte man sein?

Guten Abend!
Vor knapp 3 Monaten habe ich (w,29) ihn (m,29) im Urlaub kennengelernt. Wir waren beide direkt voneinander angetan und haben den Rest des Urlaubs mit unseren Freunden gemeinsam verbracht. Nachdem wir immer scherzhaft über unsere Zukunft geredet haben, fragte er mich wann ich ihn besuchen würde (er wohnt im Ausland, 3 h von mir entfernt). Als ich ihm sagte, dass es etwas kompliziert sei, da ich schon zuhause 2 Männer daten würde lief er weg, kam dann aber entschuldigend kurz darauf zurück. Wir verbrachten auch den letzten Abend und den Abschlusstag zusammen. Wie es der Zufall (oder das Schicksal?) wollte, fragte mich ein Freund am nächsten Tag ob ich nicht am Wochenende mit ihm in besagte Stadt fahren würde und nachdem ich ihm davon erzählte war er sofort Feuer und Flamme. Da ich nun doch eine Zukunft sah, beendete ich es mit den anderen beiden und wir verbrachten ein traumhaftes Wochenende zusammen in dem ich seine Freunde kennenlernte etc. Dann kam leider der harte Alltag - Er arbeitet im Investment-Banking Bereich d.h. arbeitet wöchentlich oft 80-100 Stunden. Dies zerstörte auch unser erstes Wochenende bei mir, das er kurzfristig absagen musste. Er holte dies nach sobald es irgendwie ging und wir hatten wieder eine tolle Zeit. Nun haben wir uns wieder seit Wochen nicht gesehen und mal kann der eine nicht, mal der andere nicht. Wir schreiben täglich, telefonieren ab und zu und wissen beide nicht was wir tun sollen. Einerseits fühlt es sich ab der ersten Minute wie Bestimmung an, dass wir uns kennengelernt haben und wir haben auch keine anderen Parallel-Kontakte, andererseits sehen wir uns sehr selten, was mir nicht reicht und für ihn nicht leicht ist aber dank der vielen Ablenkung durch die Arbeit kein Problem darstellt.
Ich weiß nicht wie lange ich auf weitere Treffen warten sollte oder ob ich mich hier in eine Beziehung mit einem Mann verrenne der seit 5 Jahren eine Beziehung mit seiner Arbeit hat? Ich versuche mich in Geduld zu üben weil ich ihn unglaublich toll finde und mir eine Zukunft mit ihm vorstellen kann. Gleichzeitig denke ich aber jede Woche mindestens einmal ernsthaft darüber nach es zu beenden und in meiner Heimatnähe nach einem Mann für eine ernsthafte Beziehung zu suchen. Das ganze parallel zu versuchen schaffe ich nicht mit meinem Herzen zu vereinbaren weil er dort schon einen zu großen Platz einnimmt. Was meint ihr, wie lange sollte ich dem noch Zeit geben? Sollte ich mehr einfordern oder eher genügsam warten?
 
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  • #2
Was möchtest du denn? :)
 
G

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  • #3
Liebe Sunshine2,
Du bist hin- und hergerissen, zwischen Herz und Vernunft, so kommt es mir vor. Das Herz sagt "ja", die äußeren Bedingungen sprechen dagegen, verlangen Geduld und erzeugen eine Unsicherheit bez. einer gemeinsamen Zukunft. Hast Du ihn mal gefragt, ob und wie er sich eine Zukunft mit Euch Beiden vorstellen könnte? Das würde ich jetzt an Deiner Stelle machen. Wenn man es wirklich möchte, gibt es einen Weg, auch wenn der länger dauert und die Prioritäten sich vielleicht verschieben müssen.
Ich habe mal mit dieser Frage zu lange gewartet und dann stellte sich heraus, dass er die Beziehung genauso gut fand wie sie war. Das muss bei Dir nicht sein, doch ich finde, es ist besser, früh genug um die Perspektive zu wissen.
 
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  • #4
Hallo Sunshine2

Wenn man versucht, einen Menschen umzubauen geht das meist daneben. Liebt er seinen Job, musst Du Dich fragen, ob Du damit klar kommen kannst.

Im Investment Banking (IB) gibt es stark ausgeprägte Hierarchien, man startet als Associate ganz unten. Die Bank bezahlt gut, erwartet aber primär zwei Dinge: Zuerst kommt der Job, sprich Du bist 7/24h erreichbar. Zweitens machst Du das, was Dir gesagt wird, ohne es zu hinterfragen. Da muss man durch, bevor es nach 3-5 Jahren weitergeht (VP, später vielleicht einmal Director/Senior VP).

Eine 80h Woche ist normal, Heimarbeit geht nicht. Ein vernünftiges Arbeitspensum (sprich im Schnitt weniger als 50-60h) ist im IB eine echte Herausforderung, zumindest in jungen Jahren, nicht zuletzt weil immer noch so viele in diesen Job wollen. Örtlich ist man stark gebunden, in Europa kommen eigentlich nur Frankfurt, Zürich und London in Frage. Deshalb wechseln die meisten später in eine andere Sparte, z.B. Private Banking, weil sie andere Prioritäten setzen.

Vielleicht erschreckt dich das, doch mit einem klaren, offenen Dialog könnt ihr sowas lösen - wenn ihr das wollt. Wenn Du Heirat/Kinder anstrebst, würde ich erst einmal mehrere Dates abwarten. Wenn er sich dann immer noch wie Mr. Right anfühlt, bring klar rüber, dass er 6 oder 12 Monate hat, um sich ebenfalls für oder gegen eine Familie zu entscheiden. Nicht mehr, nicht weniger. Schneide das Thema anschliessend nicht mehr an, aber bleib Dir zuliebe konsequent.

Den letzten Abschnitt kannst Du natürlich ignorieren, wenn Heirat/Kinder kein Thema ist.
 
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  • #5
Ich plädiere zwar meistens für mehr Geduld, aber in diesem Fall ist sie nicht angebracht. Du solltest wieder andere Männer daten und weiter suchen. Nur erzähl ihm nichts davon, behalte es für dich. Wenn du ihm wichtig bist, wird es dich wieder besuchen, egal wie stressig sein Job ist. Er hat dir schon mal eine Verabredung abgesagt, das ist ein sehr schlechtes Zeichen und leider häufig der Anfang vom Ende. Ich würde auf jeden Fall Ausschau nach neuen Männern halten, weil es sehr gut sein kann, dass dieser Mann nur deine Zeit verschwendet. Ihn auch nicht mehr von mir aus kontaktieren und nur dann reagieren, wenn er mit einem konkreten Plan für unser nächstes Treffen kommt. Ich selber würde in dieser Situation nicht mehr in seine Stadt fahren, um ihn zu sehen.
 
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  • #6
Wie Goldfinger schon beschrieben hat fordert sein Job diese extreme zeitliche Intensität. Er hat sich für diesen Job entschieden, bevor er Dich kennen lernte und der Job gehört zu seinem Leben und bildet seine Existenzgrundlage. Ziehe in Betracht, daß er seine Karriere
nicht aufgeben würde. Bist Du örtlich gebunden oder kannst Du näher zu ihm ziehen? (Oder ist das zu früh in diesem Stadium solch einen Schritt zu erwägen?) . Schau, wir können Dir nicht sagen, ob Du die Beziehung beenden solltest oder nicht, weils Deine Entscheidung ist. Bei Deiner Geschichte würde ich den Teufel tun hierzu zu raten. Warum? Weil das einzige Problem bei Euch die Distanz zu sein scheint, die Fernbeziehung. Und hierfür gibts eindeutig Lösungen, auch wenn diese einen grösseren Schritt bedeuten würden.
 
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  • #7
Vielen Dank für eure Antworten!
@billig: Wenn ich das wüsste. Bzw. ich weiß ich möchte eine glückliche langfristige Beziehung mit der Perspektive auf mehr. Die Frage ist nur ob ich dies mit ihm oder mit jemanden anderen versuchen sollte.

@Marlene: Ja das stimmt auf jeden Fall. Nein, ich habe ihn noch nicht konkret gefragt, aber er als er seinen 29. Geburtstag hatte meinte er, dass er das Gefühl hat soviel vor sich zu haben in den nächsten 5 Jahren: Zu entscheiden wo er lebt (meine Stadt oder seine Stadt), genug Geld zu haben um ein Haus zu bauen und eine Hochzeit und Kinder zu finanzieren. Er ist der reichste Mensch den ich in unseren Leben kenne daher finde ich das etwas unverständlich aber es ist ein reales Problem für ihn und daher habe ich natürlich Verständnis dafür. Aber ich fand es noch zu früh das ganze Ernst zu nehmen und auf uns beide und unsere Pläne umzumünzen.

@Goldfinger: Ja das denke ich auch. Er ist gerade gar nicht mehr im IB (in London) sondern PE aber dort ist es natürlich ähnlich, nur dass es nicht immer so so verrückt ist. Für ihn ist es im Vergleich zum IB sehr entspannt und er sagt, dass es immer besser wird je höher man in der Hierarchie steigt. Bzgl des Ansprechens der Familie siehe Marlene. Ich finde es ja schon sehr beruhigend, dass er in den nächsten Jahren eine Familie gründen würde und ich wäre auch bereit in seine Stadt zu ziehen aber wie du sagst es ist noch zu früh darüber zu sprechen finde ich. Andererseits fehlt natürlich ohne solch ein Gespräch die Perspektive weil man immer ins Ungewisse hineinlebt.
Da du dich in der Branche auszukennen scheinst - was ist realistisch als Fernbeziehungspartnerin? Er muss derzeit 2-3 Wochenenden im Monat arbeiten, hat natürlich Freunde, seine Familie die ca. 1 h von ihm entfernt wohnt und dann gibt es auch noch seine PE-Kollegen, mit denen öfter Trips etc anstehen. Kann ich da erwarten ihn 1 mal im Monat zu sehen? 2 mal? Alle 2 Monate?

@Rätzel: Ja, das hatte ich auch bisher als Plan aber ich kann es einfach nicht. Ich bemerke Männer gar nicht richtig und sage Treffen ab weil ich mich schlecht fühle. Ich denke dann immer wie ich mich fühlen würde wenn er das tun würde. Ja, ich warte jetzt auch erstmal ab was von seiner Seite kommt (siehe unten).


Ich habe es am Montag nun quasi beendet und ihm gesagt, dass ich ein Bedürfnis habe meinen Partner regelmäßig zu sehen und unsere Zeit zu planen. Er meint dazu, dass wenn wir in der gleichen Stadt leben würden wir uns auf jeden Fall mehrmals die Woche sehen würden, aber dass es durch die Entfernung und seinen Beruf leider so kompliziert ist. Außerdem, dass er so in seiner Arbeitswelt lebt, wo andere vorgeben was wann gemacht wird und richtig ist, dass er gar nicht mehr weiß, was normal ist oder nicht normal ist. Das schlimme an Absagen wegen Arbeit ist, dass ich weiß dass er nichts dagegen tun kann (@Rätzel so ist leider die Branche siehe auch was Goldfinger geschrieben hat). Als ich das erwähnte meinte er, dass seine Mama das immer genauso denkt und sagt ;)
Mal schauen ob er darüber nachdenkt und einen Lösungsansatz findet. Ich kann leider die Hoffnung noch nicht ganz aufgeben :/
 
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  • #8
Zitat von Sunshine2:
Dann kam leider der harte Alltag - Er arbeitet im Investment-Banking Bereich d.h. arbeitet wöchentlich oft 80-100 Stunden. Dies zerstörte auch unser erstes Wochenende bei mir, das er kurzfristig absagen musste.

Ich versuche mich in Geduld zu üben weil ich ihn unglaublich toll finde und mir eine Zukunft mit ihm vorstellen kann. Gleichzeitig denke ich aber jede Woche mindestens einmal ernsthaft darüber nach es zu beenden und in meiner Heimatnähe nach einem Mann für eine ernsthafte Beziehung zu suchen. Das ganze parallel zu versuchen schaffe ich nicht mit meinem Herzen zu vereinbaren weil er dort schon einen zu großen Platz einnimmt. Was meint ihr, wie lange sollte ich dem noch Zeit geben? Sollte ich mehr einfordern oder eher genügsam warten?
ich kenne genug Männer, die ähnlich viel arbeiten. sobald ich auf Parship merke, daß es sich wieder um so ein Exmeplar handelt, der nur für seine Arbeit lebt, ergreife ich die Flucht. Bei solchen Männer ist die Frau immer die Dumme. Sie muß viel ertragen können und sich bewußt sein, daß er nicht dasein wird, wenn sie mal krank ist oder ihn braucht. Urlaube mit solchen Herren verlaufen meistens so, daß er mit Laptop am Pool sitzt und arbeitet.
Wer darauf Lust hat, kann das mitmachen.
Man sollte sich klar machen, daß sich nichts ändern wird, bis er 50 ist und dann einen Herzinfarkt kriegt oder im Rad dreht, weil er sich ohne Arbeit nutzlos fühlt.
Das alles ist nicht beziehungsförderlich. Daher: Nichts wie weg oder eigene Ansprüche runtershrauben.
 
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  • #9
Wie ihr seht bin ich mit dem Thema immer noch lange nicht durch und bereue meine Vorschnelle Reaktion schon wieder.

@Vize: Ja ich denke er wird immer einen anspruchsvollen Job haben weil er leider oder auch zum Glück sehr intelligent und auch noch ehrgeizig ist. Ich bin örtlich recht ungebunden, würde aber auch nicht mein komplettes Leben (guter Job, tolle Wohnung, super Freunde, Sportmannschaft, soziales Engagement, Familie etc.) so schnell für ihn 'aufgeben'. Das wäre auf jeden Fall eine Option für mich und ich habe auch schon angefangen seine Sprache ein wenig zu lernen. Er spricht aber auch gut Deutsch und seine Eltern leben an der Grenze zu Deutschland daher wäre auch das nicht unmöglich. Ja die Distanz ist wirklich das Problem derzeit (wobei es sicher noch andere Dinge gibt die aufkommen wenn man sich besser kennenlernt. Aber nach ein paar Monaten ein ganzes Leben aufzugeben oder stark zu verändern ist natürlich nicht so einfach.

@Bauhaus: Da ich ihm im Urlaub kennengelernt habe weiß ich zum Glück, dass er dort sehr wenig arbeitet und auch abschalten kann. Auch wenn wir uns danach gesehn haben hat er mich vielleicht einmal um 2 min Zeit gefragt, aber sonst das Wochenende sich auf mich konzentriert. Was es aber natürlich schwerer macht sich zu sehen, weil er sagt er hätte ein schlechtes Gewissen wenn er arbeiten muss während wir uns sehen.

Gibt es auch positive Erfahrungen mit solchen 'Workaholics'? Ich arbeite selber nur bis halb 7 ca., habe aber sehr viele Hobbies und Freunde, sodass ich keinen Freund brauche, der jeden Tag um 5 zuhause ist und sich täglich dann ein paar Stunden 'um mich kümmert'.

Vielen Dank für eure Tipps & Meinungen!
 
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  • #10
Zitat von Bauhaus:
ich kenne genug Männer, die ähnlich viel arbeiten. sobald ich auf Parship merke, daß es sich wieder um so ein Exmeplar handelt, der nur für seine Arbeit lebt, ergreife ich die Flucht.
Das erstaunt mich jetzt aber. Kürzlich schriebst du an anderer Stelle, dass du auch mal am Wochenende arbeitest usw.
 
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  • #11
Zitat von Sunshine2:
@Goldfinger: Da du dich in der Branche auszukennen scheinst - was ist realistisch als Fernbeziehungspartnerin? Er muss derzeit 2-3 Wochenenden im Monat arbeiten, hat natürlich Freunde, seine Familie die ca. 1 h von ihm entfernt wohnt und dann gibt es auch noch seine PE-Kollegen, mit denen öfter Trips etc anstehen. Kann ich da erwarten ihn 1 mal im Monat zu sehen? 2 mal? Alle 2 Monate?
Ich kann Dir beim besten Willen nicht sagen, was "realistisch" für eine Fernbeziehung zwischen zwei Menschen ist, die ich nicht kenne. Dreh's doch mal um:

Was heisst es für Dich, wenn der Partner 2-3 Wochenenden im Monat arbeitet? Kann und will er sich Dir (und sich!) zuliebe an ein vereinbartes Pensum halten, z.B. arbeiten nur am Samstagvormittag? Ist er in der Lage, danach abzuschalten und wirklich bei Dir zu sein oder schielt er auch dann ständig auf sein Handy während Du gemeinsame Quality-Time erwartest?

Was läuft an diesen Wochenenden sonst noch? "Gehört" er mehr oder weniger Dir, oder sind da feste Elemente wie ein sonntäglicher Besuch bei den Eltern inbegriffen? Kann und mag er allenfalls gewisse Dinge unter der Woche erledigen, so dass ihr mehr Zeit habt?

Will er diesen Zustand irgendwann beenden oder weiterhin für seinen Beruf leben? Welche nachvollziehbare Kriterien müssten gegeben sein?

Das wichtigste aber ist, dass es für Dich selbst stimmt. Was willst Du, was erwartest Du von Deinem Partner und wo ziehst Du die rote Linie. Du hast das offenbar getan, auch wenn es Dir weh tut - Respekt. Wenn Du ihm etwas bedeutest wird er sich bei Dir melden, dann kannst Du Deine Antworten einfordern und entscheiden, ob das realistisch klingt.
 
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  • #12
Zitat von Sunshine2:
Mit welchem Recht? …… Man kann Zahlungseingänge für geleistete Arbeit oder Leistungen einfordern, aber… …. bei Menschen? Und auch noch bei jemand mit dem du dir eine Partnerschaft erhoffst? Mal sehen ob das von Erfolg gekrönt sein wird.
 
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  • #13
Partnerschaft bedeutet für mich dem Partner und damit der zusammen verbrachten Zeit eine sehr hohe Priorität einzuräumen. Wer das anders sieht kommt für mich maximal als FreundIn (im amikalen Sinn) in Frage. Ich gehe doch nicht sehenden Auges in eine Partnerschaft, in der ich drei von vier Wochenenden allein und unglücklich bin, aber gleichzeitig emotional daran gehindert bin, nach einer besseren Alternative zu suchen.
 
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  • #14
Er hat bürgerliche Pläne für die Zukunft, Heirat, Familie, Haus. Wenn Du jetzt die Reißleine ziehst, wirst Du nicht mehr dabei vorkommen. Willst Du das wirklich?
 
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  • #15
Jeder hat einen anderen Wunsch/ Bedürfnis nach Nähe...
Um auf langer Sicht Bestand zu haben, sollte dieses Bedürfnis einigermaßen bei beiden gleich verteilt sein...
Ich denke, man kann diese "schwierige" Zeit eine Weile überbrücken, bzw. "durchhalten".
Es sollte klar werden, wie viel Belastung (oder Entbehrungen) die Beziehung tragen kann - und wenn beide Seiten mehr Zeit füreinander haben wollen, nach einer praktischen und zeitnahen Lösung gesucht werden...
Viel Glück dabei!

(Das Problem, das ich an Fernbeziehungen sehe, ist - dass die "Kennenlernzeit" einfach erschwert ist - und eine praktische Lösung um mehr Zeit füreinander zu finden - wie zum Beispiel - einer zieht zum Anderen - zum Zeitpunkt des "Beschnupperns", der "Probezeit" - manchmal zu schnell erfolgen könnte... Wobei ich bzgl. Tempo selbst erfahren habe, dass es da keine allgemeingültige Richtwerte gibt)...