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  • #31
AW: Wie frei ist ein Mann wirklich?

Zitat von Lisa:
Dabei würde mich in erster Linie nicht stören, dass nach der Scheidung immer noch Dinge zu regeln sind, sondern vor allem das Verhalten des Mannes. Irgendwann hat er diese Frau ja geliebt, sich für sie entschieden, sie geheiratet. Die Gründe dafür können doch nicht plötzlich alle verschwunden sein. Und zum Scheitern einer Beziehung gehören immer zwei.
Wenn jemand die ganze Schuld nur dem/der Ex zuschiebt, zeugt das für mich von mangelnder Kritikfähigkeit und Selbstreflexion. Ich hätte die Befürchtung, dass er das dann mit mir genauso macht, wenn es mal Unstimmigkeiten oder Probleme gibt.
Mich stört auch vordergründig das Verhalten und habe dieselben Gedanken wie du und frage mich, was ist, wenn es bei uns einmal Probleme geben sollte.
 
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  • #32
AW: Wie frei ist ein Mann wirklich?

Zitat von Kimchi:
Schön für Dich, wenn Du eine Summe, die vor kurzem für mich noch ein gesamtes Jahreseinkommen bedeutete, als "lächerlich" sehen kannst. Den meisten geht es wohl anders. Und niemand lässt sich gern betrügen.
 
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  • #33
AW: Wie frei ist ein Mann wirklich?

welchen Grund hast du, eine Aussage, die ich in bezug auf jemanden getroffen habe, der schätzungsweise 70 K im Jahr verdient, persönlich zu nehmen? Seit 3 Jahren hängt er sich auf an einer solchen Summe, die in Anbetracht seines Verdienstes all die Aufregung nicht wert ist und streitet bis zum Infarkt? Ich werde nie verstehen, warum in diesem Forum die Leute alles persönlich nehmen müssen, wenn einem der gesunde Verstand sagen müßte, man KANN gar nicht gemeint sein und vor allem, wenn es um etwas ganz anderes geht, nämlich darum, daß dieser Mann trotz lange zurückliegender Scheidung mir beim zweiten Telefonat die Ohren von seiner ausbeuterischen und grundbösen Teufelinsgemahlin vollklagt. Diese Thematik bietet soviel fruchtbaren Debattierstoff fürs Forum, aber du greifst den einen Punkt auf: Geld.
 
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  • #34
AW: Wie frei ist ein Mann wirklich?

mich ärgert es, daß dieser Mann mich als Klagemauer mißbraucht hat, denn ER wollte unbedingt mit mir telefonieren. Er hat mir meine Zeit gestohlen und es kam heute morgen noch nicht einmal eine Nachricht von ihm . Ich hätte mich gefreut, wenn ein liebes "Guten Morgen" gekommen wäre oder gar: "Entschuldige bitte, daß das gesterige Telefonat so einseitig auf meine Probleme bezogen war. Dabei wollte ich dich doch besser kennenlernen und auch etwas über dich erfahren. Gibst du mir noch eine Chance, das wiedergutzumachen?"
 
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  • #35
AW: Wie frei ist ein Mann wirklich?

Zitat von LunaLuna:
Schön für Dich, wenn Du eine Summe, die vor kurzem für mich noch ein gesamtes Jahreseinkommen bedeutete, als "lächerlich" sehen kannst. Den meisten geht es wohl anders. Und niemand lässt sich gern betrügen.
Für 15.000,- kaufen sich andere ein unentbehrliches Auto.
Man sollte diese Summe im Verhältnis des Gesamtwertes des Hausverkaufs sehen.
Wenn es sich in diesem Falle um eine Villa im Wert von 1,5 Millionen Euro handelt, wirken 15.000,- relativ bescheiden.
 
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  • #36
AW: Wie frei ist ein Mann wirklich?

Kimchi, jeder hat die Probleme, die er hat. Wenn es primär um die Höhe des Betrags geht, dann ist ihm, was für dich Peanuts sind, eben keine Peanuts. Wenn es auch für ihn Peanuts sind, geht es ihm nicht primär um den Betrag, sondern um etwas anderes.
Als empathischer und interessierter Mensch könnte man sich fragen, was. Am leichtesten kann man den betreffenden Herrn das selbst fragen. Möchtest du aber anscheinend nicht, sondern erzürnst dich stattdessen daran, daß er deine Erwartungen nicht erfüllt.
Du hast hier ja öfter schon ins Form geschrieben, wörtlich, welche Nachrichten du erhalten möchtest. Wenn das unverrückbar ist und du zugleich die Wünsche gegenüber den Männern nicht so deutlich artikulieren möchtest, dann bleibt wohl nichts anderes übrig, als von diesem Mann abzulassen und weiter im Katalog zu blättern, bis jemand kommt, der zufällig von sich aus sich genauso verhält wie es dir genehm ist. Das erlaubt dir das Portal ja.
 
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  • #37
AW: Wie frei ist ein Mann wirklich?

Zitat von Heike:
Kimchi, jeder hat die Probleme, die er hat. Wenn es primär um die Höhe des Betrags geht, dann ist ihm, was für dich Peanuts sind, eben keine Peanuts. Wenn es auch für ihn Peanuts sind, geht es ihm nicht primär um den Betrag, sondern um etwas anderes.
Als empathischer und interessierter Mensch könnte man sich fragen, was. Am leichtesten kann man den betreffenden Herrn das selbst fragen. Möchtest du aber anscheinend nicht, sondern erzürnst dich stattdessen daran, daß er deine Erwartungen nicht erfüllt.
Liebe Heike,
er sagte selber, es geht ihm nicht um das Geld, sondern um anderes. Nenne es Rechthabenwollen oder sie zu piesacken, was ihm wichtig ist. Ich habe das anscheinend nicht deutlich genug geschildert.
Ja, ich entzürne mich daran, mich so als Klagemauer mißbrauchen zu lassen. Möchtest du einem solchen Menschen wie ihm begegnen? Bringts Du genug Geduld auf, um seine positiven Seiten herauszukitzeln, wenn er dir als erstes Dinge präsentiert, die ihn in einem unguten Licht erscheinen lassen?
 
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  • #38
AW: Wie frei ist ein Mann wirklich?

Wenn du die Geduld nicht aufbringen möchtest, dann mußt du im Katalog weiterblättern. Hab ich doch geschrieben. Niemand zwingt dich, es weiter mit diesem Mann zu versuchen.
Aber was bringt es dir, ihm hier im Forum zu zürnen?
 
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  • #40
AW: Wie frei ist ein Mann wirklich?

@Kimchi
Es macht auf mich den Eindruck, dass Sie in Bezug auf Ihre Erwartungen sehr unflexibel sind. Das ist natürlich ok, denn wenn bestimmte Dinge für Sie wichtig sind oder Sie nerven, dann ist das eben so.
Aber so, wie Sie erwarten, dass sich ein Kontakt z.B. für Ihre Alltagsgeschichten (sieh hatten mal erwähnt: Arztbesuch, Geburtstag) interessiert, ist es diesem Mann offenbar wichtig, über diese Sache mit den 15.000 zu reden.
Ich finde, dass sich eine Summe von 15.000 auch nicht im 'Trinkgeldbereich' bewegt, und wenn ich das Gefühl hätte, dass mich ein Ex-Partner um diese Summe abzocken will, wäre ich sicher auch störrisch. Unabhängig vom Verdienst.
 
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  • #41
AW: Wie frei ist ein Mann wirklich?

Zitat von Benutzerin:
Ich finde, dass sich eine Summe von 15.000 auch nicht im 'Trinkgeldbereich' bewegt, und wenn ich das Gefühl hätte, dass mich ein Ex-Partner um diese Summe abzocken will, wäre ich sicher auch störrisch. Unabhängig vom Verdienst.
würden Sie dann darüber, und ausschließlich nur darüber, in einem sehr langen zweiten Telefonat mit einer potentiellen neuen Partnerin reden?
Ich würde in einer solchen mißlichen Lage nur mit guten Freunden geplant telefonieren wollen. Aber ich bin kein Maßstab.
 
B

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  • #42
AW: Wie frei ist ein Mann wirklich?

Zitat von Kimchi:
würden Sie dann darüber, und ausschließlich nur darüber, in einem sehr langen zweiten Telefonat mit einer potentiellen neuen Partnerin reden?
Nein, würde ich nicht. Aber ich erwarte auch nicht, dass sich ein potenzieller neuer Partner genauso verhält, wie ich mich verhalten würde.
Ich würde allerdings, wenn es mir zuviel damit wird, das Gespräch sehr wahrscheinlich unter- oder abbrechen und sagen, dass es mir zu monothematisch ist.

Zitat von Kimchi:
Ich würde in einer solchen mißlichen Lage nur mit guten Freunden geplant telefonieren wollen. Aber ich bin kein Maßstab.
Aber Sie machen Ihr eigenes Verhalten (bzw. Ihr Verständnis von einem 'korrekten' Verhalten) zum Maßstab.
 
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  • #43
AW: Wie frei ist ein Mann wirklich?

Zitat von Kimchi:
würden Sie dann darüber, und ausschließlich nur darüber, in einem sehr langen zweiten Telefonat mit einer potentiellen neuen Partnerin reden?
Ich würde in einer solchen mißlichen Lage nur mit guten Freunden geplant telefonieren wollen. Aber ich bin kein Maßstab.
Guter Punkt, dieser Mann hat wahrscheinlich gar keine guten Freunde mehr oder keine gehabt. Das geht vielen so, die aus einer Ehe kommen, weil sie sich dann mit Leuten treffen, die der Ehepartner von irgendwoher kennt aber das sind nicht unbedingt ihre eigenen Freunde. Und oft nehmen sich Ehepartner auch nicht die Zeit, die langjährigen Freundschaften während einer Beziehung oder Ehe weiterzupflegen.

Das ist dann genau die Situation, wo dieser trennungsgeschädigte Mann ein verständnisvolles Ohr sucht und nebenher auch noch das aufholen möchte, wofür in der Ehe/langjährigen Beziehung kein Raum mehr war - z.B. intime Nähe. Ein Trennungsgeschädigter steckt so tief im Sumpf drin, dass er es gar nicht merkt wenn sich alles um ihn und seine Probleme dreht. Dieser Zustand kann sich über Jahre ziehen. Man muss selbst wissen, ob man sich das antun kann, oft entsteht gar keine richtige Beziehung sondern der Trennungsgeschädigte "tankt" beim neuen Partner auf und wenn der ganze Scheidungskrampf nach Jahren mal überwunden ist, wird die Privattherapeutin kurzerhand ausgetauscht gegen eine Frau, die den Mann dann als strahlenden Held erleben darf, nicht als Leidender in der Trennung...

Irgendwie muss die Balance zwische Geben und Nehmen stimmen, ein Gefühlsvampir ist wohl nicht der richtige Partner.

VG
Kaffeetasse
 
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  • #44
AW: Wie frei ist ein Mann wirklich?

Zitat von Kimchi:
Ja, ich entzürne mich daran, mich so als Klagemauer mißbrauchen zu lassen. Möchtest du einem solchen Menschen wie ihm begegnen? Bringts Du genug Geduld auf, um seine positiven Seiten herauszukitzeln, wenn er dir als erstes Dinge präsentiert, die ihn in einem unguten Licht erscheinen lassen?
Dann lass Dich doch nicht als Klagemauer missbrauchen, es zwingt Dich doch niemand, Dir ein derartiges Telefonat anzutun oder aus diesem Mann seine potentiell vorhandenen positiven Seiten herauszukitzeln. Mich persönlich würde viel eher ärgern, dass ich nicht den Mut aufgebracht habe, dieses ungute Gespräch frühzeitig zu beenden oder den Versuch zu machen, es umzulenken.


Zitat von Kimchi:
Er hat mir meine Zeit gestohlen und es kam heute morgen noch nicht einmal eine Nachricht von ihm . Ich hätte mich gefreut, wenn ein liebes "Guten Morgen" gekommen wäre oder gar: "Entschuldige bitte, daß das gesterige Telefonat so einseitig auf meine Probleme bezogen war. Dabei wollte ich dich doch besser kennenlernen und auch etwas über dich erfahren. Gibst du mir noch eine Chance, das wiedergutzumachen?"
Du hast Dir Deine Zeit stehlen lassen. Deine Erwartungshaltung ist echt enorm. Möglicherweise tut es diesem Mann ja gar nicht leid, dass er Dich so zugetextet hat und vielleicht will er auch gar nichts über Dich erfahren sondern wollte sich einfach mal genüsslich auskotzen. Unsere Mitmenschen funktionieren wie sie es für richtig halten – nicht so, wie wir es von ihnen erwarten. (Und die, die Umgekehrtes tun, tun sich (und Dir) damit alles andere als einen Gefallen.)