D

Deleted member 22408

  • #62
Heisst denn das eigentlich nun für diejenigen, die denken, dass Scheidungen ein Anzeichen für eine kranke Gesellschaft sind, dass arabische Kulturen gesünder sind als die Unseren?
Ja, das sind Anzeichen eines gesellschaftlichen Verfalls! Ich denke, tradionell orientierte Gesellschaften werden sich auf Dauer als überlebensfähiger erweisen und sich letzendlich durchsetzen.
Redet die 'Scheidungen' bitte nicht schön und preist sie bitte auch nicht als gesellschaftlichen Fortschritt!

In den meisten Scheidungen geht es doch gar nicht darum, dass man sich von einem ganz schrecklichen Partner trennt, sondern um die Orientierung an die egozentrisch ausgerichteten Bedürfnisse. Werden diese nicht hundertprozentig bedient, wird sehr schnell 'hingeklatscht'. Zusammenhalt bei Problemen, das Meistern von Krisen? Fehlanzeige!

In den letzten Jahrzehnten hat in unserer Gesellschaft dermaßen ein Wahn nach Individualismus und Selbstverwirklichung eingesetzt, dass die wandelnden 'IchAGs' kaum noch in der Lage sind, sich in Sozialgemeinschaften einzufügen, geschweige denn in Beziehungen/Ehen zurechtzukommen.

Kurzum: Wir haben bei uns kaum noch einen gesellschaftlichen Zusammenhalt, so dass sich unsere Gesellschaft, anders als die traditionell orientierten Parallelgesellschaften, immer weiter atomisieren wird.
 
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  • #63
Heisst denn das eigentlich nun für diejenigen, die denken, dass Scheidungen ein Anzeichen für eine kranke Gesellschaft sind, dass arabische Kulturen gesünder sind als die Unseren?
Nicht "gesünder" aber was Gastfreundschaft, Familie und dergleichen angeht, haben sie uns glaube ich etwas voraus... oder anders gesagt: Wir haben bei all der Aufklärung einfach etwas verloren...
 
A

*Andrea*

  • #64
Nicht "gesünder" aber was Gastfreundschaft, Familie und dergleichen angeht, haben sie uns glaube ich etwas voraus... oder anders gesagt: Wir haben bei all der Aufklärung einfach etwas verloren...
Ich finde auch einiges schöner als bei uns (z.B. die Art, wie man sich als Grossfamilie oder gar Nachbarschaft gemeinsam um Kinder kümmert, die gegenseitige Unterstützung, die Gastfreundschaft), anderes nicht. Aber ich glaube nicht, dass das, was wir "verloren" haben, der Aufklärung geschuldet ist. Ich würde eher sagen, dass es dem Wohlstand, der Dominanz der Wirtschaft und des ökonomischen Denkens, sowie vielleicht als Beispiel sogar auch der (oberflächlichen und viel zu selbstverständlichen) Art, wie die meisten heute Ferien machen, geschuldet ist. Dagegen finde ich die Möglichkeit, dass auch Frauen die Scheidung einreichen können und dass man deswegen nicht gesellschaftlich geächtet wird, sowie die freie Wahl des Partners einen wichtigen Fortschritt, den ich allen wünsche.
 
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  • #65
Ja, das sind Anzeichen eines gesellschaftlichen Verfalls! Ich denke, tradionell orientierte Gesellschaften werden sich auf Dauer als überlebensfähiger erweisen und sich letzendlich durchsetzen.
Redet die 'Scheidungen' bitte nicht schön und preist sie bitte auch nicht als gesellschaftlichen Fortschritt!

In den meisten Scheidungen geht es doch gar nicht darum, dass man sich von einem ganz schrecklichen Partner trennt, sondern um die Orientierung an die egozentrisch ausgerichteten Bedürfnisse. Werden diese nicht hundertprozentig bedient, wird sehr schnell 'hingeklatscht'. Zusammenhalt bei Problemen, das Meistern von Krisen? Fehlanzeige!

In den letzten Jahrzehnten hat in unserer Gesellschaft dermaßen ein Wahn nach Individualismus und Selbstverwirklichung eingesetzt, dass die wandelnden 'IchAGs' kaum noch in der Lage sind, sich in Sozialgemeinschaften einzufügen, geschweige denn in Beziehungen/Ehen zurechtzukommen.

Kurzum: Wir haben bei uns kaum noch einen gesellschaftlichen Zusammenhalt, so dass sich unsere Gesellschaft, anders als die traditionell orientierten Parallelgesellschaften, immer weiter atomisieren wird.
Das wird sich auch in diesen Gesellschaften über Generationen gesehen verändern.
Nämlich dann, wenn Frauen gut ausgebildet sind, ökonomisch unabhängig und dadurch frei wählen können, ob sie in einer Beziehung bleiben wollen.
Derzeit haben sie in diesen Kulturen vielfach gar keine andere Wahl.
 
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Deleted member 21128

  • #67
geht es doch gar nicht darum, dass man sich von einem ganz schrecklichen Partner trennt, sondern um die Orientierung an die egozentrisch ausgerichteten Bedürfnisse.
Und worum geht es dir, wenn du dir eine Frau aus Osteuropa wünschst? Um die Befriedigung ihrer Bedürfnisse? Dann dürfen wir davon ausgehen, dass du - wenn die Dame nach zwei Jahren die Nase von dir voll hat (und das ist jetzt nicht die gefühlt hundertste Darmwindanspielung!) - ihr gegenüber sehr fair und großzügig sein wirst. Klasse. Ich glaub dir das nur nicht.
 
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  • #68
Ja, das sind Anzeichen eines gesellschaftlichen Verfalls! Ich denke, tradionell orientierte Gesellschaften werden sich auf Dauer als überlebensfähiger erweisen und sich letzendlich durchsetzen.
Redet die 'Scheidungen' bitte nicht schön und preist sie bitte auch nicht als gesellschaftlichen Fortschritt!

In den meisten Scheidungen geht es doch gar nicht darum, dass man sich von einem ganz schrecklichen Partner trennt, sondern um die Orientierung an die egozentrisch ausgerichteten Bedürfnisse. Werden diese nicht hundertprozentig bedient, wird sehr schnell 'hingeklatscht'. Zusammenhalt bei Problemen, das Meistern von Krisen? Fehlanzeige!

In den letzten Jahrzehnten hat in unserer Gesellschaft dermaßen ein Wahn nach Individualismus und Selbstverwirklichung eingesetzt, dass die wandelnden 'IchAGs' kaum noch in der Lage sind, sich in Sozialgemeinschaften einzufügen, geschweige denn in Beziehungen/Ehen zurechtzukommen.

Kurzum: Wir haben bei uns kaum noch einen gesellschaftlichen Zusammenhalt, so dass sich unsere Gesellschaft, anders als die traditionell orientierten Parallelgesellschaften, immer weiter atomisieren wird.
Die menschliche Gesellschaft unterliegt Veränderungen auf Grund neuer Herausforderungen. Wir brauchen neue Lösungen. Das funktioniert schon so, seitdem unsere Vorfahren probierten auf zwei Beinen zu laufen.
Ich bin davon überzeugt, dass die Frauenbewegung unsere Gesellschaft ein großes Stück nach vorn gebracht und damit ein Riesenpotential freigelegt hat.
Ich finde auch die Familie (in welcher Form auch immer) besonders schützenswert. Allerdings weiß ich auch, dass nicht nur die Ehepartner sondern auch die Kinder in einer kaputten Ehe sehr leiden können und eine Scheidung dann für alle Beteiligten eine echte Erleichterung sein kann. Dann besteht natürlich die Herausforderung für die Kinder eine gute Lösung zu finden, die sie stärkt und nicht allein lässt. Wir haben heute ganz neue Formen der Familie, die wir vor ein paar Jahren noch gar nicht kannten.
 
X

XX

  • #69
Mir erscheinen Männer, die im Hinblick auf Ehe und Familie, von früheren besseren Zeiten sprechen, ja immer so luschig :)
 
A

*Andrea*

  • #70
Es ist auch eine erforschte Tatsache, dass Männer in jeder Ehe/Beziehung gesünder sind als ohne, während es Frauen nur besser geht, wenn sie in einer guten Beziehung sind. Eine schlechte Ehe schadet ihrer Gesundheit dagegen. Es macht also sehr viel Sinn, dass Frauen sich trennen, wenn ihre Beziehung nicht gut läuft. Das könnten diejenigen Männer, die sich Zeiten zurückwünschen, in denen sich Frauen nicht scheiden lassen konnten, vielleicht mal verstehen lernen! Und statt über angeblich allzu emanzipierte Frauen zu jammern, selbst so viel wie möglich für eine gute Beziehung beitragen.
 
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  • #71
Nicht "gesünder" aber was Gastfreundschaft, Familie und dergleichen angeht, haben sie uns glaube ich etwas voraus... oder anders gesagt: Wir haben bei all der Aufklärung einfach etwas verloren...
Familie usw. angeht...., ob die uns da wirklich was voraus haben? Woher kommen die aggressiven arabischen Schüler in den Berliner Schulen, wo der Ausländeranteil bei fast 100% liegt? Aus den den so harmonischen arabischen Familien, wo der Familienszusammenhalt durch Gewalt, Nicht-Respekt der Frau und der Kinder, emotionale Misshandlung derer, es gibt sogar Eltern, die nicht bereit sind, ihren Kindern das tägliche Schul-Mittagessen, was den traditonellen Speisen sogar entspricht, zu bezahlen (der Preis ist lächerlich gering, nicht weil sie es nicht können, sondern weil es ihnen egal ist, ob die Kinder Mittags was zu essen haben oder nicht) zu tagtäglich an der Tagesordnung ist?
 
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  • #72
Ja, das sind Anzeichen eines gesellschaftlichen Verfalls! Ich denke, tradionell orientierte Gesellschaften werden sich auf Dauer als überlebensfähiger erweisen und sich letzendlich durchsetzen.
Redet die 'Scheidungen' bitte nicht schön und preist sie bitte auch nicht als gesellschaftlichen Fortschritt!

In den meisten Scheidungen geht es doch gar nicht darum, dass man sich von einem ganz schrecklichen Partner trennt, sondern um die Orientierung an die egozentrisch ausgerichteten Bedürfnisse. Werden diese nicht hundertprozentig bedient, wird sehr schnell 'hingeklatscht'. Zusammenhalt bei Problemen, das Meistern von Krisen? Fehlanzeige!

In den letzten Jahrzehnten hat in unserer Gesellschaft dermaßen ein Wahn nach Individualismus und Selbstverwirklichung eingesetzt, dass die wandelnden 'IchAGs' kaum noch in der Lage sind, sich in Sozialgemeinschaften einzufügen, geschweige denn in Beziehungen/Ehen zurechtzukommen.

Kurzum: Wir haben bei uns kaum noch einen gesellschaftlichen Zusammenhalt, so dass sich unsere Gesellschaft, anders als die traditionell orientierten Parallelgesellschaften, immer weiter atomisieren wird.
Du kannst es besser, bzw. hast es besser drauf, als all die anderen Deutschen? Also deine sich widersprechenden Zeilen lesen sich nicht danach.
 
A

*Andrea*

  • #73
@Mentalista: Du kannst nicht über arabische Gesellschaften sprechen und dann als Beispiel Berlin heranziehen. Die Probleme der [email protected] in Berlin entstehen aus einer einheimischen Dynamik.