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  • #47
Aber ich behaupte, dass wir bei aller Emanzipation auch etwas verloren haben. Sich WIRKLICH auf eine Person einlassen, ohne Netz und doppelten Boden. Probleme miteinander mal auszuhalten, anstatt es einfach bleiben zu lassen, nicht immer nur auf die eigene Verwirklichung zu schauen... und ja, vielleicht ein Stück weit verlernt haben, wirklich zu lieben.
Schön auf den Punkt gebracht!
 
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  • #48
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  • #49
Ich hab den guten Walther übrigens schon getroffen. Nicht als Date (isch schwör - bin ja keine Osteuropäerin und war somit nicht in seinem Beuteschema). Er war in unserem Fitness-Studio und hat da irgendwelche Werbefotos gemacht - in Kapitäns-Outfit (warum auch immer).... Da kannte ich den auch noch nicht und keiner hats verstanden. Naja, danach hab ich dann mal recherchiert, warum der so bekannt ist... Die Frau, die er jetzt geheiratet hat, die hat ihm ursprünglich gar nicht zugesagt. Nach längerer Zeit und zunehmendem Frust der Erfolglosigkeit hat er sich dann wieder an sie erinnert. Das war wohl die einzige Frau, die ihn wollte....
 
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  • #50
Möglicherweise, weil nicht mehr so viel geheiratet wird?
Gute Frage, aber nein, die Zahl der Eheschließungen ist gestiegen:

"Den Bund der Ehe haben 410 000 Paare im Jahr 2016 geschlossen. Das ist eine Steigerung um 10 000 beziehungsweise 2,6 % gegenüber dem Vorjahr (2015: 400 000)."

Wie schaffen sie es nur so glatte Zahlen herauszubekommen...
 
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  • #52
www.http://de.statista.com/statistik/daten/studie/227/umfrage/anzah-der-eheschliessungen-in-deutschland/

Die weiteren Infos unten, z.B. zum Heiratsalter oder Familienstand (61% verh., 24% ledig, 8% geschieden) sind auch interessant.

Anscheinend hat die Mittlere Frau in Dtl. 2016 1,6 Kinder, und nicht mehr die zwar weit verbreitete, aber anschwinend veraltete Zahl von 1,2 oder 1,3.

Übrigens scheint mir die Scheidungsquote (Anzahl der Scheidungen/Anzahl der Eheschließungen im selben Zeitraum [meist 1 Kalenderjahr]) inhaltlich ganz schön ausgegorener Mumpitz zu sein.
Da werden 2 großteils* voneinander unabhängige Werte miteinander in Relation gesetzt.
*Nur großteils, weil sich manche durchaus im Jahr der Eheschließungen wieder scheiden lassen.
Um etwas angemessener zu schauen, bräuchte man wohl die Mittlere Ehedauer der sich Scheidenden (MED) und setzt dann die Anzahl der Scheidungen im Jahr X mit der Anzahl der Eheschließungen im Jahr (X Minus MED) ins Verhältnis. Aber auch das ist noch sehr grober Humbug.
 
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*Andrea*

  • #53
Gute Frage, aber nein, die Zahl der Eheschließungen ist gestiegen:

"Den Bund der Ehe haben 410 000 Paare im Jahr 2016 geschlossen. Das ist eine Steigerung um 10 000 beziehungsweise 2,6 % gegenüber dem Vorjahr (2015: 400 000)."

Wie schaffen sie es nur so glatte Zahlen herauszubekommen...
Scheidungen erfolgen aber doch in der Regel nicht nach so kurzer Zeit! Also müsste man die durchschnittliche Dauer einer (geschiedenen) Ehe berücksichtigen und schauen, wie sich das Verhältnis der heutigen Scheidungszahlen und der Eheschliessungen vor dieser Anzahl Jahren gegenüber den Scheidungszahlen vor sagen wir 10 Jahren und der Eheschliessungen vor sovielen Jahren, wie es der damaligen durchschnittlichen Ehedauer entsprach, verändert hat.

Ach so! Jetzt dachte ich schon, in Deutschland gäbe es fürs Heiraten Kontingente. Meine Frage wäre dann gewesen, ob dies auch für Geburten und Todesfälle so gehandhabt wird. Ev. ein Grund, zu euch auszuwandern...
 
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*Andrea*

  • #55
@D.VE: Es ging doch aber darum, ob sich die Zahl in den letzten Jahren verändert hat. Da mag es durchaus einen Unterschied machen.
 
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  • #56
Es ging doch aber darum, ob sich die Zahl in den letzten Jahren verändert hat. Da mag es durchaus einen Unterschied machen.
Naja, wir haben fast 2 Millionen Flüchtlinge aufgenommen. Das verfälscht einfach vieles und lässt keine statistische Aussage darüber zu.

Ich wette die Geburten sind auch raufgegangen. Das würde die These jedenfalls stützen.
 
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*Andrea*

  • #57
Naja, wir haben fast 2 Millionen Flüchtlinge aufgenommen. Das verfälscht einfach vieles und lässt keine statistische Aussage darüber zu.
Wenn eine durchschnittliche geschiedene Ehe länger dauert als die Zeit, in der die Flüchtlinge schon bei euch sind, dann wäre noch gar nichts davon beeinflusst. Oder denkst du, die Flüchtlinge lassen sich in grosser Anzahl scheiden?
 
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*Andrea*

  • #58
Oder nehmen euch die Flüchtlinge die Ehefrauen weg?
Wenn es so wäre, dann würde ich sagen (à la Datinglusche): Konkurrenz belebt.
 
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  • #59
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*Andrea*

  • #60
@D.VE: Du hast nichts verstanden. Lies meinen Beitrag #53!