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*Andrea*

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  • #31
Wieso gehen denn fast alle Beziehungen/Ehen auseinander? Und das immer schneller. Findest Du nicht, dass das ein Symptom für unsere kranke Gesellschaft ist?
Weshalb sagen Trennungen/Scheidungen etwas Negatives über den Zustand der Gesellschaft aus? Dazu müsste man sich zuerst klar werden, was genau der Zweck oder der Grund für Gesellschaft ist? Was würdest du darauf antworten?
 
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D.VE

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  • #32
Fakt ist, dass die Anzahl der Ehescheidungen 2016 gegenüber 2015 sogar geringfügig gesunken ist.
Das liegt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, dass in dieser Zeit recht viele neue Flüchtlingsfamilien zugewandert sind und diese damals vermutlich andere Sorgen hatten, als ein Beziehungsdrama.


Die einfache Schlussfolgerung könnte sein, Männer in der Midlife-Crisis verlassen ihre Familien und das begründet die Scheidungsraten.
Unwahrscheinlich, denn es werden doppelt so viele Scheidungen von Frauen eingereicht, wie von Männern. :D

das stimmt alles. Und es sind gute Errungenschaften der Aufklärung.
Aber ich behaupte, dass wir bei aller Emanzipation auch etwas verloren haben. Sich WIRKLICH auf eine Person einlassen, ohne Netz und doppelten Boden. Probleme miteinander mal auszuhalten, anstatt es einfach bleiben zu lassen, nicht immer nur auf die eigene Verwirklichung zu schauen... und ja, vielleicht ein Stück weit verlernt haben, wirklich zu lieben.

Denn auch wenn Verliebtheit ein Gefühl ist. Liebe ist meiner Meinung nach eine Entscheidung!
 
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Inge21

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  • #33
den Walter wollt ich nicht geschenkt :D:D:D
Und seine Geschenke schon gar nicht
 
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Fraunette

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  • #34
das stimmt alles. Und es sind gute Errungenschaften der Aufklärung.
Aber ich behaupte, dass wir bei aller Emanzipation auch etwas verloren haben. Sich WIRKLICH auf eine Person einlassen, ohne Netz und doppelten Boden. Probleme miteinander mal auszuhalten, anstatt es einfach bleiben zu lassen, nicht immer nur auf die eigene Verwirklichung zu schauen... und ja, vielleicht ein Stück weit verlernt haben, wirklich zu lieben.

Denn auch wenn Verliebtheit ein Gefühl ist. Liebe ist meiner Meinung nach eine Entscheidung!
Da stimme ich Dir zu (Premiere!!!! Wie konnte DAS denn passieren?;)).
Nur müssen das beide Partner so sehen - wenn nur einer daran festhält bringt es auch nichts (eigene Erfahrung :().
 
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Tine4711

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  • #36
@D.VE bitte lies dir meinen Post #29 noch einmal genau durch :) Dein zweites Zitat fällt einmal mehr aus dem Zusammenhang.
Woher nimmst du die "an Sicherheit grenzende Wahrscheinlichkeit"? Das eine sind statistische Fakten und das andere sind Mutmaßungen.
 
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  • #39
Who the f*** is Walt(h)er und warum habt ihr euch seit mehreren Tagen in den verbissen?
 
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Schokokeks

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  • #42
Ich hatte mal ein Date mit einem der ganz ähnlich war in der Art und dem Aussehen. Ich hatte das Gefühl mit meinem Vater im Cafè zu sitzen... o_O
Er hatte vorher vergessen zu erwähnen, dass sein Foto etwa 20 Jahre alt war...
 
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Tine4711

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  • #43
Das Video an sich ist hilfreich, wenn du deinen Freund Luigi, der in einem Italienischen Restaurant arbeitet, mit deinem Date verkuppeln möchtest... :)
 
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Mestalla

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  • #45
Höchstverehrte Lusche! Ich schätze deine Beiträge aus humoristischer Sicht sehr und ich habe durchaus selbst ein Faible für Süd-.und Osteuropäerinnen (teilweise aus anderen Gründen als Du), aber es sei dir versichert, dass in Hinsicht auf das Verhältnis Mann-Frau in diesen Ländern nichts besser ist als hier. Ich habe beste berufliche und private Verbindungen in unser östliches Nachbarland, und meine Wahrnehmung ist die, dass dort lediglich mehr unter dem Deckmäntelchen der (erzkatholischen) Scheinheiligkeit verborgen bleibt. Damit möchte ich natürlich niemandem der katholischen Mitleser zu nahe treten.
 
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IMHO

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  • #47
Aber ich behaupte, dass wir bei aller Emanzipation auch etwas verloren haben. Sich WIRKLICH auf eine Person einlassen, ohne Netz und doppelten Boden. Probleme miteinander mal auszuhalten, anstatt es einfach bleiben zu lassen, nicht immer nur auf die eigene Verwirklichung zu schauen... und ja, vielleicht ein Stück weit verlernt haben, wirklich zu lieben.
Schön auf den Punkt gebracht!
 
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  • #48
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lisalustig

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  • #49
Ich hab den guten Walther übrigens schon getroffen. Nicht als Date (isch schwör - bin ja keine Osteuropäerin und war somit nicht in seinem Beuteschema). Er war in unserem Fitness-Studio und hat da irgendwelche Werbefotos gemacht - in Kapitäns-Outfit (warum auch immer).... Da kannte ich den auch noch nicht und keiner hats verstanden. Naja, danach hab ich dann mal recherchiert, warum der so bekannt ist... Die Frau, die er jetzt geheiratet hat, die hat ihm ursprünglich gar nicht zugesagt. Nach längerer Zeit und zunehmendem Frust der Erfolglosigkeit hat er sich dann wieder an sie erinnert. Das war wohl die einzige Frau, die ihn wollte....
 
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Tine4711

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  • #50
Möglicherweise, weil nicht mehr so viel geheiratet wird?
Gute Frage, aber nein, die Zahl der Eheschließungen ist gestiegen:

"Den Bund der Ehe haben 410 000 Paare im Jahr 2016 geschlossen. Das ist eine Steigerung um 10 000 beziehungsweise 2,6 % gegenüber dem Vorjahr (2015: 400 000)."

Wie schaffen sie es nur so glatte Zahlen herauszubekommen...
 
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  • #52
www.http://de.statista.com/statistik/daten/studie/227/umfrage/anzah-der-eheschliessungen-in-deutschland/

Die weiteren Infos unten, z.B. zum Heiratsalter oder Familienstand (61% verh., 24% ledig, 8% geschieden) sind auch interessant.

Anscheinend hat die Mittlere Frau in Dtl. 2016 1,6 Kinder, und nicht mehr die zwar weit verbreitete, aber anschwinend veraltete Zahl von 1,2 oder 1,3.

Übrigens scheint mir die Scheidungsquote (Anzahl der Scheidungen/Anzahl der Eheschließungen im selben Zeitraum [meist 1 Kalenderjahr]) inhaltlich ganz schön ausgegorener Mumpitz zu sein.
Da werden 2 großteils* voneinander unabhängige Werte miteinander in Relation gesetzt.
*Nur großteils, weil sich manche durchaus im Jahr der Eheschließungen wieder scheiden lassen.
Um etwas angemessener zu schauen, bräuchte man wohl die Mittlere Ehedauer der sich Scheidenden (MED) und setzt dann die Anzahl der Scheidungen im Jahr X mit der Anzahl der Eheschließungen im Jahr (X Minus MED) ins Verhältnis. Aber auch das ist noch sehr grober Humbug.
 
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*Andrea*

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  • #53
Gute Frage, aber nein, die Zahl der Eheschließungen ist gestiegen:

"Den Bund der Ehe haben 410 000 Paare im Jahr 2016 geschlossen. Das ist eine Steigerung um 10 000 beziehungsweise 2,6 % gegenüber dem Vorjahr (2015: 400 000)."

Wie schaffen sie es nur so glatte Zahlen herauszubekommen...

Scheidungen erfolgen aber doch in der Regel nicht nach so kurzer Zeit! Also müsste man die durchschnittliche Dauer einer (geschiedenen) Ehe berücksichtigen und schauen, wie sich das Verhältnis der heutigen Scheidungszahlen und der Eheschliessungen vor dieser Anzahl Jahren gegenüber den Scheidungszahlen vor sagen wir 10 Jahren und der Eheschliessungen vor sovielen Jahren, wie es der damaligen durchschnittlichen Ehedauer entsprach, verändert hat.

Ach so! Jetzt dachte ich schon, in Deutschland gäbe es fürs Heiraten Kontingente. Meine Frage wäre dann gewesen, ob dies auch für Geburten und Todesfälle so gehandhabt wird. Ev. ein Grund, zu euch auszuwandern...
 
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*Andrea*

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  • #55
@D.VE: Es ging doch aber darum, ob sich die Zahl in den letzten Jahren verändert hat. Da mag es durchaus einen Unterschied machen.
 

D.VE

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  • #56
Es ging doch aber darum, ob sich die Zahl in den letzten Jahren verändert hat. Da mag es durchaus einen Unterschied machen.

Naja, wir haben fast 2 Millionen Flüchtlinge aufgenommen. Das verfälscht einfach vieles und lässt keine statistische Aussage darüber zu.

Ich wette die Geburten sind auch raufgegangen. Das würde die These jedenfalls stützen.
 
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*Andrea*

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  • #57
Naja, wir haben fast 2 Millionen Flüchtlinge aufgenommen. Das verfälscht einfach vieles und lässt keine statistische Aussage darüber zu.
Wenn eine durchschnittliche geschiedene Ehe länger dauert als die Zeit, in der die Flüchtlinge schon bei euch sind, dann wäre noch gar nichts davon beeinflusst. Oder denkst du, die Flüchtlinge lassen sich in grosser Anzahl scheiden?
 
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*Andrea*

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  • #58
Oder nehmen euch die Flüchtlinge die Ehefrauen weg?
Wenn es so wäre, dann würde ich sagen (à la Datinglusche): Konkurrenz belebt.
 
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D.VE

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  • #59
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*Andrea*

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  • #60
@D.VE: Du hast nichts verstanden. Lies meinen Beitrag #53!