Beiträge
66
Likes
20
  • #138
damit wärst du bei mir komplett als passive Lusche unten durch.
Bei mir auch.
Ich zucke meine Portmonee, klar, ich könnte auch selbst bezahlen und wenn der Herr so möchte, zahle ich mein Teil.
Es wäre dann allerdings, für mich, das erste und letzte Date.
Es geht einfach um Geste und nicht um Geld, man muss und soll MMn, beim ersten Date keine teure Sachen machen.
 
Beiträge
747
Likes
652
  • #139
Bei mir auch.
Ich zucke meine Portmonee, klar, ich könnte auch selbst bezahlen und wenn der Herr so möchte, zahle ich mein Teil.
Es wäre dann allerdings, für mich, das erste und letzte Date.
Es geht einfach um Geste und nicht um Geld, man muss und soll MMn, beim ersten Date keine teure Sachen machen.
Ah bei mir genau gleich. Muss ich selbst bezahlen, ist er out! :D
 
Beiträge
1.042
Likes
931
  • #140
warum zückt ihr euer geld, wenn ihr gar nicht zahlen wollt? Ich hole, holte es erst raus, wenn einer sagte, daß er getrennte Rechnungen will.
 
Beiträge
66
Likes
20
  • #141
Beiträge
1.042
Likes
931
  • #142
:p:D aus Anstand oder so.
Ich treffe mich nicht mit einem Mann, damit der mir etwas bezahlt und ich möchte damit das auch vermitteln.
Warum sollte ein Mann denken, daß man sich (nur) mit ihm treffen will, damit er dir ein Getränk oder ein kleines Gericht bezahlt? Bei 10-20 € kommt doch keiner auf die Idee, denn normalerweise hatte man doch vorher Schreibkontakt und Telefonkontakt, ist angereist, hat sich gestylt, hat einige Stunden zusammengesessen und sich unterhalten und beiden ist klar, man trifft sich um sich kennenzulernen und nicht, um sich billig durchzufuttern. Das wäre dann ein Stundenlohn weit unter Mindestlohn :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Beiträge
51
Likes
84
  • #143
Also was ich hier so lese aktuell ist ja wirklich höhere Psychologie. Leute zücken ihre Brieftasche, obwohl sie eingeladen werden wollen? Aus Höflichkeit? Da soll nochmal wer das "ja heißt nein" Klischee bedienen bitte.
Und - auch wenn ich als Mann gern und oft die Rechnung übernehme - wenn ich aber dann hier lese, wie ja förmlich erwartet wird, dass bezahlt, der Stuhl gerückt, der Kellner gerufen wird, dann frage ich mich doch, ob wir wirklich so emanzipiert und gleichberechtigt sind, wie alle meinen. Warum muss Mann sich etwas vorwerfen lassen, was Frau selbst tut. Warum ist Mann eine Lusche, wenn der Kellner nicht selbst gerufen wird? Dann müsste ich das ja auch von meinem Gegenüber jedes Mal behaupten, wenn Sie darauf wartet, dass ich den Kellner herbeiwinke, oder habe ich hier einen Denkfehler?
Es darf ja jeder seine Meinung dazu haben, was Etikette ist und was alles "dazugehört", aber Leute, die das einfach anders sehen direkt so niederzumachen finde ich irgendwie unfair.

Aber um die Frage des TEs zu beantworten: Ich handhabe das so, dass ich meist anbiete zu bezahlen. Wenn ich da dann irgendwo eine Zukunft sehen könnte. Ich hatte es aber auch erst einmal, dass sich mein Gegenüber so verhalten hatte, dass ich abgeneigt war, das anzubieten, sonst war es eigentlich immer angenehm. Und wenn dann kein Widerspruch kommt, gut. Wenn auf getrennte Rechnung bestanden wird, auch gut. Wobei mich letzteres tatsächlich immer ein wenig Nachdenklich macht, ob das jetzt ein schlechtes Zeichen ist. Aber auch wenn auf getrennte Rechnung bestanden wurde, gab es Fälle, die dann nichts mehr wollten, aber auch solche, die noch eine weitere Verabredung angestrebt haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
U

Ursina60

  • #145
@MonDieu Der Mann hat sich doch auch gestylt, ist angereist und hat sich genauso die Zeit genommen wie die Dame. Ich sehe da echt keinen Unterschied und deshalb finde ich diese "Erwartungshaltung" von den Damen, dass er bezahlt etwas hoch gegriffen. Ein Gentleman zeigt sich bei mir nicht über sein Portemonnaie sondern darin, dass er aufmerksam zuhört, Interesse an meiner Person zeigt, sich im Restaurant höflich benimmt (Thema: Tischmanieren).

Ich habe mich auch nie darauf geachtet wer den Kellner ruft. Beim Date findet man gegenseitig es ist Zeit aufzubrechen und wenn ich so sitze, dass ich den Kellner besser sehe, dann rufe ich ihn. Falls der Mann mit dem Rücken zum Restaurant sitzt, muss er sich x-mal drehen um überhaupt auf sich aufmerksam zu machen. Wir haben schon öfters hier diskutiert, aber da scheine ich mit meiner Meinung als Frau ziemlich einsam auf weiter Flur zu stehen.
Ausnahme ist; wenn ich einen sehr langen Anfahrtsweg hatte und das Date in seinem Heimatort ist, dann finde ich es passend, wenn er bezahlt. Heisst aber lange noch nicht, dass er deswegen ein Gentleman ist.
 
Beiträge
1.489
Likes
986
  • #146
Dann müsste ich das ja auch von meinem Gegenüber jedes Mal behaupten, wenn Sie darauf wartet, dass ich den Kellner herbeiwinke, oder habe ich hier einen Denkfehler?
Nun, die entsprechenden Damen haben einfach deutlich verschiedene Erwartungen an das Verhalten von Männern und Frauen, weil sie sehr unterschiedliche Bilder vom Wesen des Mannes und der Frau haben. Das ist im Kern so wie mit der Haarlänge. Wer für Männer und Frauen unterschiedliche Haarlängen vorsieht, eben kurz bzw. lang, der muß damit klarkommen, wenn ein Mann lange Haare hat. Und dann sagt der halt: das ist dann eine Lusche, denn wenn er ein Mann wäre, dann würde er ja die Haare wie ein Mann tragen, also kurz. Denn es ist ja keine Sache individuellen Geschmacks, sondern der objektiven Geschlechtermerkmale. Ordnung muß sein.

Hach, ist das schön, die Erklärbärin abzugeben! :)
 
Beiträge
51
Likes
84
  • #147
Denn es ist ja keine Sache individuellen Geschmacks, sondern der objektiven Geschlechtermerkmale. Ordnung muß sein.
Sind lange Haare jetzt ein Geschlechtermerkmal? Also ich habe zwar für meine (ich würde mal behaupten für einen Mann eher sehr lange) Haarlänge ziemlich lang gebraucht, um sie wachsen zu lassen, aber ich wüsste nicht, wo mein Geschlecht mich biologisch darin einschränkt, lange Haare zu haben. Genauso glaube ich nicht, dass eine Frau darin eingeschränkt wäre, den Kellner zu rufen. Gehen wir mal nicht vom 9,5. Schwangerschaftsmonat aus, wo man das Heben des Arms vielleicht noch als zu umständlich auffassen könnte. Entschuldige meine Ironie an dieser Stelle..
Zudem, was hat es mit "Ordnung" zu tun, dass der Mann den Gentleman geben soll? Wenn wir hier von Geschlechterrollen und nicht -merkmalen sprechen, sieht das natürlich etwas anders aus, allerdings wollen wir doch offenbar alle dahin, dass die Rollen sich mehr und mehr angleichen. Ansonsten könnte ich auch genauso gut sagen (Achtung, nicht meine Meinung nur ein hyperbolisiertes Beispiel) "Frau gehört vor den Herd und nicht auf die Arbeit - Ordnung muss sein".
Und dass jeder ein anderes Bild vom Standardverhalten seines Gegenübers hat ist doch etwas ganz tolles, sonst wäre das Leben sehr langweilig. Nur finde ich es sehr schade, wenn dann - sobald das Verhalten von der Erwartung abweicht - direkt losgewettert wird. Wie kann Mann (oder auch Frau) es nur wagen, nicht so zu sein, wie ich mir das vorgestellt habe!
 
Beiträge
1.489
Likes
986
  • #148
allerdings wollen wir doch offenbar alle dahin, dass die Rollen sich mehr und mehr angleichen. Ansonsten könnte ich auch genauso gut sagen (Achtung, nicht meine Meinung nur ein hyperbolisiertes Beispiel) "Frau gehört vor den Herd und nicht auf die Arbeit - Ordnung muss sein".
Nein, wollen nicht alle.
Und ja, es gibt sogar auch Leute, die das mit dem Herd sagen. Übrigens auch Frauen. Guck mal in ein TradWives-Forum.
Aber natürlich gibt es auch genug Leute, die sich bei den Geschlechterklischees nur die Rosinen rauspicken.

Und dass jeder ein anderes Bild vom Standardverhalten seines Gegenübers hat ist doch etwas ganz tolles, sonst wäre das Leben sehr langweilig. Nur finde ich es sehr schade, wenn dann - sobald das Verhalten von der Erwartung abweicht - direkt losgewettert wird. Wie kann Mann (oder auch Frau) es nur wagen, nicht so zu sein, wie ich mir das vorgestellt habe!
Weil sie ihre Erwartung nicht als subjektiven Wunsch verstehen, sondern im Sinne einer objektiven Bestimmung, was ein Mann und was eine Frau ist. Ich lese die sozusagen liebevoll-abwertende Bezeichnung eines Mannes, der sich anders verhält als man glaubt, das ein echter Mann sich verhalten muß, als "Lusche" hier genauso oft von Männern wie von Frauen.
Du kannst das natürlich für falsch halten. Oder für dämlich. Oder auch für luschig.
 
Beiträge
13.435
Likes
11.382
  • #149
Genauso glaube ich nicht, dass eine Frau darin eingeschränkt wäre, den Kellner zu rufen. Gehen wir mal nicht vom 9,5. Schwangerschaftsmonat aus, wo man das Heben des Arms vielleicht noch als zu umständlich auffassen könnte
Man fuchtelt doch nicht mit den Armen rum, man sucht Blickkontakt und macht das dezent. Und natürlich macht das der Mann wenn möglich, ist einfach netter :rolleyes:
Wenn du das nicht willst mussts ja nicht machen.
 
Beiträge
66
Likes
20
  • #150
Sind lange Haare jetzt ein Geschlechtermerkmal? Also ich habe zwar für meine (ich würde mal behaupten für einen Mann eher sehr lange) Haarlänge ziemlich lang gebraucht, um sie wachsen zu lassen, aber ich wüsste nicht, wo mein Geschlecht mich biologisch darin einschränkt, lange Haare zu haben. Genauso glaube ich nicht, dass eine Frau darin eingeschränkt wäre, den Kellner zu rufen. Gehen wir mal nicht vom 9,5. Schwangerschaftsmonat aus, wo man das Heben des Arms vielleicht noch als zu umständlich auffassen könnte. Entschuldige meine Ironie an dieser Stelle..
Zudem, was hat es mit "Ordnung" zu tun, dass der Mann den Gentleman geben soll? Wenn wir hier von Geschlechterrollen und nicht -merkmalen sprechen, sieht das natürlich etwas anders aus, allerdings wollen wir doch offenbar alle dahin, dass die Rollen sich mehr und mehr angleichen. Ansonsten könnte ich auch genauso gut sagen (Achtung, nicht meine Meinung nur ein hyperbolisiertes Beispiel) "Frau gehört vor den Herd und nicht auf die Arbeit - Ordnung muss sein".
Und dass jeder ein anderes Bild vom Standardverhalten seines Gegenübers hat ist doch etwas ganz tolles, sonst wäre das Leben sehr langweilig. Nur finde ich es sehr schade, wenn dann - sobald das Verhalten von der Erwartung abweicht - direkt losgewettert wird. Wie kann Mann (oder auch Frau) es nur wagen, nicht so zu sein, wie ich mir das vorgestellt habe!
Ich bin nicht dafür, dass das die Rollen sich angleichen. Also nicht alle.
Ich selbst bin sehr gerne eine Frau, die kocht und putzt, die weich und auch manchmal schwach ist. Und ich möchte auch einen Mann haben, der ein Beschützer und Macher ist, der Handwerken kann und die Spinnen entfernt:p

Das Gleichgewicht, zwischen männlich und weiblich, ist MMn wichtig. Ich halte persönlich nichts von die ganzen Androgynen Menschen. Aber es ist meine Art zu leben.