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  • #1

Wenn Worte meine Sprache wären....

.....wäre ich nicht so beeindruckt von dem gemeinsamen intensiven lachen an der entscheidenden Stelle.
 
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  • #2
...es ist verständlicherweise hier für Euch Forumleser nicht nachvollziehbar, was ich eigentlich meine. Na ja, ich habe mit einem Mann als ich noch mit ihm zusammen war,
an einem wichtigen punkt so herzerfrischend gelacht. Und zwar hatten wir uns ausgemalt, wie es sein könnte, wenn wir vieeeeeeeeele Hürden gemeinsam gemeistert hätten und
und nach vielen Jahren des Beisammenseins immer glücklicher geworden wären. Leider bin ich manchmal etwas unpragmatisch veranlagt und der Mann hat recht, wenn er sagt, dass er nicht allein die Segel setzen kann. Habt ihr einen Rat für mich? Danke.
 
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  • #3
Für mich ist das immer noch unverständlich: willst du mit einem Mann die Segel setzen mit dem du nicht mehr zusammen bist?
 
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  • #4
Ich glaube ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass wir wieder zusammenkommen. Es stapelten sich einige Schwierigkeiten, wie es ja gelegentlich im Leben vorkommen kann,
bzw. in dem Maße eher selten. Für ihn war der Problemberg eine große Belastung. Er hatte die Probleme schon bevor er mich kennenlernte und trotzdem waren wir nicht in der Lage sie gemeinsam entsprechend anzugehen. Es ist einfach schade, wenn das dann zur Trennung führt.
 
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  • #5
Zitat von Mrs.Right:
Ich glaube ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass wir wieder zusammenkommen. Es stapelten sich einige Schwierigkeiten, wie es ja gelegentlich im Leben vorkommen kann,
bzw. in dem Maße eher selten. Für ihn war der Problemberg eine große Belastung. Er hatte die Probleme schon bevor er mich kennenlernte und trotzdem waren wir nicht in der Lage sie gemeinsam entsprechend anzugehen. Es ist einfach schade, wenn das dann zur Trennung führt.

Dann schreibe doch mal genau was los ist. Mit dem bißchen kann keiner etwas anfangen.
 
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  • #6
Er schrieb mir z.B. vor der Trennung, dass er immer wieder an unsere ersten Wochen denken müsste, die sich ja so gut angefühlt hatten.
Ein Problem war z.B. dass es sich um eine Fernbeziehung handelte, und die Strecke viel Stauprobleme aufweist zu sämtlichen Uhrzeiten außer nachts um 1Uhr vermutlich.
Auch die Anbindung mit den öffentlichen Verkehrsmitteln war extrem schlecht.Wenn dann noch mehrere andere Dinge hinzu kommen, ist vielleicht nicht mehr genug Kraft da
für die Beziehung. Außer, man schafft es ein Problem nach dem anderen abzuarbeiten.
 

lone rider

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  • #8
Du hast die Segel doch gesetzt. Lache mit ihm, weine mit ihm. Nichts ist schöner. Allzu viel Gerede bringt eine Liebesbeziehung meist nicht weiter.
 
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  • #9
Zitat von Mrs.Right:
Er schrieb mir z.B. vor der Trennung, dass er immer wieder an unsere ersten Wochen denken müsste, die sich ja so gut angefühlt hatten.
Ein Problem war z.B. dass es sich um eine Fernbeziehung handelte, und die Strecke viel Stauprobleme aufweist zu sämtlichen Uhrzeiten außer nachts um 1Uhr vermutlich.
Auch die Anbindung mit den öffentlichen Verkehrsmitteln war extrem schlecht.Wenn dann noch mehrere andere Dinge hinzu kommen, ist vielleicht nicht mehr genug Kraft da
für die Beziehung. Außer, man schafft es ein Problem nach dem anderen abzuarbeiten.

Wenn ihr euch noch liebt, müsst ihr euch alle beide in aller Ruhe und Gemütlichkeit zusammensetzen, die Probleme aufzeigen und darüber reden. Versucht gemeinsam eine Lösung zu finden. Eine Fernbeziehung ist immer schwierig. Versucht herauszubekommen, warum sie für euch schwierig ist und arbeitet dann an dem "warum". Der Schlüssel ist immer ein Gespräch und das Verständnis beider Parteien. Ihr müsst mit Herz und Verstand rangehen, und eine Fernbeziehung wirklich wollen. Einer wird immer etwas zurückstecken müssen. Das muss euch klar sein. Nicht jeder ist für eine FB geeignet. Viel Glück!
 
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  • #10
@ lone rider: Danke für Deine Nachricht. Ich muss noch mal drüber schlafen. Manche haben doch schon im Schlaf die Lösung gefunden.
 

vivi

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  • #12
Ist doch einfach.
Gespräch heißt klare klärende Unterhaltung, welche auf den tatsächlichen Punkt bzw. das Wesentliche beschränkt ist.
Gerede ist sinnloses "rumeiern oder rumhacken" auf Kleinigkeiten, die letztendlich nicht hilfreich zur evt. Problembewältigung beitragen.

Verwirrung erzeugen ist übrigens auch ne gute Lösung....zumindest bekommt man dann einen Zeitvorsprung um weiteres Vorgehen zu überlegen oder überdenken. :)
 
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  • #13
Ich glaube Weiterentwicklung ist ein Stichwort, Mut zur Veränderung und Mut zu sich selbst zu stehen und auch mutig in der Unterhaltung zu sein.
Man spricht ja schon mal von Feststecken.
 
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  • #14
Ich habe kürzlich von einer Methode gehört, dass man die nächtliche Traumarbeit für sich nutzen kann, um mehr Klarheit über die Dinge zu bekommen oder Lösungen zu finden.
Manch einer macht das auch schon unbewusst, wenn er sagt: "Ich schlafe noch mal drüber."
 

lone rider

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  • #15
Es war so gemeint: Wenn Du mit ihm lachen und weinen kannst und er auch mit Dir, dann habt Ihr eine schöne Liebesbeziehung. Und da hast Du die Segel richtig gesetzt.
Beides, das Lachen und das Weinen, bedarf keiner langen Diskussion, es herrscht Übereinstimmung.
Das "Gerede" war so gemeint, wie vivi es näher erläuterte.
 
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  • #17
Zitat von lone rider:
Du hast die Segel doch gesetzt. Lache mit ihm, weine mit ihm. Nichts ist schöner. Allzu viel Gerede bringt eine Liebesbeziehung meist nicht weiter.

Das sehe ich genauso!
Sich ausreden ist wichtig, wie die gemeinsame Sprache, um den anderen zu verstehen.
Aber fühlen, riechen, spüren ist mindestens genauso wichtig.
 
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  • #18
Danke bilder
stimmt! bilder
 
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vhe

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  • #19
Ich versteh's immer noch nicht.
Dein Ex hat sich beschwert, dass er nicht "die Segel allein setzen kann". Was hat er damit gemeint? Genauer gesagt, wenn es da irgendwie um eine gemeinsame Lebensgestaltung geht, ist es Dein Anspruch, dass er "die Segel allein setzen" soll? Kenn ich von Beziehungen bisher eigentlich anders.

Als Probleme hast Du Stau auf der Autobahn und "andere Probleme" genannt. Da der Stau das einzige Problem ist, dass Du explizit benannt hast, gehe ich mal davon aus, dass es auch das einzig wirklich relevante Problem ist. Oder zumindest das einzige, bei dem Du hoffst, dass wir Dir hier weiterhelfen können.

Nun ja, da gibt es heute Navis mit Staumeldungen und der Möglichkeit, Alternativrouten zu fahren. Selbst, wenn es um die A8 geht, oder ein ähnliches Stau-Monster. Ein paar hunder Euro und das isses. Oder einer von euch macht den Motorrad-Führerschein. Mit ein bisschen Vorsicht findet man im stehenden Verkehr immer eine Lücke, wo es noch voran geht.

Für den Fall, dass Dir das jetzt doch nicht weiterhelfen sollte, der Hinweis auf das Standardregelwerk: http://tinyurl.com/ptxryfw . Hier relevant sind besonders die Regeln Nummer - äh - 8 (da musst Du jetzt selber zählen) und 23.
 
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  • #20
@ vhe! : Vielen Dank für Deine Zeilen. Es hat zu tun mit Verarbeiten der Vergangenheit, mit sich einlassen, mit Ängsten.
Das Motorrad ist ja nur ein Beispiel. Ich habe offene Klasse, habe aber während der Fahrstunden schon bemerkt, dass es in
meinem Fall besser ist auf 4 Rädern zu fahren. Den Schein habe ich zu Ende gemacht, weil ich mir beweisen wollte, dass ich das
kann. vhe, Deine Zeilen sind wertvoll!
 
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  • #22
@ Truppenursel: Nein, sicher nicht. das ist schon sehr lange her. Nur wenn, ich schon drei viertel an Stunden abgeleistet habe, darf ich mir auch mal selber was beweisen. Ich wüsste nicht, warum das verboten sein sollte. Ich habe den Schein auch später noch nutzen können.
Es muss ja nicht gleich eine 1000ender Kawasaki sein.
 
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  • #23
Die Ninja hat nur 600 Kubikzentimeter. Die geht aber ab! Hubraum ist nicht alles.
 
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  • #24
Zitat von Mrs.Right:
@ Truppenursel: Nein, sicher nicht. das ist schon sehr lange her. Nur wenn, ich schon drei viertel an Stunden abgeleistet habe, darf ich mir auch mal selber was beweisen. Ich wüsste nicht, warum das verboten sein sollte. .
Verboten ist es sicher nicht (warum eigentlich immer solche Extreme?), aber es sollte dir selber zu denken geben, wenn es denn schon so lange her ist, dass es dir heute noch so wichtig ist, dir selber etwas bewiesen zu haben? Ist das ein generelles Problem von dir?
 
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  • #26
weil Menschen mit einem gesunden Selbstwertgefühl üblicherweise nicht betonen, dass sie sich irgendetwas beweisen wollten, erst recht nicht, wenn das Ereignis Jahrzehnte her ist.
 
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  • #29
Ich wollte schon fragen, was du schreckliches gefrühstückt hast. Deine Beleidigungen kannste gerne für Dich behalten, aber das ist ja in deinem ganz besonderen Fall sicher ein Zeichen von gesundem Selbstwertgefühl.
 
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  • #30
Zitat von Mrs.Right:
Ich wollte schon fragen, was du schreckliches gefrühstückt hast. Deine Beleidigungen kannste gerne für Dich behalten, aber das ist ja in deinemganz besonderen Fall sicher ein besonderes Zeichen von gesundem Selbstwertgefühl.
Es gab heute morgen für mich eine Scheibe schönen gesunden Körnertoast mit Philadelphia und eine Rosinenschnecke. Ich hätte gerne noch eine zweite Schnecke genommen, aber ich dachte an meine schlanke Linie, die ich durch so etwas nicht gefährden möchte. Dazu ein Glas frische fettarme Milch, das war´s.

Beleidigt habe ich dich nicht, ich habe lediglich gefragt, ob du ein Problem mit deinem Selbstwertgefühl haben könntest. Deine völlig übertriebene Reaktion jetzt bestätigt mir meine Vermutung.