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Sandbank

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  • #121
Mir gings aber nicht ALLGEMEIN darum, wie man Erziehung versteht oder was man glaubt, gute Erziehung wäre.
Hm, Julianna, ich hab grad das Gefühl, dass du dich nicht richtig verstanden fühlst...und vielleicht auch nicht wirst. (und ehrlich gesagt, versteh ich auch grad nicht richtig, worum es dir jetzt genau geht)
ich habe verstanden, dass du wissen möchtest
  1. warum jemand nicht /oder kaum kommunikativ (geworden) ist oder
  2. warum Kommunikation/ Interaktion manchmal so gründlich daneben geht
was für mich 2 verschiedene Dinge sind, weil
  1. ist in 1 Person, seiner besonderen Art der Kommunikation begründet (erstmal unabhängig davon, auf welches Gegenüber er trifft)
  2. ist die Interaktion von 2 oder mehr Menschen, die sich mißverstehen und u.a. deshalb beginnen zu streiten o.ä.
Also, sag doch einfach nochmal kurz, über welche Frage genau wolltest du dich austauschen?
 

fafner

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  • #123
Wie ich jung war, da waren die antiautoritär Erzogenen alle kleine Verbrecher...
 

Pit Brett

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  • #125
ja, und heute? Kleine Verbrecher sind sie nicht mehr, aber Messer und Gabel bedienen haben sie immer noch nicht gelernt. Und bei dem kleinsten Misserfolg brechen sie zusammen, weil sie nicht gelernt haben, wirklichen oder vermeintlichen Autoritäten Widerstand entgegenzusetzen. Weicheier hat diese Erziehung produziert.
 
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Julianna

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  • #126
Also, sag doch einfach nochmal kurz, über welche Frage genau wolltest du dich austauschen?
Der Titel des Freds ist Wenn Paare älter werden, wie fühlt sich das an für Euch?
Da ich dazu keine eigenen Erfahrungswerte beitragen kann, da ich ja nicht Ü50 bin, habe ich eingeworfen, dass Kommunikation sehr wichtig ist, aber auch der (gesunde) Lebensstil (also Vitalität und Fitness).
Dann weiter, dass bei der Kommunikation verschiedene Faktoren aus der Kindheit miteinfließen. Zum Beispiel der Erziehungsstiel. Zum Beispiel ein autoritärer Erziehungsstil.
Nicht mehr und nicht weniger.

Die Antwort an MC, dass ich denke, dass ein Watschen was mit "Autorität demonstrieren" zu tun hat, sei an dieser Stelle separat zu lesen und gilt ausschließtlich als Antwort hierauf.
Autoritäre Erziehung hieß noch: Bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt.
 
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Deleted member 7532

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  • #127
Wie ich jung war, da waren die antiautoritär Erzogenen alle kleine Verbrecher...

Ich glaube, dass es da noch die Form des totalen laissez faire gibt und dass man das nochmal differenzieren sollte.
Ich bin bis zu einem gewissen Grad eine Anhängerin des "Bauchgefühls" - ich könnte jetzt nicht sagen, nach welchem (oder ob überhaupt nach einem durchgängigen) Erziehungsstil ich meine erzogen habe.
Ich (und nicht nur ich, sondern auch Kollegen, Arbeitgeber der Kinder) würde es aber als durchwegs gelungen bezeichnen.
Manches stellt man sich halt theoretisch auch anders vor, als es praktisch ist.
Zb dachte ich bei der Ersten, dass es genügt, erwünschte Verhaltensregeln bewusst vorzuleben :rolleyes:. Hat nicht gefruchtet und nachdem ich das erkannt habe, bin ich in diesem Punkt zu der Mutter geworden, die ich eigentlich nicht sein wollte und habe meine Kinder (meist aber im Vorhinein oder danach, wenn es nicht gepasst hat) ermahnt/darauf aufmerksam gemacht, dass ich gerne hätte /erwarte, dass sie grüßen /bitte - danke sagen, ordentliche Tischmanieren an den Tag legen. . .
Wenn ich mir anschaue, wie manch andere sind, bin ich froh, dass ich da meinen anfänglichen Idealismus hinter mir gelassen habe.
Kinder und ihre Bedürfnisse müssen ernst genommen werden, aber ebenso die Bedürfnisse der Erwachsenen.
Und meine Kinder wirken nicht, als hätten sie davon einen gröberen Schaden davongetragen :)
 
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Julianna

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  • #130
aktuell gehts ja um den Erziehungsstil der Helis. Zumindest ist das ja der neue Trend. Vor kurzem habe ich da einen sehr differenzierten Vortrag zu gesehen. Wer sich interessiert, kann ja mal reinschauen. Dauert aber 60 Minuten. Also muss man auch Lust zu haben und Interesse dran.
https://www.youtube.com/watch?v=qxUUNV8lTYI
 
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Frau M

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  • #131
Sagt Papa zum Sohn: " Es gibt zwei Erziehungsstile, einen mit Haue und einen ohne. Sohn: " Dann nehme ich den ohne." ( muss wohl mal so zwischen Vater und Sohn stattgefunden haben) :)

Nur mal so am Rande.
 
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Joel9

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  • #134
Ich hatte als Kind einen disziplinierten Erziehungsstil erlernt, der auch manchmal hart war - ich danke aber meinen Eltern dafür, da ich mich im Leben jetzt deutlich leichter tue, vor allem beruflich. Und gewisse Manieren hat man auch erlernt, was ich heutzutage manchmal vermisse.
 
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fleurdelis*

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  • #136
Sehr aufschlussreich. Einen Sohn großziehen als Argument.

Naja .. ist immerhin n bisschen mehr als theoretischer Unterricht im Gymnasium ...

Edit: und ich finde es seltsam, @fleurdelis* das du dieses Thema nicht ernst nimmst, denn es gibt viele die unter solchen Dingen gelitten haben und mir stattdessen irgendwas von deinen eigenen Erziehungsmethoden erzählen willst und damit nicht nur die Aussage untergräbst, sondern auch all jene, die unter solchen Bedingungen im Elternhaus gelitten haben.

Gelitten? .... "Unter solchen Bedingungen im Elternhaus gelitten"? ... Ähm .. Wer denn? ... Ich befürchte, du hast meine Kommentare nicht verstanden ..... Ich verstehe nicht, wovon du schreibst.
 
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fleurdelis*

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  • #137
....Das ist in meinen Augen ein dehnbarer Begriff.
Deswegen kann diese Formulierung zu einer Unklarheit in der Unterhaltung führen.
Da wir hier nicht für eine Fachzeitschrift schreiben ( :) ), können immer wieder stilistische Stolpersteine auf dem Forumspflaster auftauchen :)

... ist nicht aus meiner Feder entstanden, wenn ich noch ein wenig Englisch übersetzen kann dann:

wenn da denn eine awarness besteht. Viele tragen aber solche Faktoren mit hinein in eine Beziehung.

verstehe ich darunter Bewusstsein, bewusst sein, .... obwohl ich es als "awareness" kenne .... aber man mag mich gerne berichtigen.
 
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Hafensänger

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  • #138
Um noch mal bei der ach so wichtigen Kommunikation nachzutreten...
Die setze ich bei meiner Partnerin grundsätzlich voraus! Das funktioniert auch und muss nicht granular bis zum "und" statt "aber" aufgedröselt werden. Wichtiger als eine ausgefeilte Kommunikationstechnik ist die Fähigkeit das grundsätzliche eigene Wohlwollen dem "Partner" gegenüber vermitteln zu können. Das ist eine viel bessere Gesprächsbasis als mühsam zelebrierte verbale Feinheiten der Kommunikation. Die ist doch nur Mittel zum Zweck und der Zweck ist Transparenz.

Es gibt für mich in der Kommunikation sehr wohl Bereiche in denen ich mir schwer tue - was nicht bedeutet, dass ich nicht darüber reden will. Diese meine Schwierigkeiten kommuniziere ich dann und hoffe dann auf ihr Wohlwollen, ihre Hilfe. Das funktioniert häufig recht gut und gilt umgekehrt natürlich auch für sie.
Das ist für mich nicht unbedeutend, denn sonst wäre ich zB nie in einer Partnerschaft.

Kommunikation dient erst einmal nur der Transparenz, ob dann beide die Probleme sehen und auch lösen können, steht auf einem anderen Blatt und hat nicht mehr viel mit Kommunikation zu tun.
 
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MaryLu

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  • #139
Um noch mal bei der ach so wichtigen Kommunikation nachzutreten...
Die setze ich bei meiner Partnerin grundsätzlich voraus! Das funktioniert auch und muss nicht granular bis zum "und" statt "aber" aufgedröselt werden. Wichtiger als eine ausgefeilte Kommunikationstechnik ist die Fähigkeit das grundsätzliche eigene Wohlwollen dem "Partner" gegenüber vermitteln zu können. Das ist eine viel bessere Gesprächsbasis als mühsam zelebrierte verbale Feinheiten der Kommunikation. Die ist doch nur Mittel zum Zweck und der Zweck ist Transparenz.

Es gibt für mich in der Kommunikation sehr wohl Bereiche in denen ich mir schwer tue - was nicht bedeutet, dass ich nicht darüber reden will. Diese meine Schwierigkeiten kommuniziere ich dann und hoffe dann auf ihr Wohlwollen, ihre Hilfe. Das funktioniert häufig recht gut und gilt umgekehrt natürlich auch für sie.
Das ist für mich nicht unbedeutend, denn sonst wäre ich zB nie in einer Partnerschaft.

Kommunikation dient erst einmal nur der Transparenz, ob dann beide die Probleme sehen und auch lösen können, steht auf einem anderen Blatt und hat nicht mehr viel mit Kommunikation zu tun.
Du schreibst von verbaler Kommunikation, nicht? Denn bei einer Interaktion kommuniziert man immer. Dem anderen sein Wohlwollen vermitteln ist auch Kommunikation, und sei sie nonverbal.
 
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MaryLu

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  • #143
korrekt.
Auch ein wildes Tür-zu-schlagen ist eine Form von Kommunikation :)
Eine sehr schlechte, wohlbemerkt.
Hm - das betrachte ich differenzierter.
Wenn ein pubertierender Jugendlicher mal aus Wut/Frust die Türen zuschlägt, dann kann das einfach mal als Ventil angesehen werden, um sich ‚Luft‘ zu machen. Das allein würde ich dann nicht überbewerten.
 
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Pit Brett

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  • #149
Auf jeden Fall hat sich da was geändert – vor allem bei Frauen!
Echt? Erklär. Mir scheinen klimakteriumsrot eingefärbte Haare nicht besonders dolle zu sein. Und die Haut ist unter der Schminke keinen Tag jünger als früher auch. Was meinst Du also?
Wäre nur wünschenswert, wenn das bei den Ü50 Männern auch öfter mal umgesetzt werden würde
Was? Mein Bauch gehört mir. Das habt Ihr für uns erkämpft.
 
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MaryLu

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  • #150
Echt? Erklär. Mir scheinen klimakteriumsrot eingefärbte Haare nicht besonders dolle zu sein. Und die Haut ist unter der Schminke keinen Tag jünger als früher auch. Was meinst Du also?Was? Mein Bauch gehört mir. Das habt Ihr für uns erkämpft.
Dir kann doch nicht entgangen sein, solltest Du mit sehenden Augen Menschen wahrnehmen können, dass es weit mehr Frauen ab Ü45 gibt, die auf ein gepflegtes Äußeres bei sich achten, als Männer !