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MaryLu

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  • #92
Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob ich die Themenstellung richtig verstanden habe, aber für dich @Frau M will ich es mal versuchen:
Kurz zur Situation: Nach zwei Langzeitbeziehungen (13 u 14 Jahre) und dann ein paar Beziehungsversuchen bin ich nun seit fast 8 Monaten glücklich verliebt. Ist eben die Frage, ob ich da wirklich was brauchbares beitragen kann.
Nach meiner Erfahrung verändern sich durch Lebenserfahrung zunächst mal die Ansprüche. Vor allem weiß man sehr genau, was man nicht mehr möchte, das macht die Partnersuche erst mal schwieriger. In gewisser Weise wird man vielleicht weniger kompatibel.
Andererseits entwickelt man sich aber auch weiter, i. d. R. nimmt die soziale und auch die emotionale Kompetenz zu, was natürlich die Beziehungsgestaltung vereinfacht. Wir haben gelernt, was besser funktioniert und was weniger.
Zudem verändern (vereinfachen?) sich die Lebensumstände: Es sind keine Kinder mehr groß zu ziehen, die berufliche Aufbauphase ist abgeschlossen, vielleicht hat man sogar das eine oder andere Schäfchen im Trockenen. Idealerweise gibt es wenig bis keine "Altlasten." Zumindest sollte man weniger Probleme, Sorgen und Zukunftsängste haben als früher.
Dadurch wird es relativ einfach, eine lockere und entspannte Basis für die Beziehung mitzubringen.
Für mich ist trotzdem entscheidend, dass man - ich wiederhole mich - jemanden finden muss, mit dem man sehr gut zusammenpasst. Und vielleicht fällt das mit zunehmendem Alter auch deswegen leichter, weil man sich selber besser kennt. Eine Portion Glück gehört aber auch dazu.
Meine Neugier ...
Hast Du Deine Partnerin hier über PS kennengelernt? Wenn Du das aber nicht erzählen magst, ist es völlig ok. :)
 

Julianna

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  • #93
Das ist deine Art der Kommunikation? ... Wenn dir jemand eine andere Meinung präsentiert, fühlst du dich genervt? ... Es tut mir leid, nicht jeder wird deine Anschauung teilen. So, wie nicht jeder meine.
nein darum geht es nicht, sondern darum, dass ich keine Lust habe, auf undifferenzierte, verschwubbelte Texte zu antworten. Dieser Xeshra oder wie er/sie heisst, behauptet da auch so einiges was diskussionswürdig wäre. Ich ignoriere das aber, weil da so viel vermischt wird und zusammengewürfelt (inkl. Halbwahrheiten), dass es voll anstrengend wäre, dass aufzudröselnden. Und ich bin hier nicht im Forum "um zu arbeiten".
Oder irgendwem irgendwas zu erklären.

Nur mal ein Beispiel, warum ich keine Lust habe mit dir zu diskutieren:
Du schreibst
"Autoritäre Erziehung ist nicht gleich zusetzen mit "Gewalt", nicht jedes Kind wurde geschlagen. Ich binkein Verfechter einerErziehungsmethode die einen Namen trägt."

1) ich habe in keinem Satz behauptet, dass autoriärer Erziehungsstil mit Gewalt gleichzusetzen sei (bitte noch mal genau lesen)
2) du bist kein Verfechter einer Erziehungsmethode die einen Namen trägt. Schön. Who cares? Ich hab den autoritären Erziehungsstil so wiedergegeben, wie ich es am Gymnasium in der Oberstufe gelernt habe. Ist mir egal ob du das anders siehst. Für mich sind das Fakten, wie Daten in Geschichte oder Zahlen in Mathematik.

So... und auf diese Weise baut sich auch dein weiterer Text auf. Hauptsächlich Unterstellungen. Irgendwelche Verdrehungen. Was weiss ich.
 
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MaryLu

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  • #95
haha. Das war gar nicht so ernst gemeint ;)

ehrlich gesagt, habe ich noch nie einen Menschen getroffen, der die Zahnpasta nicht wieder zu dreht.
Also ich hab gerade mal so quer hier durch die Beiträge gelesen, und weiß gar nicht, ob das Thema hier ist - aber : Ich hab eine Freundin, die wohl ziemlich viel offen und liegen lässt. Zahnpastatuben, Shampooflaschen, Kosmetika usw...
Ihr Ehemann flucht jedesmal darüber und dreht die Tuben selbst zu und stellt sie weg ...
Sie sind seit etwa 20 Jahren verheiratet und scheinen sehr glücklich zu sein - es passt halt irgendwie bei denen :):p
 
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  • #96
Perfekt. Einer schraubt auf, der andere zu. Teamwork.
 
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  • #98
Das kenne ich auch, allerdings mit Nachfragen und Zusammenfassen des Zuhörenden. Es ist erstaunlich was dabei zu Tage kommen kann. Aber einen Mann zu finden, der das auch gerne macht? Das wäre dann wohl dieses männliche Einhorn, das hier plötzlich durchs Forum galoppiert? ;)
Tststs, so wenig Vertrauen in uns Männer! Und das, wo doch zumindest das "Aktive Zuhören" seit Jahrzehnten ein Dauerbrenner bei vielen Kommunikations- und Rhetorikseminaren ist... ;)
Ich kenne diese "Übung" auch, am Anfang ist es gar nicht so einfach, das was der andere sagt anzunehmen, zu wiederholen und stehen zu lassen. Ich finde aber, dass diese Technik in einer Beziehung mit gut funktionierender Kommunikation nicht erforderlich ist.
 
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  • #99
Im Grunde ist es mir egal, ob Helicopter-Eltern oder Eltern mit diplomatischem Erziehungsstils ihre Methoden erklären. Ich mags nicht, wenn Kinder zu Tyrannen oder Terroristen erzogen werden. Und damit meine ich, die Rücksichtslosigkeit die gefordert wird, anderen Menschen und Dingen gegenüber, oder eher, der Mangel an Wahrnehmung der Bedürfnisse anderer. Da werden Egoisten groß gezogen. Und wenn ein Kind, in meinen beruflichen Räumen, z.B. die Finger von meinem Drucker lassen soll, dann kommuniziere ich das auch dementsprechend. Egal, was die Eltern für einen Erziehungsstil haben.

Die autoritäre Erziehung pauschalisierst du recht. So wie es bestimmt Unterschiede gibt, wenn Eltern "diplomatisch" erziehen, gibt es das auch bei der autoritären Erziehung. Und das Erwachsene nicht richtig kommunizieren können, die autoritär erzogen worden, ist pauschal und nicht korrekt. Wie ich oben geschrieben habe, gehört die Wahrnehmung einer anderen Person zur Kommunikation, und das haben autoritär erzogene Menschen sehr gut lernen müssen. Ich musste z.B. lernen, an bestimmten Orten zu bestimmten Zeiten über 2 Stunden still zu sitzen. Hat mir nicht geschadet, ich kanns dafür heute im Zug ... gut, das war jetzt nicht ernst gemeint, aber du weißt worauf ich hinaus will. Nicht jedem Kind, das autoritär erzogen wurde, wurde der Wille gebrochen. Und "autoritär" bedeutet nicht in gänzlichem Ausmaß "bestimmt". Ich für meinen Teil habe gut rebelliert, kommuniziert und ich glaube nicht, dass es dazu ein bestimmtes Bewusstsein braucht, weil, und das hat mich zu der "pseudointellektuellen Erleuchtung" gebracht: in gewisser Hinsicht unterstellst du autoritär erzogenen Erwachsenen keine weitere Entwicklung.

Deswegen gehe ich mit deinen Aussagen über die Kommunikationsfähigkeit nicht konform. Mein Verdacht ist der, dein Wissen liegt eher theoretisch begründet, nicht praktisch.
Nach meiner Beobachtung ist manchen Eltern leider das Gespür dafür verloren gegangen, dass ihre Kinder die Kleinen und sie selbst die Großen sind. Und das ist für die kleineren Kinder sehr wichtig! Sie brauchen keine langen Erklärungen und Diskussionen, sondern Orientierung und Vertrauen. Dabei ist es mE ganz wichtig, dass sie lernen: Wenn die Mama oder der Papa was sagt, dann ist das so. Dann kann ich mich drauf verlassen. In dem Zusammenhang ist auch Konsequenz sehr wichtig und vertrauensbildend, wobei ein Kind dann auch mal erleben darf, dass die Eltern da nicht dogmatisch sind und in Ausnahmefällen auch mal ein Auge zudrücken (=liebevoll!). Erst wenn die Kinder größer werden, im Schnitt so ab 10 vielleicht, (dann lässt man sie ja auch mehr selbständig machen,) dann ist es sinnvoll, ganz langsam in den Modus der Verhandlungen einzutreten.
 
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  • #101
nein darum geht es nicht, sondern darum, dass ich keine Lust habe, auf undifferenzierte, verschwubbelte Texte zu antworten. Dieser Xeshra oder wie er/sie heisst, behauptet da auch so einiges was diskussionswürdig wäre. Ich ignoriere das aber, weil da so viel vermischt wird und zusammengewürfelt (inkl. Halbwahrheiten), dass es voll anstrengend wäre, dass aufzudröselnden. Und ich bin hier nicht im Forum "um zu arbeiten".
Oder irgendwem irgendwas zu erklären.

Nur mal ein Beispiel, warum ich keine Lust habe mit dir zu diskutieren:
Du schreibst
"Autoritäre Erziehung ist nicht gleich zusetzen mit "Gewalt", nicht jedes Kind wurde geschlagen. Ich binkein Verfechter einerErziehungsmethode die einen Namen trägt."

1) ich habe in keinem Satz behauptet, dass autoriärer Erziehungsstil mit Gewalt gleichzusetzen sei (bitte noch mal genau lesen)
2) du bist kein Verfechter einer Erziehungsmethode die einen Namen trägt. Schön. Who cares? Ich hab den autoritären Erziehungsstil so wiedergegeben, wie ich es am Gymnasium in der Oberstufe gelernt habe. Ist mir egal ob du das anders siehst. Für mich sind das Fakten, wie Daten in Geschichte oder Zahlen in Mathematik.

So... und auf diese Weise baut sich auch dein weiterer Text auf. Hauptsächlich Unterstellungen. Irgendwelche Verdrehungen. Was weiss ich.
Sorry, ich glaube jetzt hast du dich völlig vergaloppiert... @fleurdelis* hat hier sehr klar und sachlich Stellung bezogen zu deinen und anderen Beiträgen (der Gewaltaspekt kam vor allem von @MaryCandice ).
Ich bin übrigens auch völlig ihrer Meinung! Man geht in der Praxis auch nicht her und sagt sich: "Oh, ich entscheide mich für einen autoritären Erziehungsstil!." Erziehung ist bei den meisten etwas, das sie so machen, wie sie es können, und ich nehme an, dass sich da sie Stile oft mischen oder auch mal gar keiner vorhanden ist.
Und Erziehung ist sehr individuell! Ich habe 5 Kinder miterlebt und teilweise erzogen (3 eigene und zwei Stiefkinder), daher weiß ich aus eigener Erfahrung, wie unterschiedlich man sie behandeln muss.
Was du schreibst über die Dinge, die man dir in der Schule beigebracht hat, erinnert mich an meine Erfahrung mit Mitarbeiterführung. Uns wurde im Studium auch der kooperative Führungsstil vermittelt. Zu dem Zeitpunkt hatte ich bereits ein paar Jahre Führungserfahrung, und ich wusste, dass dieses theoretische Wissen keinem meiner Kommilitonen nutzen wird... :)
 
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Frau M

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  • #102
Ich will da jetzt keine Diskussion vom Zaun brechen. Ein Beispiel, dass mir spontan einfällt ist, dass füher Kinder häufiger autoritär erzogen wurden. In einer solchen Erziehung lernt das Kind nicht richtig zu Kommunizieren - weil ja alles bestimmt wird. Das kann ein Erwachsener vielleicht kompensieren oder auch sich damit auseinandersetzten, wenn da denn eine awarness besteht[/QUO

@all:

Was mir dazu einfällt:
Das Thema Kommunikation ist ein sehr komplexes Thema.
Mehrere Aspekte spielen eine Rolle. Da könnte man jetzt viele aufzählen. Ein Beispiel :Eine Person bemerkt bei sich, dass sie das mit der Kommunikation nicht so
gut drauf hat und beschließt " Kommunikation" zu studieren. Wohlmöglich studiert sie im Anschluss auch noch Tanz. Selbst diese Person wird noch Fehler
machen bei der Kommunikation.
Dann wiederum gibt es Leute, die kommen wohlmöglich aus einem Elternhaus,
wo auf "modernem, anspruchsvollem *Nivea*" miteinander gesprochen wird.
Und am Ende kommt ein fast einsilbig sprechender Mensch dabei heraus.
Woran liegt das denn dann? Wohlmöglich fühlte er sich doch nie richtig gehört, oder er ist ein echter Mann :)))
Einen schönen Satz habe ich mal gelesen:

" Da wo gesprochen wird, da wird es hell."

Auch wenn sich nicht gleich alles 100% klären und erklären lässt,
"erfreue" ich mich an dem, was hier bisher geschrieben wurde,
weil es doch nützlich ist..... . und unterhaltsam.
Gerade denke ich an das Akronym-Wort-Spiel.

Anmerkung:
Mein Text beginnt an der Stelle: " Was mir dazu einfällt.."
Der Text ist komplett grau hinterlegt; so macht es evtl. den Eindruck, als sei er komplett von Julianna.
 
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fleurdelis*

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  • #103
Sorry, ich glaube jetzt hast du dich völlig vergaloppiert... @fleurdelis* hat hier sehr klar und sachlich Stellung bezogen zu deinen und anderen Beiträgen
Ich bin übrigens auch völlig ihrer Meinung!
Und Erziehung ist sehr individuell! Ich habe 5 Kinder miterlebt und teilweise erzogen (3 eigene und zwei Stiefkinder), daher weiß ich aus eigener Erfahrung, wie unterschiedlich man sie behandeln muss.

... da reicht ein Like nicht aus, eher ein: Danke ... :)
 
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Frau M

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  • #107
@Julianna
@fleurdelis*
Interessant finde ich, wenn man bei einer Unterhaltung statt einem "aber" ein "und" setzt.
Eigentlich handelt es sich ja um eine Thematik, die rein auf einer Sachebene abzuklären wäre.
Möglicherweise war das Stichwort " autoritäre Erziehung" ein Reizwort für fleurdelis*, wenn ich dann von ihr lese ( 2 Std still sitzen) .
Aber da kann ich auch völlig falsch liegen.! Das meine ich aus so wörtlich.
Unter dem Strich bringt es aber erhellende Aspekte zum Thema Kommunikation.
 
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fleurdelis*

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  • #109
Möglicherweise war das Stichwort " autoritäre Erziehung" ein Reizwort für fleurdelis*, wenn ich dann von ihr lese ( 2 Std still sitzen) .
Aber da kann ich auch völlig falsch liegen.!
Ja da liegst du falsch. Im Grunde finde ich es ermüdend, wenn hier im Forum unterstellt wird, dass Themen einen persönlich betreffen oder reizen. Ich würde mich niemals einem Thema anschließen, welches mich nicht interessiert oder von dem ich mir persönlich einbilde etwas zu wissen .... über die Themen, die mir zu persönlich wären, schreibe ich hier nicht.
 

Julianna

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  • #112
@Julianna: Wenn ich Dich richtig verstanden habe, meinst Du Folgendes:
Viele Erwachsene " unserer" Generation ( U 50)tun sich häufig noch schwer im Bereich der Kommunikation, da sie größtenteils mit einem autoritären Erziehungsstil aufgewachsen sind.
NEIN. Eben nicht. :)
Die Kausalität ist falsch und diese falsche Kausalität hat fleurdelis in ihren Beiträgen zusammengeschwubbelt.
Ich hatte schon in Beitrag #88 darauf hingewiesen. Das wurde aber ignoriert.
Ich habe nicht gesagt, dass die Kommunikation schlecht ist, weil dies größtenteils auf autoritären Erziehungsstil zurückzuführen sei, SONDERN das dies ein mögliches Beispiel sei, warum jemand nicht besonders kommunikativ ist (man kann auch "gesprächig" einsetzen). Vorrangig hatte ich dabei an Ü50 Richtung 60 Jahre, 70 Jahre gedacht. Jene, die im zweiten Weltkrieg oder in der Nachkriegszeit Kinder waren. Weil da weiß ich ganz genau, da gab es noch den Rohrstock in der Schule - und was auf die Hände war da noch harmlos. Schule war autoritär. Und Kirche war autoritär. Da wurde auch gern mal zugehauen oder an den Ohren gezogen. Gehorche! Denn ich befehle. Mein Vater war Messdiener (wird jetzt 70 dies Jahr). Und auch von anderen Menschen dieser Generation hab ich da schon viele "bedenkliche" Erzählungen zu Ohren bekommen. Die reinste Machtausübung. Wenn man dann Pech hatte, hatte man zuhause auch noch einen Vater (seltener die Mutter) der auch gern noch mal zuschlug, wenn da mal was nicht wie am Schnürchen lief. Auch der ganze Umgang mit den Kindern (in solchen Elternhäusern - nicht verallgemeinern!) war hauptsächlich autoritär. Wenn einem Kind nicht - und zwar nie nicht! - zugehört wird und wenn es nicht genügend Beachtung bekommt und/oder vernachlässigt wird, dann fühlt es sich schlecht, gar minderwertig und entwertet. Solche Muster treten auch nach Jahrzehnten in Partnerschaften durchaus wieder hervor. Wie soll ein Mensch echte Empathie entwickeln (für das Gespräche/ die Kommunikation) , wenn er selbst in der Kinderstube selten Empathie entgegengebracht bekommen hat? Das sind nunmal die prägendsten Jahre.
Zu der Korrelation: DAS heißt NICHT, dass eine ganze Generation solche Dinge mit hineinschleppt in eine Beziehung. Seit wann bediene ich mich dem Schubladen-Denken? Ich würde niemals eine ganze Generation (oder gleich mehrere) in solch eine Aussage hineinpacken. Und wenn fleurdelis das so versteht, verstehe ich ihre Logik nicht. Allein die Annahme dessen ist absurt.

... und weiter zur Korrelation ...nein, eigentlich zurück zum Ursprungsthema... also der Sachebene:

weitere Faktoren, warum die Kommunikation eingeschränkt sein kann, oft misslingt, Streiterreien ausarten oder oder ... können sein
- Überbehütung (das Kind kann sich nicht abgrenzen)
- Vernachlässigung (wie in dem Beispiel mit der Wurst)
- Gewalt in der Familie
- Drogen/Alkoholmissbrauch in der Familie
- sexueller Missbrauch
- Eltern die einen ambivalenten Erziehungsstil haben
- usw usf
.... und ja, da gehört auch der autoritäre Erziehungsstil mit hinein.

Aber danke an an fleurdelis, dass sie uns mit einem weiteren Beispiel für "Faktoren, die die Kommunikation beeinträchtigen" weitergeholfen hat:


Ach ja und zum Thema "Fallbeispiele": ich traue mir zu, meiner Erfahrung zu vertrauen, ich brauche keine Beispiele um etwas zu untermauern. Im Gegensatz zu dir, habe ich einen Sohn, und ihn dabei begleiten dürfen, wie er erwachsen geworden ist.

Sehr aufschlussreich. Einen Sohn großziehen als Argument.

Mindestens genauso aufschlussreich, wie die Information von @WolkeVier , dass er 5 Kinder groß gezogen hat. Und welchen Erziehungsstil er dabei bevorzugt.

Leider am Thema vorbei.

Edit: und ich finde es seltsam, @fleurdelis* das du dieses Thema nicht ernst nimmst, denn es gibt viele die unter solchen Dingen gelitten haben und mir stattdessen irgendwas von deinen eigenen Erziehungsmethoden erzählen willst und damit nicht nur die Aussage untergräbst, sondern auch all jene, die unter solchen Bedingungen im Elternhaus gelitten haben.
 
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  • #114
Mindestens genauso aufschlussreich, wie die Information von @WolkeVier , dass er 5 Kinder groß gezogen hat. Und welchen Erziehungsstil er dabei bevorzugt.
Du bist nicht kritikfähig.
Und was du hier schreibst ist einfach nur Unsinn. Ich habe weder geschrieben, dass ich 5 Kinder groß gezogen habe, noch dass ich dabei einen Erziehungsstil bevorzugen würde.
Bist du diejenige, die das Thema festlegt? Und entscheidet, wer am Thema vorbei redet? Nö.
und ich finde es seltsam, @fleurdelis* das du dieses Thema nicht ernst nimmst,
Zuhören ist auch nicht deine Stärke...
 
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Frau M

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  • #115
@Julianna: Dieses: "Ein Beispiel, .... ." ( Post #31) kann man offenbar schnell überlesen.
Das ist ja auch eine Kommunikationstechnik, dass man das Gehörte noch mal mit den eigenen Worten wiedergibt, um sicher gehen zu können, ob man sein Gegenüber richtig verstanden hat. Ich war mit eben nicht ganz sicher, ob ich Dich richtig verstanden hatte. Gut, dass Du dann noch einmal alles durchgelesen hast, um das jetzt an der Stelle rückwirkend klären zu können.
Ich halte noch mal fest: -Den autoritären Führungsstil hast Du kurz und knapp umrissen.
Ich gehe davon aus, dass Du so viel Fantasie hast, dass dieser Führungsstil in den einzelnen Konstellationen sehr unterschiedlich gehandhabt wurde und wird.
Ich halte fest: Genaues Formulieren, nachfragen,aufmerksames lesen trägt dazu bei,
dass weniger konstruiert wird, dafür aber mehr verstanden wird.:)
 
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Julianna

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  • #116
Welche Kritik denn? Wo haste mich denn kritisiert? Muss ich wohl übersehen haben. :rolleyes: Du hast doch nur deine Meinung dargelegt. Und beschrieben, was du denkst und meinst und wie du glaubst sich das alles verhält. (Edit: Im übrigen stimme ich dir da durchaus zu und sehe da nichts, was ich inhaltlich zu kritisieren hätte).
Allerdings habe ich dich kritisiert. Nämlich, dass du nicht verstanden hast, was ich geschrieben habe und daran vorbeigeschrieben hast. Wenn du dich nicht auf mich und meine Aussage bezogen hast, wundert es mich, dass du mich zitiert hast. Dann hätte es gereicht, sich mit Fleur über das Thema "Beziehungstile" und ob diese "gradlinig" sein können oder von einander klar abzugrenzen, austauschen können. ICH habe DAZU gar nix geschrieben.

Und was du hier schreibst ist einfach nur Unsinn. Ich habe weder geschrieben, dass ich 5 Kinder groß gezogen habe, ...

Dann waren es eben 4 Kinder.:rolleyes: Oder Patchwork. Tut das was zur Sache? Du hast darüber geschrieben - über deine Kinder. Belassen wir es also bei dieser Aussage.


....noch dass ich dabei einen Beziehungsstil bevorzugen würde.
Nein du hast nichts über Beziehungsstil geschrieben, sondern über Erziehungsstil. Gleichgültig ob sich da mehrere vermischen oder ob du der Meinung bist, das Kind bräuchte einen Namen oder nicht. Du hast ganz allgemein über Erziehung geschrieben. Mir gings aber nicht ALLGEMEIN darum, wie man Erziehung versteht oder was man glaubt, gute Erziehung wäre.
Das Thema Erziehung und was ich mir im Ideal darunter vorstelle, bespreche ich mit meinem Partner. Mit anderen darüber zu lamentieren ist müsig. Da gibts schon 1 Millionen Ratgeber.Und mindestens genauso viele Ansichten. Tausch dich doch einfach mit Fleur darüber aus. Und lass mich daraus.

und noch eine Projektion. :rolleyes:
 
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  • #118
Hey @Frau M - beim Friseur und einkaufen gewesen? ;) sieht ja Jahre jünger aus :p
 
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  • #120
Merkmale des autoritären Erziehungsstils sind, dass ein Großteil der Aktivitäten vom Erzieher oder den Eltern bestimmt werden. Der dänische Familientherapeut Jesper Juul nennt diesen Stil auch „Elterndiktatur“. Strenge, viele Regeln, hohe Erwartungen, Belohnung und Bestrafung kennzeichnen diesen Erziehungsstil. Das Kind wird in seinem Verhalten und Denken gelenkt, entsprechend den Vorstellungen des Erwachsenen. Dabei werden häufig Befehle und Anordnungen an das Kind ausgesprochen.

Die Eltern respektieren nur geringfügig die Bedürfnisse und Wünsche der Kinder, da sie ihnen meistens vorgeben, was sie tun sollen. Oft wird das Kind, wenn es autoritär erzogen wird, zurechtgewiesen und getadelt. Es besteht also eine klare hierarchische Struktur und das Kind ist den Erwachsenen untergeordnet. Autoritäre Eltern stellen mit diesem Erziehungsstil hohe Anforderungen an ihr Kind und geben ihm wenig emotionale Unterstützung. Durch die vorgegebenen strengen Regeln und Befehle hat das Kind keine Möglichkeit, sich zu entfalten und ein gesundes Selbstwertgefühl zu entwickeln.



autoritaerer-erziehungsstil.jpg




Nachteile

Auswirkungen des autoritären Stils auf das Kind könnte eine Einschränkung der Kreativität und Spontanität sein, da die Eltern einen Großteil der Aktivitäten vorgeben. Autoritäre Eltern fördern durch diesen Erziehungsstil nicht die Selbständigkeit der Kinder. Außerdem zeigt sich bei ihnen häufiger ein geringes Selbstwertgefühl.

Kinder, die autoritär erzogen werden, können aggressive Verhaltensweisen z. B. Schwächeren gegenüber, zeigen. Wenn die Bedürfnisse und Wünsche der Kinder nicht wahrgenommen werden, so kann Aggression eine Art „Hilferuf“ nach Aufmerksamkeit sein. Ein egozentrisches Sprachverhalten (ich, mein, mich, mir) kann bei auf diese Weise erzogenen Kindern ebenfalls oft beobachtet werden, da sie diese Sprechweisen den Eltern nachahmen.

Merkmale:
  • der Erzieher bestimmt die Aktivitäten der Kinder
  • der Erzieher lobt und tadelt
  • der Erzieher verhält sich gegenüber den Kindern freundlich, aber unpersönlich
  • die Kinder wissen nicht, was als Nächstes kommt
  • der Erzieher arbeitet mit Drohungen und Einschüchterungen
  • der Erzieher gibt Befehle
  • der Erzieher übernimmt die Verantwortung


> Hier gehts zum nächsten Erziehungsstil


Quelle. KINDERERZIEHUNG.com
 
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