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  • #16
Hallo, vielleicht gibt es aber etwas in DIR selbst, das gerade solche Männer magisch anzieht, bzw. suchst du aus welchen unbewusstem Grund, genau solche Männer aus?! Ganz viel Glück und lieben Gruß
So ein Schmarrn, weder zieht Frau solche Männer an, noch sucht Frau olche Männer.

Es gbt einfach zu viele von solchen Männern, daher ist die Wahrscheinlichkeit, gerade bei Parship auf solche Männer zu treffen sehr groß.
 
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  • #17
Ich bewundere das Problem, auch wenn ich keine Lösung bieten kann – vielleicht aber einen anderen Blickwinkel. Ich finde den Eingangspost sehr schön geschrieben, nicht nur inhaltlich sondern auch in seiner Art und Weise – reflektiert, klar und nebenbei bemerkt unter Anwendung einer absolut einwandfreien Grammatik. In einer Inbox voller gesichtsloser Mainstreamtexte hätte ich bei so einer Schreiberin auch mal das Kopfkino eingeschaltet. Vielleicht ging es den beschriebenen Herren der Schöpfung auch so, aber natürlich sollte frau irgendwann gefragt werden, ob sie sich eine weibliche Hauptrolle in so einem Streifen ebenfalls vorstellen kann…
 
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  • #18
Dankeschön für das „Willkommen zurück“! ☺
 
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  • #20
So ein Schmarrn, weder zieht Frau solche Männer an, noch sucht Frau olche Männer.

Es gbt einfach zu viele von solchen Männern, daher ist die Wahrscheinlichkeit, gerade bei Parship auf solche Männer zu treffen sehr groß.
Hi, Mentalista
Sowohl an Deinen Namen, als auch Deine kluge, direkte Art, Dich einzubringen, glaube ich mich aus meinen aktiven Parship-Zeiten erinnern zu können.
Ich gebe Dir bedingt recht. Ich denke jedoch, mit dieser Haltung „den Männern“ so nicht ganz gerecht zu werden.
Ich hatte mich vor noch nicht allzu lang vergangenen Zeiten oft selber ein wenig bedauert und mit meinem Schicksal gehadert, zu jener offenbar absolut inkompatiblen Spezies zu gehören, der es nicht vergönnt ist, das Pendant auch nur zu streifen, ganz zu schweigen vom Andocken, erst recht vom daraus resultierenden Glück. Ich bin nun dort angekommen, wo, nach damaliger Auffassung, zu stranden ich nicht gehofft hatte. Einsamkeit kannte und kenne ich zum Glück nicht. Das Gefühl, als Halbkugel ganz zu sein, ist jedoch neu. Ich hatte hier ernsthafte Absichten. Und so jemanden wollte ich hier auch kennenlernen. Nicht krampfhaft, aber ganz gewiss nicht locker. Ich hatte weder Zeit, noch Lust, draufloszudaten. Blieb folglich nur die Selektion. Schwierig. Man kann sich die vielgerühmte Chemie nicht erschreiben, den Charakter nicht zwischen den Zeilen erlesen. Und tut es dann doch. Und dann platzt die Seifenblase, denn mehr kann es gar nicht sein. Ob Traum, Illusion, Wunsch, Sehnsucht, Luftschloss, vermeintliche Magie, oder auch nur Taschenspielertrick. Ein jeder handelt halt stets im Rahmen seiner Möglichkeiten. Heute sehe ich es so: mehr war eben nicht drin.
Und ich bin eine erwachsene Vollblutfrau und an Märchen so und anders gar nicht (mehr) interessiert. Darin wäre dies dann die Moral von der Geschicht - darauf reimt sich nun mal „nicht“ ;)
 
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  • #21
Was ist eine Themenparty und warum ist dort sein Chef und was hat er erzählt, dass du bist und warum überhaupt?? :eek:
Es ergab sich zufällig und aus dem vermeintlichen Zwang der Höflichkeit, den Herren zu einer von meinem Chef in privatem Rahmen organisierten 90ies Party mitzunehmen. Ich hatte von Beginn an klar und deutlich kommuniziert, die mehrstündige Strecke zum Zwecke des Tanzens in Kauf zu nehmen. Meine Begleitung wollte nicht tanzen. Aber ich, darum, nur darum, war ich gekommen. Während ich dem Rausch der Musik erlag, erlag meine Begleitung einer anderen Art von Rausch. Als ich ihn bei dem Versuch, sich des Rausches wieder zu entledigen wiederfand und ich stinksauer nach seiner Begründung für diese Aktion fragte, erhielt ich u a die Antwort, ich würde mich seiner schämen, da ich nicht mal den Versuch unternommen hätte, ihn meinen Kollegen (meinem Chef, meiner Vorgesetzten, deren Assistentinnen) als meinen Partner vorzustellen. Ich hätte mich nicht um ihn gekümmert. Ich bemühte all meine soziale Verantwortung und humanitäre Verpflichtung und fuhr den betrunkenen, schnarchenden Mann wieder nachhause, den Hauch des Alkohols in der Nase und die Angst, vor der Notwendigkeit einer Innenreinigung des Autos im Genick. Sowas hatte ich bis dato noch nie gesehen, oder gar erlebt...
 
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  • #22
Ich bewundere das Problem, auch wenn ich keine Lösung bieten kann – vielleicht aber einen anderen Blickwinkel. Ich finde den Eingangspost sehr schön geschrieben, nicht nur inhaltlich sondern auch in seiner Art und Weise – reflektiert, klar und nebenbei bemerkt unter Anwendung einer absolut einwandfreien Grammatik. In einer Inbox voller gesichtsloser Mainstreamtexte hätte ich bei so einer Schreiberin auch mal das Kopfkino eingeschaltet. Vielleicht ging es den beschriebenen Herren der Schöpfung auch so, aber natürlich sollte frau irgendwann gefragt werden, ob sie sich eine weibliche Hauptrolle in so einem Streifen ebenfalls vorstellen kann…
Nomen est omen? Vielen Dank für die Blumen!
Da sind wir nun wohl tatsächlich bei meinen eigenen Anteilen angekommen... ja, ich hätte schon gewollt. Darum war ich doch hier. Jeden Tag die Woche, oder auch nur am Wochenende, jemanden anderen zu daten, ONS, Marktwert-Check - uninteressant. Ich hatte gehofft, etwas zu finden, wovon man online nicht sprechen darf, Liebe. Ich erinnere mich, damals hier im Forum Zeugin eines gemischtgeschlechtlichen Schlagabtauschs geworden zu sein. Ich konnte förmlich die metaphorisch über dem Kopf, in welchem die Augen rotierten, zusammengeschlagenen Hände sehen. Es ging um Online Dating, Erwartungen, ältere Männer und deren Interesse an jüngeren Frauen, ältere Frauen, die sowieso niemand mehr haben wollte, vermutet und real, etc... Ich wusste dann, ich konnte nur scheitern, hatte alles falsch gesehen, gedacht und gemacht sowieso. Und genau darauf, also die abgeklärt-korrekte Version hatte und habe ich einfach keine Lust. Ich rede heute nicht von der Märchenstunde, aber von einer erwachsenen Begegnung zwischen zwei Menschen, die sich füreinander interessieren und anziehend finden, sich einander annähern wollen, ohne Spielchen und Winkelzüge, hohle Wertfassade oder allzu plumpe Kunststoffkulisse. Und wenn es das nicht spielt, dann eben nicht... ich habe ja noch meine Katzen:))
Was ich trotz allem noch nicht vollkommen zu Ende gedacht habe ist, dass Menschen sich grundsätzlich in ihren Bedürfnissen ähnlich sind, sich im Grunde ähnliche Dinge wünschen, sich letztendlich aber dann oftmals genau so verhalten, wie eigentlich niemand sein möchte und womit niemals die Zielerreichung „droht“. Vielleicht ist das aber auch der Knackpunkt.
 
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  • #23
So ein Schmarrn, weder zieht Frau solche Männer an, noch sucht Frau olche Männer.

Es gbt einfach zu viele von solchen Männern, daher ist die Wahrscheinlichkeit, gerade bei Parship auf solche Männer zu treffen sehr groß.
Das sehe ich nicht so. So kommt es immer wieder vor, dass sich bestimmte Muster wiederholen und es ist zu einfach zu sagen, dass es - wie in diesem Fall - immer nur die "bösen" Männer sind. Es gibt Frauen, die sich immer wieder in Männer verlieben, die nicht gut zu ihnen sind, z.B. die sie schlagen oder schlecht behandeln. In diesem Fall liegt es aber nicht an den Männern, sondern an der Frau selbst. Das heißt nicht, dass sie es wert ist schlecht behandelt zu werden. Aber in ihrem Unterbewusstsein denkt sie es tatsächlich. Und wie gesagt: Das Unterbewusstsein ist uns NICHT bewusst! Wir ziehen nun mal immer Menschen an, die aufgrund unserer Ausstrahlung etwas mit uns teilen wollen. Die Schuld immer bei anderen zu suchen ist natürlich die einfachste Möglichkeit vom eigenem Problem abzulenken.
 
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  • #24
Das sehe ich nicht so. So kommt es immer wieder vor, dass sich bestimmte Muster wiederholen und es ist zu einfach zu sagen, dass es - wie in diesem Fall - immer nur die "bösen" Männer sind. Es gibt Frauen, die sich immer wieder in Männer verlieben, die nicht gut zu ihnen sind, z.B. die sie schlagen oder schlecht behandeln. In diesem Fall liegt es aber nicht an den Männern, sondern an der Frau selbst. Das heißt nicht, dass sie es wert ist schlecht behandelt zu werden. Aber in ihrem Unterbewusstsein denkt sie es tatsächlich. Und wie gesagt: Das Unterbewusstsein ist uns NICHT bewusst! Wir ziehen nun mal immer Menschen an, die aufgrund unserer Ausstrahlung etwas mit uns teilen wollen. Die Schuld immer bei anderen zu suchen ist natürlich die einfachste Möglichkeit vom eigenem Problem abzulenken.
Ok, das ist dein Blickwinkel, der absolut in Ordnng ist, aber zu dem Zeitpunkt, wo ich meinen Beitrag geschrieben hatte, nicht zu meinem Blickwinkel passste.
 
A

apfelstrudel

  • #25
Es ergab sich zufällig und aus dem vermeintlichen Zwang der Höflichkeit, den Herren zu einer von meinem Chef in privatem Rahmen organisierten 90ies Party mitzunehmen. Ich hatte von Beginn an klar und deutlich kommuniziert, die mehrstündige Strecke zum Zwecke des Tanzens in Kauf zu nehmen. Meine Begleitung wollte nicht tanzen. Aber ich, darum, nur darum, war ich gekommen. Während ich dem Rausch der Musik erlag, erlag meine Begleitung einer anderen Art von Rausch. Als ich ihn bei dem Versuch, sich des Rausches wieder zu entledigen wiederfand und ich stinksauer nach seiner Begründung für diese Aktion fragte, erhielt ich u a die Antwort, ich würde mich seiner schämen, da ich nicht mal den Versuch unternommen hätte, ihn meinen Kollegen (meinem Chef, meiner Vorgesetzten, deren Assistentinnen) als meinen Partner vorzustellen. Ich hätte mich nicht um ihn gekümmert. Ich bemühte all meine soziale Verantwortung und humanitäre Verpflichtung und fuhr den betrunkenen, schnarchenden Mann wieder nachhause, den Hauch des Alkohols in der Nase und die Angst, vor der Notwendigkeit einer Innenreinigung des Autos im Genick. Sowas hatte ich bis dato noch nie gesehen, oder gar erlebt...
:)
Du solltest dir tinkfestere, selbstbewußtere, empathischere Männer suchen, denen auch deine Meinung sehr wichtig ist. Oder eben eine dritte Katze. ;)
Das war nett von dir, dass du ihn heimgebracht hast... aber auch nötig und selbverständlich.