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  • #1

Wenn Frauen sich unbedingt beweisen wollen

Ich bin jetzt auch ca. 2 Jahre Singel. Vorher war ich 8 jahre lang vergeben und alles lief eigentlich gut bis Sie sich dachte "jetzt ziehe ich mein Ding durch". Wir wohnten zusammen und haben bis dato das Leben GEMEINSAM sehr gut durchlebt. Wichtige Entscheidungen die beide betraffen wurden auch zusammen gefällt. Plötzlich wollte Sie hoch hinaus mit dem grössten Schwachsinn den man sich so vorstellen konnte. Sie war beruflich Friseurin und war irgendwan nicht mehr so zufrieden mit ihrem Job aufgrund des schlechte Einkommens. Eines tages kam Sie zu mir und sagte mir, dass Sie gerne einen eigenen Frisiersaloon eröffnen wolle. Ich sagte Ihr ganz klar, dass sie lieber erstmal einen Meister machen sollte und das es mal so ebend nicht gemacht ist und Sie in Teufelsküche kommt. Ich sagte Ihr klar und deutlich das ich dort nicht mitspielen werde. Ich hatte genauso wenig Erfahrung mit Selbstständigkeit und hatte auch eigene überschaubare Berufliche Ziele. Sie tat es dan so dumm es auch ist einfach hinter meinen Rücken. Ich viel aus allen Wolken als Sie den Laden hatte und es mir verschwieg. ES WÄRE JA IHR LEBEN UND KÖNNE JA MACHEN WAS SIE WILL musste ich mir anhören. ICH HÄTTE IHR GARNICHTS ZU SAGEN!!! SIE LASSE SICH JA VON MÄNNERN NICHTS GEFALLEN!!! Ich sagte Ihr, dass ich vor hatte Sie zu heiraten und ich werde es nicht mit solchen Dummheiten tuen. Sie machte einfach weiter und so wie ich es kommen sah ist es auch passiert. 16.000 Euro Schulden und hatte noch grosse Klappe als ich die 5 Alditüten voller ungeöffneter Briefe sah. Ich nahm mir trotzdem ein Herz und besorgte Ihr den Anwalt für die Privatinsolvenz und kam dan nochma brinzlig davon. Aber einsicht hatte Sie denoch nicht. ich schmiss meinen Verlobungsring weg und hatte diesen gemeinsamen Wunsch zu heiraten in den Gulli geworfen. Sie fing an Koks zu ziehen und machte immer weiter mit Ihrem scheiss Männer getue. Mir gings einfach nur auf die Nerven und zog mich mehr und mehr in mein eigenes Leben zurück. Plötzlich fing Sie an ich würde ja nichts mehr für Sie machen. Ich wäre ja so ein Arschloch usw........ ich ignorierte Sie und dachte mir noch noch, dass Sie mir eigentlich dankbar sein sollte für das was ich für Sie tat. Es wenigstens ein bischen zu honorieren währe ja das mindeste gewesen. Nein sie ging mir irgendwan noch mit mehreren Männern fremd und wurde von einem von denen Schwanger wo Sie nichtma weiss von wem überhaupt. Somit war die Beziehung im Eimer es wahr vorbei.

Auch heute immer dieses generve Männer sind ja sooooooooooo schlimm. Oft wenn ich Frauen kennenlerne bemerke ich immer und immer wieder bei Gesprächen wie ganz voreingenommen die Einstellungen gegenüber Männer sind. "Ich setze mich gegenüber Männer durch"..... "Ich behaupte mich gegen Männer"....."Alle meine EX Freunde waren schlecht"........

Es ist nicht mehr zählbar wie oft ich kontakte abgebrochen habe und mir dachte: "Hast du dich jetzt mit mir getroffen um mir zu zeigen wie gut du dich durchsetzen kannst oder was?". Sorry aber sowas geht mir auf die Nerven und geht vollkommmen am wesentlichen vorbei. Als ob es schon normal wäre es sich anhören zu müssen wie Blöd man ist. Bei sowas habe ich kein interesse mich mit irgendswem zu treffen.

Sie treffen sich mit dir weil man sich toll fühlen oder sonstwas. Sorry ich treffe mich um jemanden kennen zu lernen und nicht wie gut du imstande dazu bist Männer fertig zu machen. Sorry aber Männer wissen, dass sie jemanden überlegen sein können aber posauenen es denoch nicht heraus. Das ist der wesentliche UNTERSCHIED!!!! Es Nervt gewaltig und werde auch in Zukunft jede einzelne davon ignorieren.

Wie denkt ihr darüber
 
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  • #2
Von wem erwartest oder akzeptierst Du jetzt eine Antwort? Nur von Männern oder auch von Frauen? :)

Habe Deinen Text gelesen und ich frage mich die ganze Zeit, wieso Deine Exfreundin so vehement vorbringt, sich nichts mehr von Männern gefallen zu lassen. Du beschreibst Deine 8 Jahre als Gemeinsamkeit. Wenn Deine Ex das als Gemeinsamkeit empfunden hätte würde sie dann so etwas vorbringen? Man weiss ja nicht, ob sie sich nicht unterdrückt gefühlt hat und in dem Moment, wo sie ausbrechen will aus der bisherigen Struktur willst Du nicht mitziehen. Sie fühlte sich wahrscheinlich allein gelassen.

Allerdings kann ich Deine Argumentation absolut verstehen. Selbständigkeit mit meinem Friseursalon erfordert einen Meistertitel. Deine Sicht war rational und logisch und ich hätte es ebenso gesehen. Solide Grundlage schaffen und dann etwas aufbauen. Das ging ihr aber vermutlich nicht schnell genug und sie wollte so schnell wie möglich eine Veränderung. Wohin das geführt hat konnte ich traurigerweise lesen. Sie hat einen Weg eingeschlagen ohne diesen vorher zu durchdenken, wie mir scheint. Und dann ist alles gewaltig schief gelaufen. Löblich, daß Du noch versucht hast zu retten, was nicht zu retten war.

Dennoch ist das eigentlich kein Anlass zur pauschalen Sicht. Frauen wollen sich nicht immer etwas beweisen oder den Männern.
Nur diese, die selbst schlechte Erfahrungen gemacht haben und vielleicht unterdrückt / bevormundet etc. Damit will ich nicht sagen, daß Du sie bevormundet hast, weil ich das nicht beurteilen kann und auch nur Deine Sicht kenne.Ihre Sicht wäre hierbei auch interessant und Du würdest Dich wundern, was dabei heraus käme.

Vielleicht bist Du aber auch nur auf einen bestimmten Typ Frau fixiert und lernst deshalb dann Frauen kennen, deren Sicht Du nicht teilst oder magst. Mal daran gedacht Dein sog. Beuteschema zu überdenken und die Parameter anders zu setzen?
 
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  • #3
Meine Erfahrungen sind, dass diverse Frauen die nach den Trennungen aus langjährigen Beziehungen entstehende Leere, weil kein neuer Partner in Sicht war/ist, mit beruflichen Weiterentwicklungen füllen. Zum Teil mit beängstigenden Karriereansprüchen und oftmals mit "workaholic-artigen" Arbeitsintensitäten.

Größtenteils erklommen diese Damen die Leiter des Erfolgs in schwindelerregender Geschwindigkeit, wurden dadurch sehr in ihrem Tun bestätigt und schöpften auch eine enorme Befriedigung aus diesen Erfolgen. Einhergehend damit entwickelte sich ein größeres Desinteresse an Partnerschaften, da schlichtweg keine Zeit mehr für diese zur Nebensächlichkeit verkümmerte Nische ihres Lebens vorhanden war.

Auch beim Kennenlernen dieser Damen wurde immer wieder hervorgehoben, dass diese ihr Leben, vor allem das beruflich Erreichte auf keinen Fall in irgendeiner Weise zu ändern bereit wären, um möglicherweise eine Beziehung einzugehen bzw. aufzubauen.

Offensichtlich sahen sie darin eine Beschneidung der erreichten Errungenschaften und eine Herabstufung oder Abwertung der eigenen Wertigkeit, sich für einen Mann Zeit zu nehmen und die beruflichen Aspekte ein wenig einzuschränken.

Und da schließt sich zum wiederholten Male der Kreis:
Nicht die Partnerschaft/Beziehung bildet die Basis, das Fundament, um das Beruf, Freizeit etc. herum gestaltet wird, sondern die Partnerschaft bzw. der Partner soll so angepasst und geformt sein, dass sie/er genau in das bisherige Leben hineinpasst. Falls nicht, ist es auch nicht schlimm. Man war ja auch bisher soooo glücklich mit seinem Leben. Da würde ein unangepasster Partner nur störend wirken.

Das Finden dieses Puzzlestückchens grenzt an Unmöglichkeit. Und das Problem dabei ist, dass die Wahrscheinlichkeit des Findens nicht größer wird, wenn ich den Topf mit den möglichen Puzzleteilen einfach immer weiter vergrößere.....
 
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  • #4
Klischees, seid gegrüßt!

Wenn ich immer an den selben Typ Kandidat geraten würde liegt die Vermutung nahe, dass die dann doch einen gewissen Reiz ausüben.

Wenn nicht, Beuteschema ändern, klar!
 
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  • #5
Zitat von IMHO:
Meine Erfahrungen sind, dass diverse Frauen die nach den Trennungen aus langjährigen Beziehungen entstehende Leere, weil kein neuer Partner in Sicht war/ist, mit beruflichen Weiterentwicklungen füllen. Zum Teil mit beängstigenden Karriereansprüchen und oftmals mit "workaholic-artigen" Arbeitsintensitäten.

Größtenteils erklommen diese Damen die Leiter des Erfolgs in schwindelerregender Geschwindigkeit, wurden dadurch sehr in ihrem Tun bestätigt und schöpften auch eine enorme Befriedigung aus diesen Erfolgen. Einhergehend damit entwickelte sich ein größeres Desinteresse an Partnerschaften, da schlichtweg keine Zeit mehr für diese zur Nebensächlichkeit verkümmerte Nische ihres Lebens vorhanden war.

Auch beim Kennenlernen dieser Damen wurde immer wieder hervorgehoben, dass diese ihr Leben, vor allem das beruflich Erreichte auf keinen Fall in irgendeiner Weise zu ändern bereit wären, um möglicherweise eine Beziehung einzugehen bzw. aufzubauen.

Offensichtlich sahen sie darin eine Beschneidung der erreichten Errungenschaften und eine Herabstufung oder Abwertung der eigenen Wertigkeit, sich für einen Mann Zeit zu nehmen und die beruflichen Aspekte ein wenig einzuschränken.

Und da schließt sich zum wiederholten Male der Kreis:
Nicht die Partnerschaft/Beziehung bildet die Basis, das Fundament, um das Beruf, Freizeit etc. herum gestaltet wird, sondern die Partnerschaft bzw. der Partner soll so angepasst und geformt sein, dass sie/er genau in das bisherige Leben hineinpasst. Falls nicht, ist es auch nicht schlimm. Man war ja auch bisher soooo glücklich mit seinem Leben. Da würde ein unangepasster Partner nur störend wirken.
IMHO, ich bin entsetzt.
Setze mal statt "die Damen" "die Herren" im gesamten Text ein. Und überleg dann mal, ob du das auch inhaltlich so abstrafst...
Und : "die Leere, wenn ein Partner fehlt" mit Arbeit füllen ????!!!
Es gibt doch tatsächlich auch Frauen, die sehr gerne arbeiten und dadurch Entwicklungen auf irgendwelchen "Leitern" machen, die Ihnen völlig am A... vorbei gehen.... Schon mal davon gehört ?
 
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  • #6
Zitat von Schreiberin:
IMHO, ich bin entsetzt.
Setze mal statt "die Damen" "die Herren" im gesamten Text ein. Und überleg dann mal, ob du das auch inhaltlich so abstrafst...
Und : "die Leere, wenn ein Partner fehlt" mit Arbeit füllen ????!!!
Es gibt doch tatsächlich auch Frauen, die sehr gerne arbeiten und dadurch Entwicklungen auf irgendwelchen "Leitern" machen, die Ihnen völlig am A... vorbei gehen.... Schon mal davon gehört ?
Und ich bin entsetzt, dass ganz offensichtlich überlesen wird und wurde, dass dies MEINE Erfahrungen sind. Ich habe niemanden abgestraft, sondern meine Eindrücke geschildert.

Und mit Erfahrungen bei Männern kann ich (derzeit noch nicht, bin jedoch kurz davor) nicht dienen, sorry.

Der Aufschrei einiger Frauen gibt mir auch zu denken. Irgendein wunder Punkt muss getroffen worden sein.....
 
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  • #7
Zitat von Sandy1963:
Klischees, seid gegrüßt!

Wenn ich immer an den selben Typ Kandidat geraten würde liegt die Vermutung nahe, dass die dann doch einen gewissen Reiz ausüben.

Wenn nicht, Beuteschema ändern, klar!
Ich habe hier keine Klischees bemüht. Bezeichnend scheint mir jedoch zu sein, dass du diese Verhaltensweisen überhaupt als Klischee titulierst. Dann scheint dieses Verhaltensmuster ja nicht so selten zu sein. Und dann wiederum muss ein Fünkchen Wahrheit dran sein, oder?

Mir ist weiterhin entgangen, dass ich geschrieben hätte, dass ich "immer an den selben Typ gerate"?
Es waren drei Frauen, die so getickt haben. Nun kannst du selbstverständlich annehmen, dass ein Typ wie ich keine anderen Frauen kennenlernt und diese Damen meine einzige Erfahrungsbasis bilden.
 
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  • #8
Zitat von IMHO:
Meine Erfahrungen sind, dass diverse Frauen die nach den Trennungen aus langjährigen Beziehungen entstehende Leere, weil kein neuer Partner in Sicht war/ist, mit beruflichen Weiterentwicklungen füllen. Zum Teil mit beängstigenden Karriereansprüchen und oftmals mit "workaholic-artigen" Arbeitsintensitäten.
Was sollen sie auch sonst machen, um ihre Leere zu füllen, wenn nicht sich in Arbeit stürzen? Das Geld muss irgendwoher kommen. Ausserdem haben die meisten Ehemänner ihren Frauen vorgelebt, wie es ist, sich in Arbeit zu stürzen.
Nach sehr schweren Verletzungen ist das auch nachzuvollziehen, wenn sie sich lieber in die Arbeit stürzen als sich mit dem nächsten herumzuärgern. Übrigens sucht auch kaum ein Mann noch eine Frau, die nicht erwerbstätig ist und von ihm leben müsste.
 
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  • #9
Du hast eine schlechte Erfahrung mit einer Frau gemacht, die es auf der anderen Seite mit Männern genauso gibt. Was jetzt deine Ex dazu veranlasst hat kann keiner beurteilen, aber es ist kein so seltenes Phänomen, dass Frauen oder Männer sich einreden, dass man sich mal locker selbständig macht und die „große Kohle“ verdient. Wie man von einer Pleite zu Koks und fremdgehen kommt kann dann auch nur deine Ex erklären.. Dass man erst mal enttäuscht ist kann ich gut verstehen, aber...
Und wenn es passt… wobei ich eher vermute, dass geht auch wieder vorbei...
Konzentriere dich weiter darauf, dass alle Frauen schlecht sind, ob man damit glücklich wird wage ich zu bezweifeln, aber wer es braucht :) Gilt für die Männerhasserinnen genauso.
 
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  • #10
Zitat von REDHEAD:
Du hast eine schlechte Erfahrung mit einer Frau gemacht, die es auf der anderen Seite mit Männern genauso gibt. Was jetzt deine Ex dazu veranlasst hat kann keiner beurteilen, aber es ist kein so seltenes Phänomen, dass Frauen oder Männer sich einreden, dass man sich mal locker selbständig macht und die „große Kohle“ verdient. Wie man von einer Pleite zu Koks und fremdgehen kommt kann dann auch nur deine Ex erklären.. Dass man erst mal enttäuscht ist kann ich gut verstehen, aber...
Und wenn es passt… wobei ich eher vermute, dass geht auch wieder vorbei...
Konzentriere dich weiter darauf, dass alle Frauen schlecht sind, ob man damit glücklich wird wage ich zu bezweifeln, aber wer es braucht :) Gilt für die Männerhasserinnen genauso.
Redhead..........
Deine Antworten sind echte Typische Reaktionen weil du dich angegriffen fühlst. Wer hat wo irgendwas von ALLE Frauen geredet? Erkläre mir das doch mal bitte. Ich trage Verantwortung für das was ich sage und nicht wie man es gerne wünscht was ich gesagt hätte. Das Beispiel meiner EX Freundin ist nur das grosse Beispiel von einen grossen Teil wie ich es erlebe. Du bist ein kleiner Teil davon und belustigst dich darin ich würde nicht Glücklich sein wen ich alleine bin. Weisst du wen ich jemanden vor grossem Übel bewahren möchte und Ihr helfe ist man noch der Dumme ja ja ja und auch noch ein Frauenhasser. Du redest ORIGINAL wie meine EX ganz ehrlich und wenn ich dan sage, dass ich solche Mädels nicht mehr mit der Kneifzange anfassen will soll ich Frauenhasser sein. Sag mal was stimmt nicht mit dir? Wenn ich es wäre glaubst du wirklich ich wäre dan hier oder was?

Beim Koks ziehen und Fremd gehen gibts kein aber........ das bedeutet tschüss. Ich weiss garnicht, warum ich in sowas überhaupt Kraft investiere. Letztenendes brauchze ich überhaupt niemanden. Man tut so als ob es eine Lebensnotwendigkeit wäre ein Partner haben zu müssen. Ne das einzige was ich brauche ist Essen, Schlafen, Arbeit und ein paar Freunde. Was Sex angeht bekommste an jeder Ecke. Klar wäre ne Freundin schöner aber bevor ich mir sowas nochma antue. Ne sorry ich schaue 100 mal hin und lasse mir schön viel Zeit und schaue genau hin was ein Typ Mensch Sie ist
 
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  • #11
@IMHO: Da erzählst Du von Deinen persönlichen Erlebnissen und bekommst eins auf den Deckel xD Ich hab es gelesen und zur Kenntnis genommen und gedacht, daß die Frauen aus Deinen Erfahrungen anders sind als die Freundin vom TE. Deine Frauen
waren focussiert, zielorientiert und erfolgreich aufs Konto des Privatlebens. Die Exfreudin vom TE ist gescheitert und irgendwie auf die schiefe Bahn geraten. Sind zwei verschiedene Entwicklungen.

Allgemein: Interessant wäre zu betrachten, wieso die eine Frau die Karriereleiter erklimmt und die andere Frau abstürzt. Woran liegt das? Am Umfeld? Am Willen? Einfach nur Glück? Eine Sache kann ich auf jeden Fall bescheinigen basierend auf meiner Wahrnehmung: Frauen, die Karriere machen im Top Management (normalerweise Männedomäne), müssen mehr leisten um ans Ziel zu kommen als Männer. Das Klischee traut einer Frau den Posten nicht zu - sie muss ich beweisen. Aber dabei nicht sich selbst sondern der Jobwelt. Das macht dann irgendwann auch sozial einsam an der Spitze der Abteilung. Das Klischee ist normalerweise der Mann auf dem Posten und die Frau daheim bei den Kindern. Die Frau auf einem solchen Posten hat selten einen Hausmann an der Seite. Kann man es also den Frauen übel nehmen, den Focus auf die Karriere zu legen und dann Single zu bleiben ? Sie haben sich für den Weg Karriere entschieden. Und das muss dann für diese Frauen nicht unbedingt der unglücklichste Weg gewesen sein, der anzunehmen wäre.
 
G

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  • #12
So ein Frisörsalon ist manchmal auch eine Metapher, und ich finde nicht, dass man dazu Meister sein muss.
 
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  • #13
?? Wofür soll ein Frisörsalon denn eine Metapher sein ??
 
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  • #14
Zitat von IMHO:
Meine Erfahrungen sind, dass diverse Frauen die nach den Trennungen aus langjährigen Beziehungen entstehende Leere, weil kein neuer Partner in Sicht war/ist, mit beruflichen Weiterentwicklungen füllen. Zum Teil mit beängstigenden Karriereansprüchen und oftmals mit "workaholic-artigen" Arbeitsintensitäten.
Also IMHO, jetzt bin ich aber etwas irritiert. Das ist doch ganz normal, Frauen bekommen es von den Männern doch so vorgelebt. Was sollten diese div. Frauen deiner Meinung nach, alternativ machen?

Größtenteils erklommen diese Damen die Leiter des Erfolgs in schwindelerregender Geschwindigkeit, wurden dadurch sehr in ihrem Tun bestätigt und schöpften auch eine enorme Befriedigung aus diesen Erfolgen. Einhergehend damit entwickelte sich ein größeres Desinteresse an Partnerschaften, da schlichtweg keine Zeit mehr für diese zur Nebensächlichkeit verkümmerte Nische ihres Lebens vorhanden war.
Ist doch logisch, wer viel arbeitet, egal ob Mann oder Frau, hat wenig Zeit und Energie für eine Beziehung.

Auch beim Kennenlernen dieser Damen wurde immer wieder hervorgehoben, dass diese ihr Leben, vor allem das beruflich Erreichte auf keinen Fall in irgendeiner Weise zu ändern bereit wären, um möglicherweise eine Beziehung einzugehen bzw. aufzubauen.
Warum sollten diese Damen dir zu Liebe auf das beruflich erreichte verzichten bzw. wieder runter schrauben?

Offensichtlich sahen sie darin eine Beschneidung der erreichten Errungenschaften und eine Herabstufung oder Abwertung der eigenen Wertigkeit, sich für einen Mann Zeit zu nehmen und die beruflichen Aspekte ein wenig einzuschränken.
Warum siehst du das so negativ? Es ist doch das gute Recht dieser Frauen, ihren Lebensstil so weiter zu führen. Würdest du denn zu diesem Zeitpunkt des Kennenlernens einer Frau mit voller Überzeugung mitteilen, dass du deine berufliche Tätigkeit zugunsten der Frau und der Beziehung einschränken würdest? Sei ehrlich ,-)!

Erwartest du wirklich von einer Frau, dass sie das für dich macht, was du selber für sie nicht machen würdest/könntest?

Und da schließt sich zum wiederholten Male der Kreis:
Nicht die Partnerschaft/Beziehung bildet die Basis, das Fundament, um das Beruf, Freizeit etc. herum gestaltet wird, sondern die Partnerschaft bzw. der Partner soll so angepasst und geformt sein, dass sie/er genau in das bisherige Leben hineinpasst. Falls nicht, ist es auch nicht schlimm. Man war ja auch bisher soooo glücklich mit seinem Leben. Da würde ein unangepasster Partner nur störend wirken.
Da hast du recht, ich sehe das als normales Handeln. Ein Mann soll mein Leben bereichern, genauso wie eine Frau dein Leben bereichern soll. Mir scheint aber bei dir, dass du da sehr wohl Unterschiede zwischen Frau und Mann machst. Die Frau hat sich mehr "anzupassen"?

Das Finden dieses Puzzlestückchens grenzt an Unmöglichkeit. Und das Problem dabei ist, dass die Wahrscheinlichkeit des Findens nicht größer wird, wenn ich den Topf mit den möglichen Puzzleteilen einfach immer weiter vergrößere.....
Ja, es kann sein, dass man sein Puzzlestücken nie finden wird. So ist das Leben. Je mehr man aktzeptiert, wie gut es einem eigentlich geht, viel mehr über seinen Tellerrand hinaus schaut, sieht, was in Deutschland gerade so abläuft, sollte man für das, was man hat, sehr dankbar und demütig sein.
 

vhe

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  • #15
Zitat von Vizee:
Allgemein: Interessant wäre zu betrachten, wieso die eine Frau die Karriereleiter erklimmt und die andere Frau abstürzt. Woran liegt das? Am Umfeld? Am Willen? Einfach nur Glück? Eine Sache kann ich auf jeden Fall bescheinigen basierend auf meiner Wahrnehmung: Frauen, die Karriere machen im Top Management (normalerweise Männedomäne), müssen mehr leisten um ans Ziel zu kommen als Männer. Das Klischee traut einer Frau den Posten nicht zu - sie muss ich beweisen.
Naja, nachdem wir Männer die letzten Hundert Jahre von den Frauen eingeredet bekommen haben, dass sie so toll in Empathie und Streitschlichtung und allem sind, sind halt ein paar Vorurteile dazu entstanden.

Und das Image vom Manager hat mit Empathie und Streitschlichtung nun mal wenig zu tun. Ich denke, daher die Angst, dass eine Frau dem Job nicht gerecht werden würde. Und natürlich haben die meisten Manager-Männer Hausfrauen, sind also schon negativ vorbelastet, was ihre Meinung zu weiblichem Karriere-Drive angeht.

Es gibt natürlich einen einfachen Weg, um damit umzugehen: Man macht seinen eigenen Laden auf. Wenn irgendein Haufen Schlipse mein Potential nicht erkennt, ist das DEREN Problem, nicht meins.

Als Steve Jobs mit seinem Kumpel in irgendeiner Garage seinen ersten Computer zusammenlötete, was war da wohl in seinem Kopf?
- "Es gibt Vorurteile gegenüber langhaarigen Typen."
- "Was hindert mich an einer Karriere im höheren Management?"
- "Das wird der total megageilste Computer aller Zeiten!".
Genau letzteres vermisse ich bei Frauen. Sie reden ständig über Karriere. Die Menschen, die oben angekommen sind, sind es nicht weil sie Tag und Nacht an ihrer Karriere gearbeitet haben, sondern weil sie Tag und Nacht für ihre Vision von der Firma/Branche/Produkt gekämpft haben.

Derzeit habe ich 2 Chefs, einen Mann und eine Frau. Mit beiden komme ich prima klar, mit der Frau besser als mit dem Mann. Ich habe also absolut kein Problem mit Frauen im Management. Aber genau einer der beiden Chefs hat eine Vision wo er den Laden in 5 Jahren sieht, was man alles noch umkrempeln muss und macht die Firma ein bisschen zu seinem, sagen wir mal, Projekt. Rate mal, wer von den beiden das ist. Und genau das ist der Grund, warum Frauen so wenig im höheren Management vertreten sind.

Zitat von Vizee:
Frauen, die Karriere machen im Top Management, müssen mehr leisten um ans Ziel zu kommen als Männer.
Das ist der Denkfehler. Jemand, der eine Vision für die Firma hat, fragt nicht, wer wieviel arbeiten muss. Er tut es einfach und spielt damit jeden Karrieristen und jede Karrieristin an die Wand, ohne es selbst überhaupt groß mitzubekommen. Der einzig Grund für so einen, irgendeine Position zu bekommen, ist, dann endlich die Firma in die Richtung lenken zu können, die er für richtig hält. "Karriere" selbst ist Nebensache.

Können Frauen das? Klar. Hillary Clinton kann das, Condoleeza Rice konnte es, Mutti kann es, Beate Uhse konnte es. Ich wünschte, es gäbe mehr von denen. Nur leider bleiben, wenn man die aussortiert, die
- warten, bis ein paar Männer entscheiden, sie mitspielen zu lassen
- nur fordern, das so allgemein und überhaupt /irgendwelche/ (also vor allem: andere) Frauen ins Management sollen
nicht mehr viele übrig.
 
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