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  • #1

Wenn Frauen 'nach unten' Daten...

Hier der Artikel aus der FAZ. @elbtexterin hat den in nem anderen Thread gepostet.

Ist das mit dem 'nach unten' Daten wirklich so schwierig?
Irgendwie werd ich das Gefühl nicht los, dass diese Männer in dem Bericht dort einfach sonst Probleme hatten mit ihrem Selbstwertgefühl...

Ihr wisst ja, dass ich mit superlangen Beziehungen noch nicht so Erfahrung hab....
Also ich hatte aber mal was mit ner Ärztin. Geld war dort kein Problem. Sie hatte halt einfach mehr.. Was solls. Wir sind wegen dem genau gleich in die Ferien und jeder hat seinen Teil bezahlt.. Ich kann mir vorstellen, dass sie dann und wann nicht nein gesagt hätte zu nem schönen Wochenende in nem 5* Hotel irgendwo in den Bergen.. Aber sie war auch ohne das happy..

Also. Wie sieht das in einer Langfristigen Beziehung aus?? Erfahrungswerte?
 
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  • #2
Erfahrungswerte hat hier wohl diesbezüglich kaum jemand. Wenn es Erfahrungswerte gäbe, wäre das wohl paradox. :D Ausnahmen bestätigen die Regel.
 
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Observer

  • #3
Irgendwie werd ich das Gefühl nicht los, dass diese Männer in dem Bericht dort einfach sonst Probleme hatten mit ihrem Selbstwertgefühl...
Haha...genau, und die FAZ gibt ihnen die Möglichkeit, ihre Komplexe aufzuarbeiten. Saved my day:D

Aber zum Thema: in meinem Bekanntenkreis kenne ich kein einziges Paar, wo die Frau downdated. Die meisten sind "ähnlich" vom Status oder der Mann etwas "darüber".
 
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Observer

  • #4
doch halt...ich kenne ein Paar.
sie Ärztin, er Ingenieur. Ob das nun downdating der Frau ist kann man darüber streiten. Aber sie verdient mehr wie er.
Allerdings lernten sie sich nicht online kennen, sondern beim Studium, da war Status noch nicht so ein Thema.
 
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  • #6
ich bin sehr jung mit meinem exmann zusammengekommen. damals war er in ausbildung, ich stand vorm abi. ich habe dann studiert. er hat gearbeitet. das war manchmal nicht einfach wegen der unterschiedlichen freundeskreise. das war durchaus für manche ein thema, was ich recht erschreckend fand...da mir dieser statuskram ja egal war. andernfalls hätte ich ihn ja gleich abgewiesen und mir einen medizinstudenten gesucht. :D

und dann hat er einige jahre später sein abi nachgeholt und ebenfalls studiert. ich denke aber, wir hätten es auch ohne sein "aufholen" gut hinbekommen. und er hat das nicht wegen mir gemacht, sondern weil er einfach gemerkt hat, dass sein job ihn langweilt. so hat sich das ganze dann eine zeitlang umgedreht. anfangs hatte er verdient und ich hatte nix. dann war ich es eine zeitlang und er war der "mittellose" student. ich würde also sagen: es kann funktionieren. wir waren immerhin 27 jahre ein paar. ;)
 
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  • #7
Wie sieht das in einer Langfristigen Beziehung aus?? Erfahrungswerte?
Also bei mir hat es für 35 Jahre gereicht.
Als ich jung war, wollte ich auch einen, der auf dem Gymnasium war, studiert, am liebsten Akademiker, gebildet, kulturell interessiert , sportlich und so weiter.
Tja, und dann kam mein Herbie.
Ein lieber netter sympathischer Kerl, aber ein Maurer.
Und dann kam die Liebe.
Es war nix zu machen.
Herzklopfen, Schmetterlinge im Bauch, Kribbeln.
Viel reden, zuhören, gemeinsames Lachen . . .
es war einfach alles perfekt zum glücklichen Leben.

Bereut habe ich es nie.
Wir haben uns zwei Betriebe aufgebaut, teilweise mit 20 festangestellten und freien Mitarbeitern, und dort konnte ich dann mein Organisationstalent mit einbringen. Kunst, Kultur und Sport - ist alles auf der Strecke geblieben. Aber trotzdem war ich glücklich. Wir haben uns gemeinsam fortgebildet in unserer Branche. Und wir haben sogar gemeinsam etwas kreiert, für das wir ein Patent hätten einreichen können weil es jetzt weltweit gebaut wird.
Es war nie langweilig, wir hatten immer Gesprächsthemen.
Und letztendlich hat er dann sogar ein Mehrfaches dessen verdient als Geschäftsführer, als ich als Kontoristin.

Also, es kann wirklich funktionieren, wenn man einen unterschiedlichen Bildungshintergrund hat.
 
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  • #8
Naja, ich denke, damals waren es noch andere Zeiten in unsererGesellschaft, die Menschen waren anders sozialisiert, als heut zu tage.

Vor 15 Jahreh gingen die meisten Kinder noch zu Fuss zur Schule, heutzutage gehört es anscheinend zum guten Ton, wenn die Eltern die Kinder mit ihrem dicken grossen Auto ihr Kund zur Schule, Kita fahrem und sich dann aber wundern, wenn ihr Kind immer dicker und unsicherer wird.

Sich war zu erarbeiten, sich zu erproben, den eigenen Körper, Geist einzusetzen wird den Kindern so früh abgewöhnt. Somit auch ein Teil der negativen Veränderungen in der Gesellschaft, was sich in vielen anderen Bereichen, auch in der Beziehungsanbahnung usw. m.E.bereits schon lange wider spiegelt.
 
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  • #9
Naja, ich denke, damals waren es noch andere Zeiten in unsererGesellschaft, die Menschen waren anders sozialisiert, als heut zu tage.
waren diese statusaspekte in puncto partnerschaft nich vielmehr früher wichtiger als heute? indem z.b. die eltern mehr als heute auf "standesgemäße" partner wert gelegt haben und entsprechend versucht haben, die kinder dahingehend zu beeinflussen?
 
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  • #11
@Mentalista
@elbtexterin

Dass Frauen kein Downdating betreiben gibt es wohl schon viele Jahrzehnte. Seit Ende der 80'er Jahre Anfang der 90'er Jahre hat es sich immer mehr "verschlimmert". Das hab ich vor längerer Zeit mal im Internet gelesen, hab jetzt aber kein Link mehr. Durch das Online Dating wurde es dann noch deutlich schlimmerer, weil die Auswahl ja so einfach ist. Aber das bringt uns vom Thread-Thema weg, Wolverine möchte Erfahrungswerte /-berichte lesen...
 
D

Deleted member 20013

  • #12
In dieser Absolution völlig inakzeptable und leicht widerlegbare Aussagen.



Zum Dating könnte ich einiges berichten. Aber mit (langfristigen) Beziehungen habe ich es nicht so und kann daher zur eigentlichen Frage:
Also. Wie sieht das in einer Langfristigen Beziehung aus?? Erfahrungswerte?
nichts beitragen.


Ich denke, die Beziehungen, die sich in (sehr) jungen Jahren anbahnen und die Partner dann unterschiedliche Berufswege einschlagen, müssen getrennt betrachtet werden von denen, wo sich zwei Leute mit mehr oder weniger etabliertem Berufsbild kennenlernen und so in eine Beziehungsanbahnung einsteigen. Das sind für mich zwei verschiedene Paar Schuhe.
 
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  • #13
Ich glaube, es hat gar nicht so viel mit dem Beruf zu tun, sondern damit, ob ich mich "intellektuell" mit meinem Partner austauschen kann. Und das hat nix mit dem Schulabschluss und dem Beruf zu tun. Ich glaube aber auch, dass es in meinem Alter (Anfang 50) mehr Menschen gibt, die kein Abitur haben und nicht studiert haben, die aber durchaus den Grips dazu hätten, als bei Leuten Anfang 30. Weil einfach heute viel mehr Leute Abitur machen. Auf der anderen Seite gibt es immer mehr Menschen mit Abitur, die ein Handwerk lernen. Das sind dann aber oft die, die sich nachher selbstständig machen und Chef sind.
Mein Statement: down-dating was den Beruf angeht, ein klares ja.
Down-dating was den "Intellekt" angeht, geht für mich auch nur bis zu einem gewissen Punkt. Das gilt allerdings genauso in die andere Richtung. Und dann kann man ja noch trefflich darüber streiten, was Intellekt bedeutet. Mir ist ja emotionale Intelligenz auch wichtig.
Und die lernt man halt erst kennen, wenn man jemandem trifft. Für mich spricht also nix gegen ein Date mit einem Maurer, Schreiner, ... was auch immer
 

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  • #15
Naja, ich denke, damals waren es noch andere Zeiten in unsererGesellschaft, die Menschen waren anders sozialisiert, als heut zu tage.
Ich glaube, früher war der Status noch viel wichtiger als heute. Ich kann mich erinnern, damals galt noch der Spruch "als Mädchen musst du kein Abi machen, du heiratest eh einmal ". Das "downdating" für Frauen war daher eher selten, denn es gab einfach viel weniger Akademikerinnen als heute.
Trotzdem kenne ich einige Fälle von Frauen (heute so um die Mitte 50), die als Akademikerinnen einen Mann mit max. Realschulabschluss haben.
Ich glaube, manche stellen sich dabei das Klischee der Chefärztin vor, die am Abend mit dem verschwitzten Bauarbeiter in die Kiste steigt.
Auch ohne Studium kann ein Mann klug und gebildet sein.