Der Det

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  • #62
Ich sprech da aus eigener Erfahrung. (51 J., Kinder 21 und 18). Du hast eigentlich alles richtig gemacht, in dem du das Alter der Kinder frühzeitig erwähnst.
Danke für den Zuspruch
Lass dich nicht frustrieren, denn wenn die Richtige kommt, ist es egal wie alt deine Kinder oder du sind.
Danke für die Motivation.
Ich könnte mir vorstellen, dass die Chancen in der "Altersklasse +/- 40 größer sind, da dann Kinder vielleicht eher so alt sind wie deine.
Inzwischen bin ich besser aufgestellt und deutlich vorsichtiger, nicht misstrauischer.
@Serafine, ich schließe mich hafensängers Meinung an, weil ich der Meinung bin, dass erstens zwischen den unterschiedlichen Altersklassen differnziert werden sollte (ein/e 16jährige/r meiner Partnerin zu "erziehen" finde schon abenteuerlich), anders sähe es bei bspw. 8-10jährige/n aus; zweitens
Nicht selten sehnen sich die Kinder aus Trennungs- Ehen nach einem neuen Vater, da der eigene ja plötzlich nicht mehr da ist und ein großes Loch in ihre heile Welt gerissen wurde.
genau das sehe ich nicht so. Aus meinen vielen PS-Kontakten weiß ich, dass die Väter deutlich in der Überzahl verfügbar waren und somit keine Verlust darstellt, sondern eher eine Verschienung der Verfügbarkeit. Ich streite nicht ab, dass es so in unserer Gesellschaft häufig vorkommt, die Regel ist es aber nicht.
Ich stimme völlig zu, dass Werte auch vom NEUN vermittelt werden sollen und dürfen, nur das eben in Regie mit der Mutter bzw umgekehrt. Mischt sich jemand zu sehr in die Erziehung der Kinder des Partners ein, wird nicht nur die Beziehung zu den Kindern torpediert sondern auch die des/der Partner/in. Ich würde mich grundsätzlich in die Erziehung einbinden lassen und mich konfrontativ einbringen. Das zeigt meiner Meinung nach ebenso Interesse an dem Kind des Partners als wenn ich aktiv "erziehe" was ich in dem Sinne verstehe, dass Fehlverhalten sanktioniert wird.
 
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lisalustig

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  • #64
Momentan stelle ich mir jedoch die Frage, wie sehr er mich eigentlich liebt...
Ich denke, diese Frage ist sehr berechtigt.
Dem Kind steht zu viel Macht zur Verfügung, was sie auch für sich ausnützt. Ich KANN das nicht mit ihm durchsprechen. Er dreht dann völlig durch, schreit nur noch und spricht eine oder zwei Wochen nicht mehr mit mir.
Warum lässt Du Dich anschreien? Meinst Du, dass sich diese vertrackte Situation von allein lösen wird? Vermutlich nicht. Wie soll eine solche Beziehung dann Zukunft haben, wenn kein Reden möglich ist? Ich würd an Deiner Stelle mal eine ruhige Situation schaffen (vlt. in ein nettes Restaurant gehen, ohne Kind) und über ein paar Grundvoraussetzungen in der Partnerschaft mit ihm reden. Falls das alles nix bringt, musst Du darüber nachdenken, ob Du sowas auf Dauer ertragen willst. Die Liebe wird früher oder später daran kranken.
 
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  • #68
Diese Frage stelle ich mir zur Zeit ebenfalls. Je mehr ich darüber nachdenke, fällt mir mein mangelnder Selbstwert auf. Vermutlich wollte ich ihm beweisen, dass ich ihn mit oder ohne Kind liebe. Momentan stelle ich mir jedoch die Frage, wie sehr er mich eigentlich liebt...

Ich bin erschrocken, heftig erschrocken:eek:. Er schreit dich an, du siehst dein eignes geringes Selbstbewusstsein und fragst dich noch, ob er dich liebt?

Lisalustig hat recht, rede mit ihm, aber ich denke, wenn Mann/Mensch so drauf ist, wird er/sie sich nicht ändern.

Warum gehst du nicht, beendest diese Form von Beziehung und räumst dich erstmal selber auf?;)
 

Serafine

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  • #70
@Der Det

Gut, das ist deine Sicht der Dinge.
Also ist es dann im Umkehrschluss genauso? Wenn du eine neue Partnerin hast, soll sie sich auch aus der Erziehung deiner Kinder "raushalten"?
 
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Hieronyma

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  • #71
@Der Det
Ich kenne beide Seiten. Meine jüngste Tochter wurde von einem "Stiefvater" miterzogen. Ich sage bewusst miterzogen, weil man kann sich hier nicht hinstellen und sagen, das geht mich alles nix an... Tatsache ist, dass man sich aber als Paar sehr wohl die Mühe machen muss, gemeinsam an einem Strang zu ziehen. Bei uns galt als Regel, wo immer sich meine Jüngste befand, sei es bei mir oder ihrem Stiefvater derjenige das Sagen hatte. Waren wir gemeinsam, war es meine Aufgabe sie zu erziehen... Naja ganz so glatt läuft es nicht immer ab, aber 17 Jahre hielten wir uns dran und jetzt ist sie erwachsen :D
Bezüglich der Aussage deiner drei Damen kann ich dir nur meine Sichtweise berichten.
Nicht nur dass meine Kinder einen "Stiefvater" bekamen, bekamen seine Kinder eine "Stiefmutter". Wenn ich so zurückdenke wird mir heute noch schwindelig o_O
Die Schwierigkeit war nur, dass er seinen Kindern (damals 15 und 17) bis heute (jetzt sind sie 32 und 30) stetig mehr Zeit gewidmet hat als mir. Eigentlich wurde ja allem mehr Zeit gewidmet als mir, deshalb bin ich ja da :rolleyes:.
Eine Frau, die neu in deine Lebenssituation eintritt bzw. eine Beziehung aufbauen will die erste Geige spielen. Beziehungsmäßig ist sie deine Zukunft.. hofft sie.
 

Der Det

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@Serafine
Ich lege Wert auf eine Meinung und Inspiration von meiner Partnerin jedoch keine Einmischung.
 

Der Det

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meine Laune ist hormongesteuert:eek::p:rolleyes:
 
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Serafine

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  • #76
Ich KANN das nicht mit ihm durchsprechen. Er dreht dann völlig durch, schreit nur noch und spricht eine oder zwei Wochen nicht mehr mit mir.
So eine Reaktion ist abschreckend. Ich stelle mir das belastend vor, wenn du befürchten musst, dass er austickt, wenn es um seine Tochter oder besser das Verhalten geht; irgendwann wird sicherlich auch für dich das Fass voll sein, was dann?
Aus persönlicher Erfahrung weiss ich, dass wenn das eine Beziehungsverhältnis (Vater-Tochter) schon angespannt ist, dann möglicherweise noch Reize von ausserhalb kommen, es nur noch Nichtigkeiten braucht um KAWUMM zu machen.
Andererseit kann man mal annehmen das Kind ist gut und es will euch nichts böses! Sein Verhalten ist Ausdruck eines unlösbaren und den eltern unvermittelbaren Problems, quasi ein Hilfeschrei. Weder Vater noch Mutter können das "sehen".
Was ist wann du es ihm mal aus diesem Blickwinkel nahebringst: "Du ich glaube der XXX get es nicht gut. Sie ruft nach Hilfe und wir verstehen sie nicht. Wie siehst du das..."?
 
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  • #77
So eine Reaktion ist abschreckend. Ich stelle mir das belastend vor, wenn du befürchten musst, dass er austickt, wenn es um seine Tochter oder besser das Verhalten geht; irgendwann wird sicherlich auch für dich das Fass voll sein, was dann?
Aus persönlicher Erfahrung weiss ich, dass wenn das eine Beziehungsverhältnis (Vater-Tochter) schon angespannt ist, dann möglicherweise noch Reize von ausserhalb kommen, es nur noch Nichtigkeiten braucht um KAWUMM zu machen.
Andererseit kann man mal annehmen das Kind ist gut und es will euch nichts böses! Sein Verhalten ist Ausdruck eines unlösbaren und den eltern unvermittelbaren Problems, quasi ein Hilfeschrei. Weder Vater noch Mutter können das "sehen".
Was ist wann du es ihm mal aus diesem Blickwinkel nahebringst: "Du ich glaube der XXX get es nicht gut. Sie ruft nach Hilfe und wir verstehen sie nicht. Wie siehst du das..."?

Mein Fass ist schon seit einer Weile ziemlich voll.. Ihr Verhalten in den vergangenen Jahren wirkt auf mich wie ein einziger Hilfeschrei. In den letzten Wochen hat es sich zugespitzt (physische Vorfälle gegenüber ihren Eltern, ihre Mutter weiss nicht mehr weiter). Ich habe versucht, ihn darauf hinzuweisen, dass man auch Hilfe/Unterstützung von neutralen Fachpersonen holen darf. Er wurde wieder sehr wütend und interpretierte es als Einmischung sowie als Affront gegenüber seiner Tochter. Seither ist (wieder) Funkstille.
 

Menno

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  • #78
Mein Fass ist schon seit einer Weile ziemlich voll.. Ihr Verhalten in den vergangenen Jahren wirkt auf mich wie ein einziger Hilfeschrei. In den letzten Wochen hat es sich zugespitzt (physische Vorfälle gegenüber ihren Eltern, ihre Mutter weiss nicht mehr weiter). Ich habe versucht, ihn darauf hinzuweisen, dass man auch Hilfe/Unterstützung von neutralen Fachpersonen holen darf. Er wurde wieder sehr wütend und interpretierte es als Einmischung sowie als Affront gegenüber seiner Tochter. Seither ist (wieder) Funkstille.
Ratschläge zu geben, haben noch nie geschadet. Es müssen natürlich Ratschläge bleiben und es darf nicht auf Besserwisserei oder gar als Ausüben von Druck hinaus laufen. Du hast hier ne tickende Zeitbombe!
 

Ariadne_CH

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  • #82
Er wurde wieder sehr wütend und interpretierte es als Einmischung sowie als Affront gegenüber seiner Tochter. Seither ist (wieder) Funkstille.
Unabhängig von der momentan sowieso sehr schwierigen Situation... Ich finde sein Verhalten, dass er einfach den Kontakt zu dir abbricht, wenn er sauer ist, nicht besonders förderlich für eine Beziehung. Er scheint dich aber generell sehr auf Distanz zu halten. (Nur 2h pro Woche sehen und nur jedes zweite Wochenende).
Ist das das, was du dir in einer Beziehung wünschst? Und wenn Nein, warum kannst du dich nicht aus dieser Beziehung lösen?
 
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Menno

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  • #84
Menno drücke dich mal klarer aus was du meinst!
Ich sollte wohl eher das Forum wechseln ... :)
@Synergie hat es richtig geschrieben. Es ist ein schleichender Übergang. Da stimme bin ich voll hinter Ihr - kann man zweideutig sehen. Eine Beziehung sollte auf Vertrauen basieren. Folglich kann ich meiner Partnerin einen gewissen Freiraum bei den Umgang mit meinen Kindern einräumen. Es ist meine Partnerin: Würden die Gehirnwindungen verkehrt herum laufen oder irgendwo stocken, wäre ich mit dieser Frau gar nicht zusammen. Ist für mich das Normalste auf der Welt. Gibst Du Deiner Partnerin diese Leine nicht ... brauchst Du dich nicht wundern, wenn sie das Spiel nicht mit macht.
Willst Du die komplette Kontrolle haben ... suche Dir einen Hund als Frau. Die wo zu allem Ja und Amen sagen ... gibt es auch.
 
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  • #85
Ich habe zu keinem Zeitpunkt betreffend seiner Tochter Druck ausgeübt, im Gegenteil. Welche tickende Zeitbombe meinst du, eventuell mich?

Wie kommst du darauf, dass du gemeinst sein könntest?

Nein, du bist nicht gemeint. Der Mann ist nicht gut, er ist ein toxischer Mann, er kann dir nicht das geben, was du willst.

Also nich mal die klare direkte Frage: Warum beendest du den Kontakt nicht zu ihm? Von einer Beziehung kann man hier ja nicht sprechen.

Bitte beantworte meinde klare direkte Frage. Danke.
 
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  • #87
Er wurde wieder sehr wütend und interpretierte es als Einmischung sowie als Affront gegenüber seiner Tochter. Seither ist (wieder) Funkstille.
Das ist natürlich bedauerlich.
Hoffen wir, dass nur das Leiden bei ihm noch nicht gross genug ist, um sich externe Hilfe zu holen. Vielleicht kommt ja schon bald das fehlende Tröpfchen.
Allerdings gibt es auch Fälle da wird alles heruntergespielt, und alle Warnzeichen seien nur aufgebauschte Kleinigkeiten. Die anderen sollen sich mal nicht so anstellen...
 
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  • #89
Das ist natürlich bedauerlich.
Hoffen wir, dass nur das Leiden bei ihm noch nicht gross genug ist, um sich externe Hilfe zu holen. Vielleicht kommt ja schon bald das fehlende Tröpfchen.
Allerdings gibt es auch Fälle da wird alles heruntergespielt, und alle Warnzeichen seien nur aufgebauschte Kleinigkeiten. Die anderen sollen sich mal nicht so anstellen...
Das jedes Mal vorherrschende Drama/emotionales Chaos hat mich schon vor längerer Zeit dazu bewogen, Begegnungen zu minimieren, wenn seine Tochter da ist.

Bin selber Mutter und war viele Jahre in einer Patchwork-Konstellation. Dadurch habe ich Pubertäten, Hormonschwankungen etc. erlebt. Seine Tochter ist altersmässig noch nicht mal soweit. Ihre Emotionen und Aktionen überschreiten aber schon heute alles, was ich in der Summe bei meinen mit 15 beobachtet habe. Ertragen dürfte ich es, eine Meinung dazu haben nicht, das ist dann Einmischen. Erschwerend hinzu kommt alle paar Wochen seine Ex, die jeweils plötzlich nicht mehr kann, oder sich den Fuss verstaucht, einen Schnupfen hat oder mal eben eine Auszeit mit ihrem Partner haben möchte. Hinzu kommen die 13 Wochen Schulferien pro Jahr, die er praktisch im Alleingang bewältigt. Dann wird aus dem ,Wechselmodell‘ sehr viel mehr, wodurch ich meinen Partner kaum noch zu Gesicht bekomme. Beide Elternteile scheinen sich nicht zu hinterfragen, sondern leben meiner Auffassung nach von der Hand in den Mund.

Da mein Partner -wie der Poster auch- eine History hat von Damen, die ,seine Süsse nicht ins Herz schliessen wollen, was ist mit den heutigen Frauen nur los?‘, wollte ich mal eine andere mögliche Perspektive aufzeigen. Ich bin nicht die einzige, die mit solchen Problemen konfrontiert ist, zwei Freundinnen von mir geht es ähnlich, wenn auch nicht ganz gleich. Einem männlichem Bekannten geht es ebenfalls ähnlich mit seiner Partnerin, ihrem Ex und ihren Kindern.

Es gibt sie also durchaus, die Menschen die durchaus willens wären und mit offenem Herzen in die Beziehung mit vorhandenen Kindern gehen. Es gibt aber leider Kinder und/oder Ex-en, die Beziehungen sabottieren, aus welchen Gründen auch immer.
 

Maieriesli

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  • #90
Also nich mal die klare direkte Frage: Warum beendest du den Kontakt nicht zu ihm? Von einer Beziehung kann man hier ja nicht sprechen.

Bitte beantworte meinde klare direkte Frage. Danke.
-Unser Sexualleben ist grossartig
-Bin seit einem halben Jahr semi-aktiv dabei, einen Stellenwechsel zu organisieren und verdränge zur Zeit vieles
-Nach meiner Trennung war ich bis zur Scheidung bewusst single. Ich kann alleine sein, will aber momentan nicht. Durch die Jobsuche möchte ich mich deshalb nicht auf Parship tummeln, das ganze Prozedere kostet Zeit und manchmal Nerven, wenngleich ich amüsiert auf die Zeit damals zurück blicke
-Da mein Partner mich momentan wieder wahnsinnig nervt, gibt es keine weiteren Gründe