Menno

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  • #31
Das muss nicht unbedingt gegeben sein. Sofern alle erwachsen sind (und sich so verhalten [!]), und man nicht mega eng aufeinander hockt, kann man auch über einen neuen Partner eines Elternteils hinwegsehen, solange der Elternteil damit glücklich ist. Die erwachsenen Kinder mussen ja nicht mit dem/der Neuen leben. Für ein paar Tage (z.B. Weihnachten) wird sich ja wohl jeder mal zusammenreißen können.
Hört sich in der Theorie alles einfach an. Die Praxis ist eine Gratwanderung. Wenn dich die Kinder nicht akzeptieren, kannst Du dich drehen und wenden, wie Du möchtest. Es belastet schlichtweg die Beziehung. Muss natürlich nicht so sein ... Immer besser, wenn sich beide Seiten gut verstehen.
 
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Dancing

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  • #32
Sobald du ihren Kindern subjektiv mehr Aufmerksamkeit als ihr widmest.
Okay, das mag stimmen, aber dann war sie selbst schuld, sie hat mich gebeten, die Jungs zu beschäftigen und das funktionierte so gut, dass die immer wieder auf mich zu kamen. Anstatt dann mal auf mich zuzukommen und mich von den Jungs weg zu holen, reagierte sie eifersüchtig. Okay, vielleicht habe ich es nicht kapiert und sie war nicht selbstsicher genug, meine Aufmerksamkeit wieder auf sich zu lenken. Vielleicht war es wirklich mein Fehler.
 
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  • #33
Okay, das mag stimmen, aber dann war sie selbst schuld, sie hat mich gebeten, die Jungs zu beschäftigen und das funktionierte so gut, dass die immer wieder auf mich zu kamen. Anstatt dann mal auf mich zuzukommen und mich von den Jungs weg zu holen, reagierte sie eifersüchtig. Okay, vielleicht habe ich es nicht kapiert und sie war nicht selbstsicher genug, meine Aufmerksamkeit wieder auf sich zu lenken. Vielleicht war es wirklich mein Fehler.
Es sollte nicht ihre Aufgabe sein, deine Aufmerksamkeit wieder auf sich zu lenken, sondern deine Aufgabe, sie nicht zu vernachlässigen.
 
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  • #34
Für mich klingt das wie ein Abschieben von Verantwortung für eine Beziehung.
Ich gehe sogar, nach alledem, was ich von dir mitbekomme, soweit zu sagen, dass du sehr hohe, vermutlich zu hohe Erwartungen an eine neue Partnerin hast und diese nicht leicht realisierbar sind, denn du siehst deine Eigenanteile nicht. Es wird schwierig werden, eine passende Frau zu finden, die sich dir so sehr unterordnen wird und wenig eigenen Bedürfnisse hat.
 

Dancing

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  • #36
Es sollte nicht ihre Aufgabe sein, deine Aufmerksamkeit wieder auf sich zu lenken, sondern deine Aufgabe, sie nicht zu vernachlässigen.
Sorry, ich habe den Eindruck, Du bist auf Krawall gebürstet, ich bin nicht hier um Streit zu suchen. Es gibt genug Menschen, die mich kennen und mir andere Dinge sagen als Du, da sie das gesamte Bild kennen. Du kennst nur Ausschnitte und greifst immerzu an, auch so kann man Kontakte zerstören.
Versuch doch mal positiver zu denken und vielleicht auch Gefühle anderer zu respektieren. Ich wäre Dir dankbar.
 
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  • #37
Klar, je älter und erwachsener die Kinder werden, desto "unwichtiger" werden diese Fragen. Schöner ist es trotzdem, wenn sich die Kinder mit dem neuen Partner verstehen.
Bevor ich selbst die Erfahrung mit einer Patchwork-Situation gemacht habe, hatte ich nicht die geringste Ahnung, was das bedeutet. Daher finde ich das Thema schon sehr wichtig, auch von Anfang an.
 
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  • #38
Das muss nicht unbedingt gegeben sein. Sofern alle erwachsen sind (und sich so verhalten [!]), und man nicht mega eng aufeinander hockt, kann man auch über einen neuen Partner eines Elternteils hinwegsehen, solange der Elternteil damit glücklich ist. Die erwachsenen Kinder mussen ja nicht mit dem/der Neuen leben. Für ein paar Tage (z.B. Weihnachten) wird sich ja wohl jeder mal zusammenreißen können.

Interssante Ansichten von einer jungen kinderlosen Frau.
 
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  • #40
Interssante Ansichten von einer jungen kinderlosen Frau.
Stell dir vor, auch junge kinderlose Frauen sind selbst Kinder, haben Eltern und diese können neu verpartnern. :eek::rolleyes:

Edit: Aber keine Sorge, dies sollte kein Vorwurf sein.
Ich habe Verständnis dafür, dass man diese Dinge etwas einseitig sieht,
wenn man so alt ist, dass die eigenen Eltern schon längst verstorben sind,
oder
wenn man aus anderen Gründen das neu verpartnern der eigenen Eltern nie erlebt hat, z.B. weil die Eltern nicht mutig genug waren Selbstbestimmtheit vorzuleben,
oder
wenn man sich nicht vorstellen kann, dass die eigenen Kinder mit Werten wie Toleranz und/oder Respekt erzogen wurden, so dass sie einen neuen Partner der Mutter zwar vielleicht nicht leiden, aber dennoch akzeptieren und sich arrangieren können
oder
....
oder
....
Ich hoffe, ich habe deinen bevorzugten Kommunikationsstil hinreichend gut getroffen und wir können uns nun auf Augenhöhe begegnen und miteinander austauschen.
:eek:o_O:rolleyes::oops:
 
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Pueppchen

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  • #41
Sorry, ich habe den Eindruck, Du bist auf Krawall gebürstet, ich bin nicht hier um Streit zu suchen. Es gibt genug Menschen, die mich kennen und mir andere Dinge sagen als Du, da sie das gesamte Bild kennen. Du kennst nur Ausschnitte und greifst immerzu an, auch so kann man Kontakte zerstören.
Versuch doch mal positiver zu denken und vielleicht auch Gefühle anderer zu respektieren. Ich wäre Dir dankbar.
Du solltest die Beiträge von @TruppenurseI vielleicht nicht ganz so bierernst nehmen ;-))
 
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  • #42
Stell dir vor, auch junge kinderlose Frauen sind selbst Kinder, haben Eltern und diese können neu verpartnern. :eek::rolleyes:

Edit: Aber keine Sorge, dies sollte kein Vorwurf sein.
Ich habe Verständnis dafür, dass man diese Dinge etwas einseitig sieht,
wenn man so alt ist, dass die eigenen Eltern schon längst verstorben sind,
oder
wenn man aus anderen Gründen das neu verpartnern der eigenen Eltern nie erlebt hat, z.B. weil die Eltern nicht mutig genug waren Selbstbestimmtheit vorzuleben,
oder
wenn man sich nicht vorstellen kann, dass die eigenen Kinder mit Werten wie Toleranz und/oder Respekt erzogen wurden, so dass sie einen neuen Partner der Mutter zwar vielleicht nicht leiden, aber dennoch akzeptieren und sich arrangieren können
oder
....
oder
....
Ich hoffe, ich habe deinen bevorzugten Kommunikationsstil hinreichend gut getroffen und wir können uns nun auf Augenhöhe begegnen und miteinander austauschen.
:eek:o_O:rolleyes::oops:

Ok, hast recht, in diesem Fall.
 

Serafine

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  • #43
Aus eigener Erfahrung kann ich dir folgenden Tip geben:
Bevor du deine Kinder persönlich mit ins Spiel bringst, schau genau hin und achte auch auf die Zwischentöne, fragt diejenige mal nach, wenn es um deine Kinder geht? Hat sie selbst Kinder und wie redet sie über diese.
Achte aber auch auf deine Kinder, wenn du eine neue Partnerin in ihrer Gegenwart erwähnst.
Ich habe Kinder erlebt, die "hinter dem Rücken des Vaters" ganz gezielt gegen die neue Partnerin agieren, was aus kinderpsychologischer Sicht völlig verständlich ist, für die neue Partnerin aber eine echte Herausforderung darstellt, schließlich möchte sie die Kinder ja kennen und lieben lernen. Manche Frauen haben wenig Lust, sich den Kindern des Partners "zu stellen", das heißt, sich mit ihnen zu arrangieren, ihnen die Ängste zu nehmen oder sich auch auf kleine "Kämpfe" einzulassen. Wenn die Partnerin eigene Kinder hat, wird sie sich überlegen, wie die Kinder des Mannes mit ihren zusammen passen, was das nächste Problem darstellt. Somit sind durch so eine Patchwork- Beziehung viele neue Baustellen vorhanden, die es zu bearbeiten gibt, ein echt sensibles Thema. Auch die Kinder möchten ihren Vater nicht mit einer fremden Frau teilen, die womöglich mehr Aufmerksamkeit bekommt wie sie selbst.
Kinder haben nur begrenzt Platz für potentielle neue Stiefmütter in ihrem doch so großen Herz. Je mehr Enttäuschungen sie erlebt haben, desto weniger Lust haben sie auf neue Bekanntschaften des Vaters, mitunter machen sie komplett zu. Also kann ich dir nur raten, dich mit deiner Auserwählten so lange wie möglich ohne die Kids zu treffen, weihe deine Kinder erst ganz sensibel ein und lass deinen Kids Zeit, genauso wie deiner Partnerin, so ersparst du dir und deinen Kids unschöne Erlebnisse und Gefühle.
 
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Stinchen

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  • #44
Da ich selber auch eine Tochter habe interessiert mich das Thema sehr.
Ich habe meine Tochter natürlich im Profil angegeben, und wenn es sich ergibt dann schreibe ich auch von ihr, eventuell wenn der Mann auch Kinder im Profil hat ergibt es sich meistens sowieso.
Ich hatte bisher auch noch kein Patchwork, bin aber gespannt bis vorsichtig, ob und wie das funktioniert, da doch sehr viele Dinge einfach passen müssen.
Ich sehe es auch so, dass bei älteren Kindern (sprich erwachsen) es nicht mehr so auschlaggebend ist, das sie den neuen Partner toll finden.
Bei Kindern die noch zu Hause wohnen ist das natürlich immens wichtig.

Allerdings 1 Jahr warten halte ich für zu lange, was wenn ich mich bis dahin total verliebt habe und meine Tochter den "Neuen" zum Kotzen findet oder er meine Tochter nicht mag? In so einer Zwickmühle möchte ich nicht sein.

Sofort vorstellen oder jeden Kontakt vorstellen muss aber auch nicht sein. Da den MIttelweg zu finden ist schwierig....

Wie geht ihr das so ganz konkret an?
 
H

Hafensänger

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  • #45
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Stinchen

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  • #46
Hallo Hafensänger,

also gesprochen habe ich natürlich mit ihr, sie sagt es wäre kein Problem für sie ...wobei sie ja bisher auch noch keinen kennengelernt hat, das ist dann nochmal was anderes denke ich.
Ich glaube da ist der erste Eindruck also wenn sich beide das erste Mal sehen schon entscheidend oder?
Würde das vielleicht sogar auf neutralem Boden machen ....nicht bei mir zu Hause...
 
H

Hafensänger

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  • #47
@Stinchen Ich weiß nicht, bei mir war es bei ihr zuhause. Finde ich nicht wichtig. Wichtiger ist es die Rahmenbedingungen abzuklären. Der Neue ist nicht ihr Vater, erzieht sie nicht und hat allenfalls im Rahmen allgemeinen, sinnvollen Zusammenlebens mit ihr zu tun. Daran geht aber kein Weg vorbei und bei beiden ist deine "Moderation" gefragt.
Er ist dann aber Bestandteil der Patchwork-family. So habe ich es mit ihren Kindern gehalten, habe denen aber angeboten für sie da zu sein, wenn sie Hilfe brauchen. Sei es Kleinigkeiten, wie sie nachts um 2 oder später abzuholen. Der Rest ist und bleibt unbestimmbar zwischenmenschlich und das kann besser oder schlechter funktionieren. Wenn das dann schlecht funktioniert, dann ist das schon eine extreme Belastung für die Beziehung. Was du von deiner Tochter schreibst, liest sich aber recht vernünftig.
Die sind nicht aus Zucker und man kann mit ihnen reden.
 
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  • #48
@Stinchen Ich finde, der früheste Zeitpunkt ist dann, wenn sich beide einig sind, dass sie es mit einer festen Beziehung versuchen wollen.
 
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Deleted member 20013

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  • #49
@Stinchen Ich finde, der früheste Zeitpunkt ist dann, wenn sich beide einig sind, dass sie es mit einer festen Beziehung versuchen wollen.
Widerspruch.
Meine Meinung: Dann wenn es für beide OK ist, die Kinder zu involvieren.

Ich kann es ja gut und gerne mit fester Beziehung versuchen wollen. Wenn sich das für mich aber noch mehr nach "Versuch", als nach "fest" anfühlt, würde ich persönlich Kinder da raus lassen wollen. Erst wenn sich das Gefühl verfestigt, "Jo, das is was Gutes. Das könnt tatsächlich was werden.", erst dann würde ich die Kinder mit ins Boot holen.
 
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Maieriesli

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  • #50
#Mimps, also ich bin 51 J. alt, alle Frauen zw. 48-56 hatten mindestens zwei Kinder, bis auf eine waren alle bereits volljährig, die Kinder leben im Wechselmodell bei mir und der Mutter, jeder hat da seine Freiräume

Bei meinem Noch-Partner und mir war es so, dass sich dass „Wechselmodell mit gegenseitigen Freiräumen“ als 100%-ige Verfügbarkeit gegenüber der Ex und Tochter herausstellte. Für mich hat er aktuell ganze 2 Stunden unter der Woche und jedes 2. Wochenende Zeit. Der ganze Rest gehört eben dem Wechselmodell und den kurzfristigen Wünschen der Ex.

Hast du die betreffenden Damen schon mal ganz konkret gefragt, wo aus ihrer Sicht der Wurm begraben liegt?
 

Maieriesli

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  • #51
Kennt das nicht auch jemand? ... lehnte am Schluß meine beiden Süßen ab und wollte sich auch nicht in Wirklichkeit auf eine Beziehung einlassen. Alle drei hatten stets behauptet Kinder zu lieben, und fanden natürlich meine beiden megatoll.

In unserem Fall war es so, dass ich mich (inklusive meinen erwachsenen Töchtern) durchaus auf seine süsse Tochter eingelassen habe(n). Innerhalb der vergangenen 3 Jahren hat sich das auf sie einlassen auf sporadische Begegnungen reduziert. Hinter seinem Rücken nannte sie ihn u.a. mehrfach ein ,Arsloch, physische Aktionen ihm gegenüber (sie schlägt und spuckt ihn an) sind an der Tagesordnung. Wegen seiner unerschütterlichen Loyalität seiner Tochter gegenüber habe ich es bis heute nicht gewagt, ihm zu sagen, wie seine Süsse über ihn spricht.

Ohne deine Familienkonstellation zu kennen … Hast du schon mal darüber nachgedacht, dass es nicht immer an den Damen liegen muss (bei der einen oder anderen durchaus kann)?
 
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Der Det

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  • #53
Hast du die betreffenden Damen schon mal ganz konkret gefragt, wo aus ihrer Sicht der Wurm begraben liegt?
Ohne deine Familienkonstellation zu kennen … Hast du schon mal darüber nachgedacht, dass es nicht immer an den Damen liegen muss (bei der einen oder anderen durchaus kann)?
@Maieriesli zu deinen Fragen möchte ich dir gern antworten. Die 1. Frau wollte sich in meine Familie einmischen, wollte meine Kids erziehen bzw kam mit so Äußerungen, "wenn deine Kinder bei dir sind hast du nur Augen für sie". Die 2. Frau hat konkret gesagt, sie habe damals beim kennenlernen nicht so sehr auf das Alter der Kids geachtet, weil sie einen Partner für sich ganz alleine gesucht hat. Frau 1 und 2 sind Erzieherinnen und sollten m.E. grundsätzlich mit dem Thema vertraut sein. Die 3. Frau sagte nach 8 Monaten, die Beziehung sei eine Lüge gewesen schon von Anfang an wollte sie sich eigentlich nicht auf einen Mann einlassen, darüber hinaus lehne sie meine Kinder ab bzw lehnte sie es ab sich auf meine Kids einzulassen. Das hatte mich sehr hart getroffen.
Selbstverständlich habe ich mich als therapieerfahrenen und selbstreflektierender Mann gefragt, was mein Part war. Natürlich hätten meine Alarmglocken früher klingeln müssen, natürlich haben meine Kids zu früh die drei Frauen kennen gelernt (habe ja inzwischen auch gelernt) nein ich habe sie schlichtweg klingeln lassen ohne zu reagieren als bei allen drein noch nicht mal nach 2 Wochen die ersten"ich liebe dich" da waren. Mir war nach den drei Geschichten klar, dass es kaum um mich bzw mein Fehlverhalten ging, höchstens mangelnde Aufmerksamkeit für meine eigenen Bedürfnisse, aber nun ja mit dem rosa Schleier wird alles etwas rosiger, und vor allem jede Frau für sich sieht einen großen kräftigen gutaussehenden Mann, verliebt sich und realisiert, dass da noch jemand dranhängt und zwar die nächsten 8 Jahre noch. Nur so was muss man sich vorher überlegen, ob Frau wirklich einen Mann mit Anhang haben will.
 
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Mimps

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  • #54
#Mimps, also ich bin 51 J. alt, alle Frauen zw. 48-56 hatten mindestens zwei Kinder, bis auf eine waren alle bereits volljährig, die Kinder leben im Wechselmodell bei mir und der Mutter, jeder ...
Es ist wohl vermutlich so, dass viele Frauen +/-50 Jahre schon fast erwachsene Kinder haben und daher ihre Freiheit genießen. Ich sprech da aus eigener Erfahrung. (51 J., Kinder 21 und 18). Du hast eigentlich alles richtig gemacht, in dem du das Alter der Kinder frühzeitig erwähnst. Dann weiß jede wo sie dran ist. Ich könnte mir vorstellen, dass die Chancen in der "Altersklasse +/- 40 größer sind, da dann Kinder vielleicht eher so alt sind wie deine.
Lass dich nicht frustrieren, denn wenn die Richtige kommt, ist es egal wie alt deine Kinder oder du sind. Wenn mich ein Kerl aus den Socken hauen würde, wäre es mir egal, wie alt die Kinder oder er wären. Nicht den Mut verlieren.
 
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Serafine

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  • #55
@Stinchen Wichtiger ist es die Rahmenbedingungen abzuklären. Der Neue ist nicht ihr Vater, erzieht sie nicht und hat allenfalls im Rahmen allgemeinen, sinnvollen Zusammenlebens mit ihr zu tun. Daran geht aber kein Weg vorbei und bei beiden ist deine "Moderation" gefragt.
Er ist dann aber Bestandteil der Patchwork-family.

In meinen Augen ist die Funktion, die der neue Partner übernimmt, nicht allein an den überschaubaren "guten Taten" festzumachen. Es ist in meinen Augen ein Trugschluss, wenn Stiefväter der Meinung sind, die Kinder der Partnerin nicht erziehen zu müssen. Erziehung ist zum Großteil die Vermittlung der eigenen moralischen Werte. Wenn ich also in einer Beziehung lebe, in der die moralischen Werte auseinander gehen, entstehen Reibungspunkte, die über kurz oder lang nicht mehr zu übersehen sind. Sich aus der Erziehung der Stiefkinder herauszuhalten ist auch den Kindern gegenüber nicht fair. Nicht selten sehnen sich die Kinder aus Trennungs- Ehen nach einem neuen Vater, da der eigene ja plötzlich nicht mehr da ist und ein großes Loch in ihre heile Welt gerissen wurde. Wenn nun also plötzlich ein neuer Partner der Mutter da ist, der aber nur platonisch an den Kindern interessiert ist, wie sollen sie sich da fühlen?
Sich "arrangieren" reicht da nicht aus meiner Sicht. Wenn der Mann die Mutter der Kinder liebt, sollte er genauso auch ihre Kinder in sein Herz schließen und sie auch erziehen, denn Kinder brauchen Erwachsene, die ihnen Grenzen setzen, ihnen zeigen, wie die Welt funktioniert und ihnen den Weg in selbige erleichtert.
 
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Maieriesli

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  • #56
Das hat er so durchgehen lassen? Seine Tochter wohnte nicht dauerhaft bei ihm? Wie war sie dir gegenüber?
Ja, er lässt es auch heute noch durchgehen. Sie ist mehrmals pro Woche bei ihm plus jedes 2. Wochenende für 4 Tage. Am Anfang war es etwas weniger. Sobald die Ex sich meldet, wird es ohne Absprache mehr. Aktuell hat er deshalb nebst Job 2 Stunden Zeit pro Woche für uns als Paar.

Mir gegenüber ist sie nur in Anwesenheit des Vaters freundlich. Verlässt er den Raum, ändert das schlagartig. Ein ähnliches Muster haben aber auch langjährige Bekannte von ihm mehrfach erlebt. Daher nehme ich es nicht persõnlich. Manchmal wirkt es auf mich, wie wenn nur ihr Vater mit ihr sprechen darf, sonst niemand. Daher ziehe ich mich meistens zurück, wenn sie da ist.
 

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  • #57
@Maieriesli :
Jetzt müsste man nur noch wissen wie es denn so in der alten Beziehung war, also vor der Trennung; war das da auch schon so gereizt...
Und man müsste wissen wie die Ex gegenüber ihrer Tochter über ihn redet. Es ist reine Spekulation, aber die Wahrscheinlichkeit, dass generell hinter seinem Rücken schlecht geredet wird ist hoch, auf Grund welcher Ursache ist unbekannt. Möglicherweise tragen da beide Eltern Verantwortung, vieleicht aber auch nicht.

Ich würde es mit hoher Wahrscheinlichkeit mit ihm mal durchsprechen, ewig so eine kleine Hexe präsent zu haben wäre nicht mein Ding...
 
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Maieriesli

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  • #59
@Serafine Du sprichst mir so ziemlich aus dem Herzen.

In einer klassischen Ehe-/Familiensituation, in Büros, Vereinen, halt überall wo es ein Kollektiv gibt, existieren (optimalerweise) Regeln und Grenzen. Als neuer Partner wird oft Stillschweigen erwartet. Für mich grenzt diese Erwartungshaltung an eine Forderung zur Unterwerfung. Es sollte möglich sein, gemeinsam gewisse Punkte auszuhandeln, Kompromisse zu finden. Anders kann ich mir nicht vorstellen, wie ich die Familie meines Partners ins Herz schliessen soll.
 

Maieriesli

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  • #60
@Maieriesli :
Jetzt müsste man nur noch wissen wie es denn so in der alten Beziehung war, also vor der Trennung; war das da auch schon so gereizt...
Und man müsste wissen wie die Ex gegenüber ihrer Tochter über ihn redet. Es ist reine Spekulation, aber die Wahrscheinlichkeit, dass generell hinter seinem Rücken schlecht geredet wird ist hoch, auf Grund welcher Ursache ist unbekannt. Möglicherweise tragen da beide Eltern Verantwortung, vieleicht aber auch nicht.

Ich würde es mit hoher Wahrscheinlichkeit mit ihm mal durchsprechen, ewig so eine kleine Hexe präsent zu haben wäre nicht mein Ding...

Sie sind schon seit der Schwangerschaft getrennt und ja, sie sind sich nicht grün. Findet Tochter es bei Papa mühsamer, dann meidet sie ihn. Hat sie Ärger mit der Mutter, dann ist sie mehr bei Papa, so wie aktuell. Beide zerren an ihr wie es ihnen passt. Dem Kind steht zu viel Macht zur Verfügung, was sie auch für sich ausnützt. Ich KANN das nicht mit ihm durchsprechen. Er dreht dann völlig durch, schreit nur noch und spricht eine oder zwei Wochen nicht mehr mit mir.