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  • #31
Für mich klingt das, ehrlich gesagt, sehr verwirrend.
Welche Kinder von wem sind, ist mir klar, wer jetzt das leichtere Leben hat, auch...
Wie kam es denn zu dieser Konstellation mit dem besten Freund? Hattet ihr beiden da mal eine Aussprache von Mann zu Mann? Was sagt er denn zu dieser Situation?
Zu der Tatsache, dass der Große auch bei dir wohnt habe ich so meine Bedenken von der rechtlichen Seite her gesehen. Was machst du, wenn kurzfristig wichtige Entscheidungen in Bezug auf plötzliche Vorfälle, sprich eine ärztliche Behandlung, Medikation, Therapien, schulische Belange usw. zu treffen sind? Du hast nicht das Sorgerecht, somit sind verschiedene Institutionen per Rechtslage dir gegenüber zu keiner Aussage berechtigt und du darfst keine Entscheidungen treffen. Im Ernstfall bekommst du bei einem Krankenhausaufenthalt nichtmal die Info, wie es ihm geht. Das solltest du schnellstmöglich abklären.
Ansonsten finde ich es gut, dass du für die Kinder da bist. Wird ne schwierige Zeit und beide Rollen allein zu übernehmen ist nicht immer so ganz einfach. Ich wünsche dir dafür viel Kraft, einen langen Atem und viel Humor.
 
D

Deleted member 21128

  • #32
Ich bin seid mir die sache bekannt ist bei einem. Meine Partnerin seid über 10 Jahren. Die werden uns da nicht helfen können.
Wer kann euch denn sonst helfen?
Ob deiner Freundin geholfen werden kann, ist im Moment nicht deine Angelegenheit, darum muss sie sich ggf. selbst kümmern.
Dein Therapeut sollte dir zumindest insofern eine Hilfe sein, dass er dich dabei unterstützt, dich selbst, deine Freundin und eure Beziehung klar zu sehen und diese zu verarbeiten. Das sollte auch dazu dienen, dass ihr zukünftig in der Lage seid, als Eltern zu kooperieren. Wenn er dir nicht hilft, such dir einen anderen.
Wir reden sehr viel und wissen genau was der andere denkt und meint. Das problem liegt darin das wir voneinander Abstand brauchen. Da unserer Meinungen zu weit auseinander liegen.
Unter Umständen ist es sinnvoll, nicht so viel zu reden, wenn das zu nichts führt. Vielleicht wäre eine Mediation förderlich.
Eine gemeinsamkeit die wir zum glück noch haben, ist das wir uns das beste für unsere Kinder Wünschen.
Sorry, aber von einem frommen Wunsch kann sich keiner was kaufen. Hör auf, dir was vorzumachen.
Was mich persönlich angeht, der Starke wunsch, nicht durch ihre entscheidung, nachteile für mich und meine Kinder zu bekommen.
Das klingt ja fast schon wie Hohn! Sie brennt mit deinem Freund durch, und du willst dadurch keine Nachteile haben? Okay, du bist groß, du kannst das hoffentlich aushalten und damit umgehen.
Aber die Kinder sollen keine Nachteile bekommen? Kinder haben im Normalfall (Extremsituationen ausgeschlossen!) immer Nachteile, wenn sich die Eltern trennen. Und gerade für den "Großen" ist es besonders schlimm. Er hat ja schon die Trennung von seinem Papa zu verkraften. Jetzt geht die Mama weg und lässt ihn bei dir zurück. Versteh mich bitte nicht falsch, auch wenn du wie ein Papa für ihn bist, so ist es doch nicht dasselbe. Und dann ist da noch sein richtiger Papa, und die absurde "Bedrohung", dass er in ein, zwei Jahren von seinen Geschwistern und dir getrennt wird. Was für ihn momentan gar kein Thema sein sollte.
Die Kinder haben definitiv massive Nachteile. Die Frage ist, wie man sie optimal darin unterstützen kann, diese zu verkraften. Auch hier könnte professionelle Hilfe gut sein.
Und @Dreamerin hat sehr gute Fragen gestellt. Gibt es liebevolle Unterstützung für euch, z. B. durch Eltern, Großeltern usw.?
 
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  • #33
Ich sehe die Beziehung klar und ich weiß das da, auser Freumdschaft , nichts mehr ist. Wir arbeiten im moment auch gut zusammen, ich muss den Trennungsschmerz verarbeiten. Ich habe im moment nur keine Zeit dafür. Da die ganze Geschichte aber schon seit febuar läuft bin ich mit dem gröbsten durch. Medoation hatten wir auch schon, das hat uns keine neuen erkenntnisse gebracht. Was die untestützung angeht, das ist deutlich schwieriger. Der großteil meiner Familie lebt gute 500 KM entfernt. Mit ihrer Familie besteht garkein Kontakt. ich bin dabei mir ein soziales Netz aufzubauen und habe eine Handvoll Menschen zusammen bekommen.
 
D

Deleted member 21128

  • #34
Guten Morgen @Hatorai
Ich kann nur sehen, dass du völlig verwirrt bist. Und für mich sieht es danach aus, dass du nach Hilfe rufst, aber doch nicht bereit bist, sie anzunehmen.
Du hast mein Mitgefühl. Ich wünsche dir alles Gute und viel Glück, und euren Kindern auch!
 
A

*Andrea*

  • #35
Weil es für mich sehr nach Kinder zurücklassen klingt.
Wenn die Geschlechterrollen andersrum wären, wäre das einfach der Normalfall. Dass die Mutter die Kinder beim Ex-Partner zurücklässt, kann auch einfach die einzige Möglichkeit in einer überstürzten Trennungssituation sein. Wenn sie sie mitnehmen wollen würde, dann müsste ja der neue Partner auch Platz für sie haben. Eine eigene Wohnung gibt es ja wohl (noch) nicht und liegt vielleicht auch finanziell gar nicht drin. Vielleicht hat sie die Kinder auch da gelassen, weil sie wusste, wie fest @Hatorai an ihnen hängt. Und ausserdem hätte man sie ja sonst abrupt aus ihrem Umfeld und den Ältesten aus der Schule reissen müssen.
Ich finde es unfair, wenn man da ohne weiteres Wissen gegen die Frau Stimmung macht, was ihre Beziehung zu den Kindern angeht.

Es ist interessant, dass man gegen die Frau weniger böse ist, was ihr Beziehungsleben zu Männern angeht, als man das gegenüber einem Mann wäre, der dasselbe täte. Andererseits ist es, bezüglich der Einschätzung der Beziehung zu den Kindern genau umgekehrt.
 
F

fleurdelis*

  • #36
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  • #37
Ich sags immer wieder und wiederhole mich gerne:

Anstatt den Kindern beizubringen wie man seinen Namen tanzt, sollte man Aufklärung mit Schwerpunkt Verhütung erteilen!!!
Am besten als Pflichtstunde mindestens einmal jährlich ab dem Kindergarten!!!
 
F

fleurdelis*

  • #39
Die Arbeit/Rolle als Kinder- und Jugendtherapeutin ist sicher nicht dasselbe wie als Mutter.
Das ist richtig, als Kinder- und Jugendtherapeutin mit Master in Psychologie muss ihr bewusst sein, welche psychischen Folgen das bei den Kindern hinterlässt ... wenn sie als Mutter ihre Kinder abgibt. Sie kann die Entscheidung treffen, kein Problem. Hat halt Folgen, die werden die Kinder auch überleben .... Die brauchen dann halt einen guten Kinder- oder Jugendpsychologen irgendwann ...
 
A

*Andrea*

  • #40
Vielleicht haben die Kinder schon bisher die bessere Beziehung zu Hatorai? Dann wäre es umgekehrt schlimmer.

Aber ich finde auch, dass manche Menschen sich ihrer Verantwortung viel zu wenig bewusst sind, wenn sie Kinder in die Welt setzen. Sich selbst, ihre Persönlichkeit, Bedürfnisse und (mangelnden) Fähigkeiten zu wenig einbeziehen, wenn sie sich entscheiden, Kinder zu bekommen. Gleichzeitig ist da aber auch eine gesellschaftliche Komponente: wenn sich eine Frau gegen Kinder entscheidet, dann erntet sie oft Unverständnis.

Wenn nun aber die Kinder da sind, dann hilft es nicht mehr viel, die alten Entscheidungen zu beklagen und noch weniger, die Beteiligten gegeneinander aufzuhetzen. Dann ist die Situation, wie sie ist, und es gilt die (möglichst für die Kinder) beste Lösung zu finden. Vielleicht sorgt ja Hatorai besser für die Kinder, als das seine Ex-Partnerin tun würde? Vielleicht ermöglicht das ihr, eine umso bessere Kinder- und Jugendtherapeutin zu werden, wenn sie sich darauf konzentrieren kann und etwas daraus lernt, was sie erlebt und getan hat?
 
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fleurdelis*

  • #41
Vielleicht ermöglicht das ihr, eine umso bessere Kinder- und Jugendtherapeutin zu werden, wenn sie sich darauf konzentrieren kann und etwas daraus lernt, was sie erlebt und getan hat?
Sie verlässt ihre eigenen Kinder um eine bessere Kinder- und Jugendtherapeutin zu werden ... weil sie als Mutter dann aus der Erfahrung lernen kann? ... Diese Logik erschließt sich mir nicht.
 
D

Deleted member 21128

  • #43
Wenn die Geschlechterrollen andersrum wären, wäre das einfach der Normalfall.
Nicht ganz. Wenn Eltern sich trennen, dann überlegen beide idealerweise, was für die Kinder am besten ist. Meist bleiben die Kinder bei der Mutter, weil der Vater Vollzeit (und oft mehr) arbeitet und die Mutter weniger oder gar nicht. Und weil viele der Ansicht sind, dass Kinder die Mutter mehr brauchen als den Vater. (Da stimme ich als Vater definitiv nicht zu, ich glaube aber auch, dass es für kleinere Kinder besser ist bei der Mutter zu wohnen, fragt mich nicht warum.)
Im vorliegenden Fall klingt das aber eher danach, als würde die Mutter das Wohl ihrer Kinder dem eigenen Beziehungsglück unterordnen und wenig Rücksicht auf die Kinder nehmen. Das wird durch den Umstand, dass sie ihren Sohn beim Exfreund zurücklässt, der nicht der leibliche Vater ist, verstärkt. Ich weiß, dass viele Väter das (leider!) auch so machen, aber deswegen muss man's ja nicht gutheißen.
Dass die Mutter die Kinder beim Ex-Partner zurücklässt, kann auch einfach die einzige Möglichkeit in einer überstürzten Trennungssituation sein. Wenn sie sie mitnehmen wollen würde, dann müsste ja der neue Partner auch Platz für sie haben.
Ja, das ist natürlich eine Frage der Prioritäten. Wenn ich Kinder habe, dann trage ich Verantwortung für diese, und dann kann ich eigentlich manche Entscheidungen so nicht treffen. Das gilt selbstverständlich für beide Eltern!
Vielleicht hat sie die Kinder auch da gelassen, weil sie wusste, wie fest @Hatorai an ihnen hängt.
Das kann ich mir schwer vorstellen. Ich habe nicht den Eindruck, dass ihr sein Wohlergehen sonderlich am Herzen liegt.
Und ausserdem hätte man sie ja sonst abrupt aus ihrem Umfeld und den Ältesten aus der Schule reissen müssen.
Es gibt doch noch andere Möglichkeiten! Vorrangig könnte sie überlegen, was für die Kinder gut ist, wenn sie sich trennt. Z. B. eine Wohnung in der Nähe zu suchen. Oder Hatorai sucht sich eine andere Wohnung. Oder, oder, oder...
Ich finde es unfair, wenn man da ohne weiteres Wissen gegen die Frau Stimmung macht, was ihre Beziehung zu den Kindern angeht.
Ich habe kein Interesse daran, gegen die Frau Stimmung zu machen. Zum einen kenne ich sie nicht, zum anderen hat davon niemand etwas. Ich habe allerdings schon den Eindruck, dass es für Hatorai gut ist, die Situation klar zu sehen. Das ist doch vermutlich auch ein Ansinnen hier, Antworten zu bekommen. Und deshalb hinterfrage ich.
Es ist interessant, dass man gegen die Frau weniger böse ist, was ihr Beziehungsleben zu Männern angeht, als man das gegenüber einem Mann wäre, der dasselbe täte. Andererseits ist es, bezüglich der Einschätzung der Beziehung zu den Kindern genau umgekehrt.
Es stimmt weder das eine noch das andere. Wenn ich auf jeden böse wäre, der in meinen Augen seine Kinder vernachlässigt oder ein mir unpassendes Beziehungsmodell lebt, dann wäre ich wirklich zu bedauern.

Ich habe mich gefragt, wie man Hatorai helfen kann. Offensichtlich ist das schwierig, aber ein klarer Blick auf die Dinge könnte dazu beitragen, dass er sich selbst besser helfen kann.
 
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fleurdelis*

  • #44
Deine Logik war: sie wird eine bessere Therapeutin aus ihrer Erfahrung ... sie erfährt ihre Rolle als Mutter, nicht als Kind. Wie soll sie aus der Erfahrung für Kinder nutzen ziehen? Ich würde sie als Therapeutin nicht ernst nehmen, weil das für mich eine Botschaft wäre, dass sie kein Verständnis für Kinder hat. Aber das ist meine Meinung, und für den ganzen Fall sowieso ohne Bedeutung.
 
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Deleted member 21128

  • #45
@*Andrea* Wir sind in der Ansicht über die Verantwortlichkeit für Kinder kaum unterschiedlicher Meinung. Vermutlich auch nicht, was den Umgang mit dem Partner angeht. Mir geht es überhaupt nicht darum, @Hatorai aufzuhetzen. Nochmal: das würde keinem helfen.

Was deine Feststellung angeht, dass gleiches Verhalten bei Frauen und Männern oft unterschiedlich bewertet wird, da hast du Recht.
 
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